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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2021

Das perfekte Buch für junge und alte Nonsens-Liebhaber und Kunstbewunderer.

Das Buch der schrägen Vögel
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Meine Meinung

Die unterhaltsamen Verse von Vincent Cartwright Vickers wurden 1913 veröffentlicht und sind untermalt mit bunten Illustrationen der schrägen Fantasie-Vögel, die ebenfalls aus der Feder des ...

Meine Meinung

Die unterhaltsamen Verse von Vincent Cartwright Vickers wurden 1913 veröffentlicht und sind untermalt mit bunten Illustrationen der schrägen Fantasie-Vögel, die ebenfalls aus der Feder des Autors stammen. Zum ersten Mal gibt es dieses wundervolle Buch mit seinem britischen Humor auch in der deutschen Übersetzung, denn in der Ausgabe »Das Buch der schrägen Vögel« aus dem Reclam Verlag wurden neben den englischen Originalversen die deutsche Nachdichtung von Harald Beck abgedruckt.

Wer eine Schwäche für Nonsen und englischen Humor hat, sollte unbedingt einen Blick in das farbenprächtige Werk riskieren. Schon die erste Seite stößt die Tür zu einer ungewöhnlichen Welt bevölkert von den kuriosesten Vogelgestalten auf, in die nur Kinder gelangen können und die von der merkwürdigen Gestalt des Google beherrscht wird.

Die teilweise recht ulkigen Verse und die detailverliebten Illustrationen dazu sind für große und kleine Leser*innen geeignet und garantiert unterhaltsam.

Fazit

Das perfekte Buch für junge und alte Nonsens-Liebhaber und Kunstbewunderer.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 04.01.2021

Veröffentlicht am 11.06.2021

Dieses thierisch gute Buch aus Kat Menschiks »Lieblingsbuchreihe« kann mit fesselnden, wie auch humorvollen Geschichten von Mark Benecke auftrumpfen

Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben
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Meine Meinung

Die Berliner Künstlerin Kat Menschik konnte sich für den neunten Band ihrer Reihe »Illustrierte Lieblingswerke« im Galiani Verlag die Zusammenarbeit mit dem von ihr bewunderten Diplom-Biologen ...

Meine Meinung

Die Berliner Künstlerin Kat Menschik konnte sich für den neunten Band ihrer Reihe »Illustrierte Lieblingswerke« im Galiani Verlag die Zusammenarbeit mit dem von ihr bewunderten Diplom-Biologen Mark Benecke sichern, und was sich aus der Zusammenarbeit ergeben hat und sich nun zwischen den wundervoll bebilderten Buchdeckeln findet, lässt einen auf jeden Fall schlauer als zuvor zurück.

Das Büchlein ist alleine schon durch seine beeindruckende Aufmachung ein regelrechter Augenschmaus, auf den schwarzen Buchdeckeln finden sich allerlei Tiere, die noch durch eine zusätzliche Stanzung etwas Plastisches verliehen bekommen und der schwarze Hintergrund setzt sich über den Buchschnitt auch im Inneren fort.

Der bekannte Kriminalbiologe Doctor Mark Benecke führt seine Leserinnen mit sechzehn informativen, skurrilen wie auch faszinierenden Geschichten die Eigenheiten unterschiedlicher Tierchen und weiß mit Anekdoten, die man sicherlich nicht wieder so schnell vergisst, zu begeistern. Eigentlich hatte mich Mark Benecke bereits mit dem einführenden Zitat von Gandalf zu dem Kat Menschik ein träges Faultier zeichnete gewonnen, und genau die Essenz trifft er in den nachfolgenden Geschichten auf den Punkt.

Unterhaltsam, treffend und natürlich alles wissenschaftlich fundiert reichert Mark Benecke durch sein Buch das Wissen der Leser
innen von den Alexandersittichen über Hunde, betrunkene Elche und nekrophile Enten bis hin zu Oktopusse und Vampirfledermäuse an. Aber es wird auch aufgeführt, warum zum Beispiel Meerjungfrauen und Einhörner früher in Naturkundebücher zu finden waren. Spannend, oder?

