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Veröffentlicht am 11.11.2024

Viele glückliche Zufälle

Im Nordlicht
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3.5 Sterne

Ich habe bereits den ersten Teil dieser Reihe gelesen und dieser hat mir wirklich gut gefallen, nun wollte ich aber natürlich wissen wie es mit Alice und ihrem Kampf um das Sorgerecht weitergeht ...

3.5 Sterne

Ich habe bereits den ersten Teil dieser Reihe gelesen und dieser hat mir wirklich gut gefallen, nun wollte ich aber natürlich wissen wie es mit Alice und ihrem Kampf um das Sorgerecht weitergeht und das Ende der Dilogie anhören.

Inhaltlich befinden wir uns in Hamburg, 1914. Rosa ist fort! Alice sucht überall nach ihrer kleinen Tochter, aber sie bleibt verschwunden. Zugleich muss Alice eine respektable Arbeit vorweisen, um vor Gericht die Auflösung ihrer Ehe zu bewirken. Die Situation scheint ausweglos … In ihrer Verzweiflung schleust Alice sich als Dienstmädchen in John Reevens Villa am Feenteich ein. Nun begegnen Alice und John sich täglich, ohne ein offenes Wort miteinander wechseln zu können. Seine Familie, seine Verlobung, das Vermögen – alles um John herum zerfällt. Wohin die Weltlage steuert und welche Werte gelten, ist unklar. Wie kann John, mit Alice täglich vor Augen, nun noch eine Vernunftehe eingehen? Der Anwalt fühlt sich zerrissen zwischen seinen Gefühlen und seiner Verantwortung. Unaufhaltbar ziehen Alice und John sich an, doch eine Liebe zwischen ihnen ist undenkbar. Und John weiß nichts von Alices Vergangenheit, die sie mit aller Macht vor ihm verborgen hält.

Der Schreibstil war, wie schon im ersten Teil, leicht verständlich und locker. Er passt gut zum Genre und ich konnte mich so ganz auf die Geschichte einlassen und konzentrieren. Dennoch gab es Passagen in diesem Hörbuch die etwas ausschweifend erzählt wurden und die man meiner Meinung nach hätte kürzen können. Schön fand ich, dass die Geschichte abwechslungsreich erzählt wurde und so wird die Geschichte nicht nur aus Sicht von Alice erzählt, sondern auch John und die Mitglieder seiner Familie kommen immer wieder kapitelweise zu Wort. Ausserdem begleiten wir Alice immer wieder in die Vergangenheit.

Insgesamt lässt sich die Geschichte gut anhören und hat mir ein paar kurzweilige Stunden des Hörens beschert, dennoch fand ich die Geschichte nicht ganz so mitreißend wie den ersten Teil der Dilogie. Einerseits lag dies an den vielen glücklichen Zufällen die nicht wirklich realistisch sind und auch beim Ende habe ich Zweifel, ob dies alles sonderlich realistisch war. Dennoch bin ich froh, dass ich auch diesen Teil anhören konnte.

Die Sprecherin Tanja Fornaro gehört sowieso zu meinen Lieblingen und sie hat wieder ganz fantastisch und sehr lebendig und emotional gelesen!

Fazit: Für Fans des ersten Teils auf jeden Fall empfehlenswert, aber auch etwas schwächer als der Auftakt.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Viele Rätsel, die es zu lösen gilt

Burg Tollkühn: Löse das Rätsel des magischen Buchs
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Mein Sohn und ich haben schon einmal ein Buch der "Geheim-Reihe" gelesen und waren sehr begeistert und deshalb waren wir gespannt was uns bei diesem Buch auf der Burg Tollkühn erwartet und wie es uns gefällt. ...

Mein Sohn und ich haben schon einmal ein Buch der "Geheim-Reihe" gelesen und waren sehr begeistert und deshalb waren wir gespannt was uns bei diesem Buch auf der Burg Tollkühn erwartet und wie es uns gefällt. Wir hatten ein paar tolle, gemeinsame Lesestunden und besoders die Rätsel, die es zu lösen gilt haben großen Spaß gemacht!

Inhaltlich geht es in diesem Buch um den Heldenschüler Siggi, der seinen Augen kaum traut, als er einen verschlüsselten Brief erhält: Sein Freund Jago hat Geschichten über ein schwarzmagisches Zauberbuch - ein Grimorium - aufgeschnappt, das ausgerechnet auf der Heldenschule Burg Tollkühn verborgen sein soll. Die finstersten Schurken des Landes wollen es an sich reißen und damit wer weiß was entfesseln. Als kurz darauf ein neuer Lehrer auf Burg Tollkühn eintrifft, sind sich Siggi und seine Freunde Brünhild und Filas sicher, dass auch er auf der Suche nach dem Grimorium ist und mit den Schurken unter einer Decke steckt. Gemeinsam müssen sie das Rätsel um das magische Buch lösen. Doch wie findet man etwas, das nicht gefunden werden soll?

