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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2020

Actionreich und spannend

Die Spur der Orphans
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Auch der 4. Teil der Orphans-Reihe um Evan Smoak bietet wieder eine rasante Handlung, bei der die Spannung auf hohem Niveau bleibt. Bei dieser Reihe habe ich immer großes Kopfkino und ich sehe die Handlung ...

Auch der 4. Teil der Orphans-Reihe um Evan Smoak bietet wieder eine rasante Handlung, bei der die Spannung auf hohem Niveau bleibt. Bei dieser Reihe habe ich immer großes Kopfkino und ich sehe die Handlung vor meinem inneren Auge. Nachdem der letzte Teil schon wieder so spannend endete, war ich nun neugierig, wie es weitergehen mag. Ich finde die Idee, die hinter den "Orphans" steckt sehr interessant und hier erfahren wir viel über die Hintergründe - aber wer weiß, ob der Leser nicht wieder auf eine falsche Fährte geführt wird? Auch die Vergangenheit von Evan Smoak wird hier ein Stück weiter gelüftet. Der Leser lernt weitere Orphans kennen und man hat natürlich sofort ein schlechtes Gefühl, als gegen das 7. Gebot verstoßen wird - nur ein Auftrag nach dem anderen. Aber die Umstände lassen das dieses Mal einfach nicht zu. Und wieder ein Ende, bei dem man sich fragt, wann es weitergehen wird. Ich bin definitiv ein Fan dieser Reihe.

Veröffentlicht am 14.01.2020

Spannung aus Norwegen

Wisting und der fensterlose Raum
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Den ersten Band dieser Reihe kenne ich nicht, aber das hat meine Lesefreude keineswegs getrübt.
Wisting wird zum Generalstaatsanwalt gerufen und dieser entbindet ihn sofort von sämtlichen Aufgaben. Er ...

Den ersten Band dieser Reihe kenne ich nicht, aber das hat meine Lesefreude keineswegs getrübt.
Wisting wird zum Generalstaatsanwalt gerufen und dieser entbindet ihn sofort von sämtlichen Aufgaben. Er soll sich ein kleines Team zusammen stellen und herausfinden, was es mit dem riesigen Geldfund auf sich hat, der im Sommerhaus des kürzlich verstorbenen Politikers Bernhard Clausen aufgetaucht ist. Recht bald bindet Wisting neben dem Techniker Mortensen auch seine Tochter Line, eine Journalistin, mit in die Ermittlungen ein. Nach und nach nimmt der Fall immer größere Ausmaße und es gibt Verbindungen zu anderen Fällen.
Die Erzählart ist eher ruhig, es wird viel Zeit in die Ermittlungen gesteckt, zwischen durch passiert mal etwas, aber es geht mehr darum, die richtigen "Puzzleteile" zu finden und an die richtigen Stellen zu setzen. Ich habe an manchen Stellen gemerkt, dass ich mich in der Geografie Norwegens zu wenig auskenne, aber das hat auf das Buch keine negativen Auswirkungen.
Das Ende ist logisch und wartet noch mit einigen Überraschungen auf, die jedoch alle nachvollziehbar sind.
Ich bin gespannt auf weitere Fälle.

Veröffentlicht am 11.01.2020

Cassardim

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Amaia ist 16 Jahre alt - allerdings nicht zum ersten Mal, denn sie und ihre Geschwister altern auf eine ganz spezielle Weise. Sie war 15 Jahre lang 15 Jahre alt, 14 Jahre lang 14 Jahre usw. Doch dies ist ...

Amaia ist 16 Jahre alt - allerdings nicht zum ersten Mal, denn sie und ihre Geschwister altern auf eine ganz spezielle Weise. Sie war 15 Jahre lang 15 Jahre alt, 14 Jahre lang 14 Jahre usw. Doch dies ist nicht der einzige Grund für die vielen Umzüge, denn immer wenn das Chaos näher kommt, zieht die Familie um. Doch dieses Mal ist es anders, gefährlicher. Es kommt zu einem Kampf mit tödlichem Ausgang und dann geht es für Maia und ihre Geschwister auf nach Cassardim, wo sie herkommen und nun wird auch klar, warum sie sich nicht ähneln. Mit von der Partie ist der geheimnisvolle Noáhr - der mir doch etwas zu klischeehaft badboymäßig war. MIt am besten gefiel mit die gefährliche Schattenkatze Nox. Der Weltenaufbau gefiel mir jedoch gut und auch der Sprachwitz. Eine Welt, die man erst nach und nach - gemeinsam mit der Protagonistin verstehen lernt. Das Ende ist ein richtiges Ende, auch wenn ich natürlich neugierig bin, wie es nun wohl weitergehen mag.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Spannend

1794
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Schon der erste Band, "1793", hat mir sehr gut gefallen und ich war gespannt, wie es nun mit Jean Michael Cardell weitergehen mag. Der Autor Niklas Natt och Dag hat ein besonderes Gespür für eine gruselige ...

Schon der erste Band, "1793", hat mir sehr gut gefallen und ich war gespannt, wie es nun mit Jean Michael Cardell weitergehen mag. Der Autor Niklas Natt och Dag hat ein besonderes Gespür für eine gruselige Atmosphäre in seinen Büchern und lässt das Stockholm des ausgehenden 18. Jahrhunderts vor den Augen seiner Leserinnen und Leser erstehen und hier darf man keinesfalls zimperlich sein, denn es wird hier keine geschönte Version gegeben und wir befinden uns mitten im Moloch dieser Stadt, mit all ihrem Elend und menschlichen Problemen, Geheimnissen und Verbrechen. Eine düstere Spannung baut sich hier auf und für mich gehört dieses Reihe zu den Büchern, die ich gerne mit einem wohligen Schauer lese, aber eine Verfilmung wäre wohl nichts für mich. Interessanter Protagonist, spannender Plot, gelungener Spannungsbogen.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Violet

Violet
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Winchester 1932. Violet ist gerade in diese Stadt gezogen, um selbständiger zu werden und sich von ihrer Mutter zu distanzieren, die ihr nach dem Tod des Vaters das Leben schwer macht und die immer noch ...

Winchester 1932. Violet ist gerade in diese Stadt gezogen, um selbständiger zu werden und sich von ihrer Mutter zu distanzieren, die ihr nach dem Tod des Vaters das Leben schwer macht und die immer noch um ihren Sohn trauert, der 1916 im Krieg gefallen ist. Doch ein Leben auf eigenen Füßen als alleinstehende Frau mit über 30 Jahren ist nicht einfach. Violet arbeitet als Schreibkraft bei einer Versicherung und lebt zur Miete bei Mrs Harvey, die ein hartes Regiment führt und neugierig alles kontrolliert. Violet verdient nicht viel und wenn sie mal ins Kino gehen möchte, dann muss sie dafür auf Essen verzichten. Um neue Leute kennen zu lernen kommt sie zu den Stickerinnen von Miss Pesel, die farbenfrohe Sitzkissen für die Kathedrale herstellen. Doch auch hier muss sich Violet erst behaupten und ihren Platz finden. Violet zieht es immer wie magisch in die Kathedrale und schon bald erfährt sie mehr über das Läuten von Glocken und entdeckt viele Kleinigkeiten in der Kathedrale. Ein Roman, geschrieben in einem wunderbaren Schreibstil und einer schönen Geschichte, die nicht in Kitsch abdriftet.