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Veröffentlicht am 29.01.2026

Pip wird zum Eichzörnchen

Das Eichzörnchen
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Pip, das kleine Eichhörnchen, freut sich schon sehr auf den kommenden Tag, denn er will mit Papa ein riesengroßes Baumhaus bauen. Doch bereits bei den ersten Vorbereitungen zuhause fallen die ersten Regentropfen. ...

Pip, das kleine Eichhörnchen, freut sich schon sehr auf den kommenden Tag, denn er will mit Papa ein riesengroßes Baumhaus bauen. Doch bereits bei den ersten Vorbereitungen zuhause fallen die ersten Regentropfen. Das nervt Pip so sehr, dass er in seiner Wut beginnt, Nüsse mit dem großen Hammer kaputt zu klopfen. Dabei kommt ihm seine Hand in die Quere und die wird dick und tut so weh. Nun ist es passiert - Pip wird zum kleinen Eichzörnchen! Nun wandert er mit dieser riesigen Wut durch den Wald, zerstört ein Blumenbeet, rüttelt an einem Baum und prügelt sich mit anderen Tieren. Doch als der Fuchs auftaucht, ist es mit der Keilerei vorbei, denn sie alle fürchten sich vor ihm. Doch der weint vor Trauer um sein Blumenbeet und wird bald darauf selbst zum unheimlichen und wütenden Fuchs. Erst die Grille bringt sie alle dazu, ihre Wut wegzutanzen und nicht mehr blind zu wüten. Solange bis die Sonne wieder scheint und sie mit Pips Vater das Baumhaus bauen können.

Die Autorin Kira Howanietz erzählt eine unterhaltsame Geschichte über Wut und ihre Folgen und spricht damit vielen Eltern aus dem Herzen. Denn diese blinde Wut, wenn etwas nicht klappt oder vollkommen schiefgeht, erfüllt Kinder immer wieder. Doch in ihren eingängigen Reimen erzählt sie nicht nur anschaulich über das kleine Eichzörnchen, sondern liefert auch eine Idee der Wut-Bewältigung mit. So tanzen die Tiere schließlich und werden somit wieder geerdet. Zusammen mit den Illustrationen von Nadine Y. Resch ist das Buch nun eine runde Sache und bereitet allen Lesern großes Vergnügen.

Das Buch ist so klasse, dass ich es sehr gerne weiterempfehle. Denn alle Eltern und alle Kinder kennen diese Wut, wenn Pläne nicht aufgehen, weil zum Beispiel das Wetter nicht mitspielt.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Eine gefährliche Vergangenheit

Highland Dream
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Sloane und ihre Tochter Callie mussten vor einem Jahr urplötzlich ihre Heimatstadt LA verlassen. Denn Sloanes Ex-Freund und Callies Vater Nathan wurde zur Gefahr und Sloane sah nur in einer Flucht die ...

Sloane und ihre Tochter Callie mussten vor einem Jahr urplötzlich ihre Heimatstadt LA verlassen. Denn Sloanes Ex-Freund und Callies Vater Nathan wurde zur Gefahr und Sloane sah nur in einer Flucht die Möglichkeit eines friedlichen Neuanfangs. So sind die Beiden in den schottischen Highlands gelandet. Denn dort hat sie eine tolle Arbeitsstelle und Callie und sie haben endlich eine Familie, der sie immer vertrauen können und die immer für sie da ist. Dass dieses friedliche Leben aber bald von schrecklichen Vorkommnissen überschattet sein wird, damit haben sie nicht gerechnet und Sloane ist froh um den attraktiven Bodyguard Walker, der sie nicht mehr aus den Augen lässt.

Samantha Young versteht es, die Handlung durchgehend spannend und fesselnd zu halten, sodass die Leser*innen das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchten. Denn Sloanes neues Leben wird bald von den Ereignissen der Vergangenheit eingeholt und sie hat gute Freunde und einen guten Schutz dringend nötig.

