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Veröffentlicht am 24.09.2019

Eine Freundschaft über den Tod hinaus

Die Reise der Amy Snow
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Ich lese gern Bücher die sich im viktorianischen England abspielen und so kaum ich per Zufall auf dieses Buch.
Das Cover sprach mich an denn ich empfinde es gelungen auch wenn Amy nicht blond gewesen ist, ...

Ich lese gern Bücher die sich im viktorianischen England abspielen und so kaum ich per Zufall auf dieses Buch.
Das Cover sprach mich an denn ich empfinde es gelungen auch wenn Amy nicht blond gewesen ist, daher wäre ein dunkelhaarige Dame wohl passender gewesen.
Die Autorin war mir bisher unbekannt und da es sich um ein Romandebüt handelt war ich dementsprechend neugierig!


Aus dem Inhalt:

Im verschneiten, kalten Januar 1831 findet die achtjährige Aurelia Vennaway auf dem Grundstück des Anwesens Hatville Court ein nacktes Baby.
Sie nimmt das Mädchen mit und setzt sich gegen den Willen der Eltern durch damit das Kind bleiben darf.
Die Eltern sind wenig begeistert und sehen in dem Kind eine Gefahr für das Ansehen der Familie.
Sie bekommt den Namen Amy Snow und darf dank Aurelias Hartnäckigkeit bleiben.
Amy wächst ohne Zuneigung aber mit Boshaftigkeit der Vennaways und als sie arbeitsfähig ist wird sie zu Aufgaben herangezogen.
Kraft und Zuneigung erfährt sie nur durch Aurelias Schutz.
Als Aurelia erkrankt und später verstirbt verliert Amy ihren Schutz und das einzige Zuhause was sie bisher kennt.
Mittellos muss Amy Hatville Court verlassen mit nur einem Brief von Aurelia, der sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche quer durch England schicken wird.


Meine Meinung:
Für einen Debütroman der Autorin finde ich das Buch gut gelungen.
Ihr ist es gut geglückt einem diese Zeit näherzubringen.
Die Protagonisten sind alle glaubhaft und auch wenn für unsere heutige Zeit nicht immer vorstellbar.
Aber polarisieren tun alle Beteiligten.
Am Meisten gefiel mir Amys Persönlichkeitswandel den sie durchmacht und die spezielle Mrs. Riverthorpe.
Die Schatzsuche zieht sich durch das ganze Buch und hat ein logisches nachvollziehbares Ende.
Auch wenn ich mittendrin eine Ahnung hatte und diese bestätigt wurde ist es aber gut gelöst.
Die Erzählweise aus Amys Sicht hat mir gefallen und war der Zeit angemessen.
Allerdings hätte es hin und wieder nach meinem Geschmack etwas kürzer gefasst sein können.
Darum war es ab und an mit leichten Längen gespickt.
Aber der Schreibstil ist gut zu lesen und man fiebert von einem Brief zum nächsten.


Fazit:
Wer gern Romane aus dieser Zeit liest macht hier sicher nichts falsch.
Daher empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe gute 4 Sterne

Veröffentlicht am 23.09.2019

Macht es wie die Sonnenuhr! Herausragend aus der Bücherflut!

Wege weg vom Stress
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Jeder kann früher oder später in eine Pflegesituation kommen.
Und wenn man das über einen längeren Zeitraum macht, merkt man gar nicht wie sehr man eingebunden ist in diesem Hamsterrad.
Das ist ein Stress ...

Jeder kann früher oder später in eine Pflegesituation kommen.
Und wenn man das über einen längeren Zeitraum macht, merkt man gar nicht wie sehr man eingebunden ist in diesem Hamsterrad.
Das ist ein Stress der einen pö a pö ausbrennen kann.
Und das in physisch und psychischer Art.
Und genau dafür hat Daniel De Paola diesen Ratgeber geschrieben.
Der Ratgeber ist leicht zu lesen, gerade und ohne Schnörkel und gibt es Hinweise zum Umgang mit Stress.
Die Abschnitte sind nicht zu lang und man kann auch gut innerhalten um sich seine Gedanken dazu zu machen!
Die Hinweise sind alltagstauglich und einfach umzusetzen.
Durch die persönlichen Erfahrungen des Autors wird alles noch greifbarer.
Das gefällt mir sehr!
Und genau deswegen finde ich das dieser Ratgeber nicht nur für pflegende Angehörige sondern für jeden der durch Stress gefordert ist lesenswert ist!
Stress ist heutzutage überall enorm und darum sollte sich jeder sich mit deren Bewältigung auseinandersetzen, denn wir haben es selbst in der Hand!
Selten behalte ich Bücher, da ich sie gern teile, aber dieses Buch bekommt einen dauerhaften Platz in meinem Regal!

