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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2023

Spassig

Straße nach überallhin
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3.5 Sterne
Typischer 70er Jahre-Sci Fi-Roman. Nicht zu viele Seiten, recht irr und konfus, trotzdem spassig und spannend. Lässt gegen Ende hin nach.

3.5 Sterne
Typischer 70er Jahre-Sci Fi-Roman. Nicht zu viele Seiten, recht irr und konfus, trotzdem spassig und spannend. Lässt gegen Ende hin nach.

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Puuuh... I don't get the hype

Things We Never Got Over (Knockemout 1)
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Es war nicht meins.
Die Kombi Grumpy Wannabe Badboy & durchgeplantes Naivchen hat zwar für ein paar Schmunzler gesorgt.
Die Found Family war ganz nice.
Und dass die weiblichen Protas aus toxischen Beziehungen ...

Es war nicht meins.
Die Kombi Grumpy Wannabe Badboy & durchgeplantes Naivchen hat zwar für ein paar Schmunzler gesorgt.
Die Found Family war ganz nice.
Und dass die weiblichen Protas aus toxischen Beziehungen endlich Heilung erfahren hat mir gefallen.
Aber sonst?
Der Smut war strange und für mich unnötig viel, zumal es nicht wirklich viel zur Geschichte beigetragen hat.
Die Protas waren sooo mühsam.
Seine Eifersucht? Hello red flag!
Und dann das ewige Mädchen- und Jungszeugs. Sie trug "mädchenhafte" Blabla. Ich dachte wir wären da langsam darüber hinaus...
Und alles war einfach too much.
Zu viel Friede, Freude, Eierkuchen.
Zu viel des Guten.
Und das Ende. Wtf? Einfach masslos übertrieben.

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Interessant mit Abstrichen

Die unsichtbare Bibliothek
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Worum geht es?
Irene ist eine Bibliothekarin in DER Bibliothek: Irgendwo im Nirgendwo zwischen Raum und Zeit. Gelegentlich muss sie für diese Bücher von besonderer Wichtigkeit besorgen. Ihr aktueller Auftrag ...

Worum geht es?
Irene ist eine Bibliothekarin in DER Bibliothek: Irgendwo im Nirgendwo zwischen Raum und Zeit. Gelegentlich muss sie für diese Bücher von besonderer Wichtigkeit besorgen. Ihr aktueller Auftrag führt sie ins London einer Parallelwelt, wo sie mit einem Auszubildenden eine spezielle Version der grimmschen Märchen holen soll. Doch ziemlich schnell artet diese doch eigentlich einfache Suche in ein gefährliches Abenteuer aus.

Wie hat es mir gefallen?
Das Setting hat mir mega gefallen; sowohl die Bibliothek selber als auch das viktorianische London mit Steampunk- und Magie-Elementen.
Den Schreibstil fand ich etwas anstrengend, denn Irene spricht/denkt auch ausserhalb des viktorianischen Londons sehr hochgestochen und umständlich. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, ich verliere mitten im Text den Faden (und ich lese beruflich juristische und medizinische Berichte - es ist also nicht so, als ob ich anspruchsvolle Texte nicht gewohnt bin...).
Die Dialoge und Theorie-Anteile fand ich entsprechend anstrengend und manchmal öde.
Dafür war die Story gut und die Action-Anteile waren wie ein rasanter Kinofilm in meinem Kopf.
Irene war als Protagonsistin mittelmässig. Sie ist so hochgestochen langweilig wie ihre Sprache. Nicht sehr sympa leider.

Alles in allem eine coole Story mit ein paar dollen Abstrichen.
Band 2 werde ich wahrscheinlich auch noch lesen, denn gepackt hats mich allemal.

⭐️⭐️⭐️.5

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Veröffentlicht am 11.06.2023

Kommt nicht an Band 1 ran

The Atlas Paradox
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Sie alle hatten sich verändert, und das Archiv hatte sie fest im Griff. Denn wie konnte jemand nach all den Erfahrungen des letzten Jahres noch der Meinung sein, dass er oder sie das Schicksal nicht mit ...

