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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Auf nach Norwegen

Das Polarlichtcafé
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Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Charakteren, die mich mit ihren Geschichten fesseln können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext ...

Ich lese sehr gerne Bücher mit einem schönen Setting und interessanten Charakteren, die mich mit ihren Geschichten fesseln können. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Vorallem Norwegen und die Hurtigruten haben es meinem Mann angetan und er möchte unbedingt einmal mit einem der Postschiffe fahren, mich reizt das natürlich auch und deshalb habe ich schnell die Gelegenheit ergriffen zumindest in Buchform nach Norwegen zu reisen.

Die Geschichte handelt von Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, diese entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche – auf einer Fahrt mit der legendären Postschifflinie, mit der damals schon ihr Opa unterwegs war. In einem Café weit hinter dem Polarkreis kann sie sein Geheimnis lüften, das auch ihr Leben gehörig durcheinanderbringt.

Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und auch bildlich. Vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, was ich interessant finde, da man die Charaktere so besser kennenlernt und sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren kann. Ausser Jule in der Gegenwart und Janne in der Vergangenheit, erzählt auch Jules Opa anhand von Reisetagebüchern seine Sicht der Dinge zur Zeit der DDR. Ich fand es eine sehr schöne Idee, dass man die Reise praktisch zu verschiedenen Zeiten miterleben kann und man erhält deshalb auch allerlei Eindrücke von Norwegen in der Zeit damals und in der Zeit von heute. Teilweise gab es ein paar langatmige Passagen, vor allem in der Mitte des Buches, dies hätte noch ein wenig gestrafft werden dürfen um mitreißender zu sein. Dafür fand ich beide Protagonistinnen auf ihre Art sympathisch und ich habe gerne diese Reise mit ihnen erlebt. Dabei fand ich den Erzählstrang um Janne etwas spannender und mitreißender als den von Jule.

Das Buch macht auf jeden Fall Lust selbst einmal nach Norwegen zu Reisen und an Bord der Hurtigruten zu gehen. Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und vergebe deshalb auch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Zuckersüße Illustrationen

Maxi & Helium – Das magische Loch in der Wand
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Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Maxi und Helium“ gestoßen. Unterhalten wurde er sehr gut von dem ...

Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Maxi und Helium“ gestoßen. Unterhalten wurde er sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es viele weitere Bände mit dem Mäusepaar geben wird.

Die Geschichte dreht sich um die Mäuse-Zwillinge Maxi und Helium, diese leben im Haus von Camilla und lieben sie über alles! Aber wie und warum sie zu ihr gekommen sind, wissen die Geschwister nicht. Doch eines Nachts entdecken die beiden ein Loch in der Wand. Wo kommt es her? Und noch viel wichtiger: Wohin führt es? Finden die Zwillinge auf der anderen Seite vielleicht Antworten auf ihre Fragen? Als Maxi und Helium hindurch schlüpfen, landen sie an einem zauberhaften Ort: im magischen Tierkönigreich. Und dort werden sie bereits erwartet!

Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich zuckersüß anzusehen. Auch im Buch geht es nicht weniger farbenfroh zu – zahlreiche Seiten wurden coloriert und mit passenden, schönen Illustrationen verschönert, die die Geschichte unterstützen. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Mein 8-jähriger Sohn hatte damit überhaupt keine Probleme. Aber auch kleineren Kinder kann man die Geschichte schon super vorlesen, da wirklich auf vielen Seiten Bilder sind die Kinder begeistern.

Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam, obwohl man dem Buch schon ein wenig anmerkt, dass es sich um einen Auftakt handelt. Die Charaktere werden eingeführt und die Vorgeschichte wird erzählt, aber ein richtiges Abenteuer werden die beiden Mäuse erst im nächsten Teil erleben. Hoffentlich gibt es die Fortsetzung recht bald, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger. Maxi und Helium haben auf jeden Fall Potential für weitere Bände und mäusestarke Abenteuer. Wir vergeben für das Auftaktbuch gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein tolles Buch- nicht nur für Freunde von Musik!

Fay Melody – Die magische Musikakademie
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Mein Sohn ist in letzter Zeit eine richtige Leseratte geworden ich bin immer auf der Suche nach neuem Lesestoff für ihn. Als er dieses magische Buch gesehen hat, war er gleich Feuer und Flamme dafür. Da ...

Mein Sohn ist in letzter Zeit eine richtige Leseratte geworden ich bin immer auf der Suche nach neuem Lesestoff für ihn. Als er dieses magische Buch gesehen hat, war er gleich Feuer und Flamme dafür. Da ihm die Geschichte von Anfang bis Ende so gut gefallen hat, würden wir uns sehr über einen zweiten Teil freuen und werden danach Ausschau halten.

