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Veröffentlicht am 28.10.2024

Mord im Himalaya

Königstod
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Wenn man die wahren Geschehnisse über die Ermordung des nepalesischen Königs und seiner Familie hört, denkt man unweigerlich an eine Geschichte aus der Feder eines Krimiautors. Doch sie ist wahr und gespickt ...

Wenn man die wahren Geschehnisse über die Ermordung des nepalesischen Königs und seiner Familie hört, denkt man unweigerlich an eine Geschichte aus der Feder eines Krimiautors. Doch sie ist wahr und gespickt von unzähligen Ungereimtheiten und Gerüchen.

Doch in diesem Kurzkrimi wird die Geschichte weitergesponnen.

Der Münchner Kriminalbeamte Jaschemski ermittelt vier Jahre nach dem Massaker am Königshaus in einen seltsamen Fall einer ermordeten deutschen Touristin. Doch sie war nicht das einzigste Opfer …

Obwohl er von den einheimischen Behörden abgespeist wird, zieht er seine Ermittlungen bezüglich des Falles durch und sein Gespür liegt richtig. Doch was für Verbindungen stehen zu dem vergangenen Morden an der königlichen Familie und den Aktuellen?

Dieser kurzweilige Krimi entführt den Leser in eine andere Welt. Nepal ist eine Welt und ein Abenteuer für sich. Ein Land mit Höhenunterschieden von 8.780 m zwischen dem Gipfel des Everest und den tiefsten Punkt, erlebt auch die Ermittlungsarbeit von Jaschemski Höhen und Tiefen.

Der Autor, ein Kenner des mystischen Landes Nepal, entführt einen in diese Welt, fernab vom geordneten Europa. Der Fall ist spannend aufgebaut und am Ende dachte ich mir: ich will mehr von Kommissar Jaschemski!

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Verfall und Rost

Die Rostjungfern
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Ich fand sehr schnell in die Story hinein und erlebte Phoebes Welt sehr intensiv. Der Verfall, die Hoffnungslosigkeit, der Untergang eines Viertels, dass schlussendlich fast wie ein Virus fünf Mädchen ...

Ich fand sehr schnell in die Story hinein und erlebte Phoebes Welt sehr intensiv. Der Verfall, die Hoffnungslosigkeit, der Untergang eines Viertels, dass schlussendlich fast wie ein Virus fünf Mädchen infizierte.

Phoebe kann nur hilflos zusehen wie die Fünf, die vorher meist Außenseiterinnen waren und denen ein Weggehen aus diesem Viertel aus den unterschiedlichsten Gründen verwehrt bleibt, sich verändern. Sie mutieren und einerseits sind sie ein Spektakel für die Nachbarn und Touristen und zugleich ein Schandfleck.

Niemand scheint sich um die Rostjungfern zu kümmern, die immer mehr zerfallen wie der amerikanische Traum der Bewohner. Sie werden eins mit dem Rost, der Verwitterung und der Zersetzung dieser Stadt. Nur Phoebe versucht dich gegen die Aussichtslosigkeit zu stellen …

Das Ende war überraschend und doch sehr versöhnlich. Ein wirklich tolles Buch, für Leute die eine Prise Mystery und Thriller mögen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Das Abenteuer geht weiter …

Das Flüstern der Nacht
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Zu Beginn entführt uns Peter V. Brett das erste Drittel des Buches über in die Wüste und zeigt uns die brutale und von Traditionen geprägte Vergangenheit von Jardir, der im ersten Band nur eine Nebenfigur ...

Zu Beginn entführt uns Peter V. Brett das erste Drittel des Buches über in die Wüste und zeigt uns die brutale und von Traditionen geprägte Vergangenheit von Jardir, der im ersten Band nur eine Nebenfigur war.

Für Leser, die gerne mit Arlen, Leesha und Rojer mitfiebern wollen, ist das fürs Erste sehr ungewohnt und eventuell zäh, doch es erklärt die weiteren Schritte von Jardir ganz gut. Belohnt wird man anschließend mit einem lockeren Einstieg in das Leben unserer drei lieb gewonnenen Charaktere.

