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Veröffentlicht am 11.09.2025

Das Leben der Bienen

Schau mal, wie ich wachse! Von der Larve zur Biene
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Mitten im Bienenstock findet man sie, die Bienenkönigin. Sie legt Ei um Ei in einzelne Wabenzellen, wo nach wenigen Tagen Larven schlüpfen, die dann von Arbeiterbienen versorgt werden. Wenn die dann selbst ...

Mitten im Bienenstock findet man sie, die Bienenkönigin. Sie legt Ei um Ei in einzelne Wabenzellen, wo nach wenigen Tagen Larven schlüpfen, die dann von Arbeiterbienen versorgt werden. Wenn die dann selbst als Arbeiterinnen schlüpfen, kümmern auch sie sich wieder um die kleinen Larven. Doch eine Arbeiterin darf auch die Königin versorgen und selbst Wabenzellen aus ihrem selbst produzierten Wachs bauen. Im Alter von drei Wochen wird sie dann zur Wächterbiene und schützt das Nest. Schließlich darf sie den Bienenstock verlassen, sich auf die Suche nach Nektar begeben und den anderen Bienen mit dem Schwänzeltanz von ihren Entdeckungen berichten. Bei diesen Ausflügen sammelt sie natürlich auch Pollen und Nektar und hilft dem Bienenvolk Vorräte für den Winter anzulegen. Sie ist auch dabei, als die alte Königin das Volk mit einem Teil der Bienen verlässt, nachdem sie eine neue Königin herangezogen hat.

Autorin Lesley Sims beschreibt in diesem Kinderbuch das Leben einer Biene sehr interessant und umfangreich. Mithilfe der vielen farbenfrohen Illustrationen von Emma Allen werden die erzählten Informationen verdeutlicht und besser verständlich. Dank der Laserschnitte und damit entstandenen Gucklöcher auf andere Seiten wird das Buch zu etwas Besonderem.

Ich bin begeistert, wie es Autorin und Illustratorin gemeinsam gelingt, das Leben einer Biene so kindgerecht und dennoch umfassend auf nur 14 Seiten zu beschreiben. Daher bekommt das Buch eine ganz klare Empfehlung von mir! Es eignet sich auch hervorragend als Geschenk für Kinder ab drei Jahren.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Ein beeindruckender, fesselnder Roman, der mich noch lange beschäftigen wird!

Lebensträume. Ärztin einer neuen Zeit
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Berlin, 1961: Vicky ist Anfang 20 und träumt von einer Karriere als Thoraxchirurgin. Um sich diesen Traum zu erfüllen, pendelt sie täglich von Ost- nach Westberlin. Denn die Freie Universität dort hat ...

Berlin, 1961: Vicky ist Anfang 20 und träumt von einer Karriere als Thoraxchirurgin. Um sich diesen Traum zu erfüllen, pendelt sie täglich von Ost- nach Westberlin. Denn die Freie Universität dort hat sie angenommen, wohingegen im Osten einzig ein Veterinärmedizin-Studium möglich gewesen wäre. Auch ihr Verlobter Achim begibt sich täglich auf diesen Weg. Doch als plötzlich mitten in der Nacht eine Mauer quer durch Berlin errichtet wird, ändert sich alles. Vicky und Achim bangen um ihr Examen, das in wenigen Wochen ansteht. So begeben sie sich auf den gefährlichen Weg in den Westen, indem sie mit einem fremden Pass die Grenze überqueren. Als es gelingt, sind Beide überglücklich. Allerdings ist das Achim nicht genug und er macht sich nochmals auf den Weg in den Osten, um weitere Studenten in den Westen zu bringen. Hierbei wird er aber geschnappt und Vicky ist ab nun allein im Westen und bangt um ihren Verlobten. Leider gelingt es Vicky nach ihrem abgeschlossenen Studium aber nicht, sofort eine Stelle als Medizinalassistenz zu bekommen und sie hält sich mit der Arbeit als Barfrau in einem eher zwielichtigen Lokal über Wasser, dass ihre Mutter davon nichts erfahren darf, ist selbstverständlich. Erst durch einen Zufall gelingt es Vicky doch noch, eine Stelle für 20 Monate in der Ambulanz des Frankfurter Flughafens zu bekommen. Nur mit viel Courage, Wissen und Ausdauer kann sie sich im bestehenden, ausschließlich männlichen Team etablieren.

