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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2024

Gewohnt tolles Buch

Mein Sachen suchen Lieblingsbuch
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Das "Mein Sachen suchen Lieblingsbuch" von Anne Ebert, Stefan Seidel, Ursula Weller und Susanne Gernhäuser überzeugt durch gewohnt hohe Qualität und lebensnahe Settings.
Auf den wunderbar bunten ...

Das "Mein Sachen suchen Lieblingsbuch" von Anne Ebert, Stefan Seidel, Ursula Weller und Susanne Gernhäuser überzeugt durch gewohnt hohe Qualität und lebensnahe Settings.
Auf den wunderbar bunten und schön gestalteten Seiten finden sich Situationen aus dem Alltag der Kinder (Kindergarten, in der Stadt, im Zoo, Baustellen, etc.), was besonders motiviert, sich mit dem Buch zu beschäftigen.
Für die Allerkleinsten reichen die tollen Bilder und man kann als Erwachsener einfach bestimmte Sachen suchen lassen. Etwas älteren Kindern kann man den Text vorlesen und sie dann die auf den Seiten angegebenen Sachen suchen lassen. Und die noch etwas größeren Kinder (oder auch kleinere, die das schon gerne machen) können dann das Buch sogar alleine anschauen und die Sachen suchen. Ein prima Buch also für verschiedene Altersstufen.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Süßes Buch über bockige Tierkinder

Widder Willi will aber!
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Das Buch Widder Willi will aber, geschrieben von Romy Pohl und illustriert von Marta Balmaseda ist ein wunderbar sprachwitziges Vorlesebuch, in dem der kleine Widder lernen muss, dass es manchmal einfach ...

Das Buch Widder Willi will aber, geschrieben von Romy Pohl und illustriert von Marta Balmaseda ist ein wunderbar sprachwitziges Vorlesebuch, in dem der kleine Widder lernen muss, dass es manchmal einfach nicht nach seinem Kopf geht – so sehr er auch mit den Hörnern durch die Wand möchte.

Die Geschichte finde ich grundsätzlich ganz niedlich: Willi soll lernen, auch einmal über seinen Schatten zu springen (im Buch sogar wörtlich). Natürlich ist das für Kinder wichtig, dennoch sind ein paar der Sätze, die er von Erwachsenen zu hören bekommt, nicht besonders nett (oder hilfreich). Im Buch wird auch versucht, das zu thematisieren, aber irgendwie geht das für mich etwas unter.
Mit seinem Freund, dem Steinbock, lernt Willi letztendlich, über den Schatten des jeweils anderen zu springen (und hier beißt sich die Metaphorik dann ein bisschen in den Schwanz, denn das ist natürlich ganz etwas anderes). Dabei müssen sie aufeinander zugehen und Kompromisse eingehen, was dann wieder wunderbar zum Thema passt. Mir persönlich gefällt der Schluss gut, denn er zeigt, dass es nicht darum geht, dass Kinder immer angepasst sein und funktionieren müssen und dass das „Hören“ etwas ist, das man nicht von jetzt auf gleich kann, sondern das viel Übung bedarf.

Ob es Eltern nun wirklich hilft, „mit einem Lächeln durch die Trotzphase“ zu kommen, wie es im Werbetext heißt, weiß ich nicht. Ein schönes Buch zum Vorlesen ist es dennoch.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Für die richtigen Leser*innen sicher ein wundervolles Buch

Gute Nacht, kleiner Strubbel − Das Bilderbuch für alle Familien, die ruhige Nächte lieben
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Das Buch Gute Nacht, kleiner Strubbel, greschrieben von Dr. Eliane Retz und illustriert von Nora Paehl, soll auf liebevolle Art vermitteln, dass das Familienbett zwar eine wirklich schöne Sache ...

Das Buch Gute Nacht, kleiner Strubbel, greschrieben von Dr. Eliane Retz und illustriert von Nora Paehl, soll auf liebevolle Art vermitteln, dass das Familienbett zwar eine wirklich schöne Sache ist, irgendwann aber doch die Zeit gekommen ist, alleine zu schlafen. So jedenfalls ist es bei uns hier angekommen. Obwohl hier sehr darauf geachtet wurde, so wertschätzend und bindungsorientiert wie möglich zu schreiben, haben mir ein paar Formulierungen nicht so gut gefallen, etwa wenn die Mutter beim Besuch der Eule feststellt, dass ihr Kind ja zum Glück doch ein ganz normales Kind ist. Die Stelle finde ich sehr unglücklich formuliert.
Darüber hinaus ist es so, dass ich Co-Sleeping zwar eine gute Sache finde, wenn es für alle passt, aber auch sehr froh darüber bin, dass unser Kind schon sehr lange in seinem eigenen Bett schläft und nur gelegentlich ins Elternbett kommt. Für mich liest sich das Buch leider ein bisschen sehr wie „Werbung“ für das Familienbett und ich habe tatsächlich keine Lust, mein Kind dazu zu animieren, doch wieder bei uns einzuziehen.
Daher: Für die richtigen Familien sicher ein super Buch, es ist liebevoll gestaltet und traumhaft schön illustriert. Für uns aber einfach nicht das richtige – vielleicht sind wir auch explizit nicht die Zielgruppe.


