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Veröffentlicht am 09.06.2021

Genau das richtige für alle die nach einer witzigen und unterhaltsamen Zerstreuung suchen.

Gwenpool schlägt zurück
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Meine Meinung

In der Mini-Comic-Serie »Gwenpool schlägt zurück« erhält die Titelheldin Gwendolyn Poole eine letzte Chance, um nicht von den anderen Superhelden-Comics mit (zumeist) männlichen Superhelden ...

Meine Meinung

In der Mini-Comic-Serie »Gwenpool schlägt zurück« erhält die Titelheldin Gwendolyn Poole eine letzte Chance, um nicht von den anderen Superhelden-Comics mit (zumeist) männlichen Superhelden verdrängt zu werden.

Gar kein leichtes Unterfangen, denn Gwen verfügt über keine richtige Superkraft, ist sich jedoch im Gegensatz zu ihren Superhelden-Kolleginnen bewusst, dass sie in einem Comic steckt. Diesen Vorteil nutzt Gwenpool und beeinflusst damit den Verlauf ihrer Geschichte, indem sie ihr Wissen über das Comicverse verwenden, im Weißraum zwischen den Panels verschwinden und auf beliebige Comics und deren Heldinnen zurückgreifen kann.

Comic-Szenaristin Leah Williams hat sich der Aufgabe gestellt und einen humorvollen Plot kreiert, der sich Gewns Kampf um das Überleben in der Comic-Welt annimmt. Sogar Gwenpool Schöpfer Christopher Hastings erhält einen Auftritt, der wundervoll schräg von Zeichner David Baldeón in Bildern eingefangen wurde. Die cartoonesken Illustrationen haben mir wirklich gut gefallen, denn sie passen einfach herrlich gut zur witzigen Grundnote der Story.

Gwenpool hat sich mehrere Pläne zurechtgelegt, um nicht endgültig aus der Comic-Welt gestrichen zu werden, dabei greift sie nach jedem Strohhalm, der sich ihr bietet. Zunächst versucht sie sich von Spiderman beißen zu lassen, in der Hoffnung so an richtige Superkräfte zu kommen und demaskiert den guten Peter Parker dabei fast. Dann holt sie sich Unterstützung bei Deadpool, der ihr mit einem Einbruch bei den Fantastic Four hilft, für Aufsehen zu sorgen, schließlich kommt es zu einem Kuss zwischen Gwen und dem verheirateten Reed Richards.

In ihrem letzten Versuch sich der Comic-Leserschaft schmackhaft zu machen, baut sie darauf als Böse Gwenpool beliebter zu sein und ruft das halbe Marvelverse für ein Finale zusammen, das bei ihrem Kampf gegen Hulk als Zeuge fungiert. Ob das alles genügt für den Start einer weiteren Gwenpool Solo-Story? Mich hat die kurzweilige Geschichte auf jeden Fall unterhalten und ich mochte die flapsige Art der Titelheldin sofort. Allerdings hätte ich mir etwas weniger Gejammer (dieses ständige „Mimimi“ wollte einfach nicht zu ihrer tatkräftigen Art passen) und mehr Tiefgang erwartet.

Fazit

Eine Comicverrückte, die selbst zur Comic-Figur wird, schon alleine das liefert den Grund, Gwenpool kennenlernen zu wollen. Die abgefahrene Story liest sich wie ein parodistischer Mix, dem jeglicher Funke Ernsthaftigkeit fehlt. Genau das richtige für alle die nach einer witzigen und unterhaltsamen Zerstreuung suchen.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.09.2020

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Eine interessante Darstellung einiger Superhelden-Widersacher

Das Jahr des Schurken
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Meine Meinung

Im zweiten DC Sonderband zum Event »Das Jahr des Schurken« haben sich drei in sich abgeschlossene Storys versammelt, in denen die Persönlichkeiten der Widersacher unserer Superhelden genauer ...

Meine Meinung

Im zweiten DC Sonderband zum Event »Das Jahr des Schurken« haben sich drei in sich abgeschlossene Storys versammelt, in denen die Persönlichkeiten der Widersacher unserer Superhelden genauer unter die Lupe genommen werden.

Lex Luthor wurde durch die göttliche Mutter des Multiversums Perpetua als Apex Lex wiedergeboren und sucht nun die vielversprechendsten Bösewichte des DC Universums auf, um ihnen zu mehr Macht zu verhelfen. In der ersten Geschichte dieser Sammlung, »Nur Luthor« von Jason Latour und Bryan Hitch begleiten wir Lex Luthor höchstpersönlich auf einer Reise durch die Multiversen, in denen er sich selbst aufsucht, um von den diversen Lex Luthor Versionen zu lernen und alle Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken.

