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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2025

Gelungenes Ende der Dilogie

Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit
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Schon der erste Teil von "Die Frauen von Rosenhag" hat mir sehr gut gefallen, deshalb wollte ich nun natürlich auch wissen wie es mit Marlene, Liv, Oscar und den anderen Charakteren weiter geht und wurde ...

Schon der erste Teil von "Die Frauen von Rosenhag" hat mir sehr gut gefallen, deshalb wollte ich nun natürlich auch wissen wie es mit Marlene, Liv, Oscar und den anderen Charakteren weiter geht und wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil hatte ich ein paar tolle Lesestunden und habe wieder viel mitfiebern können!

Die Handlung führt nach Karlskrona ins Jahr 1910. Dank ihrer Freundschaft und ihres Mutes haben Marlene und Liv gemeinsam eine Zuflucht geschaffen: Der malerische Rosenhag ist ein Ort, an dem Frauen einander helfen, sich gegenseitig unterstützen und Geheimnisse austauschen – ganz gleich, welche Herkunft sie auch haben mögen. Doch als ein Mann aus Marlenes Vergangenheit plötzlich in ihrem wohl geordneten Leben auftaucht, scheint alles, woran sie einst glaubte, nicht mehr gültig. Und auch das zarte Band zu Oskar könnte nun zerreißen. Liv hingegen ist bereit, sich neu zu verlieben. Wäre da nicht ihr grausamer Ehemann Sten Boregard, der mit allen Mitteln versucht, ihr Leben aus den Angeln zu reißen. Mit Zuversicht wollen die Frauen in eine selbstbestimmte Zukunft schreiten – aber ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Können sie ihren Gegnern endlich gemeinsam die Stirn bieten? Oder müssen sie ihre Träume ein für alle Mal aufgeben?

Ich habe wieder ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, das Buch knüpft quasi nahtlos an den ersten Teil an und die Geschichte wird hier weitergeführt. Der Schreibstil war wie gewohnt einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie das harte Leben der Frauen in Schweden 1910 beschrieben wurde, war einfach nur toll und lehrreich. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat.

Die meisten Charaktere kannte ich bereits vom ersten Teil der Reihe und Marlene und Liv waren wieder absolut sympathisch. Es gibt alte Bekannte, jedoch auch einige neue Charakere, die die Handlung großartig abrunden. Manche sind mir schnell ans Herz gewachsen, andere waren einfach nur unsympathisch. Die Autorin schafft es aber immer die Personen authentsich und voller Emotionen zu beschreiben. Alle haben ihre Stärken und Schwächen und das ist gut so und macht Spaß zu lesen.

Ich wurde auf jeden Fall wieder sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ausserdem konnte ich wieder einiges über das Leben der Frauen und Sufragetten mitnehmen und ganz nebenbei Neues lernen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Autorin und vorallem an die, die den ersten Teil schon toll fanden.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wieder ein starkes Buch der Autorin!

Blankenese - Zwei Familien
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Die „Palais Heiligendamm“-Reihe der Autorin habe ich regelrecht verschlungen und war mehr als begeistert davon. Als ich dann erfahren habe, dass eine weitere Reihe gibt, war ich deshalb gleich Feuer und ...

Die „Palais Heiligendamm“-Reihe der Autorin habe ich regelrecht verschlungen und war mehr als begeistert davon. Als ich dann erfahren habe, dass eine weitere Reihe gibt, war ich deshalb gleich Feuer und Flamme dafür. Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich einfach nur umgehauen und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Für mich gehört die Autorin zu den Besten aus diesem Genre! Auch wenn es der dritte Teil der Trilogie ist, hatte ich keine Probleme in die Handlung hineinzufinden, möchte jetzt aber natürlich noch die beiden Vorgängerbände kennen lernen!

Inhaltlich spielt der dritte der Reihe in Hamburg, 1968. Ein Riss geht durch Deutschland, die neue Generation befindet sich im Konflikt mit der alten. Auch Ulrike Casparius, eine angehende Journalistin, sympathisiert mit der Studentenbewegung und rebelliert gegen ihre Eltern. Ihre sensible Schwester Sabine sucht verzweifelt nach Anerkennung und findet sie in einer Gruppe Hippies und Hausbesetzer, denen sie sich anschließt. Dort werden große Pläne für eine bessere Zukunft geschmiedet. Als einer ihrer Freunde erfährt, dass sie mit Kurt Jacobson verwandt ist, der für die Bundesanwaltschaft arbeitet, ruft dies die RAF auf den Plan. Und plötzlich wird aus Gedankenspielen tödlicher Ernst.