Die Geschichte dreht sich um Fay Melody, diese weiß wie machtvoll Musik sein kann – denn jeder Ton, der ungeschützt in ihre Ohren dringt, wirft sie aus der Bahn. Doch an ihrem13. Geburtstag geschieht das Unvorstellbare: Eine geheimnisvolle Melodie lockt sie in eine Welt voller zauberhafter Klänge und unglaublicher Talente. Sie findet sich in der magischen Musikakademie Clef Hall wieder! Hier ist Musik mehr als nur Klang: Sie ist Zauberkraft, Sprache und Gefahr zugleich. Als eine düstere Prophezeiung Gestalt annimmt und ein uralter Klang erwacht, liegt das Schicksal der ganzen magischen Welt in Fays Händen. Denn tief in ihr schlummert eine Fähigkeit, die alles verändern könnte. Wenn Fay lernt, ihr zu vertrauen.

Mein Sohn hat ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht, mitreißend und sehr locker und leicht zu lesen. Innerhalb weniger Tage hat er das Buch deshalb auch schon beendet, da er in jeder freien Minute weiterlesen wollte. In den Klappen des Buches findet sich eine tolle Karte der magischen Schule, die uns besonders gut gefallen hat. Ausserdem findet sich eine kleine, schöne Illustration vor jedem neuen Kapitel. So muss für meinen Sohn und mich ein schönes Kinderbuch sein. Die Charaktere sind meinem Sohn richtig ans Herz gewachsen, besonders Jazz und Fay fand er richtig klasse. Auch die Geschichte blieb von Anfang bis zum Ende spannend. Wir wurden sehr positiv von dem Buch überrascht und vergeben ganz klar 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Unterhaltsamer historischer Roman

Die Künstlerin von Rom
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Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb ...

Ich verschlinge zurzeit historische Romane, die mich mit interessanten Figuren unterhalten und mich zusätzlich auch noch etwas dazulernen lassen. Bereits der Klappentext und das Cover haben mich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Und ich wurde gut von der Handlung unterhalten und habe das Buch deshalb in wenigen Tagen verschlungen.

Die junge Bildhauerin Delia ist nach dem Tod des Vaters fest entschlossen, seine Werkstatt weiterzuführen. Dazu muss sie allerdings ihren in Rom lebenden Bruder finden und zur Rückkehr nach Esslingen bewegen. Sie reist als Junge verkleidet nach Italien. Die Suche führt sie in die Sixtinische Kapelle, mitten in die Werkstatt Michelangelos, wo sie, getarnt als Dario, Schülerin des berühmten Künstlers wird. Delia kann ihr Glück kaum fassen. Doch dann führt sie die Suche nach ihrem Bruder in eine ungeahnte Gefahr.

In die Handlung habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist schön bildlich. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die beiden Protagonistinnen wurden auf jeden Fall authentisch beschrieben und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln gut identifizieren. Zudem finde ich die historischen Ereignisse und berühmte Personen sehr interessant und wirklich gut in die Geschichte eingebettet.

Zusammengefasst hat mich das Buch gut unterhalten und ich wollte es kaum einmal zur Seite legen. Deshalb erhält diese Geschichte von mir gute 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Bewegende Familiengeschichte

Die Verlorene
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Ich lese immer sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit führen und mich berühren können. Die Autorin kannte ich schon von anderen Büchern und ich habe sie immer sehr gerne ...

Ich lese immer sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit führen und mich berühren können. Die Autorin kannte ich schon von anderen Büchern und ich habe sie immer sehr gerne gelesen, daher war ich sofort neugierig auf das neueste Werk von ihr. Ich wurde wiedermal nicht enttäuscht sondern habe ein paar sehr bewegende und besondere Stunden mit der Geschichte verbracht!

Die Story dreht sich um Lauras Großmutter Änne, diese hat oft von den goldenen Sommern in Schlesien erzählt. Über die Menschen von damals wollte sie jedoch nie sprechen. Als Änne schwer erkrankt, scheint es Laura auf einmal zu spät für all ihre unausgesprochenen Fragen. Auf der Suche nach Antworten fährt sie zum ehemaligen Gutshof ihrer Familie und taucht immer tiefer ein in die Vergangenheit. Dabei stößt sie auf schmerzliche Wahrheiten, die das Bild der Frau, die ihr so vertraut war, erschüttern. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Fragen nach dem Früher, sondern auch um Lauras eigenes Glück.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme reingefunden, denn der Schreibstil ist locker- leicht und deshalb hat sich schnell ein angenehmer Lesefluss ergeben. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, weil ich immer wissen wolle die Geschichte weitergeht. Die Autorin hat es geschafft Schlesien lebendig und bildhaft zu beschreiben, das Hofgut inmitten von Natur und grünen Wiesen muss einfach wunderschön sein und ich hatte es richtig vor meinen inneren Augen. Auch die Geschichte um Änne und Luise in der Vergangenheit wird sehr berührend und bewegend erzählt. Man erlebt mit ihnen die letzten Kriegsjahre mit, mit Zwangsarbeitern auf dem Hof und später auch nach Kriegsende die Schrecken der Russen und Polen. Aber auch die Gegenwart konnte mich in den Bann ziehen und ich habe die Charaktere in der Geschichte richtig lieb gewonnen. Es gibt einige Spannende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und die Geschichte insgesamt konnte mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten.

Fazit: Eine berührende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, die überzeugen kann!

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