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Veröffentlicht am 15.10.2023

Spaß, Spannung und Mysterien.

Magic Agents - In Prag drehen die Geister durch!
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Spaß, Spannung und Mysterien.

„Magic Agents – In Prag drehen die Geister durch!“

Nachdem ihr erster Auftrag als Magentin Elia Evander nach Dublin führte, geht es nun für sie nach Prag – denn Libuše, ...

Spaß, Spannung und Mysterien.

„Magic Agents – In Prag drehen die Geister durch!“

Nachdem ihr erster Auftrag als Magentin Elia Evander nach Dublin führte, geht es nun für sie nach Prag – denn Libuše, die verehrte Schutzpatronin der Goldenen Stadt, ist entführt worden. Als wären Angst und Hilflosigkeit der dort ansässigen Fabelwesen und Geister nicht schon besorgniserregend genug, stellen Angriffe, wahrscheinlich von der ideologischen Gruppierung »Elite«, die deutsche Hauptzentrale der »Spezialeinheit junger Agenten für Magisches« auf den Kopf und bedrohen die Unversehrtheit der Behördenmitglieder.
Für Elia hat Mission Nummer zwei jedoch erstmal oberste Priorität, immerhin wartet ohne Libuše eine schauderhafte Zukunft auf sämtliche Bewohner Prags. Und so sitzt die taffe Jungagentin mit ihrem Muffel und der Witch in der Watch schon bald im Zug …

Was habe ich auf dieses Buch hingefiebert?
Obwohl ich deutlich älter als die Zielgruppe bin, hat mich Anja Wagner durch Einfallsreichtum, Spaß und Kreativität erneut sofort mitgerissen. Auf Elia warten in der fabelhaften Stadt allerhand (Polter-)Geister und Hürden, die sie überwinden, Ungereimtheiten, die sie schnell aufklären muss. Während ihrer Suche nach Hinweisen auf Libušes Verbleib, bekommt die Agentin Hilfe von dem einen oder anderen, bekannten wie neu erschaffenen Geschöpf, wird in die Irre geführt und muss zu einigen magischen Tools greifen. Auch hier hat die Autorin ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und diese samt ihrer Anwendung genauso nachvollziehbar ausgearbeitet, wie die Regeln und Abläufe der S.A.P.

Das Geschehen ist altersgerecht, klar und verständlich formuliert, mit interessanten Fakten, ersichtlicher Recherche und Fragen, die es zu beantworten gilt, gespickt. Für Pausen oder Langeweile bleibt Elia keine Zeit, denn irgendjemand versucht alles, um die Magentin und ihre Begleiter zu sabotieren.
Wir haben es mit einer tollen Protagonistin, die Fehler macht, engagiert und mutig bei der Sache ist, zu tun, die selbst unter Druck hilfsbereit agiert und für ihre Arbeit pure Leidenschaft empfindet. Die Handlung war ereignisreich und, wie auch die verschiedenen Figuren, mit Leben, Farben und Facetten gefüllt. Eine passende Atmosphäre, ein Hauch Mystik begleiten den schlüssigen Verlauf, der Abwechslung und viel Humor bereithält – gerade Glenda und Selmor, die mir in diesem zweiten Teil noch ein Stückchen mehr ans Herz gewachsen sind, brachten mich mit ihren Eigenheiten und flapsigen Dialogen öfter zum Lachen.
Wie bereits im Auftakt der Kinderbuchserie geben auch hier wieder Rundmails, Definitionen oder Auszüge aus Lehrbüchern und Verordnungen einen noch genaueren Einblick – Liebe fürs Detail, innen wie außen.

Ich hoffe auf einen weiteren Teil, in der wir dieses ulkige Dreiergespann auf einer Mission für die geheimnisvolle Spezialeinheit begleiten dürfen. Immerhin droht weiterhin Gefahr von der Elite …

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Mental-Health, (Selbst-)Liebe und so viel mehr ...

Coming of Rage | Poetisch-tragischer New Adult mit queerem Slowburn und authentischer Mental-Health-Repräsentation!
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„Sabotier dich nicht selbst, indem du glaubst, du bist all das nicht wert.“

Wie das Genre vermuten lässt, geht es in diesem Debüt nicht um Action und Ereignis, sondern um das Innere des erzählenden Charakters.
Jeremy ...

„Sabotier dich nicht selbst, indem du glaubst, du bist all das nicht wert.“

Wie das Genre vermuten lässt, geht es in diesem Debüt nicht um Action und Ereignis, sondern um das Innere des erzählenden Charakters.
Jeremy – am Ende seiner mentalen Kräfte, am Ende seiner Karriere – hat sich lange bevor er sich beruflich der Schauspielerei widmete, in dieser verloren. Floh jahrelang vor seinen ungelösten Problemen und Dämonen, verlor sich in Wut, Angst und Rausch …
Am Tiefpunkt ankommen heißt hier, zurück in die Heimat, in die Anonymität.

