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Veröffentlicht am 18.09.2024

Das Vergnügliche fehlt

Und täglich grüßt die MörderMitzi
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Merkwürdige Attentate eines Bogenschützen halten die Kufsteiner Polizei in Atem. Man kommt nicht hinter die Motive und Verdächtige gibt es zwar, aber die scheinen alle ein Alibi zu haben. Mitzi plant mit ...

Merkwürdige Attentate eines Bogenschützen halten die Kufsteiner Polizei in Atem. Man kommt nicht hinter die Motive und Verdächtige gibt es zwar, aber die scheinen alle ein Alibi zu haben. Mitzi plant mit Rudolfo die Eröffnung eines Cafés, da bekommt die verstörende Nachrichten von ihrem Bruder, der aber schon vor 20 Jahren bei einem Brand zusammen mit seinen Eltern ums Leben gekommen war. Revierchefin Agnes kann ihr nicht helfen, da sie mit dem Bogenschützenfall schon unter Druck steht. Und eigentlich lässt sich die Mitzi ohnehin nicht helfen, da sie ihren ganz eigenen Kopf hat. Und der nimmt in dieser Geschichte, die mit einem spannenden Setting beginnt, einfach zuviel Raum ein. Sowohl das Gedankenwälzen der Mitzi,als auch das der Agnes sind sehr raumgreifend, die Handlungen teils befremdlich. Was leider den Lesefluss etwas hemmt. Konnte man am Anfang noch über das Eine oder Andere schmunzeln, ging das im Verlaufe der Geschichte unter und zu einem Cosy Crime gehört einfach auch das Vergnügliche.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Leichter Kurzkrimi

Hummelstich - Folge 04
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Leichte Kost, dieser Kurzkrimi um ein Krokodil, eine Tote auf einer Hollywoodschaukel und illegale Müllentsorgung. Ach ja, eine Exotenschau und ein Großwildjäger spielen auch noch mit. Hobbydetektivin ...

Leichte Kost, dieser Kurzkrimi um ein Krokodil, eine Tote auf einer Hollywoodschaukel und illegale Müllentsorgung. Ach ja, eine Exotenschau und ein Großwildjäger spielen auch noch mit. Hobbydetektivin Bea löst den Fall, was Dorfpolizist Sven und dessen ehemaligen Chef Kurt etwas alt aussehen lässt. Ist aber eine amüsante Lektüre.

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Veröffentlicht am 16.09.2024

Beklemmend

Die rauen Nächte von Graz
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Eine verstörende Geschichte um eine aus einem Transporter geworfene Frau, die alsbald stirbt. Dem sie quasi vor die Füße geworfen wurde, ist ausgerechnet Achim Trost, den man wegen seiner eigenwilligen ...

Eine verstörende Geschichte um eine aus einem Transporter geworfene Frau, die alsbald stirbt. Dem sie quasi vor die Füße geworfen wurde, ist ausgerechnet Achim Trost, den man wegen seiner eigenwilligen und alleingängigen Ermittlerart zwar gerne aus der zuständigen Mordkommission geworfen hätte, der aber wegen seiner Erfolgsquote dennoch dabei ist, Sonderermittler des Bundeskriminalamts, und sich nun diesem Fall widmet. Äußerst erfolglos, denn Wochen später taucht immer noch nicht der Hauch einer Spur auf. Dafür gibt es zwei entführte Frauen. Die Geschichte befasst sich überwiegend mit den Albträumen, Panikattacken, verstörenden Visionen von Trost und den Hassattacken der Kollegen auf ihn. Das wirkt bedrückend, teilweise zutiefst deprimierend. Der eigentliche Krimi bleibt im Hintergrund und die Auflösung ist nicht wirklich schlüssig.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Dunkel, düster

Bis in alle Endlichkeit
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Die uralte Geschichte des Wunsches nach dem ewigen Leben, erschreckend und düster umgesetzt. Ein Privatdetektiv, der mit grenzwertigen Methoden Aufträge eines auch eher grenzwertigen Rechtsanwalts annimmt ...

Die uralte Geschichte des Wunsches nach dem ewigen Leben, erschreckend und düster umgesetzt. Ein Privatdetektiv, der mit grenzwertigen Methoden Aufträge eines auch eher grenzwertigen Rechtsanwalts annimmt und ausführt, dabei fast versehentlich in den vermeintlichen Selbstmord einer jungen Frau verwickelt wird und dann im Auftrag von deren Mutter versucht, herauszufinden was tatsächlich passiert ist. Von dann an geschehen nurmehr merkwürdige Dinge und er sieht sich einem extremen Fall des Klonens von Menschen gegenüber, in der jeder jederzeit über Leichen geht und – natürlich – wieder einmal höchste Kreise von Wirtschaftsbossen und Politikern verwickelt sind. Spannend geschrieben, liest sich flüssig weg. Aber die Methoden der Protagonisten bleiben moralisch fragwürdig, es kommen zu viele mit zuviel einfach so davon. Außerdem sollten Fehler wie u.a. auf S. 202/203 nicht vorkommen. Da hat der Detektiv Claires Notizbuch in deren Safe gefunden, das er Madeleine zu lesen gibt. Die ihm dann Madeleines Tagebuch zurückgibt. Das sie dann aber immer noch liest, um es auf der nächsten Seite zuzuklappen und zurückzugeben.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Seichter Cosy Crime

Nuss und Schluss. Ein Hansel & Pretzel Krimi
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Wer leichte Kost mag, Cosy Crimes mit leicht unbedarften Protagonisten, der ist hier richtig. Linn gerade erst nach einer gescheiterten Beziehung in Kitchener angekommen, stolpert über die Leiche der Stadträtin ...

Wer leichte Kost mag, Cosy Crimes mit leicht unbedarften Protagonisten, der ist hier richtig. Linn gerade erst nach einer gescheiterten Beziehung in Kitchener angekommen, stolpert über die Leiche der Stadträtin Stark. In den ermittelnden Kommissar, der ihrem Beuteschema - groß, blauäugig, blond - entspricht, verguckt sie sich prompt. Und steckt ihre Nase in Dinge, die sie eigentlich nichts angehen. Hört hier und da etwas, reimt sich dies und jenes zusammen, sagt dem von ihr vermuteten Täter seine Taten auf den Kopf zu. Dass sie die Zusammenhänge als einzige herausfindet, dass die Polizei extrem schlampig ermittelt - eher unglaubwürdig. Aber Cosy Crime eben.

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