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Veröffentlicht am 15.07.2021

Ein toll recherchierter Roman über die imponierende Forscherin und Malerin Maria Sibylla Merian

Frau Merian und die Wunder der Welt
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Beschreibung

Nach einer gescheiterten Ehe zieht es die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian Ende des 17. Jahrhunderts weg von Deutschland in die Niederlande. Als alleinerziehende Mutter ...

Beschreibung

Nach einer gescheiterten Ehe zieht es die Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian Ende des 17. Jahrhunderts weg von Deutschland in die Niederlande. Als alleinerziehende Mutter zweier Töchter verdient sie sich mit Zeichenunterricht den Lebensunterhalt, gibt aber ihren Traum einer Forschungsreise ins entfernte Surinam nicht auf. Im Regenwald Südamerikas erhofft sie unbekannte Raupen und Schmetterlinge ausfindig zu machen, die sie der Welt in einem Buch und anhand Präparaten näherbringen will. Das Pflaster in Amsterdam ist allerdings nicht so weltoffen, wie Maria sich das wünschen würde und so ist es an ihr selbst den Weg zu ebnen und unerbittlich Kontakte zu knüpfen. Als ihr Traum in Erfüllung geht, hegt sie dennoch Zweifel, denn ihr Herz gehört Jan de Jong, der immer wieder in ihr Leben schneit…

Meine Meinung

Die deutsche Malerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian war noch vor Alexander von Humboldt Wegbereiterin für die Erforschung der Natur und machte sich im Bereich der Insektenforschung einen Namen. Bisher war mir über die mutige Frau, deren Porträt sogar die 500-DM-Note zierte, nichts näheres bekannt. Umso schöner, dass sich Ruth Kornberger in ihrem Debütroman »Frau Merian und die Wunder der Welt« mit dem Leben der beeindruckenden Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und ihren Weg trotz aller Widerstände hartnäckig verfolgte, befasst.

Ruth Kornbergers Roman beginnt mit Marias Zeit bei der religiösen Sekte der Labadisten in Wieuwerd, wo sie nach langen Ehejahren mit ihren Töchtern Johanna und Dorothea Unterschlupf findet, dort begegnet sie dem eindrucksvollen wie auch geheimnisumwobenen Jan de Jong, der die Künstlerin mit einem Porträtgemälde beauftragt und ihr freigeistiges Herz gewinnt. Nach ihrem Umzug nach Amsterdam begegnet sie ihm wieder, er übt auf sie ein mindestens ebenso große Faszination wie Raupen und Schmetterlinge aus und ist als vermeintlicher Freibeuter genauso flatterhaft.

Ruth Kornberg verknüpft geschickt recherchiertes Material mit fiktiven Einfällen, die ihren Roman zu einem abenteuerlichen Lesestoff voller bezaubernder Tierchen machen. Auch wenn die Liebesgeschichte frei erfunden ist, passt sie sich so wunderbar in den Erzählrahmen ein, dass man fast möchte, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Besonders imponierend empfand ich die authentische und bildhafte Konstruktion des Settings von Amsterdam und Surinam Ende des 17. Jahrhunderts. Tatsächlich habe ich mich in diese Zeit hineinversetzt gefühlt und habe mich nur zu gern von den Wunderkammern reicher Kaufmannsleute und langweiligen Abendgesellschaften gefangen nehmen lassen. Ereignisse wie der Besuch des russischen Zaren und die Wichtigkeit des Zuckerhandels sowie die politisch abgesegneten Kaperbriefe für Freibeuter fließen mit in die Geschichte ein und machen die Kulisse noch lebendiger.

Beeindruckend ist auch die Ausarbeitung der Hauptprotagonistin Maria Sibylla Merian gelungen, die sich zur damaligen Zeit als alleinerziehende Mutter zweier Töchter behauptet und ihrem freien Forschergeist nachgeht, egal wie viel Gegenwind sie von anderen bekommt, die nicht verstehen können, warum sie als Frau in der Erde wühlt, Insekten sammelt und stundenlang über ihr wissenschaftliches Interesse sprechen könnte.

