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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Adaption

Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa
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Wer die Sage der Medusa aus der griechischen Mythologie kennt, der erlebt hier sicherlich kaum Überraschungen, aber wer sie nicht kennt, der wird bestimmt ein paar Mal erstaunt sein über gewisse Wendungen.
Adaptionen ...

Wer die Sage der Medusa aus der griechischen Mythologie kennt, der erlebt hier sicherlich kaum Überraschungen, aber wer sie nicht kennt, der wird bestimmt ein paar Mal erstaunt sein über gewisse Wendungen.
Adaptionen und Varianten von Mythologien gibt es seit einigen Jahren ja recht viele und die Qualität ist unterschiedlich.
Hier gibt es einen Touch von Feminismus, auch wenn die Unterhaltung definitiv im Vordergrund steht und auch stehen soll, immerhin ist es ein Jugendbuch.
Die Geschichte spielt in der Gegenwart und Isla - Medusa - ist Studentin und in der Vergangenheit, in der griechischen Antike. Es gibt immer wieder Wechsel in der Chronologie. Medusa wird hier nicht als durch und durch böse dargestellt, aber auch das ist nicht neu. Zwischendurch gab es immer wieder Stellen, die sich meiner Meinung nach etwas gezogen haben und dann verlief die Handlung wieder flotter.
Insgesamt eine gute Unterhaltung und auf die Fortsetzung freue ich mich.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Guter Auftakt

House of Bane and Blood (Order and Chaos, Band 1) – Packende Rivals to Lovers Romantasy
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Milla, Erbin eines Eisenbahn-Imperiums, soll verheiratet werden, doch sie gönnt sich noch eine letzte Nacht in Freiheit und so wird aus der geplanten Hochzeit nicht, stattdessen kommt es zu einem anderen ...

Milla, Erbin eines Eisenbahn-Imperiums, soll verheiratet werden, doch sie gönnt sich noch eine letzte Nacht in Freiheit und so wird aus der geplanten Hochzeit nicht, stattdessen kommt es zu einem anderen Vertrag, ausgerechnet mit dem Erben der Familie, die für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Aber ihre Familie braucht das Geld und es ist ja auch nur ein Handel. Denn Nico möchte Millas Hilfe bei der Suche nach einem Verbrecher.
In dieser Welt gibt es diejenigen mit Magie und diejenigen ohne Magie. Nico besitzt Magie, er kann unter Anderem kurz die Zeit anhalten. Die Magie wird hier vererbt.
Keine einfache Liebesgeschichte, es geht auch viel um Politik und vor allem Macht und vieles ist anderes, als es zuerst erscheint.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Milla und Nico und die Stimmen von Mona Fischer und Mario Lucas machen daraus eine noch bessere Geschichte. Und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 16.04.2026

Tod einer Krimiautorin

Sekundentod
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Das Buch beginnt schon mit einem spannenden Prolog, der viele Fragen offen lässt. Hier wird eine schwangere Frau entführt. Und dann schwenkt das Buch um und der Prolog könnte beinahe in Vergessenheit ...


Das Buch beginnt schon mit einem spannenden Prolog, der viele Fragen offen lässt. Hier wird eine schwangere Frau entführt. Und dann schwenkt das Buch um und der Prolog könnte beinahe in Vergessenheit geraten.
Autorin Rebecca Ganter wurde ermordet - und zwar perfiderweise genau so, wie sie es in einem ihrer Bücher beschrieben hat.
Kriminalkommissar Falko Cornelsen ermittelt und findet heraus, dass Rebecca nicht das erste Opfer ist, dass auf die Art und Weise gestorben ist, wie Rebecca es in einem ihrer Thriller beschrieben hat.
Ein eigenwilliger Ermittler mit so manch einer Macke, wechselnde Perspektiven, die die Spannung erhöhen und lange bleibt unklar, wie alles zusammen hängt, wird am Ende jedoch gut zusammen geführt.
Spannende Unterhaltung, spannend vorgetragen von Mario Wolf.

Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein Toter im Hotel Imperial

Die Hoteldetektivin
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Berlin, 1913, Emma Stein arbeitet als Hoteldetektivin im (fiktiven) Hotel Imperial. Hier steigt alles ab, was Rang und Namen hat, das edle Hotel wird gut beschrieben, aber auch einige der Arbeiten im Hintergrund, ...

Berlin, 1913, Emma Stein arbeitet als Hoteldetektivin im (fiktiven) Hotel Imperial. Hier steigt alles ab, was Rang und Namen hat, das edle Hotel wird gut beschrieben, aber auch einige der Arbeiten im Hintergrund, wenn auch eher am Rande.
Emma kennt das Hotel von klein auf, hat sie ihren Vater doch oft begleitet. Eines morgens findet sie in der exquisiten Suite 204 einen Fabrikanten, der sich anscheinend selbst das Leben genommen hat. Für die Polizei ist der Fall jedenfalls schnell klar, aber für Emma nicht.
Der Fall nimmt ganz langsam an Fahrt auf und wechselt immer mal wieder die Richtung, so dass es bis zum Schluss interessant bleibt.
Neben fiktiven gibt es auch Auftritte von realen Charakteren, wie zum Beispiel Sarah Bernhardt und sogar der Kaiser lässt sich sehen.
Neben der eher gemächlichen Krimihandlung gibt es viele Einblicke in den Alltag rund um ein Luxushotel, die politischen Ereignisse sind nur am Rande von Bedeutung, dafür aber ein Kaufhaus, Autos, Einblicke in diverse Wohnsituationen, die Polizei und ihre Arbeit etc.
Wer das Nachwort liest, erfährt noch mehr Interessantes über die Hintergründe.
Mir hat der Krimi gut gefallen und das Ende deutet an, dass weitere Fälle durchaus im Rahmen des Möglichen sind.

Veröffentlicht am 15.04.2026

Höchst amüsant

DUMONTs Unnützes Reisewissen England
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Ein neuer Band aus dieser wunderbaren Reihe. Dieses Mal haben wir uns lange Autofahrten mit der Lektüre "verkürzt" - gemeinsames Lesen bzw. Vorlesen war einfach noch besser, als sich alleine zu amüsieren. ...

Ein neuer Band aus dieser wunderbaren Reihe. Dieses Mal haben wir uns lange Autofahrten mit der Lektüre "verkürzt" - gemeinsames Lesen bzw. Vorlesen war einfach noch besser, als sich alleine zu amüsieren. Darum empfehle ich die Reihe auch unbedingt für kurzweilige Fahrten, die vielleicht sonst langweilig werden. Auch wenn man nicht gerade durch das beschriebene Land fährt, wenn doch, dann ist es natürlich noch besser.
Von A bis Z gibt es hier amüsante Details, mal mehr, mal weniger bekannt. Und dazu gibt es noch einige interessante oder überraschende Zahlen, Fakten und drei Geschichten, die wahr sind - oder aber nur wahr sein könnten. Die Auflösung gibt es am Ende des Buches.
Eine ganz besondere Anekdote ist diese: die Isles of Scilly waren doch tatsächlich bis 1986 in einem über 300 Jahre dauernden Kriegszustand mit den Niederlanden - und das Ganze war ein Versehen.
Beeindruckt hat mich die Geschichte über die Entwicklung des U-Bahn-Netzplanes, den wir heute für so selbstverständlich ansehen. Es gibt auch ein Regelwerk über die Zubereitung von Tee - der Autor ist bekannt.
Sehr kurzweilig, auch wenn einige Fakten bekannter als andere sind. Eine tolle Zusammenstellung.