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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ein Mord zwischen Kuhweiden, Alpakas und eigenwilligen Dackeln

Tot überm Weidezaun
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Wencke Dierksen hat ihren Job als Kriminalpolizistin an den Nagel gehängt, nachdem ein sehr unschöner Vorfall für hohe Wellen gesorgt hat. Seither lebt sie auf dem geerbten Hof ihres Onkels Johann in Sorum, ...

Wencke Dierksen hat ihren Job als Kriminalpolizistin an den Nagel gehängt, nachdem ein sehr unschöner Vorfall für hohe Wellen gesorgt hat. Seither lebt sie auf dem geerbten Hof ihres Onkels Johann in Sorum, dreißig Minuten von Hamburg entfernt. Sie genießt die Ruhe, das Ausschlafen, das Zusammensein mit Alpaka Christopher, der sich auch heimisch im Wohnhaus fühlt, und die Zeit mit ihrem Freund Hosse. Doch als überraschend ihr früherer Kollege Theo Kleist auf ihrem Hof auftaucht, ahnt sie schon, dass etwas im Busch ist. Und tatsächlich soll sie ihm bei den Ermittlungen zu seinem neuesten Fall helfen, denn es exisitiert lediglich das Video eines vermeintlichen Mordes, aufgenommen von Dackel Bootsmann, der immer wieder von zuhause abhaut und dabei gerne das Smartphone seines Herrchens mitnimmt. Nachdem Wencke nicht wirklich ablehnen kann, macht sie sich an die Arbeit und sucht nach Spuren im Video, die ihr weiterhelfen können. Schneller als erhofft steckt sie auch schon mitten in den Ermittlungen und fühlt sich eigentlich ganz wohl dabei.

Hedda Anders ist ein Pseudonym und verhilft einer Hamburgerin dazu ihren ersten Kriminalroman zu veröffentlichen. Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und gespickt von unterhaltsamen Momenten. Dennoch steht die Ermittlungsarbeit immer im Mittelpunkt. Da das Landleben sehr bildlich und detailreich dargestellt wird, fühlen die Leser sich schnell angekommen und beinahe selbst als Teil der Dorfgemeinschaft.

Ich mochte den Krimi sehr gerne, auch wenn das Ende etwas vorhersehbar war. Wencke, Theo und Hosse sind drei Charaktere, die ich gerne in weiteren Büchern wiedertreffen möchte, weshalb ich auf eine Fortsetzung hoffe.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Alles über Flucht, Vertreibung und Integration

Warum müssen Menschen flüchten?
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Leider müssen immer wieder Menschen aus ihren Heimatländern fliehen, da sie vertrieben werden, Kriege dazu führen, dass ein Leben in Frieden nicht mehr möglich ist oder Naturkatastrophen sie vertreiben. ...

Leider müssen immer wieder Menschen aus ihren Heimatländern fliehen, da sie vertrieben werden, Kriege dazu führen, dass ein Leben in Frieden nicht mehr möglich ist oder Naturkatastrophen sie vertreiben. Doch das ist erst der Anfang einer teilweise gefährlichen, beschwerlichen und langen Flucht, die oftmals in einem Flüchtlingslager endet, das nur aus Zelten besteht. Aber auch das ist meist nicht das Ende der Flucht, denn in einem sicheren Land angekommen, werden sie von einer fremden Sprache, vielen freundlichen, aber auch manchmal unfreundlichen Menschen empfangen und es dauert lange Zeit bis ein neues Zuhause entstanden ist.

Dieses Sachbuch für Kinder ab sechs Jahren wurde von Katie Daynes und Ashe de Sousa geschrieben und von Oksana Drachkovska illustriert. Oksana musste selbst vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Und auch andere Flüchtlinge und ihre Geschichten haben Einfluss auf dieses Buch genommen. So haben die drei Herausgeberinnen für einen realistischen Eindruck der Situation der Flüchtlinge gesorgt.

Meine Tochter und ich fanden das Buch sehr interessant. Denn obwohl das Thema Flucht häufig in den Medien vorkommt, sind die Hintergründe doch vielfältig und es steckt weit mehr dahinter, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Da die Seiten aufgrund ihrer Klappen weit mehr Informationen enthalten, als zuerst ersichtlich ist, haben wir sehr lange gebraucht, um das Buch komplett zu lesen. Außerdem war viel Gesprächsbedarf über die einzelnen Informationen, die besprochen und vertieft werden mussten.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Eine Liebesgeschichte unter erschwerten Bedingungen

Und plötzlich ist es wunderbar
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Edie Thompson feiert nichtsahnend mit ihrem Vater und ihrer Schwester Meg Weihnachten, als es an der Tür klopft und ihr Ex-Freund und Hollywood-Star Elliot Owen davor steht. Denn er gesteht ihr, dass er ...

Edie Thompson feiert nichtsahnend mit ihrem Vater und ihrer Schwester Meg Weihnachten, als es an der Tür klopft und ihr Ex-Freund und Hollywood-Star Elliot Owen davor steht. Denn er gesteht ihr, dass er es nicht mehr ohne sie aushält und bittet sie um eine zweite Chance für ihre Liebe. Da Edie ebenso empfindet, gewährt sie ihm die Chance sehr gerne. Doch auch dieses Mal gestaltet sich die Beziehung nicht so einfach und unkompliziert wie erwünscht, denn bereits am 29. Dezember muss Elliot schon wieder abreisen und einen neuen Dreh in New York beginnen. Dieser ist leider auf unbegrenzte Zeit und bedeutet, dass Edie viel Zeit allein in Nottingham verbringen wird.Wird die Liebe diesmal über alle widrigen Umstände gewinnen und den Beiden das Glück schenken, das sie sich wünschen und verdient haben?

