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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

Wer Zeitreise-Romance mit Herz, schottischem Flair und starken Frauen mag, wird hier definitiv glücklich. Absolute Leseempfehlung!

Isla
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Für mich ist der Club der Zeitreisenden jedes Mal ein absolutes Wohlfühl-Highlight – und Islas Geschichte macht da keine Ausnahme. Kaum angefangen, war ich im schottischen Mittelalter angekommen. Diese ...

Für mich ist der Club der Zeitreisenden jedes Mal ein absolutes Wohlfühl-Highlight – und Islas Geschichte macht da keine Ausnahme. Kaum angefangen, war ich im schottischen Mittelalter angekommen. Diese Mischung aus moderner Frau, Highlands, Zeitreise und großer Liebe funktioniert für mich einfach jedes Mal.

Isla ist eine Figur, die mir sofort sympathisch war: verantwortungsbewusst, ein bisschen zögerlich, aber mit einer starken inneren Sehnsucht nach mehr.
Ihre Reise in die Vergangenheit ist spannend und emotional, und die Begegnung mit Ruaridh entwickelt sich ruhig, intensiv und glaubwürdig. Gerade dieses langsame Annähern hat mir sehr gefallen.

Besonders schön fand ich, dass nicht nur die Liebesgeschichte im Fokus steht, sondern auch Familie, Herkunft und Entscheidungen, die Konsequenzen haben. Dass bekannte Figuren aus den anderen Bänden auftauchen, hat sich angefühlt wie ein Treffen mit alten Freundinnen und rundet die Story wunderbar ab.
Der Schreibstil von Julia Stirling ist mir ja mittlerweile schon sehr vertraut. Er liest sich leicht, ist atmosphärisch und zieht einen so ins Buch hinein, dass man es kaum aus der Hand legen möchte. Für mich war Isla wieder wie ein Kurzurlaub – gemütlich, spannend und mit genau der richtigen Portion Gefühl.

Wer Zeitreise-Romance mit Herz, schottischem Flair und starken Frauen mag, wird hier definitiv glücklich. Absolute Leseempfehlung! 💙
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2026

Ein Auftakt mit starker Atmosphäre und Luft nach oben

Kingdom of Faewood
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Ich war sehr gespannt auf die neue Romantasy-Reihe von Krista Street, und mit „Kingdom of Faewood“ liefert sie einen soliden Auftakt.
Ganz so fesselnd wie ihre Fae von Eis und Schnee-Reihe empfand ich ...

Ich war sehr gespannt auf die neue Romantasy-Reihe von Krista Street, und mit „Kingdom of Faewood“ liefert sie einen soliden Auftakt.
Ganz so fesselnd wie ihre Fae von Eis und Schnee-Reihe empfand ich die Geschichte jedoch nicht. Dafür überzeugt der Roman mit einer düsteren Atmosphäre, vertrauten Romantasy-Elementen und einer langsam aufgebauten Liebesgeschichte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Elowen, eine Fae mit einer seltenen und mächtigen Gabe, die sie seit ihrer Kindheit zur Gefangenen macht. Ihr Leben ist geprägt von Kontrolle, Abhängigkeit und Angst, was ihr Verhalten zwar erklärt, es mir aber nicht leichter gemacht hat, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Trotz ihres Alters wirkt sie oft naiv und unselbstständig, und ihre persönliche Entwicklung zieht sich für meinen Geschmack etwas zu lange hin. Auch wenn ich ihre Situation nachvollziehen konnte, fiel es mir schwer, wirklich mit ihr warmzuwerden.

Mit Jax, dem sogenannten Dunklen Räuber, kommt Bewegung in die Handlung.
Er wirkt nicht wie ein klassischer Bad Guy, sondern behandelt sie respektvoll.
Dadurch entwickelt der Enemies-to-Lovers-Aspekt sich eher langsam. Grundsätzlich passte es gut zum Genre, mir war es aber stellenweise etwas zu ruhig.

Das Worldbuilding wird eher nebenbei aufgebaut und wirkt atmosphärisch, ohne zu überladen zu sein.
Die Handlung nimmt sich viel Zeit, was der Stimmung zugutekommt. Zwischendurch führte es meines Erachtens aber auch zu einigen Längen.

