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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2024

Verrückte Idee mit sympathischen Helden

Mortal Engines - Krieg der Städte
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Nüchtern betrachtet ist „Mortal Engines“ eine richtig verrückte Idee:
Mobile Städte, die jagt auf andere Städte machen und dies in einem postapokalytisches Szenario.

Fazit: ich fand es grandios!
Aber ...

Nüchtern betrachtet ist „Mortal Engines“ eine richtig verrückte Idee:
Mobile Städte, die jagt auf andere Städte machen und dies in einem postapokalytisches Szenario.

Fazit: ich fand es grandios!
Aber ich fand auch den Film ganz gut, doch das Buch übertrifft diesen auf jeden Fall (alleine die äußerliche Darstellung von Hester Shaw ist im Buch drastischer als im Film).

Die Raubstadt London macht wieder jagt auf kleinere Städte um dessen Ressourcen zu recyceln. „Städtedarwinismus“ nennt sich dies. Bei der letzten Beute schmuggelt sich die junge Hester Shaw nach London um eine offene Rechnung zu begleichen. Allerdings wird sie von Tom Natsworthy daran gehindert. Und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf.

Das Worldbuilding ist wild und interessant, die Figuren fingen an mir schnell ans Herz zu wachsen und ich bin bereit für mehr.

Empfehlen kann ich auch das Hörbuch: Robert Frank macht einen verdammt guten Job.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Willkommen auf Yggdrasil

Die Erben der Nornen
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Lukas und Kara sind beste Freunde, doch sie verbindet noch eine viel größeres Band, als sich Kara jemals vorstellen hätte können.
Ohne große Umwege wird sie in die nordische Mythologie verschleppt und ...

Lukas und Kara sind beste Freunde, doch sie verbindet noch eine viel größeres Band, als sich Kara jemals vorstellen hätte können.
Ohne große Umwege wird sie in die nordische Mythologie verschleppt und mit Walküren, Riesen und dem nahenden Ragnarök konfrontiert.

„Die Erben der Nornen“ ist Band 1 der „Walküren-Saga“ und hat mich sehr gut unterhalten. Sehr berührt hat mich das Schicksal der Walküre Valeria, aber auch das Geheimnis um Karas Vergangenheit sowie der Aufbau der neun Welten und Yggdrasil fand ich sehr interessant.

Ich bin gespannt, was die weiteren Bände der Trilogie für mich bereit halten.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Etwas schwache Geister …

Das Flüstern der Seelen
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Der 1. Abschnitt des Buches hat mich gefesselt. Das Setting des Friedhofes, der Beginn von Annabels Fähigkeiten mit den Geistern zu agieren und ihre Flucht aus dem trostlosen Leben bei ihrem Onkel.
Alles ...

Der 1. Abschnitt des Buches hat mich gefesselt. Das Setting des Friedhofes, der Beginn von Annabels Fähigkeiten mit den Geistern zu agieren und ihre Flucht aus dem trostlosen Leben bei ihrem Onkel.
Alles stimmig, mit vielleicht ein paar kleinen Logikfehlern, die aber zu verkraften waren.

Leider empfand ich den Mittelteil als etwas zäh. Alles was mit den Ermittlungen zu tun hatte (was sehr wenig war) hielt mich an der Stange, doch es kam für meinen geschmachtet zu recht ermüdende Längen.

! ! ! Achtung: Kleine Spoiler ! ! !
Die Beziehung zu ihrem vergötterten Geist Victor lies mich kalt - so kalt wie der Geist selbst immer in Erscheinung tritt.
Zu schnell, zu naiv und ohne nachzudenken verfällt sie Victor und ich frage mich: warum? Erst war er ein Gentleman und für mich noch ok, aber eigentlich dann doch wieder ein Aufreißer … alleine diese unsterbliche Liebe ihrerseits, weil sie ihn vor 11 Jahren kurz sah und er ihr half … für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Der dritte und letzte Abschnitt verrät, warum der Liebschaft zwischen Medium und Geist soviel Platz eingeräumt wurde und erhöht Spannung und Tempo.
Doch für mich konnte es über die Längen im Mittelteil nicht wirklich hinweghelfen.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Ehrlich und hart: das Leben von McCurdy

I'm Glad My Mom Died
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Jennette McCurdy gibt in ihrem Buch sehr intime Einblicke in ihr Leben, dass von Anfang an von einer narzisstischer Mutter beeinflusst wurde.
Sie wird Schauspielerin, weil es ihre Mutter so will. Sie hält ...

Jennette McCurdy gibt in ihrem Buch sehr intime Einblicke in ihr Leben, dass von Anfang an von einer narzisstischer Mutter beeinflusst wurde.
Sie wird Schauspielerin, weil es ihre Mutter so will. Sie hält dauerhaft Diät und entwickelt eine Essstörung, weil ihre Mutter das so will.
Jeder ihrer Schritte ist begleitet an den Gedanken: wird Mom das gefallen oder wird sie enttäuscht sein.
Es ist erschreckend, wie sehr ihre Mutter ihr Leben kontrollierte und einschränkte. Jennette hat im Grunde keine Kindheit. Sie muss nicht nur vor der Kamera funktionierten, sondern auch vor ihrer Mutter. So richtig sie selbst sein, kann sie nicht und muss es auch erst nach dem Tod ihrer Mutter lernen.
Das Buch ist schonungslos und beschreibt diese krankhafte Mutter-Kind-Beziehung mit einer Intensität, die mich schon nach den ersten Kapitel gefesselt hat.

Auch wird die kranke Welt des Fernsehens dokumentiert. Wer die Doku „Quiet on Set“ gesehen hat, wird hier nun auch McCurdys Seite erleben.
Ich habe neben diesem Buch eine Serie gebinged und bei jedem Kinderschauspieler fragte ich mich: steckt dahinter euch ein überengagiertes Elternteil, dass sein Kind zu der Rolle drängt?

Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Anders als erwartet ..:

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland
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Vorneweg: irgendwie hatte ich etwas anderes erwartet und so ganz konnte mich das Buch nicht abholen.
Der Schreibstil war für mich ein wenig ausschweifend, was die Handlung gefühlt sehr langsam Vorwärtskommen ...

Vorneweg: irgendwie hatte ich etwas anderes erwartet und so ganz konnte mich das Buch nicht abholen.
Der Schreibstil war für mich ein wenig ausschweifend, was die Handlung gefühlt sehr langsam Vorwärtskommen lies.
Nimmerland war für mich kaum greifbar.

Ich fand die Zeit zwischen Wendy’s Kindheit und der Gegenwart interessant inszeniert. Das ihre Erzählungen über Peter und Nimmerland als psychische Erkrankung wahrgenommen wurden und sie somit einen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt hinter sich hat.

Wendy bekam dadurch eine tragische Tiefe. Als dann ihre Tochter Jane von Peter Pan entführt wird, nimmt sie die Reise ins Nimmerland auf sich. Doch die magische und kindliche Verklärtheit dieser Insel hat ein jähes Ende. Die Realität ist unheimlicher als die schönen Erinnerungen.

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