Die Welt hat sich um das Tal der Holzfäller verändert und die Menschen kämpfen nun jede Nacht gegen die Dämonen. Doch aus dem Horc (der Hölle) haben sich neue, starke und intelligente Feinde erhoben, doch auch Jardir und sein Volk werden zu einer Gefahr, als sie gegen den Norden ziehen.

Die neu eingeführten Hauptfiguren bringen frischen Wind und erweitern das Universum Thesa. Es bleibt weiterhin spannend

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Wie wird man eine Kopfgeldjägerin?

Einmal ist keinmal
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Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen ...

Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen „Dog- Der Kopfgeldjäger“ stand Nachts auf meinem „Ich-kann-nicht-schlafen“-Programm. Somit musste Stephanie Plum irgendwann auf meiner Leseliste erscheinen.

Im ersten Band ist Stephanie Plum einfach abgebrannt. Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Aus dieser Not nimmt sie einen Job bei ihren Cousin Vinnie an, aber nicht wie ihre Mutter meint, als Hilfe im Büro, sondern als knallharte Kopfgeldjägerin. Doch Steph ist eine Anfängerin und noch meilenweit von Knallhart entfernt. Mit Hilfe des coolen Ranger (und wir alle haben oder hatten schon mal einen Ranger-Typen in unseren Leben) nimmt sie gleich einmal den gefährlichsten Job an, den Vinnie zu bieten hat. Joe Morelli, mit dem sie nicht nur eine Nachbarschaft, sondern auch ihre Unschuld in der Highschool geteilt hat.

Ungeniert erleben wir ihre Welt und der Schreibstil ist locker flockig und lädt förmlich zum Schmunzeln ein. Die Sprache ist witzig und die Spannung ist trotz des Humors immer fesselnd. Ich habe mein bestens unterhalten gefühlt, und sollte ich eines Tages einen Hamster habe, wird er Rex heißen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Wortgewaltiger Fantasieauftakt zu einer spannenden Reihe

Ukonnen
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Ich durfte „Ukonnen“ als Rezensionsexemplar lesen und war überwältigt von der wortgewandtheit des Autors.

Man fühlt sich in diese Welt - mit all ihren alten Mythen, Völkern und Gottheiten - förmlich hineingezogen ...

Ich durfte „Ukonnen“ als Rezensionsexemplar lesen und war überwältigt von der wortgewandtheit des Autors.

Man fühlt sich in diese Welt - mit all ihren alten Mythen, Völkern und Gottheiten - förmlich hineingezogen wie in einer ausgefeilten Runde Pen-and-Paper.

Die Figuren sind gut herausgearbeitet, mit all ihren tragischen und faszinierenden Vergangenheiten.
Wir begleiten gleich mehrere Charaktere verstreut auf den Kontinent Nin.
Jeder startet in das epische Abenteuer auf seine eigene spannende Art.
Wir verfolgen den gefallenen Drachenritter Ean, der seine ganz eigene Prüfung zu meisten hat. An seiner Seite sein Freund Magier Gamron. Wir lernen dem tapferen Hauptmann Robert von Callen, sowie den Halbelf Rovin, dessen tragische Vergangenheit mich sehr mitgenommen hat, kennen. Und noch viele andere Charaktere kreuzen unseren Weg. Darunter auch die geheimnisvolle Ssil.

„Ukonnen“ ist ein Fantasybuch, dass man nicht einfach kopflos dahinlesen kann, da sehr viel über die Vergangenheit des Kontinents, Namen und Legenden erklärt und erzählt werden. Wer Spaß und Freunde an einer ausgereiften Lore hat ist hier richtig.

Die Geschichte ist düster, teils brutal und dann wieder von einer solch einzigartigen Mystik durchzogen, die mich an Tolkiens Mittelerde erinnern ließen. Jedes Kapitelende mach Lust auf mehr.

Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und bin froh, die Rezension kurz vor Erscheinen des 2. Bandes „Ssil“ schreiben zu können. So geht mein Abenteuer in Nin nahtlos weiter.

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