Wenn man auf außergewöhnliche Geschichten steht, die auch noch wahr sind, und eine Vorliebe für wundervolle Illustrationen hat, sollte man auf jeden Fall zu »Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben« greifen!

Fazit

Dieses thierisch gute Buch aus Kat Menschiks »Lieblingsbuchreihe« kann mit fesselnden, wie auch humorvollen Geschichten von Mark Benecke auftrumpfen und gehört durch die detaillierten Illustrationen der Berliner Künstlerin nun definitiv auch zu meinen Lieblingsbüchern!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 28.12.2020

Veröffentlicht am 11.06.2021

Ein wunderschön gestalteter Märchen-Klassiker, dessen Stil von der Zeit geprägt ist und teilweise einen etwas überholten Eindruck macht.

Die Abenteuer des Pinocchio
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Meine Meinung

Mein bibliophiles Herz schlägt bei den wunderschönen Schmuckausgaben des Designstudios MinaLima immer höher und so musste auch der zuletzt im Coppenrath Verlag erschienene Klassiker »Die ...

Meine Meinung

Mein bibliophiles Herz schlägt bei den wunderschönen Schmuckausgaben des Designstudios MinaLima immer höher und so musste auch der zuletzt im Coppenrath Verlag erschienene Klassiker »Die Abenteuer des Pinocchio« von Carlo Collodi in meinem Regal einziehen.

Bisher kannte ich die Geschichte über den Holzbuben Pinnochio mit seiner langen Lügennase nur durch die Adaption durch Disney in einem abendfüllenden Zeichentrickfilm. Zwischen diesen wunderschön gestalteten Buchdeckeln im Leineneinband verbirgt sich die Originalvorlage des italienischen Schriftstellers Carlo Collodi aus dem Jahre 1883, die sich in einigen Punkten vom Disney-Film unterscheidet und der man deutlich die Zeit anmerkt, in der sie verfasst wurde.

Die Abenteuer des frechen Holz-Rotzlöffels mit der langen Nase lesen sich wie ein Lehrbuch für Kinder, dass ihnen auf fantastische Weise zeigen soll, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man unartig ist und den Eltern nicht gehorcht. Durch die Zeilen scheint ein recht oberlehrerhafter Charme hindurch, den ich als etwas zu viel des Guten empfand und ich mir eine bessere Reflexion der Ereignisse gewünscht hätte.

Sehr angenehm empfand ich die Länge der einzelnen Kapitel, wodurch sich das Buch auch wunderbar als Vorlesegeschichte vor dem zu Bett gehen eignet. Allerdings enthalten »Die Abenteuer des Pinocchio« auch ziemlich brutale Szenen, bei denen es sicherlich gut ist, wenn diese gemeinsam mit den Eltern entdeckt und auch besprochen werden können.

Die einzelnen Episoden sind dennoch recht unterhaltsam und durch die farbenprächtige Gestaltung des Design-Studios MinaLima ein besonderer Genuss. Die zahlreichen Illustrationen steigern die Lesefreude ungemein und die interaktiven Details, insbesondere das detaillierte dreidimensionale Theater zum Aufklappen, ließen meine Augen wie Kinderaugen leuchten.

Fazit

Ein wunderschön gestalteter Märchen-Klassiker, dessen Stil von der Zeit geprägt ist und teilweise einen etwas überholten Eindruck macht. Dennoch sind die Abenteuer des kleinen Holz-Rotzlöffels, der ein richtiger Junge werden will absolut lesenswert!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 09.12.2020

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2021

Ein bildgewaltiger Abschlussband der mich storytechnisch leider nicht vom Hocker reißen konnte.

Vampire State Building. Band 2
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Meine Meinung

Der Abschlussband der zweiteiligen Mini-Serie »Vampire State Building« von Ange, Patrick Renault und Charlie Adlard knüpft direkt an den Splatter-Horror des ersten Bandes an. Terry und Mary ...

