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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2025

Ostereiersuche mit Überraschungen

Hurra, ein Zauber-Osterei!
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Das kleine Küken macht sich auf den Weg, um Ostereier zu suchen. Doch diese Eier sind nicht einfach nur bunt bemalt, in ihnen verbergen sich kleine Überraschungen. Mit jedem Ziehen am Schieber knackt ein ...

Das kleine Küken macht sich auf den Weg, um Ostereier zu suchen. Doch diese Eier sind nicht einfach nur bunt bemalt, in ihnen verbergen sich kleine Überraschungen. Mit jedem Ziehen am Schieber knackt ein Ei auf, und zum Vorschein kommt mal eine Schnecke mit einem Kleeblatt, mal ein Drache mit einem funkelnden Edelstein. Auch ein Frosch mit einer Perle versteckt sich in einem Ei. Und am Ende? Da wartet die größte Überraschung: Ein Küken-Mädchen, das sich zum Küken-Jungen gesellt.

Die interaktiven Schiebeelemente mit Knack-Sound sind das Herzstück dieses Buches. Sie machen nicht nur Spaß, sondern laden kleine Kinderhände dazu ein, aktiv mitzumachen. Die Elemente sich so gestaltet, dass sie von kleinen Kinderhänden selbstständig bewegt werden können. Das Knacken kommt dabei richtig gut an.

Allerdings ist der inhaltliche Bezug zu Ostern eher locker gehalten. Die versteckten Tiere und Gegenstände in den Eiern sind fantasievoll gewählt, wirken aber stellenweise etwas zufällig. Hier steht weniger eine klassische Ostergeschichte im Vordergrund als vielmehr der Entdecker- und Spielspaß.

Die Texte auf den Seiten sind bewusst einfach gehalten und laden mit Lautmalereien wie “Piep, piep, nanu” zum Mitsprechen ein. Sie passen sich dem spielerischen Charakter des Buches an, bleiben dabei aber eher zweckmäßig.

Die Illustrationen von Sarah Garbers sind farbenfroh und freundlich. Das kleine Küken ist liebevoll gezeichnet und die frühlingshafte Umgebung sorgt für eine frische, lebendige Atmosphäre.

“Hurra, ein Zauber-Osterei!” ist ein interaktives Pappbilderbuch, das sich besonders durch seine Schieber und Sounds auszeichnet. Wer eine klassische Ostergeschichte sucht, wird hier nicht unbedingt fündig. Doch als Mitmachbuch mit einer Prise Frühlingszauber sorgt es für viel Freude bei kleinen Entdeckern ab zwei Jahren.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Ein Mitmachbuch, das Osterstimmung lebendig werden lässt

Such den Osterhasen. Ein Oster-Mitmachbuch. Zum Schütteln, Schaukeln, Pusten, Klopfen und sehen, was dann passiert. Von 2 bis 4 Jahren
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Ostern steht vor der Tür, doch bevor die große Eiersuche beginnen kann, gibt es ein Problem: Der Osterhase hat noch jede Menge Arbeit und keine Ahnung, wie er rechtzeitig damit fertig werden soll. Er stolpert ...

Ostern steht vor der Tür, doch bevor die große Eiersuche beginnen kann, gibt es ein Problem: Der Osterhase hat noch jede Menge Arbeit und keine Ahnung, wie er rechtzeitig damit fertig werden soll. Er stolpert von Aufgabe zu Aufgabe, aber ohne Hilfe kommt er nicht weiter. Genau hier setzt das Mitmachbuch an. Statt nur zuzuhören, werden Kinder aktiv eingebunden. Sie müssen dem Osterhasen zeigen, wo all seine Sachen sind, sie müssen schütteln, rufen, winken und sogar wie Hühner gackern. So wird das Vorlesen zu einem kleinen Abenteuer, bei dem jede Seite eine neue Überraschung bereithält.

Nico Sternbaum versteht es, Kinder spielerisch ins Geschehen einzubinden. Die Aktionen sind intuitiv und greifen wunderbar in die Geschichte ein, sodass sich die Mitmach-Momente ganz natürlich anfühlen. Es gibt keine langen Anweisungen, stattdessen lädt das Buch direkt dazu ein, loszulegen. Besonders schön ist, dass dabei nicht nur die Motorik gefördert wird, sondern auch die Sprache. Gerade für Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen kann das Buch eine tolle Unterstützung darstellen. Daher ist dieses Buch auch für Angebote in der Kita oder Fördereinrichtungen eine hervorragende Möglichkeit.

Die Illustrationen sind liebevoll, farbenfroh und übersichtlich gestaltet. Die Seiten sind nicht überladen, sodass sich auch jüngere Kinder gut orientieren können. Die Mimik der Tiere transportiert sehr schön verständlich die Emotionen, was es für Kinder noch einfacher gestaltet, sich in die Handlung hineinzuversetzen.

