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Veröffentlicht am 18.05.2026

Hope und Rufus

Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen
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Was habe ich mich gefreut, als sie endlich zusammenkamen. Spät, aber besser als nie. Die Logik der Verwandtschaft erschließt sich mir nicht, da ich schon ab dem ersten Band aufmerksam las und man dort ...

Was habe ich mich gefreut, als sie endlich zusammenkamen. Spät, aber besser als nie. Die Logik der Verwandtschaft erschließt sich mir nicht, da ich schon ab dem ersten Band aufmerksam las und man dort erfährt, dass Rufus adoptiert wurde. Oder zumindest konnte man das erschließen. Ansonsten wieder tolle Settings an Bücherwelten, wie Effi Briest und Wolfsblut. Letzteres habe ich stets gerne als Film gesehen. Das Ende ist ein wenig traurig, macht aber auch Hoffnung, dass es in den Spin Offs wieder anders kommt. Ich muss sagen, dass es eine gute Entscheidung war, diese Reihe weiterzuverfolgen, denn Band 1 hatte mich nicht ganz überzeugt. War kurz davor abzubrechen. Gott sei Dank habe ich es nicht getan. Eine Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Die Protagonistin nicht ganz mein Fall

Silent Witch 01
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Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere ...

Der Zeichenstil des Mangas ist süß und das Zaubersystem ist wirklich einfallsreich. Jedoch konnte ich mit der Protagonistin irgendwie nichts anfangen. Zusätzlich erinnert mich der Manga an eine andere Manga-Reihe. Die Thematik ist ähnlich. Dort geht es auch um eine Hexe, die ein wenig schüchtern ist, obwohl ein anderer Hintergrund. Jedoch gefällt mir hier die Akademie und dass es um einen Anschlag auf den Prinzen Felix geht. Und dann gibt es Momente, in denen die Stille Hexe plötzlich reden kann. Wenn es um Mathematik geht, das war eine herrliche Szene. Auf jeden Fall brauche ich ein wenig Zeit, um mit dieser Reihe warm zu werden. Das Potenzial ist voll da. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Europas

Das Jahr ohne Sonne
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In diesem Buch erzählt die Autorin Therese Bichsel aus der Sicht von drei Frauen, darunter Mary Godwin, später Shelley, und zwei Männern über ein Klimaphänomen von 1816. Die Dokumente, Briefe und Chroniken ...

In diesem Buch erzählt die Autorin Therese Bichsel aus der Sicht von drei Frauen, darunter Mary Godwin, später Shelley, und zwei Männern über ein Klimaphänomen von 1816. Die Dokumente, Briefe und Chroniken durfte die Autorin dafür von der Kirche einsehen und hat darauf ihren Roman gestützt. Besonders gefiel mir die Geschichte der Anna Kathrin, die damals ein Mädchen von dreizehn war und das letzte Kapitel als alte Frau nochmal bekam, um den gesamten Ablauf des Phänomens zu erzählen. Auch die Kapitel der Mary Godwin (Shelley) gefielen mir gut, da sie deutlich machen, wie sehr das Phänomen Mary geprägt hat, um Frankenstein zu schreiben. Das geht aus Briefen hervor, die sie zu dieser Zeit verfasst hat.

Was ist eigentlich passiert? Ein Vulkanausbruch in Indonesien 1815 hat sich auf zwei Jahre Dunkelheit in Europa ausgewirkt. Damals wussten das die Leute noch nicht und dachten an Sünden und deren Strafen. Die Sonne war vom Rauch verdunkelt, es regnete nur noch, dadurch gingen Ernten kaputt, die Leute litten Hungersnöte. Nur die mit mehr Geld, konnten sich trotz gestiegener Preise weiterhin ein Leben leisten. Hier im Buch wird das Phänomen in der Schweiz erläutert, jedoch war ganz Europa betroffen. Mir war dieses historische Thema gar nicht bekannt und ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. Auch die weiteren Bücher der Autorin klingen sehr interessant. Eine Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Der größte Finanzbetrug des 19. Jahrhunderts

Poyais. Ein Land, das es nie gab
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Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen ...

Poyais war für mich bis zu diesem Buch kein Begriff und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich sehr lobe, denn ich mag dieses Hochgestochene in historischen Romanen gar nicht. Hier klingt es schon eher nach unserer heutigen Sprache. Der Fall "Gregor MacGregor" wird hier ausführlich erläutert in Form einer fiktiven Story rund um die Protagonistin Julie Rother. Der erste Teil der Story hatte mich voll und auch die Insel mit dem versprochenen Land war noch spannend. Jedoch war sie irgendwie nur kurzer Bestandteil des Buches und somit der Handlung. Das hätte ich mir gerne ein wenig länger gewünscht. Weiterhin wirken die Charaktere alle ein wenig zu kalt. So auch Julie und ihr Geliebter Carl. Beide konnten mich mit ihrer Liebesgeschichte leider nicht überzeugen. Die Kapitelaufteilung ist auch seltsam, denn statt die zwei Zeitlinien zu trennen, wurde es einfach mittendrin geschrieben. Das hätte der Verlag mit der Autorin besser kommunizieren sollen, finde ich. Nichtsdestotrotz ein wunderbares historisches Werk über einen Fall, der mir noch nie untergekommen ist. Leseempfehlung geht raus.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Sympathisch trotz düsterer Stimmung

Feder und Tinte
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In diesem Buch, was das Debüt des Autors darstellt, lesen wir viele Lyrik-Texte, die gleichzeitig die Gefühlswelt des Autors darstellen. Ich muss sagen, dass ich längere Pausen dazwischen brauchte, da ...

In diesem Buch, was das Debüt des Autors darstellt, lesen wir viele Lyrik-Texte, die gleichzeitig die Gefühlswelt des Autors darstellen. Ich muss sagen, dass ich längere Pausen dazwischen brauchte, da es mir doch sehr düster vorkam. Dann wiederum dachte ich an meine Anfänge zurück und musste feststellen, dass auch sie sehr negativ formuliert klingen 😅 solche Texte entstehen, wenn ein Mensch was erlebt hat und das hat der Autor auch. Was mir sehr gefiel, waren die Randnotizen. In denen erfährt man zusätzlich was zur Entstehung und auch über die Ansichten des Autors. Ich sage nur bezüglich Schminke im Gesicht, das wahre Antlitz damit verstecken. Natürlichkeit wird von Remo bevorzugt und das imponiert. Insgesamt ein sehr sympathisches lyrisches Werk, das ich gerne empfehle.

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