Svea Lenz ist das Pseudonym der bekannten Autorin Nicole C. Vosseler. Ihr Erzählstil ist flüssig und weißt in keinem Moment Längen auf, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Aufgrund der gründlichen Recherche die historischen, politischen und medizinischen Begebenheiten betreffend, bekommen die Leser schnell das Gefühl, selbst Teil der Handlung zu sein und direkt neben Vicky und ihren Kollegen zu stehen.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, dass aus einem "schnell ins Buch reinlesen" eine ganze Stunde geworden ist und ich hundert Seiten später und mitten in der Nacht wirklich gezwungenermaßen, mit einem Blick auf den zeitigen Wecker am nächsten Morgen aufhören musste. Vicky war mir sofort sympathisch und ist mir im Laufe der Handlung immer mehr ans Herz gewachsen, sodass ich das Buch nach der letzten Seite nur widerstrebend zugeschlagen habe. Aufgrund meiner bestehenden medizinischen Kenntnisse, war ich wirklich gespannt, wie sich der Beruf als Ärztin im Buch wiederfinden würde und ich muss sagen, ich bin begeistert, wie fundiert und realistisch die einzelenen Notfälle geschildert werden. Da ich den Roman innerhalb von nur zwei Tagen beendet habe und am liebsten immer weiterlesen möchte, bekommt er eine ganz klare Leseempfehlung und gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights 2025!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Ein Ausflug zu den Dinosauriern

Mein großes Wimmelbuch – Dinosaurier
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In der Urzeit gab es eine große Vielzahl unterschiedlichster Dinosaurier und Reptilien. Ähnlich wie heute haben auch sie verschiedene Landschaften als Wohnort bevorzugt. So ist eine Vielfalt an Urtieren ...

In der Urzeit gab es eine große Vielzahl unterschiedlichster Dinosaurier und Reptilien. Ähnlich wie heute haben auch sie verschiedene Landschaften als Wohnort bevorzugt. So ist eine Vielfalt an Urtieren zu bewundern.

Stefan Lohr hat auf sechs Doppelseiten großformatige Wimmelbilder mit den Dinosauriern und Reptilien in ihren natürlichen Umgebungen dargestellt. Hier nennt er am Rand nur die Namen der einzelnen Sorten, die er durch eine kleine Zeichnung des entsprechenden Tieres ergänzt hat. Auf der letzten Doppelseite hat er aber die unterschiedlichsten Szenen aus den vorhergehenden Bilder ausgewählt, mit einem kleinen Text versehen und nun als Suchauftrag herausgegeben. Mittels dieser Zusatzaufgaben sorgt der Autor und Illustrator dafür, dass Kinder nochmals umblättern, genauer hinsehen und noch weitere Informationen über Dinosaurier erfahren.

Dieses Wimmelbuch ist wunderschön gestaltet und begeistert nicht nur Dinosaurier-Fans. Ich mag es immer sehr, wenn ein Wimmelbuch auch kleine Suchaufträge enthält, denn so bleibt es länger interessant und die Bilder werden intensiver und häufiger angesehen.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Prag und die Liebe

Das kleine Zuhause in Prag
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Anna Love ist gerade etwas frustriert von ihrem Leben in England. Denn obwohl sie in der Brauerei ihrer verstorbenen Eltern arbeiten darf, hält sie nur so wenige Anteile, dass sie kein Mitspracherecht ...

