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Veröffentlicht am 09.09.2022

Alles, was mein Leserherz sich wünscht. ♥

Purpurstaub Magie
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Das Cover des Buches hat es mir sofort angetan und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich es selbst beim Lesen angestarrt habe.
Der Einstieg ist mir leicht gefallen und der Schreibstil der Autorin ist von ...

Das Cover des Buches hat es mir sofort angetan und ich kann gar nicht sagen, wie oft ich es selbst beim Lesen angestarrt habe.
Der Einstieg ist mir leicht gefallen und der Schreibstil der Autorin ist von der ersten Seite an einfach nur .. fantasievoll, wunderschön und so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, an Serafinas Seite in die Großstadt zu ziehen. Ihre Ängste und Sorgen waren nachvollziehbar und im Laufe des Buches ist sie nicht nur einmal über sich hinausgewachsen, was mir wirklich sehr gefallen hat.
Sie stellt sich ihren Ängsten, sie beweist Mut und verliert sich doch nicht komplett selbst.

Die Länge der Kapitel war wirklich angenehm und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Hallo, Wortspiel.
Serafina als Charakter hat mir sehr gefallen und sie hat sich ihren Alter entsprechend verhalten. Okay, manchmal auch nicht, aber ich denke, das gehört in dem Alter einfach dazu.
Obwohl die Geschichte als Alterangabe 10 - 12 Jahre angibt, ist sie längst nicht nur für Kinder in dem Alter geeignet.
Ich für meinen Teil bin nun wahrlich weitaus älter und habe auch bereits ein Kind, dass dieses Alter längst überschritten hat, aber ich habe mich in dieser Geschichte so wohl gefühlt, dass ich am liebsten selbst mit Serafina nach Pipinea geflogen wäre.

Die Nebencharaktere waren so gut ausgearbeitet, dass sie mir gar nicht wie Nebencharaktere vorkamen. Jeder von ihnen hat seinen festen Platz im Buch und ich habe mit ihnen gelitten und gelacht. Geschmunzelt und geflucht.
Dieses Buch ist nicht nur einfach ein Buch, dass man einfach so liest. Es vermittelt viel mehr eine Botschaft, die sich um Selbstvertrauen und Mut dreht.
Um Trauer und Verlust, um Freundschaft und sogar Liebe in all ihren Facetten. Es spricht von Mobbing und Verrat untereinander, von dem Kampf mit sich selbst und dem richtigen Schritt, der nötigen ist, um sich seinen Ängsten zu stellen.
Zumindst in Serafinas Fall.

Ich kann gar nicht anders, als bei diesem Buch eine Leseempfehlung auszusprechen und eines kann ich euch verraten: Ich habe schon ein weiteres Buch der Autorin direkt verschlungen und kann es gar nicht erwarten, euch davon zu erzählen.

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Veröffentlicht am 09.09.2022

Ein Mann mit dem Herz am rechten Fleck

Alles geben
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Neven Subotic ist den meisten als Fussballer bekannt, der bei Stationen wie Mainz 05 oder Borussia Dortmund als einer der besten Innenverteidiger Deutschland gilt.
All das erfüllt ihn nur halb. Das Luxusleben, ...

Neven Subotic ist den meisten als Fussballer bekannt, der bei Stationen wie Mainz 05 oder Borussia Dortmund als einer der besten Innenverteidiger Deutschland gilt.
All das erfüllt ihn nur halb. Das Luxusleben, von dem er denkt, dass er es leben muss, kann ihm nicht das geben, was tief in seinem Inneren verankert ist. Scham und Zweifel gewinnen die Oberhand und Neven merkt, dass es eine Sache gibt, die ihm viel mehr wert ist, als alles Geld der Welt.
Das Gefühl, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, indem er mehr tut, als nur der Fussballer Neven Subotic zu sein.
Er gründet eine Stiftung, die sich hauptsächlich darauf konzentriert Schulen und Trinkwasserbrunnen in Afrika zu bauen, um den Menschen dort ein besseres Leben zu
bieten.
Aufkommende Kosten zahlt er aus eigener Tasche, bekommt so endlich das Gefühl, etwas Gutes damit zu tun. Und er ist oftmals selbst vor Ort, um sich ein Bild von dem zu machen, was er in die Wege geleitet hat. Um die Menschen und die Umgebungen kennenzulernen, um noch mehr zu helfen.