Die zweite Story ist von Dan Watters und Miguel Mendonca und trägt den passenden Titel »König«. Hier erfährt man etwas über Aquamans Halbbruder Orm, der sich selbst als mächtiger König der Meere sieht und zu gerne sein eigenes Reich als Ocean Master befehligen würde, auch wenn dies bedeutet, dass er seine menschliche Frau und ihren Sohn erst einmal zurücklassen muss. Da kommt Lex Luthors Geschenk doch gerade recht, oder?

Während ich die ersten zwei Storys eher mittelmäßig fand und mich vor allen Dingen die Action sowie die bunten Illustrationen bei Stange gehalten haben, konnte die dritte Geschichte das Ruder dann doch noch für diese Anthologie der bösen Schurken herumreißen.

Mark Russell und Mike Norton haben mit »Harley Quinns Schurke des Jahres« eine kurzweilige, humorvolle und ziemlich schräge Geschichte aus dem Ärmel gezaubert. Harley Quinn moderiert eine glamouröse Party, bei der wirklich niemand aus der Schurken-Szene fehlen darf. Die Auszeichnung mit einem Doomie, der immer an die gleichen geht, und von den einen mehr ersehnt wird als von den anderen steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der im allgemeinem solche Galas in einer wunderbar schrägen Art und Weise aufs Korn genommen werden.

Fazit

Eine interessante Darstellung einiger Superhelden-Widersacher, auch wenn mich in diesem zweiten Sonderband nicht alle Storys im gleichen Maß begeistern konnten.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 31.08.2020

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Moderner Spukhaus-Horror

Infidel
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Meine Meinung

Der Thai-Amerikaner Pornsak Pichetshote sammelte jahrelang Erfahrung als leitender Redakteur beim Comic-Verlag Vertigo und schrieb nun seine erste eigene Geschichte, eine moderne und politisch ...

Meine Meinung

Der Thai-Amerikaner Pornsak Pichetshote sammelte jahrelang Erfahrung als leitender Redakteur beim Comic-Verlag Vertigo und schrieb nun seine erste eigene Geschichte, eine moderne und politisch geprägte Spukhaus-Geschichte mit dem Titel »Infidel« (deutsch: Ungläubiger/ungläubig/gottlos/irrgläubig), ohne zu ahnen, wie aktuell seine Story angesichts der »Black Lives Matter Bewegung« sein würde. Der Zeichner Aaron Campbell, der bereits bekannte Figuren wie z. B. Sherlock Holmes, James Bond, Batman und Harley Quinn zeichnete, stellt mit diesem Werk seine erste eigenständige Arbeit vor, die von Kolorist José Villarrubia eindrucksvoll in Farbe gekleidet wurde.

Die 5-teilige Mini-Serie wurde vom Splitter Verlag in einer deutschen Gesamtausgabe herausgebracht, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Vor allem dann nicht, wenn man auf gut erzählte Horror-Geschichten steht.

Das Vorwort der Autorin (»The Good House«, »Ghost Summer«) und Pädagogin Tananarive Due, welche als Filmhistorikerin mit Erfahrung im Bereich »Black Horror« bekannt ist und mit dem American Book Award ausgezeichnet wurde, stimmt auf die kommende Geschichte über ein Spukhaus verknüpft mit dem vielseitigen Schichten vom Horror des Rassismus ein.

Die Geschichte basiert auf einem klassischen Spukhaus-Szenario, doch die Protagonisten sind nicht wie in den meisten solcher Storys Weiße, sondern PoC (People of Color) und der Plot wird mit politischen sowie kulturellen und religiösen Einflüssen unterfüttert. In erster Linie geht es um die junge Pakistani-Muslima Aisha, welche mit ihrem Freund und seiner Tochter Kris zu dessen Mutter Leslie zieht. Die Stimmung gegenüber Menschen aus anderen Kulturen ist momentan sehr angespannt, denn im Hochhaus gab es eine Bombenexplosion, die sich auf einen arabischen Bewohner zurückverfolgen lässt und sogleich als Terroranschlag verbucht wurde. Aisha ist den täglichen Rassismus gewöhnt, auch wenn dieser nun verstärkt hervortritt, und möchte Leslie nach diesem Vorfall nicht alleine in der Wohnung lassen.