Das Buch ist für mich eine große Bereicherung und daher empfehle ich dieses Buch sehr gern jedem Interessierten weiter!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Unterhaltsam und kurzweilig

Hill House - Sturm über Mandeville Park
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Das Buchcover gefiel mir sofort sehr gut und da ich gern Bücher aus dem viktorianischen England lese war ich sehr gespannt!
Die Autorin war mir bisher unbekannt und das mag ich immer sehr gern.
Hill House- ...

Das Buchcover gefiel mir sofort sehr gut und da ich gern Bücher aus dem viktorianischen England lese war ich sehr gespannt!
Die Autorin war mir bisher unbekannt und das mag ich immer sehr gern.
Hill House- Sturm über Mandeville Park ist der 2. Roman aus einer Triologie um die 3 Frauen Alice Buxton, Rose Mandeville und Vera Lyttleton.
Den ersten Teil Hill House – Die drei Freundinnen kenne ich bisher noch nicht.
Aber das war für mich kein Lesehindernis.
Und um es gleich vorwegzunehmen…den ersten Teil werde ich noch lesen ;o)

Am Anfang des Buches macht Lady Rose Mandeville im Jahr 1908 eine merkwürdige Beobachtung.
Es verschwindet ihre Bekannte Lady Celia Sudworth unter merkwürdigen Umständen.
Ihre Familie Sudworth sagt sie befände sich auf Reisen.
Dennoch prägt Rose dieses Erlebnis stark.
Im England im Jahre 1915 erwarten die Eltern von Lady Rose Mandeville eine vorteilhafte Vermählung.
Doch Rose hat eine andere Sicht der Dinge.
Sie ist eine selbstsichere Frau und kämpft als Suffragette lieber für Frauenrechte und Selbstbestimmung.
Doch das ist auch kein leichtes Unterfangen, denn wenn man mit den damaligen Konventionen im Bruch liegt hat man nicht nur Verehrer.
Sie lernt einen sympathischen Anwalt kennen welcher ihre Ideale teilt und unglücklich verheiratetet ist.
Doch seine Ehefrau ist darüber not amused….
Auch treibt Rose die Angst um ihren Bruder um.
Er befindet sich verschollen im Krieg.
Auch für ihre Freundinnen enden ihre Träume mit dem Krieg.
Eine befindet sich als Krankenschwester mitten im Kriegsgebiet, die andere ist zwar in Sicherheit, fürchtet aber um das Leben ihrer großen Liebe Lorenzo, denn er ist als Berichterstatter im Kriegsgebiet.
Wird Rose ihren Weg finden?
Das sollte man selber lesen!

In diesem sehr meiner Meinung nach gelungenem Roman lernt man interessante facettenreiche Haupt- und Nebencharaktere kennen welche polarisieren.
Die Zeit wird gut und nachempfindbar dargestellt.
Ein gut zu lesender Text und gut vorstellbare Beschreibungen.
Die Recherche der Autorin merkt man nicht nur daran das sie damals führende Suffragetten in die Handlung aufgenommen hat.
Ich habe Nichts vermisst und fühlte mich sehr gut unterhalten darum empfehle ich es sehr gern weiter!
Das Ende war etwas schnell abgehandelt aber ok.

Unterhaltsam und kurzweilig, ein guter Roman wo ich mich schon auf den nächsten Teil freue!

Ich vergebe 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 23.09.2019

Nicht nur für Ziegenfans - Ein Buch mit Eindruck und einer Botschaft

Ziegen wie du und ich
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Zuerst fiel mir das Cover mit den 2 Ziegen ins Auge.
Der Titel interessierte mich schon denn wie kommt man auf ihn?

Schon beim losen Durchblättern fielen mir die schönen Zeichnungen und Fotos auf.
Das ...

Zuerst fiel mir das Cover mit den 2 Ziegen ins Auge.
Der Titel interessierte mich schon denn wie kommt man auf ihn?

Schon beim losen Durchblättern fielen mir die schönen Zeichnungen und Fotos auf.
Das macht das Buch greifbarer.
Eine Autorin welche heute als Einsiedlerin lebt, und ihr Leben Gott widmet das ist schon mal interessant.

Frau Leenen lebt mit ihren Zwergziegen und 2 Katzen zurückgezogen und lernt von ihren Tieren.
Und trotz Einschränkungen sagt sie selber, daß es für sie das Richtige ist.
Und sie möchte uns teilhaben lassen was man durch sie über Gott und Umwelt lernen kann.
Nun bin ich kein gläubiger Mensch- also ganz das Gegenteil von Frau Leenen aber trotzdem fand ich das Buch sehr interessant!

