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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2024

Ein neuer Fall für Klaudia Wagner

Vergebens
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Hanka macht mit ihrem Hund Flocke eine Wanderung und hofft auf viele Pilze, allerdings findet der Hund dann nicht nur Pilze, sondern auch noch eine blutige Leiche. Dabei kommen bei Hanka Gedanken an den ...

Hanka macht mit ihrem Hund Flocke eine Wanderung und hofft auf viele Pilze, allerdings findet der Hund dann nicht nur Pilze, sondern auch noch eine blutige Leiche. Dabei kommen bei Hanka Gedanken an den grausamen Tod ihres Mannes wieder hoch.
Klaudia Wagner vertritt PH, der seine Urlaubstage abfeiert und anschließend in Rente gehen wird. Aber möchte sie wirklich den Posten des Chefs? Andererseits müsste sie dann unter Mertens vom LKA arbeiten, der sich auch beworben hat. Alles nicht so einfach auf der Wache in Lübbenau und dann auch noch dieser furchtbare Mordfall. Demel muss ausgerechnet mit Meinert zusammen arbeiten und das geht wirklich nicht gut. Thang ist ständig übermüdet, kommt bei seinen Zwillingsmädchen kaum zum Schlafen und holt dieses manches Mal im Büro nach, wenn er Bereitschaft hat. Sekretärin Petra sorgt sich um ihre Mutter und ist viel zu oft nicht anwesend. Schiebschick ist zum Glück wieder richtig fit und gibt immer wieder seine Kommentare ab.
Ich liebe diese Reihe und verfolge sie seit dem ersten Band und "reise" immer wieder gerne in den Spreewald.
Christiane Dieckerhoff ist auch hier wieder ein spannender, vertrackter Fall gelungen. Auch ohne Vorkenntnisse ist dieses Buch sicherlich gut zu lesen, aber es ist so viel schöner, wenn man die Hintergrundgeschichte(n) kennt.
Ich hoffe auf viele weitere Fälle der Reihe.

Veröffentlicht am 04.07.2024

Guter Abschluss

Matching Souls
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Es ist einige Zeit vergangen, dass ich "Spirit Dolls" gehört habe, aber ich war schnell wieder in der Geschichte und habe mit Runa mitgefiebert und auch gelitten. Dieses Mal gibt es auch noch die Perspektive ...

Es ist einige Zeit vergangen, dass ich "Spirit Dolls" gehört habe, aber ich war schnell wieder in der Geschichte und habe mit Runa mitgefiebert und auch gelitten. Dieses Mal gibt es auch noch die Perspektive von Aurel, Kyrils Bruder, und die war wirklich sehr interessant.
Die beiden Sprecher Magnus Rook und Sabrina Scherer machen ihre Sache gut und durch den Wechsel der beiden wusste man immer gut, welche Perspektive an der Reihe war, zumindest ob es Runa oder Kyril bzw. Aurel war.
Runa kehrt zurück nach Edinburgh, nachdem Kyril verschwunden ist. Er taucht zwar wieder auf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Welche Rolle spielen die gruseligen Pariahs, die in einer Höhle sind und was weiß Aurel?
Die Geschichte wird gut zu Ende geführt und alle losen Enden werden verbunden. Mir hat es gut gefallen und ich verlasse nun die Schattenspringer und das Aconite Institute.

Veröffentlicht am 04.07.2024

Spannende Fortsetzung

Signum
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Nachdem ich im letzten Jahr "Refugium" regelrecht verschlungen habe, habe ich mit Spannung die Fortsetzung erwartet. Vor allem nach diesem Ende! Also: unbedingt vorher den ersten Teil lesen, denn die Geschichte ...

