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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Konnte leider nicht mit vorherigen Büchern mithalten

Oracle
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Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das ...

Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das diesmal leider anders.

Erstmal vorweg, es ist definitiv kein schlechtes Buch und die Grundidee ist schonmal ziemlich spannend. Was geschieht wohl mit einer Person, die Vorahnungen und Schicksale durch Trugbilder sehen kann? Die Charakterentwicklung war auf jeden Fall da und man sie im Laufe des Buches auch gespürt.

Doch im Vergleich zu ihren anderen Büchern, hat die Spannung hier (vor allem im Mittelteil) gefehlt, sodass man sich stellenweise etwas gelangweilt hat oder das Gefühl hatte, Themen wie die Trugbilder hätten sehr viel tiefer behandelt werden können. Im Allgemeinen hätte ich mir da mehr Ausarbeitung gewünscht und mehr von dem Gefühl, dass wirklich etwas Bewegendes passiert.

Zum Ende hin wurde das Tempo zum Glück wieder angezogen, sodass es ein spannendes Finale gab, dass auch gut in den Stil der Geschichte gepasst hat.

Mein Fazit: Man kann das Buch auf jeden Fall lesen, denn es hat eine spannende Prämisse, aber man sollte nicht so viel erwarten wie von ihren anderen Büchern.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Originelle Charaktere in einem spannenden Setting

Das Lied der Krähen
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Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch ...

Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch eine Chance geben.

Das Setting und die Prämisse fand ich schonmal mega spannend und auch vielversprechend. Eine organisierte Verbrechergruppe mit einem klaren Ziel bzw. Auftrag und das mit originellen Charakteren wie Kaz. Die ganze Welt und die Figuren sind sehr sehr gut ausgearbeitet und es hat auch viel Spaß gemacht, diese Gruppe zu verfolgen.

Trotzdem hat irgendetwas für mich nicht gestimmt und ich weiß nicht, woran es lag. Denn spannend ist das Buch definitiv und wer nach starken Charakteren (vor allem Frauen) sucht, der wird hier fündig. Vielleicht war es einfach die gesamte Welt, die sehr konstruiert und nicht zu greifen gewirkt hat, sodass ich Probleme hatte, mich in dieser Geschichte zu verlieren. Ich habe öfters nicht ganz verstanden, von was denn jetzt die Rede war oder wer nochmal zu wem gehört.

Aber ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es ist wirklich spannend geschrieben und man hat das Gefühl, dass die Charaktere wirklich existieren.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein Roadtrip in die Langeweile

Tschick
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Ich habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.

Das ganze Buch ...

Ich habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.

Das ganze Buch hat sich leider gezogen und gezogen und das lag vor allem an den Charakteren. Ich habe nichts gegen Figuren, die herausstechen und anders sind, aber Tschick ist wirklich ein Negativbeispiel, wenn es um die Einführung solcher Charaktere geht. Ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden und sie haben mich ab einem bestimmten Punkt nur noch genervt mit ihren völlig hirnrissigen Entscheidungen.

Dass diese Entscheidungen dann immer zu vollkommen wirren Nebenplots wurden, war auch keine Besserung und so hatte ich das Gefühl in einem nicht enden wollenden Traum gefangen zu sein, wo nichts irgendeinen Sinn ergab.

Den Schreibstil habe ich als zäh und relativ einfach empfunden und er hat in Kombination mit Figuren und Plot nichts Positives beitragen können. Für mich leider ein absoluter Flop und das Buch würde ich nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein packender Roman mit spannendem Ende

Stimmen
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Ich muss zugeben, ich habe die vorherigen Bände nicht gelesen, da ich angenommen habe, das wäre der erste Band. Aber nichtsdestotrotz ist mir das bis gerade weder aufgefallen, noch hat es mich beim Lesen ...

Ich muss zugeben, ich habe die vorherigen Bände nicht gelesen, da ich angenommen habe, das wäre der erste Band. Aber nichtsdestotrotz ist mir das bis gerade weder aufgefallen, noch hat es mich beim Lesen gestört, da dieser Kriminalfall relativ eigenständig war.

Die Prämisse ist schonmal super spannend, wenn man sich dafür interessiert, was hinter verschlossenen Türen in Psychatrien geschieht. In Kombination mit einem Mord wurden meine Erwartungen nur angehoben – und sie wurden nicht enttäuscht.

Wie man das von Ursula Poznanski kennt, schreibt sie wahnsinnig packend und realistisch, immer mit dieser kleinen Prise Bedrohung im Hintergrund, was das Lesen immer zu einem Erlebnis macht. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch der Spannungsbogen ist merklich zum Ende hin angestiegen.

Es gab eine schöne Verteilung von Ermittlungen und Privatleben, wodurch das Leseerlebnis nicht anstrengend wurde. Und vor allem die Liebesgeschichte von Bea und Florian fand ich sehr süß und authentisch geschrieben (auch wenn ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe).

Letztendlich würde ich sagen, dass dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle Leser die einen Krimi mit Thriller-Elememten und viel Spannung mögen.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein Meisterwerk mit Aufklärungsfunktion

Roxy
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Dem Autoren-Duo Neal & Jarrod Shusterman ist mit Roxy ein wirkliches Meisterwerk gelungen.

Sowohl die kreative Idee, Drogen als menschliche Erzähler und Charaktere zu nehmen, als auch die Umsetzung davon ...

Dem Autoren-Duo Neal & Jarrod Shusterman ist mit Roxy ein wirkliches Meisterwerk gelungen.

Sowohl die kreative Idee, Drogen als menschliche Erzähler und Charaktere zu nehmen, als auch die Umsetzung davon ist wirklich sehr gut gelungen. Drogenmissbrauch ist kein leichtes Thema und das Ansprechen und Verarbeiten davon in eine Geschichte auch nicht; umso mehr freut es mich, dass in diesem Werk sowohl aufgeklärt als auch vermittelt wurde, wie schnell man Drogen verfallen kann (was man an unserem Protagonisten sehen kann).

Anfangs war es vielleicht etwas verwirrend, waren es doch viele Charaktere und mehrere Handlungsebenen, doch nach kurzer Zeit war ich dann wirklich drin in dieser Geschichte und war sehr gefesselt vom Schreibstil. Es war mein erstes Buch von den Autoren und ich habe mir weitere ihrer Werke bestellt, weil ich diesen flüssigen Schreibstil so mochte.

Mein einziger Kritikpunkt ist allerdings, dass teilweise Handlungsstränge oder einzelne Szenen so verwirrend ware, dass ich beim Lesen öfter drüber gestolpert bin und etwas gebraucht habe, um wirklich nachvollziehen zu können, was gerade passiert oder wer wer ist.

Trotzdem würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der das Problem von Drogenmissbrauch mal aus einer anderen Perspektive betrachten möchte.

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