Eine abenteuerliche Note bekommt die Geschichte durch die beschwerliche Schiffsreise ins entfernte Surinam, wo Maria mit ihrer jüngeren Tochter Dorothea im Urwald nach exotischen Insekten und Pflanzen sucht, insbesondere natürlich nach Raupen und Schmetterlingen, aber auch außergewöhnliche Kröten, Spinnen und Säugetiere begegnen der Forscherin in den tropischen Gefilden. Schreckliche Beikost liefert die Sklavenhaltung der Plantagenbesitzer, die mit aller Härte gegen Ausreißer und rebellierende Arbeiter vorgehen.

Die Lektüre von »Frau Merian und die Wunder der Welt« habe ich sehr genossen und begeistert alle Details aufgesogen, auch wenn der Leseflow durch die vielen akribisch beschriebenen Raupen und Schmetterlinge sowie das Handwerk des Präparierens manchmal etwas in die Länge gezogen wurde und sich manch einer davon bestimmt gelangweilt fühlt.

Fazit

Ein toll recherchierter Roman über die imponierende Forscherin und Malerin Maria Sibylla Merian, der in Kombination mit fiktiven Unterfütterungen zu bezaubern weiß. Mit »Frau Merian und die Wunder der Welt« ist Ruth Kornberger ein beachtliches Debüt gelungen, dass zum Wegträumen und Seele baumeln lassen einlädt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.06.2021

Veröffentlicht am 15.07.2021

Eine gelungene Fortsetzung, in der zwar nicht alle offenen Handlungsstränge bedient werden, dafür aber mit Gänsehautmomenten aufwarten kann.

Trees 2
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Meine Meinung

In der Fortsetzung des vielversprechenden Science-Fiction-Werkes »Trees« geht es um eine ganz besondere außerirdische Invasion, die sich durch dystopische Züge und Spannung auszeichnet. ...

Meine Meinung

In der Fortsetzung des vielversprechenden Science-Fiction-Werkes »Trees« geht es um eine ganz besondere außerirdische Invasion, die sich durch dystopische Züge und Spannung auszeichnet. Warren Ellis greift in »Trees: Zwei Wälder« jedoch nicht alle Handlungsstränge des ersten Bandes »Trees: Ein Feind« auf, sondern spinnt die Geschichte erstmal auf zwei Ebenen weiter.

Wissenschaftlerin Joanne (›Joe‹) Creasy findet sich als einzige Überlebende einer Expedition, nach ihrer Genesung, in einer bedrohlichen Lebenswelt wieder und wird auf die Orkney Inseln entsandt, um einen Fund zu begutachten, der als Vorbote für weitere Katastrophen in Frage kommt. Die Schrecken der Vergangenheit begleiten sie dabei in ihren Alpträumen und tragen zu einer bedrückenden Stimmung bei, die die Bedrohung durch die Baumschiffe subtil mitklingen lässt und Gänsehaut beschert.

Während sich Jo Creasy mit den seltsamen Inselbewohnern auseinandersetzten muss und ihrer Forschung nachgeht, treibt Vince, der aufstrebende Politiker und designierter Bürgermeister von New York sein undurchsichtiges Spiel und den Kampf gegen die drohenden Gefahren voran. Außerdem bekommt man einen kleinen Einblick auf seinen Hintergrund und einiges an Action geboten.

»In Trees 2: Zwei Wälder« wird die Story zwar nur langsam vorangetrieben und an manchen Stellen hätte man sich mehr Input gewünscht, aber man kann jetzt schon erahnen, dass in der Serie noch Großes auf einen wartet. Ich hoffe sehr, dass das schlummernde Potenzial in der nächsten Ausgabe mit »Trees 3: Drei Schicksale« erwacht.

Fazit

In dieser Fortsetzung werden zwar nicht alle offenen Handlungsstränge weitergeführt, Warren Ellis und Jason Howard gelingt es aber dennoch mit spannenden Entwicklungen, die vom Leben und der Politik um die unheimlichen Baumriesen erzählen, aufzuwarten.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 14.06.2021

Veröffentlicht am 15.06.2021

Eine faszinierend wie auch mystische Reihenfortsetzung des Fantasy-Märchens »Isola«, die mit magischen Bildern hypnotisiert.

Isola 2
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Meine Meinung

Die mysteriöse Fantasygeschichte über Captain Rooke und ihre Königin Olwyn geht in »Isola Band 2« ebenso märchenhaft wie exotisch weiter und bezaubert mit magischen Bildern, die sich in ...

Meine Meinung

Die mysteriöse Fantasygeschichte über Captain Rooke und ihre Königin Olwyn geht in »Isola Band 2« ebenso märchenhaft wie exotisch weiter und bezaubert mit magischen Bildern, die sich in cineastischer Manier aneinanderfügen und einen immer tiefer in die Geschichte mitnehmen.

