Lesenswert
Die Bibliothek der zweiten ChancenCharlottes Mann starb vor einigen Jahren, ihre Kinder sind aus dem Haus ausgezogen und nur ihre Schwägerin nervt sie bisweilen. Ihre Arbeit als Bibliothekarin erfüllt sie immer noch, aber etwas fehlt in ...
Charlottes Mann starb vor einigen Jahren, ihre Kinder sind aus dem Haus ausgezogen und nur ihre Schwägerin nervt sie bisweilen. Ihre Arbeit als Bibliothekarin erfüllt sie immer noch, aber etwas fehlt in ihrem Leben. Mehr Trubel wünscht sie sich.
Die Geschichte spielt überwiegend in Köln, wo die Stadtbibliothek einen Neubau wagen will und deshalb zunächst eventuell auch Charlottes Stelle auf der Kippe stehen könnte. Wir lernen auch Lisa kennen. Sie hat einen kleinen Verlag und lebt mit Marten zusammen, der ziemlich gönnerhaft auf Lisas Selbstständigkeit blickt. Die beiden entfremden sich zusehends. Lisa und Charlotte freunden sich in Paris miteinander an und unterstützen sich zuhause in Köln gegenseitig. Und dann kommt noch ein jung gebliebener Arzt ins Spiel, der um seine Frau trauert und sie schon wieder eine neue Beziehung vorstellen kann.
Es ist ein kurzweiliges Buch. Man versinkt ab der ersten Seite in der Geschichte. Findet Amüsantes und Möglichkeiten, wie man Trauer überwinden und in den Alltag integrieren kann, wenn Trauerflämmchen aufflackern. Lesenswert!