Im Verlauf lernen wir den Protagonisten, seine Schatten und die Stimmen, die ihn jagen, kennen, sind dabei, wenn Selbstmitleid- und hass überhand gewinnen, wenn Alkohol und Drogen die einzige Lösung scheinen. Lauschen Ausflüchten und Schuldzuweisungen, dem Schmerz und der Sehnsucht. Bis er in Aberdeen, regennass, dieses Restaurant betritt und ein Fremder zum Vertrauten, zum besten Freund, zu so viel mehr wird …

Inmitten all der tiefsinnigen, von Melancholie durchtränkten Zeilen, der verschachtelten Sätze ist es nicht verwunderlich, dass sich hier und da Fehler eingeschlichen haben, die sich in zu vielen oder vergessenen Worten sowie Endungen zeigen. Die Fülle an bildlichen, ausufernden Darstellungen und oftmals in Selbstmitleid gipfelnden Monologen las sich teilweise anstrengend und stockend, forderte Konzentration und doch übt das Geschehen einen Sog aus, entfacht von Wahrheiten und Poesie.
Die Schauplätze kamen atmosphärisch, die Nebencharaktere samt ihren unterschiedlichen Intentionen ausreichend zur Geltung.
Nach und nach öffnet sich der gefallene Star für das Leben, erkennt, was lange verborgen lag, sucht sich selbst. Veränderungen brauchen Zeit und diese bekommt der Schauspieler, so wie er auch durch Zufall Alex bekommt — einen jungen Mann, gezeichnet aus Selbstlosigkeit und Verständnis, mit eigenen Narben, die eine Geschichte erzählen.

Sophie Edina greift zu Bewältigungsstrategien, greift zu Szenarien und Gedanken, in denen ich mich wiederfand, die ich fühlen konnte, spickt ihren Roman mit sensiblen Themen und Aktualität, sanft und treffsicher. Regt zum Nachdenken an, mit einem Spektrum an Empfindungen und Farben. Outing – vor allem die Repräsentation der Bisexualität –, Verhaltensmuster, die einen selbst zerstören, bis hin zu lebensmüden Gedanken.
„Coming of Rage“ zeigt die Liebe, gefährlich intensiv, aus falschen Gründen, die Sucht, in all ihren Zügen, die rasende, unkontrollierbare Wut und Panik, die den Atem raubt. Aber der Weg von Jeremy Johnson offenbart noch viel mehr: Vergebung, sich selbst und den anderen, Demut und der Mut, der alles abverlangende Mut, etwas zu ändern, der fragile Wille, Hilfe zu suchen und sie zu nehmen, fest und hart. Wir finden die Bereitschaft, weiterzugehen, trotz der Gewissheit, dass Zeiten kommen, die taumeln lassen, finden Stolz, auf jeden stillen Kampf mit uns, werden zum einzigen Helden, zur alleinigen Heldin unseres Lebens. LeserInnen sollten sich auf einen Roman, der tiefer geht und nachklingt, auf ein Wiedererkennen, das berührt, einstellen. Die Höhepunkte finden sich hier in aufschlussreichen Dialogen, die zu Einsicht verleiten, in schmerzlichen Wahrheiten, inneren Veränderung sowie der unterhaltsamen, dichten Dynamik zwischen Jeremy und Alex – zwei Fremde, die Vertraute werden …

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Veröffentlicht am 10.10.2023

Kreatives Magiesystem und tolle Charaktere.

Ink Blood Mirror Magic
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„Ink Blood Mirror Magic“ weckt durch sein auffälliges Äußeres die Aufmerksamkeit, hält diese mit „Blut geschriebenen Büchern“, Mysterien, Magie und Bibliotheken fest — welcher Booknerd würde hier nicht ...

„Ink Blood Mirror Magic“ weckt durch sein auffälliges Äußeres die Aufmerksamkeit, hält diese mit „Blut geschriebenen Büchern“, Mysterien, Magie und Bibliotheken fest — welcher Booknerd würde hier nicht zuschlagen?

Erzählt wird aus drei Perspektiven, sodass vor allem zu Beginn das Kennenlernen und Verstehen dieser im Vordergrund steht. Doch auch etliche Informationen über die Magie der Bücher sowie das hier erschaffene, originelle und frische Magiesystem, welches trotz Komplexität nachvollziehbar dargelegt wurde, finden sich im Verlauf.
Trotz der Unterschiede und Konflikte zwischen den Protagonisten, verbindet sie das Wissen über die Bedrohung, das Gefühl, nie wirklich dazuzugehören und ihr außergewöhnliches Geheimnis. Mit dem Aufeinandertreffen der Figuren, dem Verbinden der Handlungsstränge beginnt eine Entwicklung der Dynamik, die interessant zu verfolgen war, die Story gewann an Tempo, Dichte und Spannung.

