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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.08.2025

Botschaft für Kinder und Erwachsene

Ich bring dir das Glück – Vom kleinen Elefanten und seinen Glücksgeheimnissen
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Dieses Kinderbuch will nicht nur Kinder etwas lehren, sondern auch uns Erwachsene.
Da wir es sind, die vorlesen, bekommen wir die Botschaften direkt mit. Und das ist auch gut so, denn dieses Buch hat ...

Dieses Kinderbuch will nicht nur Kinder etwas lehren, sondern auch uns Erwachsene.
Da wir es sind, die vorlesen, bekommen wir die Botschaften direkt mit. Und das ist auch gut so, denn dieses Buch hat einiges zu sagen.
Im Mittelpunkt steht das Thema „Glück“. Doch was bedeutet Glück eigentlich?
Glück ist, wenn du lachst.
Glück ist, wenn du dir schöne Gedanken machst, zum Beispiel, dass der Tag gut wird, und das auch laut aussprichst.
Glück ist, wenn du innehältst, tief ein- und ausatmest und einfach mal kurz bei dir bist.
Das Buch zeigt viele solcher Momente, liebevoll und verständlich.
Besonders charmant: Die „Elefanten-Geheimwissen-Notizen". Sie sind klar an Erwachsene gerichtet, aber so kindlich verpackt, dass man sich erst beim zweiten Lesen ertappt fühlt.
Kinder wiederum lernen, wie man positive Gedanken entwickelt und wie daraus echtes Glück entstehen kann. Denn nur wer mit einem offenen Herzen durchs Leben geht, kann Glück wirklich spüren.
Die Illustrationen sind zuckersüß und passen perfekt zu den kleinen Geschichten rund ums Glück. Der kleine Glückselefant, der als Protagonist durch die Seiten stapft, lernt in der Glücksschule, was es heißt, glücklich zu sein und wir lernen mit ihm.

Fazit:
Ein weiteres wunderbares Kinderbuch mit einer starken Botschaft und zwar nicht nur für die Kleinen. Wer wirklich glücklich sein will, sollte einen Blick hineinwerfen und die Tipps mitnehmen. Es lohnt sich.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Ein Jugendbuch das berührt, bewegt und wichtig ist

Fühlen-Reihe / Nicht hören! Fühlen!
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"Nicht hören! Fühlen" ist mehr als nur ein Jugendroman: Es ist ein feinfühliges, mutiges und zutiefst menschliches Buch, das sich traut, Themen wie Gehörlosigkeit, Ausgrenzung und emotionale Reife in den ...

"Nicht hören! Fühlen" ist mehr als nur ein Jugendroman: Es ist ein feinfühliges, mutiges und zutiefst menschliches Buch, das sich traut, Themen wie Gehörlosigkeit, Ausgrenzung und emotionale Reife in den Mittelpunkt zu stellen. Linda Eicher gelingt es, mit ihrer Protagonistin Soley eine Figur zu erschaffen, die nicht über ihre Hörbehinderung definiert wird, sondern über ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihre Fähigkeit, andere zu berühren.

Besonders beeindruckend ist die Art, wie Inklusion hier nicht als pädagogisches Konzept, sondern als gelebte Realität erzählt wird. Die Beziehung zwischen Soley und Karla zeigt, wie Empathie und Offenheit Brücken bauen können, ganz ohne Klischees. Auch Damian, der zunächst als Mitläufer erscheint, wird vielschichtig und glaubwürdig entwickelt. Seine innere Wandlung ist ein starkes Beispiel dafür, wie Begegnungen mit echten Menschen unsere Haltung verändern können.

Was dieses Buch auszeichnet, ist die emotionale Tiefe, die spürbare Recherche und die ehrliche Absicht, marginalisierte Perspektiven sichtbar zu machen, ohne sie zu instrumentalisieren. Wer hier Ableismus unterstellt, hat entweder nicht richtig gelesen oder verwechselt literarische Komplexität mit moralischer Vereinfachung.

Ein Buch, das Jugendliche ernst nimmt, das zum Nachdenken anregt und das zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur zu hören, sondern zu fühlen.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Wo bleibt die Anime-Adaption?