Der Schreibstil war kindgerecht und einfach, deshalb haben mein Sohn und ich uns im Buch auch schnell wohlgefühlt. Wir kannten die Geschichten der Burg Tollkühn vorher noch nicht, aber auf den Klappen des Buches werden Mithilfe von farbigen Illustrationen die wichtigsten Helden der Geschichte vorgestellt und wir hatten keine Probleme in der Handlung mitzukommen. Das Buch ist also auch sehr gut eigenständig lesbar.

Die Protagonsten haben uns im Buch sehr gefallen. Siggi stammt zwar von einem großen Helden ab, aber dennoch zeigt er auch mal seine verletzliche Seite und seine Schwächen und das finden wir super. Gemeinsam sind die Freunde aber unschlagbar und stellen sich allen Rätseln und Gefahren.

Anfangs wird der Leser auf der Burg eingeführt man bekommt etwas vom Unterricht auf der Burg mit und lernt die Anlage und die Personen besser kennen. Schnell wird es aber richtig spannend und geheimnisvoll und wir hatten viel Spaß auf großes Abenteuer zu gehen! Auch finden sich immer wieder Illustrationen auf den Seite, die super zur Geschichte passen und diese noch etwas auflockern.

Besonders haben uns die spannenden Rätsel und die geheimnisvollen Briefe im Buch gefallen und wir hatten beim Miträtseln viel Spaß. Einige Rätsel sind einfach und hier war schnell klar wie die Lösung aussieht, es sind aber auch echt knifflige dabei. Man findet hinten im Buch aber immer Tipps und auch die Auflösung, falls man mal gar nicht auf die Lösung kommen sollte.

Fazit: Uns hat dieses Buch viel Spaß gemacht, das einen perfekten Mix aus spannender Geschichte und mysteriösen Rätseln bietet. Wir werden uns sicher noch andere Bücher der "Geheim-Reihe" anschauen, denn sie sind einfach super!

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Beeindruckend

Die Pädagogin der glücklichen Kinder
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Emmi Pikler war eine ungarische Jüdin, die in Wien Medizin studierte und eine herausragende Kinderärztin wurde, die Eltern bis heute inspiriert. Wien, 1930er Jahre: Die frisch promovierte Emmi ist begeistert ...

Emmi Pikler war eine ungarische Jüdin, die in Wien Medizin studierte und eine herausragende Kinderärztin wurde, die Eltern bis heute inspiriert. Wien, 1930er Jahre: Die frisch promovierte Emmi ist begeistert von den modernen Ansätzen der Kindermedizin, denn Ärzte, Analytiker und Pädagogen arbeiten zum Wohle der Kleinsten zusammen. Hier will sie ihre eigenen Ideen einer liebevollen Erziehung weiterentwickeln. Als sie ihren späteren Mann kennenlernt, scheint Emmis Glück vollkommen. Doch dann ergreifen die Nazis die Macht, und Emmi, die Jüdin ist, gerät in Lebensgefahr. Sie kann sich mit ihrer Tochter zur Familie eines »ihrer« Kinder retten. Aber niemand weiß, ob das Versteck sicher ist. Und ob Emmi ihren Mann je wiederfinden kann …Das friedliche und erfüllte Zusammenleben von Eltern und Kindern war eines der zentralen Anliegen von Emmi Pikler. Früh erkannte sie, dass Kinder, die in den Vorstädten Wiens auf der Straße spielten und auf Bäume und Eisenbahnpuffer kletterten, viel seltener Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen hatten als Kinder aus wohlhabenden Familien, die sich ruhig verhalten und »benehmen« mussten.. Also fing sie an, die Bewegungsentwicklung von Kindern zu beobachten. Was Emmi Pikler vor hundert Jahren erforschte, hat heute mehr Relevanz denn je. Viele Eltern kennen den Pikler-Bogen. Dass dieses weltberühmte Bewegungsspielzeug nach einer Kinderärztin benannt wurde, die die Pädagogik revolutionierte, wissen die wenigsten.

Da ich im Moment selbst im Bereich der Pädagogik tätig bin und noch mehr dazulernen und mich inspirieren lassen möchte, wollte ich dieses Buch gerne lesen um einen guten ersten Eindruck dieser faszinierenden Frau zu erhalten und mich mit viel Spaß weiterzubilden.