Bereits das Cover und der bezaubernd schöne Farbschnitt haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Und ich wurde bereits ab der ersten Seite vom eindringlichen und mitreißenden Erzählstil der Autorin gefesselt. Ich liebe die Mischung aus Spannung, Emotion und Spice, die perfekt ausgewogen ist. Das Allerbeste ist aber, dass es sich erst um den ersten Band einer Reihe mit insgesamt fünf Teilen handelt und ich noch mehrere Male in die Highlands zurückkehren kann.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Eine beeindruckende Vielfalt von Gemüseraritäten

Auf der Jagd nach alten Sorten
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Mitch McCulloch war für viele Jahre Koch in London und hat dort seine Gäste mit außergewöhnlichen Kreationen verwöhnt. Als er dann die Großstadt verlassen und in die Grafschaft Suffolk gezogen ist, hat ...

Mitch McCulloch war für viele Jahre Koch in London und hat dort seine Gäste mit außergewöhnlichen Kreationen verwöhnt. Als er dann die Großstadt verlassen und in die Grafschaft Suffolk gezogen ist, hat er seinen eigenen Gemüsegarten angelegt und die Leidenschaft für besondere Gemüsesorten hat begonnen. Seither ist er der "Seed Hunter" und immer auf der Suche. Auch seine Followergemeinde auf Instagram ist begeistert von seinen Schätzen.

In diesem Buch dreht sich daher alles um Raritäten. Denn die Sammlung unterschiedlichster Samen und alter Sorten ist groß und extrem vielfältig. Doch das Saatgut allein reicht nicht aus, um einen erfolgreichen Gemüseanbau zu betreiben. Damit der Boden fruchtbar bleibt, wirtschaftet Mitch McCulloch rein nach der "No-Dig"-Methode, die bedeutet, dass der Boden jährlich mit einer dicken Mulchschicht bedeckt wird, die dann für mindestens ein Jahr sämtliche Nährstoffe mitbringt. Ein Umgraben wird so hinfällig und schont den Boden. Natürlich sind auch Klima, Standort, vorhandenes Werkzeug und der bestehende, vorhandene Boden wichtig und entscheiden für das Funktionieren der einzelnen Gemüsekulturen. Damit auch jeder Leser seine Auswahl treffen kann, was er im folgenden Jahr anbauen möchte, gibt der Autor einen großen, sehr umfassenden Überblick über seine gesammelten Sorten, stellt, die Gemüse vor und erklärt die Unterschiede zwischen den Arten.

Bereits seit zehn Jahren bin ich nun selbst begeisterte Gärtnerin und habe ebenfalls eine Leidenschaft für die besonderen und vorallem alten Gemüsesorten entwickelt. So ist meine Sammlung an Tomatensorten wirklich großartig und vresorgt uns jedes Jahr mit vielen wunderschönen und wohlschmeckenden Früchten. Bei anderem Gemüse wie Gurke, Sellerie oder Knoblauch bin ich bisher aber immer beim bewährten und altbekannten geblieben, was sich in diesem Jahr aber gerne ändern darf. Daher bin ich fleißig am Lesen und am Suchen des entsprechenden Saatguts. So hat Mitch McCulloch nun auch mich zu einer Samenjägerin gemacht!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Mariannes Neuanfang in der Neustadt

Der Salon in der Neustadt
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Bremen, 1975: Marianne ist seit sieben Jahren zurück aus London und hat sich in Bremen wieder ein Leben aufgebaut. Obwohl der Friseursalon ihrer Eltern noch vorhanden ist, hat sie sich einen neuen Laden ...

