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Franziska19

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2019

Die Erzählungen gehen weiter

Wir Kinder aus Bullerbü 2. Mehr von uns Kindern aus Bullerbü
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Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole erleben viele weitere spannende Geschichten. Von Weihnachten zum Großschlitterer von Bullerbü, zu nicht geheimgehaltenen Geheimnissen, Rüben ziehen, über Wassergeister ...

Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole erleben viele weitere spannende Geschichten. Von Weihnachten zum Großschlitterer von Bullerbü, zu nicht geheimgehaltenen Geheimnissen, Rüben ziehen, über Wassergeister und zum Frühling, Allerbeinheiten zum ersten April und das Glücklichmachen von anderen Menschen - es wird einfach nicht langweilig in Büllerbü.

Endlich habe ich auch mal wieder meine Lieblingssequenz gelesen: Lisa und Inga gehen einkaufen und kaufen "einen Ring Bratwurst von der Besten".
Ich glaube egal ob jung oder alt - die Geschichten von Bullerbü berühren einfach jedes Herz!

Veröffentlicht am 08.10.2019

Auf den Spuren der kirchlichen Orden

Sanft entschlafen
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In seinem sechsten Fall wird Commissario Brunetti mit verschiedenen kirchlichen Orden in Venedig konfrontiert. Eine ehemalige Ordensschwester, die in drei verschiedenen Pflegeheimen als Krankenpflegerin ...

In seinem sechsten Fall wird Commissario Brunetti mit verschiedenen kirchlichen Orden in Venedig konfrontiert. Eine ehemalige Ordensschwester, die in drei verschiedenen Pflegeheimen als Krankenpflegerin eingesetzt war, um ältere Frauen und Männer zu betreuen, bichtet Brunetti von ihrem Verdacht, dass ehemalige Bewohner ermordet worden seien, damt der Orden an die monetären Nachlasse gelangt. Ein ungeheuerlicher Verdacht. Brunetti weiß auch noch nicht so ganz, ob er der Frau glauben soll - bis sie einen mysteriösen Unfall erleidet - das kann für ihn kein Zufall mehr sein und so versucht er mehr über die kirchlichen Orden, die Angehörigen der Verstorbenen und die Hintergründe der Todesfälle herauszufinden.

Was mir an der Geschichte sehr gut gefallen hat, sind die sehr charismatischen und leidenschaftlichen Charaktere - sowohl der Figuren, denen Brunetti in dem Fall begegnet als auch selbst und seine Familie. Womit ich ein wenig zu kämpfen hatte, waren die zunächst sehr ähnlich klingenden italienischen Namen. Da werde ich wahrscheinlich noch ein paar Bände mehr lesen müssen, um mich mehr zurechtzufinden. Toll fand ich auch, dass Brunettis Privatleben bzw. seine Tochter indirekt mit dem Fall verbunden wurde, weil sie dazu passende Geschehnisse aus dem Religionsunterricht berichten konnte.

Insgesamt finde ich ist dies ein sehr kurzweiliger Krimiroman, der ohne viel Brutalität und Gewalt auskommt, dafür aber nichts an Spannung einbüßt, was ich in den zunehmend von Krimi-Thrillern geprägtem Genre sehr angenehm finde. Hinzu kommt, dass das Zusammenspiel von Krimi und Kirche für mich immer etwas besonders Prickelndes hat und durch immer wieder aufgedeckte reale Geschehnisse wohl nie an Brisanz verlieren wird.

Veröffentlicht am 07.10.2019

Wer kennt sie nicht?

Wir Kinder aus Bullerbü 1
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Wer kennt sie nicht - die Kinder aus Bullerbü?
In dem Dorf, in dem nur sechs Kinder leben, aber bei denen es durch Abenteuer und fantasievolles Spiel niemals langweilig wird. Diese Geschichten vermitteln ...