In die Familiensaga habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist einfach toll und genau nach meinem Geschmack: Er passt super zu der Geschichte und dem Genre, ist sehr bildlich und es ist ein wunderschöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht mehrerer Charaktere. So konnte ich mich mit deren Denken und Handeln noch viel besser identifizieren. Die einzelnen Protagonisten sind allesamt toll ausgearbeitet und interessant beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Es gibt sympathische Charaktere, aber auch solche die sehr unsympathisch sind. Dennoch sind die Handlungen immer nachvollziehbar geschrieben, sodass man sich auch immer gut erklären kann warum die Personen so geworden sind.

Die Geschichte bleibt spannend von Anfang bis zum Ende, unnötige Längen sucht man hier vergebens. Die Einbettung der Geschichte in die politischen und historischen Ereignisse dieser Zeit machen das ganze Buch einfach nur mitreißend, aber auch berührend. Ich finde es immer toll wie viel man ganz nebenbei von diesen tollen Romanen lernen kann und bin immer wieder verblüfft wie viel Spaß Geschichte machen kann! Lesenswert ist auch das Nachwort der Autorin den ich lese immer wieder gerne darüber was wirklich so passiert ist. Von mir erhält der Abschluss der Reihe 5 Sterne und ich habe richtig Lust auch die beiden ersten Teile zu lesen!

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Wiedermal spannend und mitreißend

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Ich bin ein großer Fan der Bücher von Arno Strobel und ich verschlinge diese regelrecht. Natürlich war ich deshalb sehr gespannt auf das neue Buch mit dem Titel „Welcome Home".

Die Handlung dreht sich ...

Ich bin ein großer Fan der Bücher von Arno Strobel und ich verschlinge diese regelrecht. Natürlich war ich deshalb sehr gespannt auf das neue Buch mit dem Titel „Welcome Home".

Die Handlung dreht sich um Ines und Marco Winkler, diese können ihr Glück kaum fassen, als sie den Schlüssel zu ihrem ersten eigenen Haus in Händen halten. Sofort nach dem Einzug mit ihrer kleinen Tochter Emilia wissen sie: Jetzt sind wir als Familie angekommen. Hier, in unserem kleinen Reich, in der neu gebauten Siedlung »Auf Mons« im beschaulichen Spessart. Auch in der Nachbarschaft finden die Winklers schnell Anschluss, vor allem das Ehepaar Mannstein freundet sich mit der jungen Familie an und schließt ihre Tochter sofort ins Herz. Doch dann hat Ines eines Nachts das Gefühl, im Schlaf beobachtet zu werden. Als sie die Augen aufreißt, ist da niemand. Auch als sie aufsteht und im Haus nachsieht, kann sie nichts entdecken, was auf einen Einbrecher deuten könnte. Als sie kurz darauf im noch leerstehenden Nachbarhaus einen Schatten zu sehen glaubt, versucht sie sich zu beruhigen. Wahrscheinlich hat der Umzug sie mehr gestresst als sie dachte. Bestimmt hat sie sich getäuscht. Bis sie am nächsten Morgen begreift: Sie hat ganz richtig gesehen. Es war jemand im Nachbarhaus. Und sie weiß jetzt auch, was er dort wollte. Einen Menschen töten. Mit einem Mal herrscht Panik in der Siedlung. Wer geht um Auf Mons? Wer ist noch sicher? Und wer stirbt als Nächstes?

In die Geschichte habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist direkt, trotzdem bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, so dass ich mal wieder in wenigen Tagen durch das Hörbuch geflogen bin. Die Handlung selbst blieb die ganze Zeit über spannend und die Geschichte wird aus Sicht von Marco erzählt, so konnte ich mich mit seinem Denken und Handeln gut identifizieren. Die ganze Zeit habe ich mitgerätselt, aber auf diese überraschende Auflösung am Ende wäre ich nicht gekommen. Aber genau das macht die Bücher des Autors aus, denn man wird immer am Ende überrascht und fiebert mit. Ich wurde sehr gut unterhalten von dem Hörbuch und vergebe die volle Punktzahl.

Der Sprecher hat wirklich fantastisch gelesen und war voller Emotionen. Das Hörbuch ist dadurch noch lebendiger geworden und ich wollte in jeder freien Minute weiter hören. Die Stimme war angenehm und er hat es zu einem tollen Hörerlebnis gemacht.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Ein tolles Kinderbuch- nur zu empfehlen

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen
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Da mein Sohn mittlerweile eine echte Leseratte ist und sich über neue, gut geschriebene Bücher freut, sind wir auf dieses Buch hier aufmerksam geworden, denn das Cover und der Klappentext hat ...