Bremen, 1975: Marianne ist seit sieben Jahren zurück aus London und hat sich in Bremen wieder ein Leben aufgebaut. Obwohl der Friseursalon ihrer Eltern noch vorhanden ist, hat sie sich einen neuen Laden in der Neustadt gesucht. Dort ist es sehr modern und neben Pop-Musik und fröhlichem Geplauder frisiert es sich wunderbar. Da sie bisher nur Frauen annehmen, wagt sie den Schritt, baut den Salon um und möchte ab sofort auch Männern zu schönen Frisuren verhelfen. Allerdings ist das gar nicht so einfach, denn gerade die wollen meist nur von Männern bedient werden, die es bei Marianne aber nicht gibt. So ist Geduld gefragt und erst mit einem Trick ihrer Mutter Gisela locken sie schließlich auch Männer an. Doch trotz des Erfolgs spürt Marianne mehr und mehr, dass die Arbeit sie anstrengt und sie dringend eine Pause bräuchte. Erst mit der Bekanntschaft von Felix Niehaus, dem vermeindlichen Sohn ihres Onkels, erfährt sie wieder ein wenig Leichtigkeit. Dennoch weiß sie nicht so recht, was sie von ihren Gefühlen halten soll, denn Felix könnte ja durchaus ihr Cousin sein.

Caroline Jansen erzählt die Geschichte der drei verwandten Frauen Marianne, Gisela und Ruth auf eine kurzweilige und fesselnde Weise weiter. So ist Marianne in den Vordergrund gerückt, während ihre beiden Tanten nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, dennoch so manchen Schicksalsschlag zu verkraften haben. Da der Erzählstil sehr flüssig ist und die Perspektivwechsel für Abwechslung sorgen, fliegen die Seiten nur so dahin.

Bereits der erste Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Deshalb war ich nun total gespannt, ob mich auch die Fortsetzung wieder so in ihren Bann ziehen würde - und es ist ihr gelungen! Denn die Familiengeschichte ist so interessant wie mitreißend und hat mich durchweg gut unterhalten. Da die Familie und ihre zwischenmenschlichen Probleme sehr realistisch dargestellt werden, war ich immer wieder sehr berührt und hatte das Gefühl selbst Teil der Handlung zu sein.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Eine Reise zu den Sternen

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Sonne, Mond und Sterne
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Weil der Junge in den Ferien eine Nacht am Strand verbracht hat und diese für ihn unvergesslich war, spricht er immer noch sehr gerne darüber. So erfährt er von einer Erwachsenen, warum es Sterne am Himmel ...

Weil der Junge in den Ferien eine Nacht am Strand verbracht hat und diese für ihn unvergesslich war, spricht er immer noch sehr gerne darüber. So erfährt er von einer Erwachsenen, warum es Sterne am Himmel gib, warum es nachts dunkel wird, was der Mond überhaupt ist und was ein Sternbild ist.

Die Autorin Patricia Mennen hat in ihrem Wieso? Weshalb? Warum? junior die Leser auf eine Reise in den Nachthimmel mitgenommen. In diesem Hörspiel werden die Texte aus dem Buch von den Sprechern Marion Elskis und Alexander Fuhlisch wiedergegeben und in einen unterhaltsamen Dialog verpackt. So erklären sie die verschiedenen Themen in kindgerechter Sprache. Das Hörspiel wurde, wie das Buch, in unterschiedliche Kapitel gegliedert, die jeweils von einem, zum Thema passenden Lied begleitet werden. Aufgrund der Länge von nur ungefähr 37 Minuten können Kinder gut zuhören und werden nicht überfordert.

Meine Tochter und ich haben heute auch gemeinsam auf dem Sofa gekuschelt und das Hörspiel angehört. Leider kamen wir mit der Sprecherin Marion Elskis und ihrer Betonung der Wörter nicht so gut zurecht. Auch fanden wir es schade, dass manche Gespräche kaum Informationen vermittelt haben, sondern sich mehr um das folgende Lied gedreht haben. Da haben wir uns ein wenig mehr erwartet - auch wenn sich alles an Kinder ab zwei bis vier Jahren richtet. Insgesamt aber trotz der Kritikpunkte ein solides Hörspiel.

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