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Veröffentlicht am 12.12.2024

Liebevoll gestaltet

Kuscheln
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Das Buch Kuscheln von Angelika Huber-Janisch ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das Sachwissen mit emotionaler Bildung verbindet.
Anhand verschiedener Tiere wird deutlich gemacht, wie wichtig soziale ...

Das Buch Kuscheln von Angelika Huber-Janisch ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das Sachwissen mit emotionaler Bildung verbindet.
Anhand verschiedener Tiere wird deutlich gemacht, wie wichtig soziale Kontakte und unter anderem eben auch Kuscheln für die Bindung sind und dass das tatsächlich Teil ganz vieler tierischer Gruppen ist und gar nichts rein menschliches.
Für die vorgestellten Tierarten gibt es zu teils gleichbleibenden, teils wechselnden Kategorien interessante Informationen. Hier ist schon mein einziger Kritikpunkt, dass diese für die jüngeren Kinder (empfohlen ist das Buch ab vier) eventuell einfach etwas zu viel sind. Sie sind zwar auf kindgerechte Weise aufbereitet und enthalten keine schwierigen Fremdwörter, aber sie sind doch recht umfangreich und viele Vierjährige, die ich kenne, würden hier nicht lange dabeibleiben.
Abgesehen davon finde ich das Buch wirklich liebevoll gestaltet und sowohl informativ als auch hilfreich für die emotionale Entwicklung der Kinder.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Interessante Idee, aber leider nicht sehr alltagstauglich

Good Energy
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Ich bin ehrlich: mich hat als allererstes das Cover angesprochen. Und gleich darauf habe ich dann überlegt, ob das für ein wissenschaftlich anmutendes Buch nicht ein bisschen zu esoterisch daherkommt. ...

Ich bin ehrlich: mich hat als allererstes das Cover angesprochen. Und gleich darauf habe ich dann überlegt, ob das für ein wissenschaftlich anmutendes Buch nicht ein bisschen zu esoterisch daherkommt. Aber letztendlich geht es natürlich um den Inhalt, und den habe ich dann mit Spannung erwartet.
Ein paar meiner Erwartungen wurden erfüllt: eine holistische Sichtweise auf den Körper, basierend auf fundiertem medizinischen Wissen. Es werden Zusammenhänge hergestellt und erklärt und es wird auch sehr gut deutlich gemacht, welche Blutwerte man kennen sollte, um sich selbst ein Bild machen zu können (da viele Ärzt*innen oft nur den eigenen Fachbereich im Blick haben). Immer wieder werden Erkenntnisse miteinander verknüpft und so ein sehr umfassendes Bild präsentiert.
Leider fand ich es dann doch oft sehr mit dem Zaunpfahl und auch repetitiv geschrieben. Im typisch amerikanischen Stil betont die Autorin immer und immer wieder ihre Erfolge, was mich irgendwann ehrlich gesagt ganz schön genervt hat. Dazu kommt, dass einige der Empfehlungen wirklich eher für ein amerikanisches Publikum relevant sind (ich kenne nicht eine Person in Deutschland, die ihr Duschwasser filtert…). Als Mutter eines Kindergartenkindes habe ich nur müde gelächelt, als mir im Vier-Wochen-Plan suggeriert wurde, jeden Morgen innerhalb der ersten wachen Stunde mindestens 15 Minuten an der freien Luft zu verbringen (entspannt natürlich!). So effektiv manche Aspekte auch sein mögen – umzusetzen sind sie in einem authentischen Familienalltag leider nicht.
Das Buch bietet für mich ein paar gute Denkansätze und hat dazu geführt, dass ich bestimmte Bereiche meines Lebens durch kleine Veränderungen etwas gesünder gestalten möchte. Die große Offenbarung war das Buch für mich leider nicht.

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