Da mein Sohn mittlerweile eine echte Leseratte ist und sich über neue, gut geschriebene Bücher freut, sind wir auf dieses Buch hier aufmerksam geworden, denn das Cover und der Klappentext hat sich schon einmal sehr gut angehört. Enttäuscht worden sind wir nicht – im Gegenteil, denn wir haben eine richtig tolle, leicht gruelige Story gelesen, die optimal in die Herbst- und Halloween- Zeit passt!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Kuno Klapper, das kleine Skelett, hat nicht mehr alle Knochen beisammen – seine linke Ferse ist weg! Und das ausgerechnet an seinem 100. Geburtstag, an dem nicht das kleinste Knöchelchen fehlen darf. Er ist wirklich ein Ober-Schussel. Doch dann melden auch andere Skelette Verluste. Geht etwa ein Knochendieb in Torfingen um? Zusammen mit dem geheimnisvollen Zombiemädchen Amy, dem nervigen Jonas und Schattenschurke Valentin beginnt eine abenteuerliche Suche im Reich der Untoten.

In die Geschichte findet man sehr gut hinein. Zudem ist der Schreibstil absolut altersgerecht und schön flüssig. Mein Sohn hatte mit seinen acht Jahren keine Probleme der Geschichte zu folgen. Außerdem gefallen ihm die Illustrationen und auch das Coverbild sehr gut. Ein echter Hingucker!

Die Geschichte selbst ist sehr liebevoll geschrieben, aber hat auh Tiefgang. Freundschaft und Zusammenhalt untereinander ist ein zentraleres Thema, was sehr gut und altersgerecht behandelt wird. Das Ende ist sehr schön geschrieben und in meinen Augen ein wirklich schönes Happy-End für Jeden.

Meinem Sohn und auch mir (obwohl ich nicht die eigentliche Zielgruppe bin) hat das Buch sehr gut gefallen. Es handelt von Freundschaft, Zusammenhalt sowie schaurig-gruseligen (aber immer altersgerechten) Fantasy-Elementen und dazu gibt es hin und wieder auch noch eine schöne Portion Spannung und ein bisschen Humor. Wirklich gelungen und absolut altersgerecht geschrieben! Wir können das Buch somit weiterempfehlen und vergeben 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Das Museum der magischen Artefakte

Das vergessene Museum
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Ich kenne bereits schon einige Kinder- und Jugendbücher des Autors und wurde von den Geschichten immer wieder gut unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf mein erstes Erwachsenen-Buch, das zugleich ...

Ich kenne bereits schon einige Kinder- und Jugendbücher des Autors und wurde von den Geschichten immer wieder gut unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf mein erstes Erwachsenen-Buch, das zugleich eine neue Reihe startet. Und ich muss sagen, dass ich wieder absolut gut von Anfang bis zum Ende unterhalten wurde und schon neugierig auf den zweiten Teil der Reihe bin!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Liam, dieser hat es nicht leicht. Aufgewachsen in eher ärmlichen Verhältnissen, hält er sich in London als Fahrradkurier über Wasser. Als er ein Paket zu einem Privatmuseum liefert, wird er dort Zeuge eines Überfalls. Er kann nichts mehr für den sterbenden Kurator tun, doch dieser überträgt ihm ein Symbol aus schwarzer Tinte auf seine Haut – und macht ihn somit zum neuen Siegelwahrer des Museums. Liam wird in die Welt eines international agierenden Museumsnetzwerks katapultiert, welches magische Artefakte sicher verwahrt – denn mit diesen lassen sich gefährliche Kräfte kanalisieren. Doch die Museen werden von einem gefährlichen Gegner bedroht und schnell wird klar: Liams eigene Vergangenheit ist eng mit den Geschehnissen verknüpft.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist gewohnt bildlich, locker-leicht und es hat sich ein toller Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich liebe es generell, wie der Autor auch immer mal wieder humorvolle Passagen einfließen lässt, aber ansonsten geht es meist spannend und actionreich zu.

Die verschiedenen Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ob Liam, Harry, Mr. Bradford oder der süße Hund – ich habe richtig mit ihnen allen mitgefiebert und finde Jeden davon einfach nur sympathisch. Die Geschichte selbst blieb auch immer spannend und mitreißend. Ich habe mich richtig in diese Fantasywelt mit Museen und magischen Artefakten hineinkatapultieren lassen, auch wenn ich sagen muss, dass die Magie schon komplexer ist als vermutet. Besonders gut haben mir die Geschichten zu den einzelnen Artefakten gefallen, wirklich toll gemacht. Zum Ende hin gibt es noch ein paar Fragen und ich kann es deshalb nicht abwarten, dass die Fortsetzung erscheint. Von mir erhält das Auftaktbuch gute 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Fans des Autors und Liebhaber von Fantasy und alten Artefakten!

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