Mhairi McFarlane setzt in diesem Roman die Liebesgeschichte von Edie und Elliot fort, die im ersten Band leider aufgrund der schwierigen Umstände geendet hat. Doch natürlich ist Elliot immer noch ein Promi, auf dessen Leben die Blicke aller Paparazzi gerichtet sind. So ist die Beziehung durchwegs belastet und stellt die Gefühle der Verliebten auf eine harte Probe.

Ich mag die Bücher der Autorin sehr gerne und habe mich gefreut, in diesem Roman zu erfahren, wie es mit den Edie und Elliot weitergeht. Allerdings konnte mich die Handlung nicht so packen, wie ich es mir gewünscht habe, denn es plätschert nur so dahin und sämtliche Schwierigkeiten, die sich dem Paar in den Weg stellen, konnten mich nicht so tief berühren, dass ich wirklich mitgefiebert hätte. Daher ist der Roman wunderbar für zwischendurch, aber leider kein Lesehighlight!

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Herr Wilson und sein großes Geheimnis

Der Dinosaurier von nebenan
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Liz hat eine große schwerwiegende Vermutung. Sie vermutet, dass ihr Nachbar Herr Wilson gar kein Mensch sondern ein Dinosaurier ist. Doch niemand glaubt ihr, denn schließlich geht Herr W. einer geregelten ...

Liz hat eine große schwerwiegende Vermutung. Sie vermutet, dass ihr Nachbar Herr Wilson gar kein Mensch sondern ein Dinosaurier ist. Doch niemand glaubt ihr, denn schließlich geht Herr W. einer geregelten Arbeit als Kuchenbäcker nach, trägt normale, unauffällige Kleidung und benimmt sich wie ein Mensch. Aber für Liz gibt es keinen Zweifel mehr, weshalb sie ihm eines Tages folgt und doch tatsächlich von ihm mit zu seinen Dinosaurier-Freunden genommen hat. Allerdings hat Liz die Rechnung ohne die neugierige Paläontologin Mary gemacht, die ihnen ebenfalls gefolgt ist und Herr Wilson nun einfach mitnimmt. Als er dann auch noch auf einer großen Bühne als Attraktion vorgeführt wuird, hält Liz das alles nicht mehr aus und beginnt laut zu protestieren. Nun muss die Wissenschaftlerin ihre Entdeckung wieder gehen lassen und schon am nächsten Tag darf Herr W. wieder seine leckeren Kuchen backen und die Schlage vor der Bäckerei ist länger als sie jemals war.

David Litchfield hat in diesem Bilderbuch die wichtigen Themen Akzeptanz und Selbstliebe in den Mittelpunkt gesetzt. Denn Herr Wilson ist ein Teil der Gesellschaft, aber er unterscheidet sich deutlich von seinen Mitmenschen. Dennoch schätzen viele Menschen seine Kuchenkreationen und helfen ihm, als er von der Wissenschaft missbraucht werden soll. Da die Illustrationen gewohnt farbenfroh und bezaubernd schön gestaltet sind, ist das Buch auch ohne ein Lesen des Textes sehr unterhaltsam. Allerdings sind die Texte auch eher kurz und in einfacher Sprache gehalten, sodass Kinder ab vier Jahren keinerlei Verständnisprobleme haben.

Für mich gehört David Litchfield mittlerweile zu meinen Lieblingsillustratoren, denn sein Stil ist einzigartig und immer traumhaft schön. Auch dieses Bilderbuch hat mich deshalb vollkommen begeistert und wurde auch von meiner Tochter immer gerne und schon wirklich häufig gelesen.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Ein Apfelhof im Alten Land

Apfelzeit am Deich
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Merle liebt ihre Oma Grete über alles und besucht sie so oft wie möglich auf ihrem Apfelhof in der Kleinstadt Jork im Alten Land. Doch diesmal spürt sie schnell, dass ihre Oma langsam Hilfe braucht. Deshalb ...

Merle liebt ihre Oma Grete über alles und besucht sie so oft wie möglich auf ihrem Apfelhof in der Kleinstadt Jork im Alten Land. Doch diesmal spürt sie schnell, dass ihre Oma langsam Hilfe braucht. Deshalb spricht Merle nicht nur mit ihrer Mutter Wiebke und ihrem Bruder Paul, sondern nimmt sogar Kontakt zu ihrem Vater Hauke auf, obwohl sie ihn in den letzten Jahren gemieden hat. Denn die Familie ist nicht mehr vereint, sondern durch viele Streitereien und unglückliche Umstände in der Vergangenheit in viele Kleinteile zersprengt. Für Grete wird es allerdings immer wichtiger, Frieden mit allen zu schließen und die alten Fehden endlich zu beenden. Doch nur mit einigen Tricks gelingt es ihr, in kleinen Schritten an einer Familienzusammenführung zu arbeiten.

Frieda Lamberti hat für diesen Roman die wunderschöne Kulisse des Alten Landes gewählt. Der Apfelhof ist malerisch gelegen und bietet die perfekte Gelegenheit, um langanhaltende Streitereien endlich zu klären. So ist der Roman geprägt von Grete, die endlich mit den Missverständnissen der vergangenen Jahre aufräumen will und das in Form von vielen Gesprächen und einigen Tricksereien tut. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig liest, kommt es nie zu Längen und die Handlung schreitet zügig voran.

Ich mochte den Roman wirklich gerne und hatte einige unterhaltsame Lesestunden. Da die Handlung keine allzu großen Dramen bietet, sondern eher wie eine realistische, aber dennoch schwierige Familiengeschichte anmutet, passt sie perfekt für eine kurzweilige Lesezeit in entspannter Stimmung.

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