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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2022

Einfach gut

Chopinhof-Blues
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Die junge Schriftstellerin Anna Silber
hat mit ihrem Debütroman „Chopinhof-Blues“ eine wunderbare Geschichte geschrieben.
Erst wunderte mich der Titel, bis ich erfuhr, das es eine Straße in Wien ist.

Es ...



Die junge Schriftstellerin Anna Silber
hat mit ihrem Debütroman „Chopinhof-Blues“ eine wunderbare Geschichte geschrieben.
Erst wunderte mich der Titel, bis ich erfuhr, das es eine Straße in Wien ist.

Es gibt viele ungeklärte Geschehnisse, verwundete Gefühle und Verletzlichkeiten.
Der Roman geht zwischen Berlin und Wien hin und her.
Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Figuren sind perfekt getroffen.
Esra ist Krisenjournalistin. Nach einem Einsatz in Honduras braucht sie lange um alles zu verarbeiten.

Die Geschwister Katja und Tilo erleben eine schwere Kindheit, durch die psychischen Erkrankung der Mutter und sind im Heim aufgewachsen.

Adam uns seine Frau Anika, sind aus Budapest nach Wien gekommen. Seine Frau will keine Kinder.

Adams Freund Daniel hat einen kleinen Sohn, in dem Adam seine Wünsche besonders sieht.

Es ist interessant, wie sich die Personen dann treffen.

Die Autorin bezaubert durch ihren jungen Stil.




Veröffentlicht am 27.02.2022

Historisch

Vegetarianer
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Von dem Autor Felix Kucher habe ich, Sie haben mich nicht gekriegt, gelesen. Darum wollte ich auch den neuen Roman „Vegetarianer“ lesen.

Er schreibt darin über den Maler Karl Wilhelm Diefembach der ...



Von dem Autor Felix Kucher habe ich, Sie haben mich nicht gekriegt, gelesen. Darum wollte ich auch den neuen Roman „Vegetarianer“ lesen.

Er schreibt darin über den Maler Karl Wilhelm Diefembach der von 1851 191 lebte und der für den Vegetarismus, FKK und Freie Partner plädiert. Der Sprachstil ist überzeugend und mitreißend.

Trotzdem muss ich mich über den Maler immer wieder aufregen. Er lebt nach seiner Art, ist aber gegen die Frauen unmöglich. Zum Lebensunterhalt dürfen sie beitragen, aber sonst werden sie klein gehalten.
Als die Eine an Schwangerschaftsbeschwerden leidet, macht er auch einen auf krank und fährt zur Kur.
Einige seiner Ansichten kann ich ja noch verstehen, aber andere sind mir unzumutbar.

Mich interessieren Geschichten realer Personen nicht so sehr. Dann sehe ich deren Verhalten noch echter.

Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut.
Seinen nächsten Roman lese ich bestimmt.


Veröffentlicht am 25.02.2022

Krakau 1939

Das verschlossene Zimmer
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Die Australische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Rachel Givney hat ihren Roman „Das verschlossene Zimmer“ besonders anschaulich und besonders geschrieben.
Nach dem Titel dachte ich an leichte historische ...



Die Australische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Rachel Givney hat ihren Roman „Das verschlossene Zimmer“ besonders anschaulich und besonders geschrieben.
Nach dem Titel dachte ich an leichte historische Lektüre.
Ich wurde angenehm überrascht. Die Zeit zwischen den Kriegen hat die Autorin wunderbar gestaltet.
Die 17jähruge Marie lebt mit ihrem Vater dem Arzt Dominik Karski 1939 in Krakau.
Sie würde gerne Arzt werden, aber das ist damals in Polen noch nicht möglich.
Ihr Vater macht von ihrer Mutter ein Geheimnis. Er sagt, sie hätte ihn verlassen. Sie wusste noch nicht einmal den Namen der Mutter. Der Vater schließt sein Zimmer immer ab, das macht Marie neugierig.
Von Dominik Karski wissen wir , das er ein Geheimnis hütet und er hat Angst vor Entdeckung.

Dann kommt eine Zeit von 1922 in nach Lemberg. Das ist alles grandios geschildert.
Dieser Roman hat mich total gefesselt.







Veröffentlicht am 25.02.2022

Die Liebe siegt

Flüchtiges Glück
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„Flüchtiges Glück“ von der Schriftstellerin Ulla Mothes zeigt eine
fiktive Familie, die präzise und mitreißend geschildert wird.
Es sind Familien die aus der DDR stammen. Der Roman in dem es viele ...




„Flüchtiges Glück“ von der Schriftstellerin Ulla Mothes zeigt eine
fiktive Familie, die präzise und mitreißend geschildert wird.
Es sind Familien die aus der DDR stammen. Der Roman in dem es viele Enttäuschungen gibt, Lügen und Intrigen. Aber dann gewinnt die Liebe.

Mila kennt ihren Vater nicht. Ihre Mutter sagt, sie wisse es nicht. Aber Mila gibt nicht auf.

Ihre Großeltern waren mit der Nachbarfamilie befreundet. Mit deren Sohn war die Mutter befreundet.

Aber dann kam zu einem großen Unglück. Durch die Machenschaften des Regimes kommt es zum Zwist.

Die Autorin ist in der DDR aufgewachsen und weiß aus erster Hand wie es da zuging.
Sie hat den Roman mit guter Sprache geschrieben , so ist man von der Geschichte gefesselt.





Veröffentlicht am 24.02.2022

Das 16. Jahrhundert

Ich, Ellyn
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„Ich, Flyn“ ist ein neuer Roman der Schriftstellerin Nell Leyshon. Von ihr durfte ich schon Die Farbe von Milch l genießen. Da war dieser Roman ein muss.

Dieses Mal geht es ins ländliche England um ...



„Ich, Flyn“ ist ein neuer Roman der Schriftstellerin Nell Leyshon. Von ihr durfte ich schon Die Farbe von Milch l genießen. Da war dieser Roman ein muss.

Dieses Mal geht es ins ländliche England um 1573. Die Sprache ist erst etwas gewohnheits bedürftig. Die junge Ellyn wird ein wenig einfältig dargestellt. Aber mit ihrer Entwicklung ändert sich der Sril.
Die Frauen habennicht viel zu melden. Sie sund für die Arbeit und das Kinderkriegen gut. Allerdings ist es nicht so wirklich lange her, als sich das änderte.

Die Autorin hat wieder interesssantes Werk geschaffen, das auch noch gut unterhält.