Emma Törzs Stil ist atmosphärisch und malerisch, die Dialoge waren authentisch und stets passend, im gesamten Verlauf findet sich ein mystischer Ton, Geheimnisse und Fragen, die trotz Längen die Neugier aufrechterhalten. Abgesehen des wunderbaren Magiesystems, den detailreichen Zeichnungen von Charakteren und Geschehnissen braucht „Ink Blood Mirror Magic“ sehr lange, bis es wirklich losgeht — wer aber einen sanften, dennoch gefährlich anmutenden Fantasy-Roman sucht, kommt hier auf seine Kosten.

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Hervorragend ausgearbeitet, komplex und durchweg fesselnd.

Meine Lüge ist deine Wahrheit
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„Für sein Schweigen musste ich schreien.“

Storys, die im Thrill- und Crime Bereich eingeordnet werden, entfachen mittlerweile bei mir immer häufiger Müdigkeit, was vor allem an platten Stilen, denen weder ...

„Für sein Schweigen musste ich schreien.“

Storys, die im Thrill- und Crime Bereich eingeordnet werden, entfachen mittlerweile bei mir immer häufiger Müdigkeit, was vor allem an platten Stilen, denen weder Wortgewandheit noch Talent beiwohnen, liegt, zusätzlich zu einer Handlung und Charakterzeichnungen, so vorhersehbar wie die Tageszeiten. Dann schlug ich „Meine Lüge ist Deine Wahrheit“ auf. Weckte das erste Kapitel kurzzeitig Irritation, die sich im anspruchsvollen Verlauf löst, überraschte mich Kerstin Ruhkieck sogleich mit ihrer Art, zu schreiben.

Melancholisch, öfter bedrückend, gar beklemmend, mit einem Hauch Poesie ging die komplexe Handlung voran, die stetig neue Fragen samt Vermutungen aufwirft, in die Irre und zugleich dazu führt, keinen der drei Protagonistinnen wirklich zu vertrauen.
Im Fokus befinden sich Elena, Teresa und Miriam, die unglückliche Ereignisse, deren Zusammenhänge lange im Dunklen bleiben, nach elf Jahren wieder zueinander führt. Untermauert von einer einnehmenden Grundstimmung, von interessanten psychologischen und sensiblen Themen lernen wir die Figuren kennen, bekommen einen Eindruck ihrer Persönlichkeiten.
Während Teresa und Miriam jegliche Erinnerung tief in sich eingesperrt haben, vergessen durch den Mechanismus, der Trauma und Schuld auszulösen vermag, ist Elena seit jenem Sommer auf der Flucht, nie wirklich weggekommen von Camp und Insel. Doch nun wird es Zeit, die Vergangenheit abzuschließen und zu beenden, was auch immer damals begann …

Obgleich keine der Frauen mental wirklich gesund schien, jede eine gewisse Falschheit ausstrahlte, war es die Initiatorin, Elena, der durch Egoismus, Gleichgültigkeit und Gefühlsschwankungen eine durchdringende Bedrohlichkeit, etwas Unberechenbares anhaftete. Im Verlauf ergibt sich ein Bild der Dynamik, die vor all den Jahren zwischen den mittlerweile Erwachsenen herrschte, über die Rolle der einzelnen – lediglich Miriam weckte den Eindruck, sich positiv entwickelt zu haben. Teresa, heute gefangen in einer toxischen Beziehung, noch immer nicht bereit, Rückgrat zu beweisen, ist es, die die zurückhaltende Schriftstellerin überredet, gemeinsam mit Elena nach Seelvlieth zu fahren. Nur die Ahnung im Kopf, dass dieser Ausflug vielleicht alle drei ins Verderben stürzt.

Nach und nach kristallisieren sich vage, ungute Vorahnungen darüber heraus, was einst passierte, eine unterschwellige Gefahr begleitet pausenlos die durchdacht konstruierte Geschichte, die die Frauen zurück an jenen Ort führt, an dem keine je wieder sein wollte. Nervenkitzel und Anspannung sind allgegenwärtig, und trotz des malerischen, atmosphärischen Stils, trotz der unterschiedlichen Blickwinkel, durchbrochen von Erinnerungen, büßt „Meine Lüge ist Deine Wahrheit“ nichts an Tempo und Spannung ein. Manipulation, Lügen und Intrigen, Halbwahrheiten und immer neue Puzzleteile, Verstrickungen, die langsam aufgedröselt werden und einen perfiden Plan entblößen, der durch Twists und Offenbarungen mehrfach neu zusammen gesetzt wird.
Die LeserInnen tauchen in Geheimnisse ein, durchbrechen Verdrängung und mühsam errichtete Mauern, begegnen erschreckenden Abgründen, bis sie zu einem Finale gelangen, welches ebenso überraschend wie schockierend, so emotional wie bewegend ist.
Am Ende war es nur eine Postkarte, die Licht in einen Sommer bringt, der zahlreiche Leben zerstört, beendet hat, Menschen traumatisierte und die wahren Monster enthüllt …

Dieser Psychothriller hat mich mitgerissen, eingefangen, schockiert und tief bewegt – und das nicht nur, mit moralisch fragwürdigen Themen und Reaktionen.