Gegen Ende zieht das Tempo deutlich an: Intrigen, Enthüllungen und ein gemeiner Cliffhanger machen neugierig auf die Fortsetzung.
Insgesamt ist es für mich ein ordentlicher Auftakt mit starker Atmosphäre und Luft nach oben, besonders was Spannung und Charakterentwicklung betrifft.

Wer Slow Burn Romantasy mit Fae, dunklen Geheimnissen und ruhiger Erzählweise mag, dürfte hier gut aufgehoben sein.
⭐️⭐️⭐️☆ (3,5 Sterne)

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein atmosphärischer Mystery-Roman mit einem starkem Setting

Der Schatten von Avamoore
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In "Der Schatten von Avamoore" entführt Nathan Winters uns in ein abgelegenes schottisches Dorf, umgeben von Mooren, Nebel und alten Legenden.

Die düstere Atmosphäre war für mich von Beginn an spürbar.
Das ...

In "Der Schatten von Avamoore" entführt Nathan Winters uns in ein abgelegenes schottisches Dorf, umgeben von Mooren, Nebel und alten Legenden.

Die düstere Atmosphäre war für mich von Beginn an spürbar.
Das Setting wirkt lebendig und bedrohlich zugleich. Man hat sofort das Gefühl, dass Fremde unerwünscht sind und Geheimnisse tief verwurzelt liegen.

Im Mittelpunkt steht Elisabeth, die nicht glauben will, dass ihr Verlobter einfach verschwunden oder ertrunken ist. Sie reist gemeinsam mit seinem Bruder Alexander nach Avamoore, um nach Antworten zu suchen. Doch die Dorfbewohner sind verschlossen und wenig hilfsbereit. Schnell wird klar, dass hier nicht alles so ist, wie es scheint, und dass viele Menschen etwas zu verbergen haben.

Elisabeth ist eine starke und mutige Hauptfigur, die mir sehr gut gefallen hat. Sie gibt nicht auf und lässt sich von niemandem einschüchtern. Alexander steht ihr zwar zur Seite, wirkt aber deutlich vorsichtiger und zurückhaltender. Zusammen ergänzen sie sich gut.

Die Geschichte lebt vor allem von der Atmosphäre. Das Moor, der Nebel und das geheimnisvolle Dorf sind sehr bildlich beschrieben. Die Spannung baut sich langsam auf, dafür bleibt lange unklar, was wirklich hinter den Ereignissen steckt. Genau das hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und die meiste Zeit auch angenehm locker, sodass sich das Buch trotz der düsteren Grundstimmung gut lesen lässt. Gegen Ende ging mir die Auflösung etwas zu schnell und verlor für meinen Geschmack ein wenig von dem vorher aufgebauten Grusel, weshalb es keine vollen fünf Sterne wurden.

Fazit:
Ein atmosphärischer Mystery-Roman mit einem starkem Setting, interessanten Figuren und einer konstant unheimlichen Stimmung. Ideal für alle, die langsame Spannung, düstere Orte und geheimnisvolle Geschichten mögen. ⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Eine emotionale, düstere und unglaublich fesselnde Fortsetzung

To Love a God
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Auch wenn mir der Einstieg zunächst etwas schwergefallen ist, hat mich "To Love a God" am Ende vollkommen überzeugt und emotional sehr berührt. Da es fast ein Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen ...

Auch wenn mir der Einstieg zunächst etwas schwergefallen ist, hat mich "To Love a God" am Ende vollkommen überzeugt und emotional sehr berührt. Da es fast ein Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, brauchte ich einen Moment, um wieder vollständig in die komplexe Welt einzutauchen. Sobald die Geschichte jedoch Fahrt aufnimmt, entwickelt sie einen starken Sog, dem man sich kaum entziehen kann.

