Zu viele inhaltliche Wiederholungen
Monsieur le Comte und die Kunst der EntführungLucien bleibt seiner Maxime treu: er führt die Aufträge seines Onkels aus, aber er tötet seine Opfer nicht. Dieser dritte Band ist deutlich besser als der zweite. Aber stellenweise ziemlich langatmig und ...
Lucien bleibt seiner Maxime treu: er führt die Aufträge seines Onkels aus, aber er tötet seine Opfer nicht. Dieser dritte Band ist deutlich besser als der zweite. Aber stellenweise ziemlich langatmig und ich glaube, dass das etwas mit dem Lektorat zu tun haben könnte. Die Geschichte an sich ist spannend, aber die steten inhaltlichen Wiederholungen stören ungemein den Lesefluss. Im Vorwort erklärt Lucien, wer er ist und was die Aufgabe der Erstgeborenen ist. Und diese Aufgabe beziehungsweise das, was er daraus macht, wird mindestens auf jeder vierten Seiten wiederholt.
Nicht alles Leser sind so doof, dass sie sich grundlegende Einzelheiten nicht merken können. Der Krimi an sich entwickelt sich wunderbar und hat unerwartete Ereignisse auf Lager. Aber die Redundanzen machen fast alles zunichte. Sehr störend.