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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Absolute Empfehlung. Ein Highlight

The Jasad Crown
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Nachdem mich bereits der erste Teil begeistert hat, hat dieser zweite Band meine Welt komplett aus den Angeln gehoben.

Sara Hashems Schreibstil ist von einer poetischen Präzision, die zielsicher trifft. ...

Nachdem mich bereits der erste Teil begeistert hat, hat dieser zweite Band meine Welt komplett aus den Angeln gehoben.

Sara Hashems Schreibstil ist von einer poetischen Präzision, die zielsicher trifft. Besonders berührt hat mich, wie die Geschichte trotz deutlicher Parallelen zu realen Konflikten immer das Menschliche und die Hoffnung auf Frieden bewahrt.

​Sylvia bleibt ein Charakter voller Narben, deren Kampf mit der Last ihres Erbes mich tief bewegt hat. Arin bildet dazu den perfekten Gegenpol. Er ist die mathematische Ordnung in ihrem Chaos, unbeirrbar in seinem Willen und seiner Hingabe. Keiner liebt so wie er.

Die beiden schenken sich weiterhin nichts. Sie sind Enemies. Sie kämpfen. Sie zerstören. Sie lieben. Es ist ein konstantes Ringen zwischen zwei Abgründen. Liebe findet solchen Zeiten von Krieg und politischen Opfern eigentlich nur wenig Platz.

Auch wenn die Tragik mein Herz an seine Grenzen gebracht hat, würde ich diese Reise sofort wieder antreten. Lest oder hört diese Reihe!

Apropos:
Das Hörbuch mit Sarah Dorsel und Leonard Holm ist eine Gänsehaut- und Herzbruch-Garantie.

Und die zusätzlichen POVs waren eine echte Bereicherung für die Geschichte: Marek und Sefa haben sich das verdient.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Reiche Brüder und viele Geheimnisse

Fool Me Once
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Dass ich „Fool Me Once“ so selten auf Social Media sehe, wundert mich nach dem Lesen echt. Ich bin ohne große Erwartungen rangegangen und wurde als Romance-Suspense-Fan absolut abgeholt.

Die Mischung ...

Dass ich „Fool Me Once“ so selten auf Social Media sehe, wundert mich nach dem Lesen echt. Ich bin ohne große Erwartungen rangegangen und wurde als Romance-Suspense-Fan absolut abgeholt.

Die Mischung aus zwei reichen Brüdern, einer verschwundenen Ex, einer Journalistin mit eigenen Geheimnissen und zwielichtigen Freunden hat eine richtig gute Dynamik erzeugt. Und mittendrin diese zarte Love Story, so dezent, dass sie fast schon zu sehr im Hintergrund blieb, um sie immer voll zu spüren, aber als Kontrast zum Rest hat es gepasst.

​Das Buch ist von Anfang an spannend. Selbst wenn man den ersten Plotpoint recht früh durchschaut, macht das gar nichts, weil die restlichen Hinweise so geschickt eingewebt sind. Man rätselt ständig mit. Am Ende ist es auch nicht die eine völlig unvorhersehbare Auflösung, die das Buch gut macht, sondern das Spiel mit den Hinweisen bis zum Schluss. Die rätselhaften Nachrichten am Kapitelanfang sind wie kleine Brotkrumen, die mal viel und mal gar nichts bedeuten können und das hält die Neugier oben.

​Der Schreibstil ist wunderbar und fließt angenehm dahin. Mein einziger kleiner Wunsch wäre eine zweite POV gewesen. Nur eine einzige weitere Perspektive hätte das Ganze für mich noch intensiver gemacht und das Erlebnis perfekt abgerundet.

Letztlich fühlt sich das Buch an wie eine exklusive Pokerrunde in der Welt der Reichen, bei der man nie genau weiß, wer gerade blufft und wer das nächste Ass aus dem Ärmel zieht. Wer Romance Suspense mag, kommt hier auf seine Kosten. Ein Titel, der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Humorvoll und liebenswert

Shameless Puckboy
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Oskar Voyjik ist das personifizierte PR-Desaster, doch hinter den Schlagzeilen steckt weit mehr als nur ein Eishockeyprofi mit einem Hang zu Fettnäpfchen.

Die Dynamik zwischen ihm und seinem Aufpasser ...

Oskar Voyjik ist das personifizierte PR-Desaster, doch hinter den Schlagzeilen steckt weit mehr als nur ein Eishockeyprofi mit einem Hang zu Fettnäpfchen.