Ein kleiner Nachteil sind die Papierseiten. Für ein Mitmachbuch nicht unbedingt die ideale Wahl. Gerade kleine Kinder, die mit Begeisterung dabei sind, könnten schnell Knicke und Risse verursachen oder sich an den scharfen Kanten schneiden. Eine stabile Pappversion wäre für die Zielgruppe besser.

Trotzdem ist dieses Buch eine schöne Ergänzung für die Osterzeit, nicht zum stillen Zuhören, sondern zum Mitmachen. Kinder werden garantiert ihren Spaß daran haben, dem Osterhasen zu helfen. Und wenn alle Eier versteckt sind, heißt es sicher nicht „Ende“, sondern „Nochmal!“

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Für kleine Baustellen-Fans

Der kleine Hase Upsala – Komm, wir bauen was! – Ein Baustellen-Klappenbuch
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Baustellen-Klappenbücher für Kleinkinder sind immer eine gute Idee und dieses neue Buch von Nico Sternbaum setzt das Konzept auf ansprechende Weise um.

Die Geschichte erzählt, wie der kleine Hase Upsala ...

Baustellen-Klappenbücher für Kleinkinder sind immer eine gute Idee und dieses neue Buch von Nico Sternbaum setzt das Konzept auf ansprechende Weise um.

Die Geschichte erzählt, wie der kleine Hase Upsala und seine Freunde gemeinsam einen Spielplatz bauen. Dabei werden wichtige Werte wie Freundschaft, Teamwork und Zusammenhalt vermittelt. Außerdem lernen Kinder verschiedene Werkzeuge und Baumaterialien kennen. Nachdem alle fleißig mit angepackt haben, passiert es leider: Upsala stolpert über seine großen Füße und der neue Spielplatz stürzt ein. Doch anstatt Vorwürfe zu machen, suchen die Tiere gemeinsam nach einer Lösung. Diese Botschaft ist positiv und vermittelt Kindern soziale Kompetenzen.

Die Klappen im Buch sind sehr groß und leicht zu greifen. Sie bieten kleinen Händen viel Raum und sind auf jeder Seite gleich gestaltet. Die Aktionen dahinter sind einfach gehalten und schnell verständlich. Für unseren Geschmack hätte sich hinter den Klappen aber ein etwas größerer Überraschungseffekt verbergen können. Die Handlung ist somit zwar einfach und klar beschrieben, aber auch vorhersehbar. Dadurch passt sie gut zu den Bedürfnissen der allerkleinsten Leser:innen, könnte für ältere jedoch schon wieder zu langweilig werden.

Die Illustrationen von Nico Sternbaum sind liebevoll und fröhlich gestaltet. Die Tiere tragen Kleidung, haben Namen und bedienen schweres Baugerät, was zwar nicht realistisch ist, aber der Fantasie der Zielgruppe entgegenkommt. Kinder können die dargestellten Szenen leicht einordnen und sich mit den tierischen Charakteren identifizieren

Insgesamt ist “Der kleine Hase Upsala – Komm, wir bauen was!” ein niedliches Klappenbuch, das Kinder auf spielerische Weise fördert. Die großen, stabilen Klappen und die klaren Illustrationen sorgen für ein kindgerechtes Erlebnis. Auch wenn die Geschichte nicht überrascht, überzeugt sie durch ihre warme Botschaft und einfache Umsetzung. Ein schönes Buch für kleine Baustellen-Fans, die Freude an Interaktivität haben.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Klappenbuch mit wenig Abwechslung

Der kleine Hase Upsala – Ich bin noch gar nicht müde – Ein Gute-Nacht-Klappenbuch
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Interaktive Klappen machen Kinderbücher oft zu einem besonderen Erlebnis. Auch bei ‚Der kleine Hase Upsala‘ wecken sie sofort Neugier und laden kleine Hände zum Entdecken ein. Doch trotz dieses vielversprechenden ...

Interaktive Klappen machen Kinderbücher oft zu einem besonderen Erlebnis. Auch bei ‚Der kleine Hase Upsala‘ wecken sie sofort Neugier und laden kleine Hände zum Entdecken ein. Doch trotz dieses vielversprechenden Ansatzes bleibt die Geschichte hinter den Klappen überraschungsarm.

Die Klappen sind robust und können leicht von Kinderhänden gegriffen werden. Hinter jeder versteckt sich ein neues Detail, das es zu entdecken gilt. Allerdings bleibt das Konzept recht gleichförmig: Upsala besucht nacheinander seine Freunde, die jeweils in ihren Behausungen wach im Bett liegen. Die Illustrationen der Tiere sind ansprechend und farbenfroh, doch die wiederkehrende Szene hinter den Klappen wirkt etwas eintönig.

