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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2025

Sehr düster

How does it feel?
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Dieser Auftakt zur -Infatuated Fae- Reihe hält, was der Begriff "Dark" verspricht. Die Leseempfehlung ab 18 ist absolut berechtigt, denn die Geschichte ist echt düster und spielt gekonnt mit intensiven ...

Dieser Auftakt zur -Infatuated Fae- Reihe hält, was der Begriff "Dark" verspricht. Die Leseempfehlung ab 18 ist absolut berechtigt, denn die Geschichte ist echt düster und spielt gekonnt mit intensiven Themen. Die Mischung aus Dark Romance und Fae ist hier wirklich eine dunkle Variante und war für mich gleichzeitig der größte Reiz. Aber vielleicht nicht für jeden Geschmack geeignet, besonders wenn man mehr klassische Romantasy erwartet.

Ich fand diesen kompromisslosen, düsteren Ansatz jedoch sehr gelungen.

Charakterentwicklung ist hier kein schneller Prozess; sie geschieht im Schatten und hat mich an dieser Stelle gut angeholt.
Der Schreibstil und die Atmosphäre sind fesselnd und ziehen einen sofort in das düstere Fae-Reich. Das Ende macht extrem Lust auf den nächsten Band.
Fazit:

Perfekt für alle, die eine Dark Romance suchen und eine Fae-Welt voller Abgründe erleben wollen. Wer sanfte Romantasy sucht, ist hier falsch.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Eine tolle Fantasy jenseits des Mainstreams

Die Legende der Yokai - Tanz des Wassers
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Das Autorenduo Frost/Nevermore bleibt seinem Stil treu: bildgewaltig, vielschichtig und zutiefst berührend. Doch wer glaubt, nach Spiel des Feuers bereits alle Facetten dieser Welt zu kennen, wird hier ...

Das Autorenduo Frost/Nevermore bleibt seinem Stil treu: bildgewaltig, vielschichtig und zutiefst berührend. Doch wer glaubt, nach Spiel des Feuers bereits alle Facetten dieser Welt zu kennen, wird hier eines Besseren belehrt.

Denn Band 2 verlangt mehr. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Hingabe und belohnt mit einer Geschichte, die sich nicht scheut, neue Wege zu gehen.
Die Handlung ist dichter, die Konflikte komplexer, und einige Wendungen treffen so unerwartet, dass man kurz innehalten muss. Keine Spoiler, aber: Man sieht sie nicht kommen. Und das ist gut so.

Die Charaktere, bereits in Band 1 mit Tiefe und Nuancen gezeichnet, erhalten hier Raum zur Entfaltung. Sie wachsen, stolpern, kämpfen und berühren. Die Welt bleibt atemberaubend, spirituell durchdrungen und voller leiser Magie und Anregungen. Und sie verlangt Hingabe, denn halbherzig funktioniert hier nicht. Wer sich öffnet, wird mit einer Geschichte belohnt, die nicht nur erzählt, sondern bewegt. Eine Absolute Fantasybuch - Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Eine unbequeme Fantasy

Zeitbrand: Genesis
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Das Cover ist ein echter Blickfang, der Farbschnitt macht’s zum Star. Aber hinter der schönen Fassade wartet keine Wohlfühlgeschichte.

Der Einstieg ist wuchtig, fast überladen, aber er zieht rein. Dann ...

Das Cover ist ein echter Blickfang, der Farbschnitt macht’s zum Star. Aber hinter der schönen Fassade wartet keine Wohlfühlgeschichte.

Der Einstieg ist wuchtig, fast überladen, aber er zieht rein. Dann kommt Fior, ein Drache mit Profil. Kein Sidekick zum Liebhaben, sondern einer, der beißt und glänzt zugleich.

Das Magiesystem sticht heraus. Lebenszeit als Währung finde ich sehr spannend (kostbarstes Gut) und verleiht dem Titel "Zeitbrand" und dem Sanduhr-Motiv eine tiefere Bedeutung.

Die Welt ist komplex: Zwei verfeindete Reiche, politische Spannungen, gesellschaftliche Unterschiede. Nicht alles wird erklärt, aber genug um neugierig zu bleiben.

Umsetzung:
Es ist mein zweites Buch von Eryx und er bleibt sich treu. Er sieht die Welt kritisch, uns Menschen und das wozu wir fähig sind. Das was wir leisten können und auch das, wozu wir bereit sind. Seine Welt ist brutal, ehrlich und leider nicht so weit weg von unserer. Sie fordert uns heraus und es bleibt die Frage: Was nehmen wir mit zurück in unsere Realität?

Der Schreibstil ist angenehm zugänglich diesmal, aber auch authentisch genung (Eryx Syle). Humorvoll wo es passt, brutal wo es nötig ist.

Es ist keine typische Fantasy. Dessen muss man sich klar sein. Hier sollte der Leser sich mit Eryx Vail auseinandersetzen. Mit den Künstler und Denker. Überraschungen garantiert, aber nicht immer angenehm.
3,8/5

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine Story über die ich noch eine Weile nachdenken werde

Anima Daemonis
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Mandy Rauch schickt uns in die Hölle und das ist tatsächlich ein Kompliment. Die Story klingt erst mal simpel: Mädchen steigt in Unterwelt hinab, sucht Dämon, Kämpfe, Drama, Ende. Aber Mandy macht etwas ...

Mandy Rauch schickt uns in die Hölle und das ist tatsächlich ein Kompliment. Die Story klingt erst mal simpel: Mädchen steigt in Unterwelt hinab, sucht Dämon, Kämpfe, Drama, Ende. Aber Mandy macht etwas Interessantes daraus, was mich positiv überrascht hat.

Die Dual-POV war eine kluge Entscheidung, die mich zusammen mit den kurzen Kapiteln förmlich durch die Seiten fliegen ließ. Änlin selbst ist hartnäckig. Eine starke weibliche Figur, die nicht perfekt sein muss, um zu überzeugen. Ohne zu viel zu verraten: Änlins größte Kämpfe sind nicht die, die man erwartet, manchmal ist der härteste Gegner der, den man im Spiegel sieht.

Besonders der Dreh mit den Menschenseelen als eigentliche "Monster" hat mich begeistert. Das stellt die erwartete Hierarchie von Gut und Böse komplett auf den Kopf und zwingt zum Nachdenken.

Handwerklich wurde sauber gearbeitet. Mandy Rauch kann definitiv erzählen. Die Story bleibt spannend, ohne dass man das Gefühl hat, sie würfelt ihre Plot-Twists einfach zusammen. Stattdessen entpuppen sich die verschiedenen Fäden nach und nach als gut durchdachtes Muster, welches schließlich zu einer unerwarteten, aber für mich stimmigen Auflösung führt.

Fazit: Hier bekommt man eine düstere Fantasy mit echter Substanz. Wer seine Dämonen-Geschichten gern mit moralischen Grautönen und psychologischen! Wendungen mag, ist hier goldrichtig. Definitiv lesenswert.

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