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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2023

Millie hat Ärger mit ihrem Mathelehrer

Pfeffer & Minze – Zusammen ist das Chaos perfekt (Pfeffer & Minze 2)
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Millie Minze und Juna Pfeff sind beste Freundinnen. Zusammen sind sie Pfeffer & Minze. Bei den Beiden wird es nie langweilig. Millie lebt mit ihrer Mama allein. Da Millie Probleme in Mathe hat, will ihre ...

Millie Minze und Juna Pfeff sind beste Freundinnen. Zusammen sind sie Pfeffer & Minze. Bei den Beiden wird es nie langweilig. Millie lebt mit ihrer Mama allein. Da Millie Probleme in Mathe hat, will ihre Mama, dass sie bei ihrem Lehrer Herrn Flöter Nachhilfe nimmt. Doch das will Millie auf keinen Fall. Außerdem haben Millie und Juna den Verdacht, dass Herr Flöter in Millies Mama verliebt ist. Als er mit Millies Mama essen gehen will, steht fest, dass sie etwas unternehmen müssen. Zusammen mit Bella-Grace und den Jungs schmieden sie einen Plan. Na wenn da mal nicht das Chaos vorprogrammiert ist.

Außerdem planen die Mitglieder von "Kampfhunde in Not" eine Demo. Sie wollen erreichen, dass die Hunde auch ins Freibad dürfen. Und auch Rosi mit ihrem Imbiss ist wieder mit dabei.

Auch im zweiten Band der Reihe bleibt Sarah Welk ihrem Motto treu. Es darf wieder viel geschmunzelt und gelacht werden. Die Kinder hecken wieder allerlei aus. Dabei läuft es nicht immer so rund, wie sie es gerne hätten. Die Autorin erzählt die Geschichte in einer lockeren Art, die bei unserer Tochter wieder gut angekommen ist. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Millie in Tagebuchform. Da an den verschiedenen Tagen unterschiedlich viel los ist, schwankt die Länge der einzelnen Kapitel sehr stark.

Unserer Tochter hat das Buch sehr gut gefallen und sie freut sich auf die Fortsetzung, welche am 30. Juni erscheint.

Veröffentlicht am 20.05.2023

Einführung in das Schnitzen

Schnitzen mit dem Schweizer Taschenmesser: 43 spannende Projekte
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Habt ihr schon einmal etwas geschnitzt? Unser Versuch im letzten Jahr endete leider in der Notaufnahme nach einem Schnitt in den Finger. Danach hatten wir erstmal keine Lust mehr. Für den neuen Versuch ...

Habt ihr schon einmal etwas geschnitzt? Unser Versuch im letzten Jahr endete leider in der Notaufnahme nach einem Schnitt in den Finger. Danach hatten wir erstmal keine Lust mehr. Für den neuen Versuch haben wir uns ein Paar Schnitzhandschuhe sowie ein Buch über das Schnitzen zugelegt.

Das Buch "Schnitzen mit dem Schweizer Taschenmesser" gibt zu Beginn erstmal einen Überblick über die verschiedenen Taschenmesser aus dem Hause Victorinox. Natürlich können auch andere Messer verwendet werden. Dann folgen Tipps zum Schleifen, denn die erste und wichtigste Regel beim Schnitzen lautet: Das Messer muss scharf sein. Unser Messer beim letzten Versuch hatte diese Bedingungen nicht erfüllt.

Danach geht es an die Grundtechniken des einfachen Schnitzens. Eine wichtige Rolle spielt natürlich die Art des Holzes. Dann geht es mit den verschiedenen Projekten los. Wie wäre es mit einem Holzmesser, einer Gabel oder einem Löffel? Oder darf es ein Spielzeug sein, wie z.B. ein kleines Ruderboot? In der Rubrik Tiere aus Ästen und Zweigen haben wir uns für einen Alligator entschieden. Es gibt aber auch noch Eulen, Vögel oder Pferde.

Zu allen Schnitzereien erzählt der Autor eine kurze Geschichte aus seinem Leben bzw. wie er auf die Idee gekommen ist. Dann gibt es eine Materialliste sowie eine detaillierte Beschreibung und mehrere Fotos zu den verschiedenen Arbeitsschritten.

