Erschütternd
Dein ist die SühneEine erschütternde Geschichte, die etwas holprig beginnt. Dorothea, Inspektorin in der Abteilung „Gegen Leib und Leben“, aber im Archiv tätig - es wird nicht schlüssig erklärt, warum das so ist - wird ...
Eine erschütternde Geschichte, die etwas holprig beginnt. Dorothea, Inspektorin in der Abteilung „Gegen Leib und Leben“, aber im Archiv tätig - es wird nicht schlüssig erklärt, warum das so ist - wird von der jungen Theresa bedrängt, sich des Falles ihres ermordeten Vaters anzunehmen, der vor fast zwanzig Jahren Opfer eines Raubmordes wurde. Theresa glaubt nicht an Raubmord und will den Fall neu aufgerollt sehen. Sie hofft, dass Dorothea inoffiziell ermitteln kann. Aber Dorothea hat selbst mit vielfältigen Problemen zu kämpfen, u.a. mit dem unaufgeklärten Mord an ihrem Vater, der nun auch schon annähernd zwei Jahrzehnte zurückliegt. Und mit ihrer inneren Zerrissenheit, ihren Selbstzweifeln, ihrem Gefühl von Unzulänglichkeit. Die nehmen am Anfang so überhand, dass man von ihr schwer genervt ist. Das ändert sich zum Glück im Verlauf der Ereignisse und ihrer ungenehmigten Ermittlungen, die erst ganz am Ende zu einer ungewollten Auflösung führen und die Frage aufwerfen, ob nicht doch einiges besser im Dunkeln geblieben wäre. Das was Dorothea gemeinsam mit Konstantin, einem Kollegen, aufdeckt, ist erschütternd. Die Geschichte, bis auf den Anfang, flüssig und temporeich erzählt. Mit einem bedrückenden Schluss und sehr nachdenklich stimmend.