Aurora steht in diesem Band vor vielen Herausforderungen, die sie deutlich reifer und stärker wirken lassen. Besonders gefallen hat mir, wie sie mit Coldens Gedächtnisverlust umgeht. Sie drängt ihn nicht, sondern respektiert seine Grenzen – auch wenn ihr das selbst sehr wehtut. Diese Zurückhaltung gibt ihrem Charakter viel Tiefe.
Colden ist durch den Verlust seiner Erinnerungen kaum wiederzuerkennen. Seine frühere Härte und Distanz stehen im starken Gegensatz zu dem Gott aus Band eins. Trotzdem verliebt er sich erneut in Aurora – langsam, vorsichtig und ganz ohne gemeinsame Erinnerungen. Diese zweite Annäherung hat für mich eine ganz besondere emotionale Intensität.

Auch das Worldbuilding entwickelt sich sehr gut weiter. Neue Schauplätze, politische Machtspiele, Intrigen und moralische Grauzonen sorgen für durchgehende Spannung. Besonders das Decidium und die damit verbundenen Wendungen bringen viel Dynamik in die Handlung.

Mit Cassius tritt zudem eine neue Figur auf, die mich sehr fasziniert hat. Er ist geheimnisvoll, strategisch und schwer einzuschätzen.
Der Schreibstil von Anna Benning ist wie gewohnt ein großes Highlight: flüssig, atmosphärisch und emotional. Spätestens in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich ist To Love a God alles andere als ein schwacher Mittelband. Die starke Figurenentwicklung, die neuen Konflikte und die emotionale Tiefe machen diesen Teil besonders gelungen. Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen – und der Cliffhanger tut richtig weh.

Fazit:
Eine mitreißende, gefühlvolle und düstere Fortsetzung mit starken Charakteren, intensiver Romantik und einem Worldbuilding, das immer mehr Tiefe bekommt. Für Fans von Enemies-to-Lovers, Forbidden Love und epischer Romantasy ein absolutes Highlight.
✨ Ganz klare 5 von 5 Sternen! ✨

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Cosy Romantasy mit kleinen Schwächen

Secrets - Five Hearts for a Witch: Paranormal Why Choose Romantasy
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Five Hearts for a Witch war für mich ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, hat mich aber nicht komplett überzeugt. Vor allem mit dem Reverse-Harem-Trope tue ich mich schwer, und das hat sich auch hier ...

Five Hearts for a Witch war für mich ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, hat mich aber nicht komplett überzeugt. Vor allem mit dem Reverse-Harem-Trope tue ich mich schwer, und das hat sich auch hier gezeigt.

Der Anfang ist ruhig, gemütlich und sehr atmosphärisch. Lange Zeit fühlt sich die Geschichte wie eine echte Wohlfühl-Fantasy an.
Im letzten Teil wird der Reverse-Harem-Aspekt zusammen mit dem Spice intensiver, was für mich persönlich dann etwas zu viel war.
Die Fantasy-Handlung bleibt aber immer wichtig.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kommt schnell durch die Seiten.
Rose mochte ich als Hauptfigur: sie ist sympathisch, ruhig und gut nachvollziehbar. Ihre Anpassung an die Regeln ihrer Familie war für mich zuerst etwas schwer zu verstehen, aber wahrscheinlich ist es in der Hexenwelt alles etwas anders.

Mein Highlight war ganz klar Philomena, Roses imaginäre Freundin. Sie ist frech, witzig und eine wirklich besondere Nebenfigur.
Die Jungs sind alle unterschiedlich und klar erkennbar. Die Anziehung zwischen ihnen und Rose ist gut beschrieben, auch wenn es für mich etwas seltsam war, dass sie sich zu allen gleich stark hingezogen fühlt.
Positiv fand ich, dass alle respektvoll sind und keine toxischen Verhaltensweisen zeigen.

Spannung entsteht durch Geheimnisse, heimliche Treffen und einige unerwartete Wendungen. Das Ende kam überraschend und macht schon etwas neugierig auf den nächsten Band.

Fazit:
Eine gemütliche Romantasy mit viel Gefühl, sympathischen Figuren und schöner Atmosphäre.
Für Fans von Why-Choose sicher lesenswert, für mich persönlich aber nur teilweise überzeugend. ⭐️⭐️⭐️½

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