Wir sind mit unserem Alligator zufrieden. Das Buch gefällt uns ebenfalls. Wir werden sicher noch so einiges nachschnitzen und als Anregung für eigene Projekte nutzen. Das Buch eignet sich sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Von uns gibt es 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.04.2023

Vom Sternerestaurant in die Schulkantine

Scones zum Frühstück
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Max Buchanan ist ein Sternekoch mit eigenem Restaurant. Ausgerechnet als ein Restaurantkritiker Gast seines Hauses ist, erleidet er einen Herzinfarkt und bricht in der Küche zusammen. Zum Glück ist ein ...

Max Buchanan ist ein Sternekoch mit eigenem Restaurant. Ausgerechnet als ein Restaurantkritiker Gast seines Hauses ist, erleidet er einen Herzinfarkt und bricht in der Küche zusammen. Zum Glück ist ein Arzt unter den Gästen. Max kommt ins Krankenhaus und anschließend in die Reha. Während dieser Zeit meldet sich seine Freundin kaum und besucht ihn auch nicht. Das lässt den Koch seine Beziehung zu Naomi überdenken. Als er wieder zurück ins Restaurant kommt, muss er mit Entsetzen feststellen, dass sein Stellvertreter nicht nur die Konten leergeräumt hat, sondern auch noch das Gesundheitsamt auf das Restaurant angesetzt hat.

Max steht plötzlich vor dem nichts. Doch dann läuft ihm ein übergewichtiger Hund über den Weg und ein alter Freund bietet ihm eine Stelle als Koch an. Er soll auf der Isle of Skye in der Kantine einer Schule kochen. Max sagt zu und wagt den Neuanfang.

Auf der Insel trifft er bei seinen neuen Mitarbeitern nicht nur auf Gegenliebe. In der Nähe der Schule bezieht Max sein Quartier. Seine Vermieterin ist Robyn. Sie lebt sehr zurückgezogen und meidet den Kontakt zu Menschen. Da Max aber tagsüber für seinen Hund Bradley jemanden braucht, kommt er mit Robyn ins Gespräch und gewinnt nach und nach ihr Vertrauen. Robyn hat schwer mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen.

Nach einer Weile kommt eine neue Schülerin an die Schule. Diese bekommt von ihrer Mutter, einem erfolgreichen Model, einen strengen Diätplan, für den Max so gar kein Verständnis hat. Das hat zur Folge, dass Cassandra und er oft aneinander geraten.

"Scones zum Frühstück" ist mein erstes Buch von Alexandra Zöbeli. Durch ihren lockeren Schreibstil bin ich schnell in die Geschichte reingekommen. In ihrem Buch verarbeitet sie gleich mehrere Extreme. Zum einen ist da der Sternekoch, der alles verliert, wofür er bisher gelebt hat. Dann ist da Robyn, die Farmerin, die hilflos zusehen musste, wie ihre Tochter ertrinkt. Und zuletzt ist da ein magersüchtiges Mädchen, dass ihrer Mutter gefallen will. Wer nun denkt, oh Gott, will ich mir das wirklich antun, dem kann ich sagen, dass diese Themen zwar in der Geschichte verarbeitet wurden, aber es ist dennoch eine Geschichte voller Gefühle und Romantik ist. Die Autorin hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, in der außergewöhnliche Charaktere aufeinander treffen und die es schaffen, ihre Sorgen zu teilen und zu verarbeiten. Und nicht zu vergessen, gibt es wie der Titel erahnen lässt, im Laufe des Buches jede Menge Scones. Für alle, die gerne einmal selbst welche backen möchten, verrät Max am Ende sein Rezept.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich gebe ihm volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.04.2023

Junge Geisterjäger im Einsatz

Lockwood & Co - Die seufzende Wendeltreppe
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London: Wenn die Dunkelheit über die Stadt herabsinkt, trauen sich die Erwachsenen nicht mehr vor die Tür. Nur kleine Gruppen junger Menschen patrouillieren durch die Straßen. Seit Jahrzehnten wird Großbritannien ...

London: Wenn die Dunkelheit über die Stadt herabsinkt, trauen sich die Erwachsenen nicht mehr vor die Tür. Nur kleine Gruppen junger Menschen patrouillieren durch die Straßen. Seit Jahrzehnten wird Großbritannien von Geistererscheinungen heimgesucht. Im ganzen Land sind Agenturen entstanden, die sich auf Geisteraustreibungen spezialisiert haben. Mittels Eisenketten, Degen und Leuchtbomben ziehen junge Leute mit ihren Beratern los, um die Aufträge auszuführen. Lucy Carlyle ist Teil des dreiköpfigen Teams von Lockwood & Co. Neben ihrem Chef Anthony Lockwood gehört noch George dazu.