Wer kennt sie nicht - die Kinder aus Bullerbü?
In dem Dorf, in dem nur sechs Kinder leben, aber bei denen es durch Abenteuer und fantasievolles Spiel niemals langweilig wird. Diese Geschichten vermitteln Kindern ganz neben dem Lese- und Zuhörspaß viele wertvolle soziale Kompetenzen: gemeinsames Spielen, teilen, sich um andere kümmern, Kreativität und vieles mehr. Durch die kurzen Geschichten bzw. berichteten Sequenzen von Lisa geht das Lesen schnell und flüssig voran. Als Kind zählte dieses Buch zu meinen Lieblingsbüchern und wahrscheinlich deswegen reizt es mich auch heute als Erwachsene dieses Buch immer mal wieder in die Hände zu nehmen, nach Büllerbü einzutauchen und in glücklichen Kindheitserinnerungen zu schwelgen

Veröffentlicht am 07.10.2019

Wenn du zum Werwolf wirst...

Kleiner Werwolf
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Dieses war eines meiner ersten "richtigen" Bücher als ich im Grundschulalter das Lesen gelernt habe.

Das Cover und die Illustrationen im Buch sind von der Autorin eigens wunderschön gestaltet. Die Geschichte ...

Dieses war eines meiner ersten "richtigen" Bücher als ich im Grundschulalter das Lesen gelernt habe.

Das Cover und die Illustrationen im Buch sind von der Autorin eigens wunderschön gestaltet. Die Geschichte an sich ist sehr kurzweilig und die Geschehnisse reihen sich nahtlos aneinander: Nach dem Kino ist Motte mit seiner besten Freundin auf dem Nachhauseweg als er von einem Wolfshund gebissen wird. Sobald er zu Hause ist, bemerkt er mysteriöse Veränderungen bei sich: seine Stimme wird rauer und kratziger, seine Zähne länger und spitzer, er hat unbändigen Hunger auf Fleisch, ihm wachsen Fell und Krallen und seine Augen verfärben sich gelb. Sofort beginnt Motte nach einem Ausweg aus seiner brenzligen Lage zu suchen, schließlich möchte er nicht bis zum Ende seines Lebens ein Werwolf sein. Zum Glück hat er seine beste Freundin an seiner Seite, doch sein Biologielehrer macht ihm seinen Plan fast zu nicht, da er die Existenz von Werwölfen schon sein ganzes Leben lang beweisen möchte.

Dieses Buch ist ein wirklich kurzweilig und spannend geschriebenes Kinderbuch mit einem guten Ausgang. Ich werde es auf jeden Fall auch meinen Kindern später zu lesen geben!

Veröffentlicht am 06.10.2019

Auf den Spuren von Kapitän Ahabs Jagd nach dem weißen Wal

Moby-Dick oder Der Wal
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Ich kannte die Geschichte von Moby-Dick bisher nur vom Namen her, gelesen hatte ich diesen Klassiker der Weltliteratur bisher nicht. Als mir dieses Hörspiel in die Hände fiel, war mir klar, dass die Zeit ...

Ich kannte die Geschichte von Moby-Dick bisher nur vom Namen her, gelesen hatte ich diesen Klassiker der Weltliteratur bisher nicht. Als mir dieses Hörspiel in die Hände fiel, war mir klar, dass die Zeit für mich gekommen war, mich dieser historisch-bekannten Geschichte zu widmen.
Besonders überrascht hat mich Ahabs unbändige Rachsucht nach Moby-Dick, sodass ich fast schon Angst um den Wal bekommen habe. Der Zuhörer wird durch das Hörspiel mit sehr deutlicher Lebendigkeit mit auf die "Pequod" genommen und erlebt mit dem angeheuerten Matrosen Ismael die sehr lange und kraftraubende Suche nach dem mysteriösen weißen Wal Moby-Dick. In einzelnen Abschnitten wird aus dem aktuellen Geschehen ausgestiegen und der Erzähler berichtet dem Zuhörer von der Historie des Walfanges, dem biologischem Aufbau und Gattungen unterschiedlicher Wale, den Methoden des Walfanges und den Verarbeitungsschritten eines Wales. Diese sind zum Teil sehr lang und umfassend, geben dafür aber einen intensiven Eindruck in das Leben und Wissen der Walfänger.

Insgesamt finde ich dieses Hörspiel mit der Musik und den unterschiedlichen Erzählsträngen und -Stimmen sehr gelungen. Die Geschichte an sich fand ich jedoch eher abschreckend, da mir die Brutalität und Besessenheit von Kapitän Ahab im Fortschritt der Geschichte deutlich zuwider wird. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Waljagd früher genauso stattgefunden hat.