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Veröffentlicht am 25.11.2024

Schnapsidee

Die Tote auf Inishark
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Elli ist urlaubsreif, wird diese Woche vierzig Jahre alt und will ihn ganz besonders feiern. So besonders, wie noch nie. Sie lädt ihre Familie auf eine einsame, unbewohnte Aran-Insel ein. Irland mal anders. ...

Elli ist urlaubsreif, wird diese Woche vierzig Jahre alt und will ihn ganz besonders feiern. So besonders, wie noch nie. Sie lädt ihre Familie auf eine einsame, unbewohnte Aran-Insel ein. Irland mal anders. Schon die Überfahrt ist rau und die Nörgelei ihrer Mutter geht ihr bereits jetzt ebenso auf die Nerven wie der spezielle Freund ihrer jüngsten Schwester. Die trifft sich immer mit den falschen Männern…

Es ist ein spannender Roman mit leichtem Grusel, aber kein wirklicher Krimi. Niemand ermittelt, aber eine frische Leiche wird gefunden. Ellis Vater ist ein pensionierter Kriminalhauptkommissar, aber er ist eine Nebenfigur. Im Mittelpunkt stehen Elli und ihr Hund Ronnie, der immer mal etwas ausbuddelt. So entdecken sie auch die Leiche. Speziell ist die eigentlich unbewohnte Insel, die jemand von Inisboffin für Urlauber vermietet. Ein Generator liefert Strom und Wärme, Häuser sind vorhanden ebenso eine Gemeinschaftsküche und viel Natur. So treffen sie auf den Vogelwart der Aran-Inseln, bei dem sie nicht wissen, wie sie ihn einschätzen sollen. Ein Sturm zieht auf, das Internet verabschiedet sich und die Laune einige Familienmitglieder sinkt. Keiner kommt von der Insel runter, das Meer ist zu aufgewühlt, die Strömungen tückisch.

Der Roman ist unterhaltsam mit ein wenig amüsantem Grusel. Die Schwestern sorgen für kriminellen Kitzel und als später eine von ihnen verschwindet, ahnt man zu Recht nix Gutes.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Kurzweilig, seicht und nett!

Die Wildblütentochter (Die Blumentöchter 2)
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Der Roman verläuft in zwei Zeitebenen, wobei ich nur die der Gegenwart las, da der Roman an sich in beiden Ebenen seicht ist. Seicht und gut allerdings Soley braucht eine Auszeit, ihr Manager nervt zuweilen, ...

Der Roman verläuft in zwei Zeitebenen, wobei ich nur die der Gegenwart las, da der Roman an sich in beiden Ebenen seicht ist. Seicht und gut allerdings Soley braucht eine Auszeit, ihr Manager nervt zuweilen, und sie nutzt die Zeit bis zum Konzert ihre Familie väterlicherseits kennenzulernen. Und die Verknüpfungen sind anregend und auch handfest-amüsant beschrieben. Es ist eine feine Geschichte, die man auch nach dem Lesen noch für einige Tage erinnert.

Es ist der zweite Band innerhalb einer fünfteiligen Reihe, aber da sich alles immer nur um die jeweilige "Blumentochter" dreht, ist dieses Buch auch solo zu lesen. Ideal für Regennachmittage!

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Hoher Unterhaltungswert

Der Dorfladen - Was das Leben verspricht
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In lockerem Plauderton geht es weiter mit den Figuren aus Dingelbach. Ob es die Fabrikbesitzerin mit ihrem missratenem Bruder oben aus der Villa betrifft, die Bauern und den Dorflehrer Hohnermann, Helga, ...

In lockerem Plauderton geht es weiter mit den Figuren aus Dingelbach. Ob es die Fabrikbesitzerin mit ihrem missratenem Bruder oben aus der Villa betrifft, die Bauern und den Dorflehrer Hohnermann, Helga, die meint auf ihren Heinz achtgeben zu müssen, weil er bei seinem Vater "untergehen" könnte oder die Hallers selbst. Nebenbei erfährt man Einiges zum Leben in Frankfurt und auch, dass sich manches gar nicht so sehr vom Dorfleben unterscheidet. Getratscht wird überall! Und so manches Stadtkind sitzt im "goldenen Käfig" während die Dorfkinder herumtollen dürfen, zumindest, wenn sie nichts zu tun haben. Es ist ein sehr unterhaltsamer Roman und ich freue mich auf den dritten Teil, um zu lesen, wie es mit Ida und Frieda weitergeht!

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Gut!

Flucht nach Karlsbad
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Ada Caine schrieb schon einmal eine kleine Reihe rund um das Hotel Adonis in Karlsbad. Hier kommt das Hotel auch wieder vor und sogar einige Akteure. Das ist sehr nett und hat mir beispielsweise bei Andrea ...

Ada Caine schrieb schon einmal eine kleine Reihe rund um das Hotel Adonis in Karlsbad. Hier kommt das Hotel auch wieder vor und sogar einige Akteure. Das ist sehr nett und hat mir beispielsweise bei Andrea Schacht auch immer sehr gefallen! Burgl ist Krämerin und führt den Laden ihren verstorbenen Vaters weiter. Als sie unverhofft erbt soll sie ihren Schwager, die Schnapsdrossel Matthias ehelichen. Was sie aber schon gar nicht will und drum flieht sie nach Karlsbad zu ihrer Tante.

Sehr gut geschrieben, man fiebert mit Burgl mit und bekommt die Ansichten der Dörfler ebenso mit wie die der Bewohnnenden des mondänen Karlsbad. Alles ist gut nachvollziehbar beschrieben und so, dass ich mir die Örtlichkeiten gut vorstellen konnte. Dazu lernt man auch ein bisschen was, das finde ich immer sehr angenehm. Bin gespannt auf den zweiten Teil!

Veröffentlicht am 18.11.2024

super

Der echte Krampus
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Der vierte historisch Krimi von Uta Seeburg ist mein erster dieser Reihe, wird aber sicherlich nicht der letzte bleiben. Die ersten beiden sind schon bestellt Der Schreibstil ist erstklassig, man fängt ...

Der vierte historisch Krimi von Uta Seeburg ist mein erster dieser Reihe, wird aber sicherlich nicht der letzte bleiben. Die ersten beiden sind schon bestellt Der Schreibstil ist erstklassig, man fängt an zu lesen und möchte überhaupt nicht mehr aufhören. Major Gryszinski ist der Hauptakteur dieser Reihe. Er ist Major und königlich-bayerischer Sonderermittler der Münchner Kriminalpolizei anno 1897. Weihnachten verbringt er mit seiner Familie in einem äußerst ländlich gelegenen Dorf. Leider liegt an einem Morgen ein Toter in seiner Räucherkammer. Damit beginnt ein höchst amüsanter und zum mitknobeln einladender Krimi. Die Spannungsbögen sind gut gesetzt, die Pausen ergötzlich und nebenbei bekommt man etwas von der Tradition der Krampusse mit.