Die Geschichte wird aus Sicht von Lucy erzählt. Gleich zu Beginn des Buches wird man förmlich in das Geschehen katapultiert. Ohne zu wissen, worum es genau geht, war es zunächst etwas verwirrend. Hinzu kam, dass die Sprecherin die Geschichte leider mit wenig Emotionen liest. So war ich kurz davor, das Hörbuch abzubrechen. Zum Glück habe ich aber weitergehört. Als Lucy mitten in einem Auftrag war, gab es nämlich einen Rückblick und der Hörer erfuhr endlich, wer Lucy überhaupt ist und wie sie zu Lockwood & Co gekommen ist.

Was daraufhin folgte, war eine äußerst spannende Erzählung um plasmaversprühende Geister, ein mysteriöses Amulett und den Kampf einer sehr kleinen, aber ehrgeizigen Agentur. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Die Zusammenstellung des Teams gefällt mir gut. Neben der sehr sensiblen Lucy und dem charismatischen Anthony ist da noch der etwas tollpatschige, aber liebenswerte George. Zusammen sind sie ein unschlagbares Team.

Nach dem etwas holprigen Start, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.04.2023

Eine ergreifende Geschichte in zwei Zeitebenen

Das Mädchen aus Ostpreußen
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Lüneburg 1945: Zum Ende des zweiten Weltkriegs flüchten Tausende aus Ostpreußen vor der Roten Armee. Unter ihnen sind auch die junge Netti mit ihrer Familie. Sie landen in Lüneburg. Nach mehreren Umzügen ...

Lüneburg 1945: Zum Ende des zweiten Weltkriegs flüchten Tausende aus Ostpreußen vor der Roten Armee. Unter ihnen sind auch die junge Netti mit ihrer Familie. Sie landen in Lüneburg. Nach mehreren Umzügen von einem schäbigen Zimmer zum nächsten, ergattern sie endlich ein Zimmer über dem Stall eines Bauernhofes. Dieses ist unbeheizt und eng, aber sie haben ein Dach über dem Kopf.

Als Nettis Neffe Helmut von den englischen Besatzern aufgegriffen wird, befürchtet sie schon das Schlimmste. Doch er kommt mit einer Strafarbeit davon. Durch den Kontakt zu den Soldaten hat Netti das Glück, eine Anstellung als Hausmädchen bei Major Alan Thompson zu bekommen. Obwohl dieser alle Deutschen hasst, ist Netti froh diese Stelle zu haben. Dank dem verdienten Geld, schafft es ihre Familie, sich halbwegs über Wasser zu halten. Doch dann erkrankt ihre Schwägerin Otti schwer und Netti soll ihr Medikamente besorgen.

Lüneburg 1993: Johanna hat ihren Job gekündigt und sich von ihrem Freund getrennt. Nun ist sie auf dem Weg zu ihrer Oma Netti nach Lüneburg, um dort erstmal einige Zeit zu bleiben. Wie wird es wohl sein, die alten Freunde wiederzusehen? Damals ist sie überstürzt aufgebrochen.
Als sie mit ihrer Oma nach alten Fotos für Opa Walters 75. Geburtstag sucht, stoßen sie auf eine Blechkiste, doch ihre Oma packt diese schnell wieder fort. Was hat es wohl damit auf sich? Johanna will der Sache auf den Grund gehen.

Karin Lindberg erzählt die Geschichte um Netti und ihre Enkelin Johanna in gewohntem flüssigen Schreibstil. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln. So begleiten wir Netti durch die schwere Zeit zum Ende des zweiten Weltkriegs. Auf der anderen Seite erleben wir Johanna in den Neunziger Jahren, was aus heutiger Sicht ja ebenfalls eine Zeitreise darstellt. So begegnen wir z.B. auch dem geliebten Walkman, unter dem sich die heutige Jugend sicher nichts mehr vorstellen kann. Die verwendete Sprache der Zeitebenen variiert leicht, so dass man sehr gut in die jeweilige Epoche eintauchen kann.

Das Buch "Das Mädchen aus Ostpreußen" ist ein historischer Roman in dem viele Emotionen verarbeitet wurden. Wir erleben viel Leid und Sorge um vermisste Angehörige. Doch es wäre kein Roman von Karin Lindberg, wenn es nicht auch um die Liebe gehen würde. Herausgekommen ist eine gute Mischung. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich empfehle es gerne weiter. Von mir gibt es volle 5 Sterne.