Obwohl die Ausgangsidee sympathisch ist – ein kleiner Hase, der nicht müde ist und sich fragt, ob es seinen Freunden ähnlich geht – bleibt die Handlung in einer vorhersehbaren Routine stecken. Jedes Tier ist wach, jede Szene ähnlich, ohne dass echte Überraschungen oder ein Höhepunkt die Geschichte beleben. Hier hätte eine stärkere Dynamik oder ein gemeinsames Abenteuer für mehr Unterhaltung sorgen können.

Ein weiterer Punkt ist die Vermenschlichung: Tiere in Betten, mit Radios und Teleskopen, sind Geschmackssache. Auch die Namen wie Ursula und Elsa wirken etwas überladen. Für die Zielgruppe hätte eine schlichte Bezeichnung wie die Eule und das Eichhörnchen völlig gereicht.

Trotzdem ist das Buch keinesfalls ohne Stärken. Gerade für Kleinkinder, die sich an Wiederholungen erfreuen und neugierig hinter jede Klappe blicken möchten, bietet es viele Momente, um spielerisch die Tiere zu entdecken und motorische Fähigkeiten zu trainieren. Wer jedoch selbst schon viele Klappenbücher kennt, wird hier möglicherweise das gewisse Etwas vermissen.

Alles in allem hinterlässt das Buch gemischte Eindrücke. Während kleine Kinder Freude an den Klappen und den liebenswerten Illustrationen haben dürften, fehlt es der Geschichte an Abwechslung und Tiefe. Für die Allerkleinsten ein netter Einstieg ins Vorlesen – für erfahrene Klappenbuch-Fans eher wenig inspirierend.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Ein zauberhaftes Bilderbuch für alle, die nicht einschlafen können – oder wollen

Murmel und das wilde Wach
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„Murmel und das wilde Wach“ ist ein einfallsreiches Bilderbuch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Eltern einen liebevollen Blick auf die Herausforderung bietet, abends zur Ruhe zu kommen. Murmel, ...

„Murmel und das wilde Wach“ ist ein einfallsreiches Bilderbuch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Eltern einen liebevollen Blick auf die Herausforderung bietet, abends zur Ruhe zu kommen. Murmel, das kleine Murmeltier, findet einfach keinen Schlaf. Während seine Geschwister längst ins Land der Träume abgetaucht sind, fühlt sich Murmel von einem quirligen Gefühl im Bauch auf Trab gehalten: dem wilden Wach.

Die Geschichte punktet mit ihrem einfühlsamen und klugen Umgang mit einem vertrauten Thema. Murmels Versuche, das wilde Wach loszuwerden – vom Purzelbaumschlagen bis hin zum Wegkitzeln – sorgen für viele Lacher. Doch was die Geschichte besonders macht, ist die warmherzige Lösung. Statt das wilde Wach als Problem zu betrachten, zeigt Murmels Mama, dass Dankbarkeit und Akzeptanz helfen können, auch die wildesten Gefühle zu besänftigen. Eine Botschaft, die Kinder auf spielerische Weise verstehen und die Eltern sicherlich inspirieren wird.

Olga Strobels Illustrationen sind warm und einladend. Die Tiere – Fledermaus, Eule, Mond und Sterne – wirken freundlich und beruhigend, was die nächtliche Stimmung wunderbar einfängt. Mit sanften Farben und klaren Formen werden die unterschiedlichen Momente im Buch liebevoll und detailreich zum Leben erweckt, ohne dabei zu überladen zu wirken. Diese Bilder passen hervorragend zu der Geschichte und tragen zu einer beruhigenden Atmosphäre bei, die den kleinen Lesern hilft, sich auf die bevorstehende Nachtruhe einzustimmen.

Die Geschichte selbst ist lebendig und wunderbar erzählt, mit genau dem richtigen Maß an Humor und Herz. Murmel ist ein Charakter, mit dem sich Kinder sofort identifizieren können: neugierig, voller Energie, aber auch manchmal hilflos, wenn die Gefühle überhandnehmen. Die Idee, das wilde Wach zu umarmen, statt gegen es anzukämpfen, macht die Geschichte zu etwas Besonderem und lässt sie sich nahtlos in Abendrituale integrieren.


Dieses Bilderbuch ist die perfekte Wahl für die abendliche Gute-Nacht-Runde. Die Geschichte ist humorvoll und beruhigend. Die Illustrationen sind ein schöner Begleiter und geben der Geschichte zusätzlich Wärme und Geborgenheit. Ein schöner, empfehlenswerter Titel für alle, die mit ihren Kindern gemeinsam auf eine kleine Reise ins Land der Träume gehen möchten.

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