Schon das Vorwort von von Dr. Rainer Hagencord lies mich nachdenklich innehalten.
So habe ich es noch nie betrachtet.

Was bedeuten uns Tiere?
Haben sie für uns einen Wert und wenn ja, welchen?
Hier zeigt Frau Leenen ihren Weg mit ihren tierischen Begleitern auf.
Davon hätte ich so gern noch mehr gehabt ;o)
Man lernt ihre Ziegen im Einzelnen in einer Portraitangabe kennen.
Sie besucht Kindergärten und Altenheime und macht darauf aufmerksam was Tiere bewegen können.
Wie z.B. das Lächeln eines alten Menschen welches ein so oftmals als nutzlos abgestuftes Tier zaubern kann.
Tiere können einem an ihrer unbändigen Lebensfreude teilhaben lassen und sie verteilen ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele wenn man sie lässt.
Man wird nachdenklich was die heutige (Aus)Nutzung der Tiere betrifft.
Dazu passenden Zitate aus der Bibel und Literaturhinweise runden das Buch ab.
Die Schreibweise ist gut zu lesen, eingängig und ohne einen belehrenden Touch.
Eine Sensibilisierung für unsere Umwelt ist dringend nötig und daher kann ich der Aussage am Schluss des Buches nur zustimmen denn es gibt nur eine Umwelt!

Ein Buch welches neben den Tieren den christlichem Inhalt nicht zu kurz kommen lässt und lesenswert für alle Menschen ist, die dem Thema offen gegenüber sind!

Veröffentlicht am 08.09.2019

Am Anfang durchwachsener Thriller mit steigender Spannung

Nichts wird dir bleiben
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Ich wurde auf das Buch aufgrund des Covers aufmerksam.
Eine verbogene Gabel welche an eine menschliche Hand mit abgetrennten Finger erinnert.
Das machte mich sehr neugierig.
Auch kannte ich den Autor bisher ...

Ich wurde auf das Buch aufgrund des Covers aufmerksam.
Eine verbogene Gabel welche an eine menschliche Hand mit abgetrennten Finger erinnert.
Das machte mich sehr neugierig.
Auch kannte ich den Autor bisher nicht und das macht es in meinen Augen immer interessant!
In diesem Buch wird viel auf die Psyche des Menschen eingegangen und man merkt dem Autor dadurch seinen beruflichen Hintergrund an.
Der Psychoanalytiker Thomas Kern sieht den Freitod einer Patientin und kann ihn nicht verhindern.
Kurz danach bekommt er Besuch von der Polizei und es wird ihm sexueller Missbrauch dieser Patientin vorgeworfen, welcher sie in den Tod getrieben haben soll.
Es finden sich auf seinem PC belastende Beweise und sein Leben befindet sich auf Talfahrt.
Seine Familie und Freunde wenden sich ab und ein Netz aus Lügen und Intrigen beginnt seinen Lauf zu nehmen.
Gelingt es Thomas da herauszufinden und seine Unschuld zu beweisen?
Das werde ich nicht verraten!

Am Anfang hatte ich durch einige Protagonisten und Wechsel der Handlung bzw. Orte eine leichte Verwirrung und somit einen schwierigeren Einstieg.
Aber das Interesse um was genau es geht hat mich dann doch dabei bleiben lassen.
Die Charaktere sind vielschichtig und nicht sofort zu durchschauen.
Und das war gut so, denn irgendwann nimmt das Buch deutlich an Spannung durch überraschende Wendungen zu.
Die Rückblenden ergänzen pö a pö den Hintergrund und führen so zu einem spannenden und erklärendem Ende zusammen.
Es ist schon krass wenn man bedenkt was so in den Köpfen der Menschen vorgehen kann und was ein Gruppenzwang bewirken kann!
Die Kapitel sind kurz und das hat mir sehr gefallen!
Auch sehr gut empfinde ich, dass die Handlung nicht hauptsächlich um die Ermittlung des Täters sondern um die Psyche des Menschen geht.
Daher ist das Buch auch nicht schnell weggelesen.
Ich bin froh, dass ich das Buch nicht zu schnell aufgegeben habe und bis zum Ende gelesen habe, denn das hat sich doch noch gelohnt!

Mein Fazit
Erst verwirrend aber wenn man durchhält bekommt man doch noch einen guten Thriller zu lesen!

Daher vergebe ich 3,5 Sterne