„Reue ist nie genug.
Schuld vergeht nicht.“

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Atmosphärisch und interessant zu verfolgen.

Cliffworth Academy – Between Lies and Love
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„𝐂𝐥𝐢𝐟𝐟𝐰𝐨𝐫𝐭𝐡 𝐀𝐜𝐚𝐝𝐞𝐦𝐲“: eine elitäre Universität an der Küste von Wales, hier zählen Verschwiegenheit und Durchsetzungsvermögen.
… 14 Personen haben in diesem Sommer die Chance, auf eines von sieben Stipendien, ...


„𝐂𝐥𝐢𝐟𝐟𝐰𝐨𝐫𝐭𝐡 𝐀𝐜𝐚𝐝𝐞𝐦𝐲“: eine elitäre Universität an der Küste von Wales, hier zählen Verschwiegenheit und Durchsetzungsvermögen.
… 14 Personen haben in diesem Sommer die Chance, auf eines von sieben Stipendien, und schon am ersten Tag wartet eine Überraschung, die die aufregende Vorfreude dämpft – denn der Konkurrenzkampf beginnt.

Jennifer Wileys schuf eine fantastische Kulisse, fing die Stimmung der Umgebung wie auch jene, die sich innerhalb der herrschaftlichen Mauern ausbreitet, greifbar ein. Anspannung, Ehrgeiz und Vorsicht füllen den Raum, Druck und Unsicherheit prickeln bei jedem Schritt, Misstrauen und Argwohn beherrschen die Gruppen, beherrschen jeden Einzelnen.
Aus Fremden werden über Nacht Konkurrenten und schnell zeigt sich, dass manche für einen Platz an der Academy mehr zu tun bereit sind, als andere – wem kann man wirklich trauen?

Erzählt wird aus den Perspektiven von Macy und Vada, die sich trotz Unterschieden vom ersten Blick an verbunden fühlen, doch jäh auseinandergerissen werden. Einblicke in die Charaktere, deren Vergangenheiten wie einen Eindruck über die gegenwärtigen Antriebe brachten Tiefe; Reaktionen, Gedanken und Zweifel wirkten in Anbetracht der Informationen, die wir im Verlauf zusammen tragen, nachvollziehbar und echt. Abgesehen von den Protagonistinnen waren auch die restlichen zwölf TeilnehmerInnen ausreichend eingebracht, um stimmig mitzuwirken. Jedoch erschienen mir die College-AbsolventInnen im Gesamten eher jugendlich, was sich auch in der großteils unschuldigen Annäherung zwischen Macy und Vada zeigt – und dennoch nichts von dem Prickeln, dem Knistern dämpft.

Durch den gefühlvollen, schwermütigen Stil, malerische Formulierungen und eine Melancholie, die sich durch die Zeilen zieht, bekam das Gelesene etwas Bedrohliches, regelrecht Mystisches. Mit der geschaffenen Atmosphäre und dem Konkurrenzkampf hielt die Autorin durchweg eine subtile Spannung aufrecht, während Intrigen und Täuschungen, Lügen und irreführende Anschuldigungen merklich zu Verunsicherung beitrugen. Positiv hervorzuheben ist, dass die romantischen Neigungen einfach sind, ohne Rechtfertigung, ohne, hinterfragt zu werden. Auch einige Themen, die die potenziellen StudentInnen im Unterricht behandeln, sind detailreich und interessant integriert.
Wer für Unruhe und Misstrauen sorgt, durch Neid und Eifer statt Fleiß und Teamwork auffällt und keinen Platz an der Cliffworth Academy erhält, wird am Ende clever enthüllt.
Die Kombination aus Machtspielen und Geheimnissen, einer Schulleiterin, deren undurchschaubares Auftreten Gänsehaut verursacht, und der allumfassenden Abgeschiedenheit an der stürmischen Küste, barg ausreichend Raum für unheilvolle Momente und eine Liebe, die sich erst beweisen muss …

Eine abwechslungsreich gestaltete Handlung, die mich in ihren Bann zog und Neugier nebst Erwartungen auf Band 2, der im Februar 2024 erscheint, entfacht.

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