Anna Love ist gerade etwas frustriert von ihrem Leben in England. Denn obwohl sie in der Brauerei ihrer verstorbenen Eltern arbeiten darf, hält sie nur so wenige Anteile, dass sie kein Mitspracherecht hat. Das führt dazu, dass sich das Bier, das vorallem von angestellten Brauern hergestellt wird, seelenlos anfühlt. Denn ihr Onkel und ihre Cousins brennen nicht für die Brauerei und ihr Produkt, sondern sehen sie als eine Firma, die sie leiten. Da kam die Ausschreibung einer Fortbildung in Prag zum perfekten Zeitpunkt. Dass Anna letztlich auch angenommen wurde, wirkt wie ein Wink des Himmels. Handelt es sich doch auch nicht nur um eine Schulung, enthält sie doch auch einen Wettbewerb, mit dessen Gewinn sie sich mit einer eigenen Brauerei selbständig machen könnte. Auch Leo Knight hat sich für die Fortbildung beworben und teilt sich schließlich auch die Wohnung für die beiden Fortbildungs- und Wettbewerbsteilnehmer mit Anna. Leider findet Anna diese WG alles andere als gelungen, denn Leo ist ihr Ex-Mann, mit dem sie vor sechs Jahren für kurze Zeit verheiratet war. Ab jetzt beginnt es kompliziert zu werden, denn Annas Freund Steve weiß nichts von der kurzen Ehe und obwohl Anna versucht, Leo distanziert und möglichst wenig zu begegnen, teilen sie eine gemeinsame Vergangenheit. Dank des wochenlangen Aufenthalts in Prag schleicht sich wieder eine gewisse Vertrautheit ein und droht alte Gefühle heraufzubeschwören...

Julie Caplin beherrscht es, die Geschichte von Anna und Leo auf eine fesselnde und berührende Weise zu erzählen. Doch obwohl viele Emotionen im Spiel sind, bleibt der gesamte Roman sehr unterhaltsam und wird durch Leos lockere Art dominiert. So fliegen die Seiten nur dahin und machen, aufgrund der vielen Eindrücke der Stadt Prag, die nebenbei die perfekte Kulisse für diesen Roman darstellt, Lust auf einen Kurztrip dorthin.

Bisher habe ich noch keinen Roman der Autorin gelesen und war vollkommen begeistert von ihrer Art, diese Second-Chance-Romance zu erzählen. Da sie die Kulisse so perfekt gewählt hat und immer wieder wunderbare Orte der Stadt in die Handlung einbaut, hat das Fernweh bei mir nicht allzu lange auf sich warten lassen. Ich hatte großartige, kurzweilige und wirklich romantische Lesestunden mit diesem Buchhighlight!

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Veröffentlicht am 07.09.2025

... und manchmal hilft ein Lächeln!

Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär
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Bär ist immer allein und wandert deshalb einfach durch den Wald. Währenddessen starrt er die anderen Waldbewohner an. Diese fühlen sich dann von ihm bedroht und wollen, dass er verschwindet. Erst als Bär ...

Bär ist immer allein und wandert deshalb einfach durch den Wald. Währenddessen starrt er die anderen Waldbewohner an. Diese fühlen sich dann von ihm bedroht und wollen, dass er verschwindet. Erst als Bär den Frosch am Teich trifft, kann dieser ihn verstehen und erklärt ihm, dass er statt alle anzustarren, doch einfach lächeln soll. Dann ist es auch gar nicht schlimm, wenn er nicht sofort weiß, was er sagen soll. Und als Bär am nächsten Morgen so durch den Wald geht, findet er viele neue Freunde und fühlt sich gleich viel glücklicher.

Duncan Beedie hat diesen Band über den Bär selbst geschrieben und illustriert. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt er über den Bär, dem häufig vorlauter Schüchternheit die Worte fehlen und der andere dann nur anstarrt. Doch ein Lächeln kann hier Großes bewirken! Da die Sprache kindgerecht ist und die Texte nicht allzu lang, eignet sich das Buch perfekt für Kinder ab drei Jahren. Auch die Illustrationen sind farbenfroh und sprechen Kinder sofort an, weshalb das Bilderbuch rundum gelungen ist.

Ich denke, jeder kennt diese Situationen, in denen die Worte fehlen und ein Blick dann vollkommen falsch gedeutet wird. Gerade Kinder sind häufig schüchtern und starren andere dann nur an, hierfür zeigt der Autor Verständnis, liefert mit seiner Geschichte über Bär aber auch eine tolle Lösung für dieses Problem gleich mit. Ein sehr gelungenes Kinderbuch!

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