Der Fokus liegt auch in diesem zweiten Band ganz klar auf der Beziehung zwischen Captain Rooke und ihrer Königin Olwyn, die durch einen Fluch in einen Tiger mit schimmernden blauen Streifen verwandelt wurde. Auf dem Weg nach Isola durchstreifen sie die fantasievolle und ausgefallene Welt, zu der es bisher keine erläuternde Worte gab, sondern die nur durch die großartigen Zeichnungen ihre Wirkung entfalten.

Spannung kommt auf, als das eingespielte Team durch einen mysteriösen Ort reist, an dem alle Kinder verschwunden sind, die Bewohner einen speziellen Glauben haben und sie schließlich auch noch auf eine durchtriebene Hexe stoßen, die ausgestoßen von der Gemeinschaft, in einem einsamen Häuschen haust. Da Rooke schwer verletzt ist, sind sie auf die Hilfe der Unbekannten angewiesen und diese versucht sogleich einen Keil zwischen Soldatin und Tigerin zu treiben, der ihr zum Vorteil gereicht.

Das Kreativteam Brenden Fletscher und Karl Kerschl haben mich auch in diesem zweiten Band mit einer gelungenen Mischung aus märchenhafter Fantasy und beeindruckenden Bildern verzaubert und die außergewöhnliche Kolorierung durch MSassyK hat meine Augen leuchten lassen. Die starke Beziehung der Hauptprotagonisten hat die Geschichte polarisiert und für emotionale Tiefe gesorgt, allerdings hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle doch Informationen zum Weltenbau und Gesellschaft gewünscht.

Als Extra gibt es noch diverse Covergestaltungen und ein paar Comic-Seiten, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Comic-Serie liefern und aufzeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen Autor, Zeichner und Koloristin funktioniert.

Fazit

Eine faszinierend wie auch mystische Reihenfortsetzung des Fantasy-Märchens »Isola«, die mit magischen Bildern hypnotisiert. Die Panels kommen mit wenig Text aus, was einige Fragen bezüglich des Settings aufwirft.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.06.2021

Veröffentlicht am 15.06.2021

Die philosophische Geschichte der Odyssee des Odysseus ist der absolute WAHNSINN im Comicformat.

Mythen der Antike: Die Odyssee (Graphic Novel)
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Meine Meinung

Die zehnte Ausgabe aus der Reihe »Mythen der Antike« widmet sich mit »Die Odyssee« der legendären Heimreise des cleveren Königs Odysseus. Luc Ferry und Clotile Bruenau haben den sagenumwobenen ...

Meine Meinung

Die zehnte Ausgabe aus der Reihe »Mythen der Antike« widmet sich mit »Die Odyssee« der legendären Heimreise des cleveren Königs Odysseus. Luc Ferry und Clotile Bruenau haben den sagenumwobenen Stoff dieser philosophischen Geschichte in ein fesselndes Comicformat in 4 Kapitel gegossen, die von Giovanni Lorusso (Kapitel 1) und Guiseppe Baiguera (Kapitel 2 bis 4) illustriert wurden.

Die abenteuerliche Irrfahrt des Odysseus nach dem zehnjährigen Krieg in Troja liest sich wie ein Actionstreifen und doch verstecken sich hinter den zahlreichen Herausforderungen, die sich Odysseus auf seiner Heimreise nach Ithaka in den Weg stellen, philosophische Aspekte, welche detailiert im Zusatzmaterial von Luc Ferry aufgedröselt werden. Die grundlegende Frage ist, wie nach einer so langen barbarischen Kriegszeit die Rückkehr in ein lebenswertes Dasein möglich ist.

Zusammen mit seiner Mannschaft muss sich Odysseus nicht nur den eigenen Dämonen stellen, sondern sich auch gegen Riesen, Seeungeheuer, die zauberhafte Hexe Circe und einiges mehr beweisen. Sein Weg führt ihn sogar in die Unterwelt und dennoch stellt sich ihm die größte Hürde zu Hause in seinem eigenen Palast, als er sich Heim und Frau gegen eine wilde Meute Freier versichern muss.