Der Schreibstil war sehr lebendig und bildhaft und genau wie bei Maria Montessouri war ich sofort in den Bann gezogen. Ich liebe es solche historischen Persönlichkeiten in Büchern kennenzulernen und war von Anfang an fasziniert. Das Buch gibt ein sehr gutes Bild über die damalige Zeit und lebendig und autentisch wird vom Leben Emmi Pikler erzählt. Ich kenne schon einige Bände dieser Romanbiografien und auch dieser ist wieder absolut zu empfehlen. Mit viel Begeisterung habe ich dieses Buch verschlungen und empfehle es deshalb gerne weiter.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Märchenhafte Fantasy

A Song to Drown Rivers
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China um das Jahr 500. Für die Menschen in Xishis Dorf ist die bezaubernde Schönheit der jungen Frau ein Segen, der ihrer Familie Wohlstand bringen wird. Doch Fanli, der Berater des Königs, sieht sehr ...

China um das Jahr 500. Für die Menschen in Xishis Dorf ist die bezaubernde Schönheit der jungen Frau ein Segen, der ihrer Familie Wohlstand bringen wird. Doch Fanli, der Berater des Königs, sieht sehr viel mehr in ihr: Er bietet Xishi an, sie zur Spionin auszubilden. Denn der Herrscher des verfeindeten Nachbarkönigreichs Wu ist bekannt dafür, eine Schwäche für schöne Frauen zu haben. Xishi kann die Klinge werden, die ihn mit einem Stich ins Herz zu Fall bringt.

Xishi, die bei einem Angriff von Wu-Soldaten ihre Schwester verloren hat, ist ebenso fasziniert von Fanli wie von den Möglichkeiten, die er ihr bietet. Sie lernt von ihm alles, was sie für ihre Mission braucht – vor allem zu lügen und ihre wahren Gefühle zu verbergen. Nur einander können Fanli und Xishi nicht täuschen.

Als sie schließlich an den Hof von Wu gelangt, steigt die anmutige Xishi schnell in der Gunst des feindlichen Herrschers auf. Doch mit jedem Tag wächst die Gefahr, enttarnt zu werden. Und das würde nicht nur ihren eigenen Tod bedeuten, sondern auch den des Mannes, den sie liebt …

Dies ist wirklich eine märchenhafte Geschichte, die mich schnell in ihren Bann ziehen konnte. Wirklich ein besonderes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Der Schreibstil war besonders und sehr bildhaft und schön zu lesen, ganz wie es zu Märchen und Fantasygeschichten passt. Die Protagonisten waren sympathisch und ihre Handlungen und Gedanken wurden immer authentisch und nachvollziehbar geschrieben, sodass ich als Leserin gut mit ihnen mitfiebern konnte.

Die Geschichte sprüht nicht vor Action und das Erzähltempo ist eher langsam aber durch den schönen Schreibstil hat mich das nicht gestört. Das Ende kann überraschen und wird die Leser teils wohl auch spalten, ob einem das so gefällt oder nicht. Ich fand das Ende jedoch authentisch und es passt zur Geschichte.

Fazit. Eine richtig schöne Fantasygeschichte in ruhigem Erzähltempo.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Wohlfühlbuch

Das Winterhotel
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Im Maple Sugar Inn lässt Besitzerin Hattie Coleman die Träume ihrer Gäste wahr werden. Doch dieses Weihnachten ist sie fast am Ende ihrer Kräfte, denn nach dem zu frühen Tod ihres Ehemannes muss sie sich ...

Im Maple Sugar Inn lässt Besitzerin Hattie Coleman die Träume ihrer Gäste wahr werden. Doch dieses Weihnachten ist sie fast am Ende ihrer Kräfte, denn nach dem zu frühen Tod ihres Ehemannes muss sie sich nun allein um ihr gemeinsames Kind und das Hotel kümmern. Dann checken Erica, Claudia und Anna zu ihrem jährlichen Buchclub-Urlaub ein. Ihre jahrelange Freundschaft und tiefe Liebe zu Büchern verbindet sie, doch Hattie ist klar, dass da einiges unter der Oberfläche brodelt. Trotzdem ist sie nicht darauf vorbereitet, als herauskommt, wie sehr ihre eigene Geschichte mit der der anderen Frauen verwoben ist. Können die vier Frauen sich gegenseitig helfen, ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen?

Ein sehr warmherziges Buch, was optimal zur kälteren Jahreszeit passt, mit einer Kuscheldecke und einer Tasse heißen Tee. Der Schreibstil ist wie auch sonst bei dieser Autorin sehr locker und leicht zu lesen, da fliegen die Seiten nur so dahin. Sehr lebendig und bildhaft wird das kleine Hotel beschrieben und ist so gemütlich beschrieben, dass man als Leser selbst Lust hat einmal dort Urlaub zu machen.

Die Protagonisten fand ich gleich sympathisch und habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Natürlich ist das Buch ein Wohlfühlroman und manches ist auch mal vorhersehbar, aber dies hat mich überhaupt nicht gestört, da die Geschichte einen umschließt wie eine warme Decke.

Fazit: Ein toller Wohlfühlroman, perfekt für die kalte Jahrezeit, mit einer Tasse heißen Tee.

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