Das Buch beschreibt nicht nur Nevens Leben jetzt, sondern auch den steinigen Weg dorthin. Von der Flucht aus Jugoslawien, über ein Leben in New York hinweg und bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in Deutschland als Fussballer die Herzen der Fans erobern konnte.
Neven Subotic hat eine unglaubliche Persönlichkeitsentwicklung hinter sich und ist doch immer er selbst geblieben, so komisch das jetzt auch klingt.
Dieses Buch ist eine echte Leseempfehlung für alle, die hinter die Fassade eines Fussballers schauen will, der dankbar für das ist, was er erreicht hat.
Und dem genauso viele Menschen dankbar sind, für dass was er ihnen mit ihrer Stiftung ermöglichen kann.
Und auch weiterhin wird.

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Veröffentlicht am 09.09.2022

Eine Hommage an eine Frau, die einfach .. immer irgendwie da war

God Save the Queen. Was wir an Elizabeth II. bewundern
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Dieses Buch ist eine Hommage an eine Frau, die unser Leben auf eine Art und Weise begleitet hat, die man gar nicht richtig beschreiben kann.
Obwohl sie quasi nicht unser aller Königin war, war sie doch ...

Dieses Buch ist eine Hommage an eine Frau, die unser Leben auf eine Art und Weise begleitet hat, die man gar nicht richtig beschreiben kann.
Obwohl sie quasi nicht unser aller Königin war, war sie doch immer irgendwie da. Als Persönlichkeit, als Mutter, Oma und Herrscherin über ein Königreich, das zu ihren Lebzeiten nicht nur durch eine Krise gehen musste.
Sie hat sie alle überstanden, sie hat sie alle gemeistert und mit diesem Buch erinnern sich Weggefährten auf ihre unterschiedlichsten Weisen an eine wirklich bewundernswerte Frau.

Obwohl dieses Buch eigentlich anlässlich ihres Thronjubiläum geschrieben und auch veröffentlich wurde, ist es in meinen Augen ein Nachruf, der mich mit einem Lächeln und weinenden Auge zurück gelassen hat.
Renommierte Autorinnen, Übersetzerinnen, Journalistinnen aus Politik und Feuilleton schreiben über “ihre bzw. unsere” Queen und erzählen in diesem Band von besonderen Begegnungen, einer wichtigen Erinnerung oder einer witzigen Anekdote.
Jede einzele kleine Geschichte war anders und doch besonders. Momente und Augenblicke, bei denen ich mir vielleicht sogar ein kleines bisschen gewünscht habe, ich hätte dabei sein können.
Gedanken zu einer Frau, die jeder von uns kennt und deren Leben von so vielen Höhen und Tiefen geprägt war, dass vielleicht so mancher von uns daran schon längst zerbrochen wäre.

Dieses Buch ist eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Nicht nur für die unter uns, die Queen Elizabeth schon länger verfolgen oder gar bewundern, sondern auch für die, die ihre Majestät einmal auf einem ganz andere Wege kennenlernen möchte.
Durch die Augen verschiedenster Weggefährten.

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Veröffentlicht am 10.08.2022

Alles, was mein Leserherz sich wünscht. ♥

Junimädchen - Finding June
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Es gibt so Bücher, da weiß ich tatsächlich gar nicht, wie ich anfangen soll. Nicht, weil sie mich nicht begeistern konnten, sondern weil eher das Gegenteil der Fall ist. Dieses Buch hallt lange nach und ...

Es gibt so Bücher, da weiß ich tatsächlich gar nicht, wie ich anfangen soll. Nicht, weil sie mich nicht begeistern konnten, sondern weil eher das Gegenteil der Fall ist. Dieses Buch hallt lange nach und ich weiß gar nicht, wie ich all die Worte und Gedanken in mir richtig beschreiben soll, damit sie diesem Buch gerecht werden.

Die Geschichte rund um Christopher und sein Junimädchen hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Gleich zu Anfang gab es zwar ein paar Situationen, die mich etwas verwirrt haben, aber auf der anderen Seite habe ich auch genau das gebraucht. Das mag jetzt komisch klingen, aber so hat Emely Delphy den Spannungsbogen gleich zu Anfang in die Höhe gehoben und ihn durch das Buch hinweg auch konstant gehalten.
June als Charakter hat mir sofort gefallen. Ich konnte ihre Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen und habe mich dabei an so mancher Stelle gefragt, wie ich in dieser Situation gehandelt hätte.

Christopher war halt einfach .. Christopher. Herz und Kopf waren sich nie ganz einig, ob sie ihn lieben oder für das verurteilen sollen, was er den Frauen antut, die er zu sich auf das Anwesen holt.
Aber im Grunde treffen alle ihre eigenen Entscheidungen. Inclusive Chris.