»Die Odyssee« vereint mehrere Abenteuer in sich, die in einem großen Ganzen gesehen ein rundes Bild abgeben, zudem unterhält die temporeiche Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Die Illustratoren dieser Ausgabe haben ihr Können bereits in vorherigen Bänden unter Beweis gestellt, so wurde »Perseus und Medusa« von Giovanni Lorusso und »Antigone« von Guiseppe Baiguera gezeichnet.

Diese umfangreiche Ausgabe wurde von den Illustratoren Lorusso und Baiguera in lebendige Panels gefüllt, denen man auch als Comiceinsteiger folgen kann. Außerdem bin ich wieder sehr begeistert von dem detailverliebten, anschaulichen Zeichnungen und den dynamischen Farben. Ein Comicgenuss und mein bisheriges Highlight aus der Comic-Reihe über die griechische Mythologie.

Fazit

Die philosophische Geschichte der Odyssee des Odysseus ist der absolute WAHNSINN im Comicformat. Mein absoluter Liebling aus dieser Reihe!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 12.06.2021

Veröffentlicht am 15.06.2021

Nach diesem Buch wird man bei einem Spaziergang Umwelt, Blumen und Getier mit ganz anderen Augen wahrnehmen.

Mikroorgasmen überall
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Meine Meinung

Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein Werk aus dem Naturkundemuseum, da das Cover einen typischen Schaubildcharakter verströmt, doch der Techno-DJ, Biologe und Naturliebhaber Dominik ...

Meine Meinung

Auf den ersten Blick wirkt das Buch wie ein Werk aus dem Naturkundemuseum, da das Cover einen typischen Schaubildcharakter verströmt, doch der Techno-DJ, Biologe und Naturliebhaber Dominik Eulberg entführt in seinem Sachbuch-Debüt »Mikroorgasmen überall« auf anschauliche Art und Weise in die heimische Flora und Fauna, als würde man ihm bei einem gemütlichen Spaziergang begleiten und seinem Wissensschatz lauschen.

Fein gezeichnete und detaillierte Illustrationen der Cramers Gallery Of Nature leiten die einzelnen Kapitel ein. Die fantasievollen Titel reichen von ›Käfer mit Superkräften‹ über ›Die drei Millionen Musketier‹ bis hin zu ›Hör mal, wer da hämmert‹. Dominik Eulberg erläutert nicht nur die Besonderheiten einzelner Tierchen und Pflanzen und deren Lebensraum, sondern bildet gleich die Zusammenhänge heraus und macht damit deutlich, dass im Grunde genommen alles mit allem verbunden ist. Damit ist die wichtige Botschaft seines Buchs auch klar: Wir sollten auch die kleinsten Insekten und Käfer für ihre Wichtigkeit im Kreislauf der Umwelt respektieren und schützen.

Die Kapitel lassen sich auch durcheinander lesen, denn alles Wissenswerte wurde in einen in sich abgeschlossenen Rahmen gegossen. Somit eignet sich »Mikroorgasmen überall« auch einwandfrei als Nachschlageweg und Begleiter auf Wanderungen und Spaziergängen. Ich hatte viel Freude an Dominik Eulbergs unterhaltsamen Ausführungen zu Biber, Specht, Fledermaus und Co. und war überrascht wie viel Informationen auf wenig Seiten Platz finden. Manchmal fühlte ich mich sogar etwas erschlagen von der ganzen Fülle.

Die wunderschönen Illustrationen zu jedem Kapitelbeginn bilden leider immer nur einen Teil des Erwähnten ab, so hätte ich mir oftmals noch ergänzende Illustrationen in den Textteilen gewünscht, die das Erzählte visuell noch mehr unterstützt hätte. Natürlich wird damit auch Neugier geweckt, die zum selbst Entdecken und Nachforschen in der freien Natur einlädt.

Wenn man gerne wissen möchte, dass Libellen die Welt in Hypermulticolor sehen, welcher Vogel nonstop von Alaska nach Neuseeland fliegen kann, woher der Ausspruch ›Das ist ja wohl ein dicker Hund!‹ kommt und warum Musik ein hervorragendes Antidepressivum ist – sollte man unbedingt zu diesem fabelhaften Buch greifen!

Fazit

Nach diesem Buch wird man bei einem Spaziergang Umwelt, Blumen und Getier mit ganz anderen Augen wahrnehmen. Unterhaltsam erklärt Dominik Eulberg wie alles miteinander verbunden ist und zusammenhängt und welche kleine und große Wunder die Natur hervorbringt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 11.06.2021