Nachdem ich im letzten Jahr "Refugium" regelrecht verschlungen habe, habe ich mit Spannung die Fortsetzung erwartet. Vor allem nach diesem Ende! Also: unbedingt vorher den ersten Teil lesen, denn die Geschichte baut aufeinander auf.
Und es geht auf sofort spannend weiter und ich war sofort wieder in der Geschichte und konnte mich wieder gut an die Einzelheiten erinnern.
Auch dieses Buch ist stellenweise wieder sehr brutal und blutig und man blickt immer wieder in menschliche Abgründe.
Die Figuren sind wieder außergewöhnlich gut und differenziert gezeichnet. Hier gibt es keine klare Einteilung in gut oder böse, sondern ganz viele Nuancen.
Viele überraschende Wendungen und die Beziehungen der Figuren sind auch nicht einfach zu definieren.
Auch der zweite Teil war ein Buch, in das ich eingetaucht bin und schlecht wieder auftauchen konnte. Lediglich das Ende fand ich nicht ganz so gut, aber es passte auch irgendwie.

Veröffentlicht am 04.07.2024

Wikingerroman

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Man sollte den Klappentext am besten nicht noch einmal lesen, bevor man mit der Lektüre des Buches beginnt, denn leider verrät dieser schon viel zu viel vom Inhalt des Romans, was erst nach und nach erzählt ...

Man sollte den Klappentext am besten nicht noch einmal lesen, bevor man mit der Lektüre des Buches beginnt, denn leider verrät dieser schon viel zu viel vom Inhalt des Romans, was erst nach und nach erzählt wird.
Haithabu kann man noch heute besichtigen und ist ein wichtiger archäologischer Fundort für die Zeit der Wikinger und die Autorin lässt diesen Ort hier wieder lebendig werden. Neben der Handlung werden immer wieder Gebräuche, der Alltag, Gegenstände, Mythologie und vieles mehr mit eingebunden und lockern die Handlung nicht nur auf, sondern vermitteln auch historische Fakten, die in diese fiktive Geschichte eingebunden sind. Informativ ist hier auch das Nachwort.
Yrsa ist eine Kämpferin, allerdings war sie mir etwas zu klischeehaft und auch die Liebesgeschichte hat mich nicht so ganz erreichen können. Es gab meines Erachtens einiges, was zu oft betont und wiederholt worden ist, so dass der Fluss der Geschichte ein wenig ins Stocken geraten ist.
Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen.

Veröffentlicht am 04.07.2024

Frie und Robert

Man sieht sich
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Katrin Daliot hat dieses Buch sehr gefühlvoll eingesprochen und mich gut durch die Geschichte von Frie und Robert begleitet.
Es beginnt mit einem kurzen Prolog in der Gegenwart: das 30jährige Klassentreffen ...

Katrin Daliot hat dieses Buch sehr gefühlvoll eingesprochen und mich gut durch die Geschichte von Frie und Robert begleitet.
Es beginnt mit einem kurzen Prolog in der Gegenwart: das 30jährige Klassentreffen steht an und Frie hat eigentlich gar keine Lust, dorthin zu gehen, denn der Einzige, den sie treffen möchte, hat sich nicht angemeldet. Da hat sie sich extra erkundigt.
Doch dann ist Robert doch da und schon begeben wir uns auf eine Zeitreise zurück in die 1980er, als die beiden sich kennen gelernt haben.
Robert hat die Schule gewechselt und Frie zeigt ihm den Weg zu seinem Klassenraum. Sofort fühlen sie sich zueinander hingezogen, wagen das aber nicht dem anderen zu zeigen. Besonders die Passagen aus der Sicht von Robert zeigen, dass er Frie so gerne wiedersehen möchte und dabei aber auch cool erscheinen möchte.
Robert lebt mit seiner kranken Mutter in einer kleinen Wohnung und muss viele Aufgaben übernehmen, Frie lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einer Villa. Allerdings ist der Vater jähzornig und unberechenbar.
Nach dem Abi verlieren sie sich aus den Augen, treffen sich aber immer wieder - Man sieht sicht, das ist die Standardverabschiedung. Aber wird es mehr als Freundschaft zwischen ihnen geben?
Ein unterhaltsames Buch, das uns auf eine Zeitreise schickt und das von (verpassten) Chancen handelt und immer emotional ist, aber nicht in den Kitsch abrutscht.