Meine Meinung

Der Abschlussband der zweiteiligen Mini-Serie »Vampire State Building« von Ange, Patrick Renault und Charlie Adlard knüpft direkt an den Splatter-Horror des ersten Bandes an. Terry und Mary sind im Empire State Building mit den zombiemäßigen Vampiren gefangen während die Polizei alle Hebel in Bewegung setzt, um die Weltmetropole New York City vor einem Ausbruch der Monster zu retten.

Ich hatte ja sehr gehofft, dass sich die Story ihren »unique Point«, die besondere Herkunft des Vampir-Kollektivs und ihres Anführers, die sich auf die mysteriöse Geschichte der Geheimgesellschaft der Hamatsa zurückführen lässt, aufgreift und eine interessante Handlung liefert, die sich von den üblichen Monster- und Zombie-Apokalypsen unterscheidet. Leider wird sich in der Geschichte jedoch so gut wie gar nicht damit auseinandergesetzt und die Leser*innen erhalten lediglich auf den letzten Seiten ein paar Satzfetzen hierzu geliefert.

Im Vordergrund steht das hollywoodreife Drama um Terry und Mary, die versuchen ihre Haut zu retten, dabei ihre Freunde verlieren und von den Einsatzkräften vor Ort als Opfer (Kollateralschäden) bei der Eindämmung der Monsterpandemie in Kauf genommen werden.

Die bildgewaltigen Panels von Charlie Adlard sind für mich das Highlight dieser Mini-Serie, denn mit seinen feinen Pinselstrichen lässt er die Häuserschluchten der Metropole lebendig werden und verwandelt das Empire State Building durch das feurige Endszenario in eine leuchtende Fackel.

Fazit

Ein bildgewaltiger Abschlussband der mich storytechnisch leider nicht vom Hocker reißen konnte.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 01.12.2020

Veröffentlicht am 11.06.2021

Den absoluten Klassiker der Schauerliteratur – Frankenstein – neu erleben!

Die Unheimlichen: Frankenstein nach Mary Shelley
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Meine Meinung

In seinem Comic befasst sich Ralf König mit dem klassischen und immer noch aktuellen Stoff der Schauerliteratur – »Frankenstein« von Mary Shelley – und versucht dem Mythos, um die Wissenschaft ...

Meine Meinung

In seinem Comic befasst sich Ralf König mit dem klassischen und immer noch aktuellen Stoff der Schauerliteratur – »Frankenstein« von Mary Shelley – und versucht dem Mythos, um die Wissenschaft aus dem Tod etwas Lebendes zu erwecken, auf den Grund zu gehen.

Ralf König zieht sich für die Comic-Adaption des Klassikers in der von Isabel Kreitz herausgegebenen Reihe »Die Unheimlichen« einen anonymen Protagonisten heran, der 1818 die Geschichte über den modernen Prometheus lies und voller Leidenschaft einen Leserbrief an die Autorin verfasst, in welchem er seine eigenen Erfahrungen mit dem Tod und der Erweckung schildert.

Der Erzähler hat das Studium zum Arzt abgebrochen und arbeitet nun als Totengräber, wo er auch dem wunderschönen männlichen Exemplar begegnet, dass er aus dem Reich der Toten zurückholen will. Dem schaurig-schönen Szenario haucht Ralf König mit seinen Zeichnungen seinen ganz eigenen Stil ein und dadurch gelingt es ihm dieser düsteren Geschichte mit Humor zu begegnen.

In der Comic-Serie »Die Unheimlichen« haben deutsche Comickünstler*innen bereits Klassiker von Edgar Allan Poe, Theodor Fontane, und einigen mehr in Szene gesetzt – für mich war Königs »Frankenstein« nun der erste Titel aus dieser schaurig-schönen Reihe.

Fazit

Den absoluten Klassiker der Schauerliteratur – Frankenstein – neu erleben!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 30.11.2020