Emely schreibt locker und leicht und auch die expliziten Szenen kommen an dieser Stelle nicht zu kurz und sorgen das eine oder andere Mal für Kopfkino. Perspektivwechsel ermöglichen dem Leser einen Einblick in mehrere Seiten und das hat mich an dieser Stelle besonders gut gefallen. So habe ich nicht nur die Hauptprotagonisten kennengelernt, sondern auch einen Blick in die Vergangenheit werfen können, der die Gegenwart anders erscheinen lässt, als alle Beteiligten es sich je hätten vorstellen können.

Dieses Buch ist so voller Nervenkitzel, dass man es gar nicht an die Seite legen mag. Unterlegt mit romantischen Momenten, einem Spannungsbogen, der sich über das gesamte Buch spannt und Protagonisten, bei denen sich Herz und Kopf nicht entscheiden können, wie sie ihnen gegenüber empfinden sollen.
Aber eines hatten sie am Ende alle gemeinsam. Ich habe sie geliebt, und der Schreibstil Emelys hat dafür gesorgt, dass ich unbedingt mehr von ihr lesen will.
Und muss.
Von mir gibt es für Junimädchen eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.07.2022

Konnte mich leider nicht so übersetzen, wie erwartet oder gewünscht

Clans of New York (Band 1)
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Brianna Grey hat es direkt mit dem Cover geschafft, mich für ihr Buch zu begeistern und
gegen den Schreibstil habe ich auch nicht wirklich etwas zu sagen, außer dass er toll und fesselnd ist.
Obwohl ich ...

Brianna Grey hat es direkt mit dem Cover geschafft, mich für ihr Buch zu begeistern und
gegen den Schreibstil habe ich auch nicht wirklich etwas zu sagen, außer dass er toll und fesselnd ist.
Obwohl ich das Buchin einem Rutsch durchgelesen habe, gab es dennoch Momente, die mir nicht ganz so ersichtlich waren, wie Brianna Grey sie beschrieben hat oder dem Leser überbringen wollte.

Ekatarina zum Beispiel empfand ich an einigen Stellen als unglaublich .. naiv. Abgeschottet von der realen Welt lebt sie in ihrer Scheinwelt, die hauptsächlich aus ihrer Schulzeit oder Treffen mit ihrem besten Freund Aleks besteht. Diesem ist sie als Ehefrau versprochen, was Ekatarina so hinnimmt, bis es zu einem Kuss zwischen ihr und dem ihr meist verhassten Menschen auf der Welt kommt: Ausgerechnet Guilio, der zukünftige Boss aller Clans raubt ihr ihren allerersten Kuss.

An sich hat mir die Geschichte und die Hintergrundstory wirklich gut gefallen. Lediglich die Umsetzung hat es mir ein wenig schwer gemacht, die Geschichte komplett zu lieben.
Guilio, der einmal das Oberhaupt aller Clans werden soll, war mit seiner blutrünstigen Ader nicht unbedingt ein Charakter, den ich der Altersklasse, die Brianna angelegt hat, zuordnen würde.
Es gab Szenen, in denen hätte ich nicht unbedingt damit gerechnet, dass er einem Setting zugehörig ist, dass an der Highschool spielt.
Ekatarina hingegen war für dieses Setting manchmal wirklich schon zu naiv. Zu sprunghaft oder auch einfach zu .. engstirnig. Sie hinterfragt selten etwas, es sei denn es handelt sich dabei um das, was Guilio tut oder auch denkt. Sie hinterfragt seine Handlungen mehr als ihre eigenen oder die ihrer Familie und das hat mich manchmal sehr gestört.
Im Laufe der Geschichte hat sie sich zwar auch ein wenig weiterentwickelt, aber diese Engstirnigkeit ist sie nie ganz losgeworden, besonders in Bezug auf den Mann, der ihr quasi das Leben gerettet hat.

Obwohl die Geschichte an etlichen Passagen wirklich emotional war und ich mit den Charakteren mitgelitten habe, konnte sie mich nicht gänzlich überzeugen. Mir hat noch mehr Tiefe gefehlt, noch mehr an Hintergründen.
Das Alter der Protagonisten war meiner Meinung nach falsch ausgelegt und hat sie dadurch für mich nicht richtig greifbar gemacht.
New York als Setting hat mir sehr gefallen, genau wie die Hintergrundgeschichte und der Schreibstil, leider konnte Clans of New York mich nicht so überzeugen, wie ich es mir gewünscht hätte. Oder wie es sein Potenzial hätte ausschöpfen können.

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