Doch schon bald bekommt Aisha schreckliche Albträume. Sie schläft schlecht und leidet unter ständiger Müdigkeit durch den Schlafentzug. Als sie auch am helllichten Tag Horrorvisionen, geboren aus Fremdenhass und Angst, verfolgen, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Ihre beste Freundin Medina ist Afro-Amerikanerin und zieht ebenfalls in das Haus und als sie bemerkt, dass etwas mit Aisha nicht stimmt, ist es auch schon zu spät…

Der Stil der Illustrationen von Aaron Campbell sticht besonders durch die Verwendung verschiedener Zeichenmaterialien wie Gouache, Kohle und Buntstift hervor und zeichnet sich durch teilweise kritzelige Schraffierungen und eine gestochen scharfe Mimik der Protagonisten aus.

Auch wenn es im Medium »Comic«, das ohne Ton und pointierte Schnitte auskommen muss, um einiges schwieriger ist gruselige Schockmomente und eine Atmosphäre die das Blut in den Adern gefrieren lässt zu kreieren, hat das künstlerische Team hier hervorragende Arbeit geleistet. »Infidel« ist nämlich garantiert nichts für schwache Nerven und sorgt mit einem Zusammenspiel aus düsteren Illustrationen bei denen ordentlich Blut fließt und eindringlichen Farben für Gänsehaut-Momente.

In der Geschichte gibt es immer wieder Cuts zwischen Traum, Gegenwart und Vergangenheit was durch verschiedene Stile kenntlich gemacht wird. Manchmal wird recht temporeich zwischen den Fäden gewechselt, sodass man auf jeden Fall mit genügend Aufmerksamkeit an die Lektüre herangehen sollte. Comic-Einsteiger könnten es mit diesem Band daher etwas schwieriger haben. Dennoch möchte ich diese unglaublich geschickt gestrickte Geschichte, in der klassischer Horror mit einer wichtigen politischen Botschaft und fein ausgearbeiteten Charakteren verschmilzt, einfach jedem der nicht zart besaitet ist ans Herz legen.

Das Nachwort von Comic-Künstler Jeff Lemire (»Black Hammer«, »Gideon Falls«, »Sweet Tooth«, »Moon Knight«) sowie ein umfangreiches Making-Of, welches einen Einblick von der Bewerbung bis hin zum Entstehen des Covers gewährt, rundet diese wundervolle Hardcoverausgabe ab.

Fazit

Moderner Spukhaus-Horror, der sich perfekt in die gegenwärtige Zeit einfügt und zudem mit einer facettenreichen Darstellung vom Rassismus in der heutigen Gesellschaft besticht.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 29.08.2020

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Magische Geschichten für sommerliche Abende am Lagerfeuer

Liber Thanatamor
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Meine Meinung

Der deutsche Journalist und Kulturwissenschaftler Dirk-Boris Rödel legt mit der Kurzgeschichtensammlung »Liber Thanatamor« sein Debütwerk vor und vermag sogleich mit siebzehn kurzweiligen ...

Meine Meinung

Der deutsche Journalist und Kulturwissenschaftler Dirk-Boris Rödel legt mit der Kurzgeschichtensammlung »Liber Thanatamor« sein Debütwerk vor und vermag sogleich mit siebzehn kurzweiligen Erzählungen in seinen magischen Bann zu ziehen.

Die Geschichten sind teilweise in der Gegenwart angesiedelt, entführen aber auch in die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs oder sogar an vollkommen mystische Orte. Dirk-Boris Rödel berichtet über Menschen, Hexen, Geister, Vogelscheuchen, Waldmänner, Landsknechte den Fährmann und einiges mehr. Mysteriöse Ereignisse, Flüche und Legenden sind dabei ebenso essenziell wie Familie sowie die Werte Freundschaft und Liebe.

In den Erzählungen scheint auch immer wieder eine Verbundenheit zur Natur hindurch, so wird in »Der Waldmann und die Vogelscheuche« der immer kleiner werdende Lebensraum Wald für Tiere in Szene gesetzt und mit einer magischen Note versehen.

Hexerei, Okkultismus, Liebe und Tod sind die zentralen Themen der Geschichten, die durchweg fesselnd erzählt werden, zum Nachdenken anregen und auch subtile Gruselmomente bereithalten. Einige der Geschichten erinnerten mich an die TV-Serie »X-Factor: Das Unfassbare« aus den 90ern, da sie genau die gleiche realistisch-mystische Atmosphäre versprühen und in ihnen die Linie zwischen Fiktion und Realität verschwimmt. Kann es sich nicht wirklich so zugetragen haben, dass sich eine verstorbene Seele eines kleinen Jungen bemächtigt, um etwas abschließen zu können und dadurch Frieden zu finden?

