Wegen Übersetzung/Lektorat Punktabzug
Samurai, Band 1 - Der Weg des KämpfersWir als Leser verfolgen die Geschichte rund um Jack Fletcher, der durch eine Fügung des Schicksals in eine Samurai-Familie aufgenommen wird. Dabei wollte er Steuermann werden, genau wie sein Vater. Das ...
Wir als Leser verfolgen die Geschichte rund um Jack Fletcher, der durch eine Fügung des Schicksals in eine Samurai-Familie aufgenommen wird. Dabei wollte er Steuermann werden, genau wie sein Vater. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne mit ihm. Verzweifelt durch die Japanische Sprache und deren Bräuche, kommt er an einen Punkt, an dem er schon aufgeben will.
Mir persönlich gefiel die Story wirklich sehr gut und auch die Erklärung vieler japanischer Feste und Bräuche, fand ich sehr interessant. Die Geschichte der Samurai im 17. Jahrhundert ist sehr faszinierend und Jack als Außenseiter, ein Junge von außerhalb, ist die perfekte Hauptperson für dieses Buch.
Was mir persönlich nicht gefiel, ist die Übersetzung und Lektorarbeit in diesem Werk. Hier wurde meiner Meinung nach zu schnell übersetzt und sehr schlecht lektoriert. Denn beim Lesen fiel ich immer wieder über Stolpersteine, die mich ausgebremst haben. Zum Beispiel das Wort "Doch". 72 mal am Satzanfang, 96 mal als Konjunktion. Und garantiert sind das nicht alle, weil ich mir manchmal vom Reader vorlesen ließ (z. B.beim Zähneputzen). Allgemein war wenig Abwechslung in den Sätzen da. Zum Beispiel endete es mit dem Namen, nehmen wir Jack und im nächsten Satz fing es wieder mit Jack an. Von einem Weltbestseller erwartet man da gründlichere Arbeit.
Deshalb muss ich zu Leiden des Buches einen Stern abziehen, weil es mich sehr im Lesefluss gestört hat, trotz Top-Story. Ansonsten volle Leseempfehlung meinerseits.