Die Dynamik zwischen ihm und seinem Aufpasser Lane Pierce lebt von einem göttlich witzigen Schlagabtausch, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

Es war ein besonderes Vergnügen, sich durch die wechselnden Perspektiven regelrecht in ihre Gedanken zu stehlen und zu beobachten, wie sie übereinander denken. Dabei wird schnell klar, wie gründlich sie zu Beginn beide danebenliegen und wie sehr die gegenseitigen Vorurteile ihr Handeln bestimmen. Während Lane krampfhaft versucht, berufliche Distanz zu wahren und sein Herz hinter Mauern schützt, kämpft Oskar mit der Oberflächlichkeit seiner Mitmenschen, die in ihm nur das attraktive Äußere sehen wollen.

Hinter der humorvollen Fassade der Geschichte verbirgt sich eine ehrliche Tiefe, die zeigt, wie viel Mut es erfordert, die eigenen Prinzipien für echte Gefühle zu opfern. Ob sie das am Ende schaffen....das lest ihr am besten selbt. Ich empfehle es euch.



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Veröffentlicht am 11.03.2026

Eine klassische „Es ist kompliziert“-Beziehung mit einem Buch

Bluttochter – Die Schwarzen Juwelen
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Manchmal braucht die Dunkelheit einen zweiten Anlauf. Mein Weg in die Welt von Anne Bishops „Die Schwarzen Juwelen“ war ehrlich gesagt, alles andere als leicht. Wer hier einen lockeren Einstieg erwartet, ...

Manchmal braucht die Dunkelheit einen zweiten Anlauf. Mein Weg in die Welt von Anne Bishops „Die Schwarzen Juwelen“ war ehrlich gesagt, alles andere als leicht. Wer hier einen lockeren Einstieg erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt.

Der Beginn fühlte sich für mich zunächst recht holprig an, da das Worldbuilding und das komplexe Magiesystem eine Konzentration forderten, die ich anfangs nicht aufbringen konnte. Normalerweise ist meine Strategie bei Fantasy, einfach weiterzulesen, bis sich die Puzzleteile von selbst zusammensetzen. Doch hier stieß ich an meine Grenzen, da jedes Detail zu essenziell schien, um es nur oberflächlich zu streifen.

Erst nach einer kleinen Pause und dem Anstoß einer Bookie-Freundin gab ich der Geschichte eine zweite Chance. Und tatsächlich: Es wurde besser und die Zusammenhänge klarer. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, denn ich finde es grundsätzlich schade, wenn man ein Buch erst über eine lange Strecke „bezwingen“ muss, bevor es einen wirklich packt. Was mich jedoch absolut fasziniert hat, ist die total düstere Atmosphäre. Bishop schafft eine Welt, die packend, schwer und herrlich dunkel ist.

Mein Fazit:
Ein komplexes Werk, das Geduld erfordert. Für mich ist es eine Reihe, die ich erst in den tiefen, dunklen Wintermonaten weiterverfolgen werde. Dann, wenn die Stimmung draußen perfekt mit der Schwere der Geschichte harmoniert. 3,8/5

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein spannender Reihenauftakt

Nightshade
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Dark Academia ist hier Programm: Schauplatz ist eine Elite-Uni, an der sich der Nachwuchs der Mafia und zwielichtiger Geschäftsmänner tummelt. Dank des flüssigen Schreibstils, der mit Charme und einer ...

Dark Academia ist hier Programm: Schauplatz ist eine Elite-Uni, an der sich der Nachwuchs der Mafia und zwielichtiger Geschäftsmänner tummelt. Dank des flüssigen Schreibstils, der mit Charme und einer Prise Sarkasmus überzeugt, gelingt der Einstieg in diese düstere Welt mühelos.

Ophelia ist als mittellose Studentin keineswegs ein Opfer. Trotz eines Stalkers beweist sie Stärke und Schlagfertigkeit und hat einige, sehr liebenswerte Angewohnheiten. Ihre Abneigung gegen Alex schwindet allmählich, was vor allem an seinem Charakter liegt: Selten trifft man in Büchern auf einen „Rich Kid - Bad Boy“, dar so bodenlos verliebt und gleichzeitig verletzlich ist.

Die Chemie zwischen den beiden ist feurig, und der Slow Burn entfaltet hier seine volle Wirkung. Besonders cool ist die „Grumpy x Grumpy“-Dynamik, die bei Ophelia in ihrer Trauer und bei Alex in der Verantwortung für seine Familie wurzelt.

Zum Finale hin wird es doch was wild. Es geschehen krasse Dinge ala Mafiastyle, die Ophelia für meinen Geschmack fast ein wenig zu schnell verdaut...Doch der finale Knall ist so gewaltig, dass man gar nicht anders kann, als sofort zur Fortsetzung greifen zu wollen.

Ein wirklich spannender Reihenauftakt. Aber, wer fiese Cliffhanger nicht mag, der sollte bis zum Herbst warten.

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