Dirk-Boris Rödels Geschichten sind durch die verschiedensten Einflüsse geprägt, so kann man »Erlkönigs Tochter« als moderne Interpretation der Ballade von Johann Gottfried von Herder erkennen und »Gjöll« greift Fragmente aus dem Nibelungenlied auf. Durch diesen Abwechslungsreichtum entsteht ein magisches Potpourri, das unterhält und keine Langeweile aufkommen lässt.

In einigen Geschichten geht es recht lustig zu, so muss in »Moppelfee« ein dicklicher Kobold mit Berliner Dialekt als gute Fee Sozialstunden ableisten und gerät dabei mit dem glücklichen Wunschempfänger in einen weniger erfreulichen Dialog und in »Die Kekshexe« steht eine schusselige Hexe kurz vor dem Ausschluss aus ihrem Zirkel, da sie nicht nur unpünktlich ist, sondern auch schon so einige Zauber vergeigt hat. Doch mit ihren mitgebrachten und zugegebenermaßen recht improvisierten Weihnachtskeksen in Häschenform kann sie das Blatt doch noch zu ihren Gunsten wenden.

Zwei Geschichten sind unter dem Kapitel »Visionen« enthalten, auf mich wirkten diese sehr diffus und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen. Somit waren das die einzigen Texte der Anthologie, die mich nicht überzeugen konnten.

Den Gesamteindruck konnte das jedoch nicht großartig beeinträchtigen, da man die Liebe zum Geschichten erzählen, für das Magische und Übernatürliche zwischen den Zeilen spürt aber auch die Bezüge zur Realität (ähnlich wie bei Fabeln) erkennbar sind. Meine absolute Lieblingsgeschichte ist »Das Einhorn von Magdeburg«, denn hier geht es um eine schicksalshafte Begegnung zwischen einem verletzten Mädchen und einem Landsknecht im Dreißigjährigen Krieg. Unschuld trifft auf Sünde und in dieser Kombination geht das Erzählte tief unter die Haut!

Fazit

Dirk-Boris Rödels magische Geschichten sind die perfekte Untermalung für sommerliche Abende am Lagerfeuer.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.08.2020

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Großartiger Superhelden-Comic!

Marvel Must-Have: Civil War
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Meine Meinung

Die Comic-Serie »Civil War« von Mark Millar und Steve McNiven zählt zu den erfolgreichsten Events des Marvel Universums und wurde nun in einem schicken Hardcover der Reihe »Marvel Must-Have« ...

Meine Meinung

Die Comic-Serie »Civil War« von Mark Millar und Steve McNiven zählt zu den erfolgreichsten Events des Marvel Universums und wurde nun in einem schicken Hardcover der Reihe »Marvel Must-Have« vom Panini Verlag noch einmal herausgebracht. Die perfekte Gelegenheit für mich dieses opulente Spektakel in dem es heißt »Superhelden vs. Superhelden« in Augenschein zu nehmen.

Autor Mark Millar ist mit dieser Geschichte ein Geniestreich gelungen, denn hier vereinen sich Action, Spannung und Story zu einer explosiven Symbiose der man sich nicht entziehen kann. Durch eine Katastrophe, die zahlreiche Opfer forderte, stehen die Superhelden in der Kritik. Die Forderungen nach einer Registrierungspflicht werden immer lauter und dies spaltet die Helden in zwei Lager, angeführt von Iron Man, der eine demokratische Lösung zum Wohle aller finden möchte und Captain America, der für die Freiheit und Eigenverantwortung einsteht.

In einer abgewandelten Variante konnte man 2016 unter dem Titel »The First Avenger: Civil War« eine ähnliche Konstellation als Blockbuster im Kino erleben. Auch hier stehen sich Tony Stark alias Iron Man und Steve Rogers alias Captain America auf zwei unterschiedlichen Seiten gegenüber, denn die Avengers sollen nicht mehr als private Organisation agieren dürfen und der UN unterstellt werden.

Dieser fesselnde Plot entfaltet nicht nur im Film eine Sogwirkung, sondern besonders im Comic wird die Szenerie authentisch dargestellt und mit den Zeichnungen von Steve McNiven in cineastischen Panels zum Leben erweckt.

Es war unglaublich beeindruckend mitzuverfolgen wie die Freundschaften gespalten werden, welcher Superheld sich auf wessen Seite des Konflikts positioniert und wie das Ereignis sogar Familien (wie die der Fantastic Four) auseinandertreiben kann. Die Geschichte ist schon unglaublich gut gestrickt, doch das Ende wartet dann erst mit so einem richtigen Knaller auf!

Fazit

Ein großartiger Comic mit geballten Allianzen und einem aufsehenerregenden Kampf Superhelden gegen Superhelden.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 26.08.2020

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