Prinzessin Sakura 2in1 01
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Können wir bitte kurz innehalten und darüber sprechen, wie grandios dieser Manga ist? Die Mangaka selbst erwähnt in ihren Randnotizen, dass sie keine simplen Geschichten schreiben kann und ganz ehrlich: ...

Können wir bitte kurz innehalten und darüber sprechen, wie grandios dieser Manga ist? Die Mangaka selbst erwähnt in ihren Randnotizen, dass sie keine simplen Geschichten schreiben kann und ganz ehrlich: Das muss sie auch nicht. Denn genau diese Komplexität ist es, die mich vollkommen begeistert.
Wer „Jeanne, die Kamikaze-Diebin“ kennt, wird den unverwechselbaren Zeichenstil sofort wiedererkennen. Die Illustrationen sind nicht nur wunderschön, sondern stechen beim Lesen regelrecht hervor. Jede Seite zieht einen tiefer in die Welt der Charaktere und lässt einen visuell wie emotional nicht mehr los.
Die Story? Ein echtes Highlight. Sie ist durchzogen von Intrigen, insbesondere gegen die Protagonistin Sakura, und enthält einige blutige Szenen. Jedoch nie um des Effekts willen, sondern weil sie sich aus dem Handlungsverlauf ergeben. Es ist kein Horror, sondern Drama mit Tiefe und Konsequenz.
Und dann dieses Ende. Ein fieser Cliffhanger, der einen sofort nach dem nächsten Band greifen lässt. Es ist fast schon eine kleine Gemeinheit, wie sehr man weiterlesen möchte. Umso bedauerlicher, dass dieser Manga bislang keine Anime-Adaption erhalten hat. Das Potenzial wäre definitiv da.

Fazit: Ein visuell beeindruckendes Werk mit einer vielschichtigen Handlung, das sich mutig von konventionellen Erzählmustern abhebt. Für Fans komplexer Geschichten und ausdrucksstarker Zeichnungen ist dieser Manga ein absolutes Muss. Ich bin verliebt und warte sehnsüchtig auf mehr.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Ein bisschen schwächer als der erste Band

Das blaue Leuchten
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Diesmal kam ich ein wenig schwerer in die Geschichte und es zog sich für mich auch zuerst. Doch dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch muss ich trotzdem sagen, dass ich den Band schwächer ...

Diesmal kam ich ein wenig schwerer in die Geschichte und es zog sich für mich auch zuerst. Doch dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch muss ich trotzdem sagen, dass ich den Band schwächer finde, als den ersten. Auch das Ende zwischen Tia und Leon überzeugt mich leider nicht. Da hätte ich mir ein paar eindeutige Andeutungen gewünscht. So bleibt deren Verhältnis offen. Ich bin sogar ein wenig traurig, dass das endgültig das Ende war. Ein weiterer Band wäre echt super gewesen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Mein zweites 5+⭐ Highlight dieses Jahr

The House Trap
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Was soll ich sagen? Ich bin hellauf begeistert! Von der ersten bis zur letzten Seite bietet "The House Trap" pure Spannung. Die vier Protagonisten: Deliah, Claude, Sam und Amity, nehmen uns mit auf eine ...

Was soll ich sagen? Ich bin hellauf begeistert! Von der ersten bis zur letzten Seite bietet "The House Trap" pure Spannung. Die vier Protagonisten: Deliah, Claude, Sam und Amity, nehmen uns mit auf eine nervenaufreibende Reise. Anfangs sind sie eher entfremdet, doch eine unerwartete Situation zwingt sie dazu, wieder zusammenzuhalten.
Besonders faszinierend fand ich den Science-Fiction-Anteil, der sich in cleveren Erfindungen zeigt. Ein Hauch von Grusel ist ebenfalls dabei. Zwar gerade genug, um für Gänsehaut zu sorgen, aber nicht zu viel für die empfohlene Altersgruppe. Die Einstufung ab 12 Jahren ist meiner Meinung nach perfekt gewählt.
Der Schreibstil ist packend und angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel erlauben gewiss Pausen, aber ehrlich gesagt: Man will einfach nicht aufhören!

Fazit: Eine rundum gelungene Mischung aus Escape Room, Sci-Fi und Geistergeschichte. Flüssig geschrieben, spannend erzählt und absolut empfehlenswert. Für mich ein echtes 5+⭐ Highlight.

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