Sie alle hatten sich verändert, und das Archiv hatte sie fest im Griff. Denn wie konnte jemand nach all den Erfahrungen des letzten Jahres noch der Meinung sein, dass er oder sie das Schicksal nicht mit den eigenen Händen formte?
S. 404/Tolino

Achtung, Band 2 der Reihe, diese Rezension enthält ggf. Spoiler zu Band 1 der Reihe.

Inhalt
Nach den Geschehnissen im ersten Jahr in der Alexandrinischen Gemeinschaft sollen sich die übriggebliebenen Auserwählten nun ihren eigenen Forschungen widmen. Während sie alle versuchen ihren Platz in der Gesellschaft und in der Zukunft zu finden, verbündet sich um sie herum der Feind und bald schon werden sie sich entscheiden müssen, welcher Seite sie sich anschliessen.

Meine Meinung
Band 1 war DAS Highlight für mich im letzten Jahr. Kein Wunder habe ich diesen zweiten Teil herbeigesehnt wie kein anderes Buch. Und dann war es da und ich habe begonnen zu lesen und ... habe mich zutiefst gelangweilt. Weg war der Zauber, die Spannung, das Spezielle aus Band 1.

Die ersten ca. 100 Seiten drehen sich um die Initiation der fünf übriggebliebenen Auserwählten und gääääähn. Es passiert einfach nichts. Da war ich dann versucht abzubrechen. Aber weil ich irgendwie nicht so recht Abschied nehmen wollte von den Charakteren, habe ich mir dann das Hörbuch geholt. Der Sprecher macht seine Sache echt gut und so habe ich das Buch dann doch noch beenden können.

Es wurde zunehmend spannender zum Glück. Wo ich in Teil 1 noch die Dialog-Monolog-Theorie-Übermacht gelobt habe, war ich hier froh, wenn es mal eben nicht nur darum ging sondern auch mal Action in die Story kam. Wobei die Monologe fand ich eigentlich immer faszinierend. Sie haben wikrlich viel zur Charaktertiefe und -entwicklung beigesteuert - was mir dann schlussendlich auch hier wieder gefallen hat.

Dafür fand ich hier die philosophischen, quantenphysikalischen und durch und durch theoretischen Abwandlungen schlecht umgesetzt - in einem notabene Fantasywerk sollte man als Leser:in schon folgen können ohne ein entsprechendes Studium absolviert zu haben. Manchmal hab ich da aber einfach den Faden verloren.

Dasselbe gilt für den roten Faden. Der hüpft und spinnt sich kreuz und quer durch die Geschichte und manchmal musste ich zurückspulen um selber den Faden nicht zu verlieren. Da hätte die Autorin noch etwas mehr Zeit ins Plotten stecken dürfen - so wirkt es etwas gar zusammengewürfelt.

Fazit
Wirklich interessante Charaktere die meiner Meinung nach wunderbar geschaffen und entwickelt sind, treffen in einer nicht sehr schlüssigen und teils seeehr langatmigen Story aufeinander. Umsetzung: leider mangelhaft. Band 2 kam für mich nicht mal annähernd an seinen Vorgänger ran.

3 Sterne

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Veröffentlicht am 24.04.2023

Sei die Heldin deiner eigenen Geschichte

Cinderella ist tot
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Ich will nicht von einem Ritter in strahlender Rüstung gerettet werden. Ich möchte die Rüstung tragen und ich würde gerne diejenige sein, die rettet.
S. 24

Inhalt
Cinderellas Königreich, 200 Jahre nach ...

Ich will nicht von einem Ritter in strahlender Rüstung gerettet werden. Ich möchte die Rüstung tragen und ich würde gerne diejenige sein, die rettet.
S. 24

Inhalt
Cinderellas Königreich, 200 Jahre nach jener Ballnacht, in der diese ihren Märchenprinzen fand:
Wie alle jungen Frauen in Mersailles muss Sophia zum königlichen Ball gehen und hoffen, dass einer der Männer sie erwählt. Doch sie würde lieber nicht gehen, denn die Regeln des Königs sind nur da, um Frauen zu unterdrücken. Und sowieso möchte sie lieber mit ihrer besten Freundin zusammen sein, als mit irgendeinem Mann.
Und so schmiedet sie einen Plan zur Flucht - und trifft unerwartet auf eine Gleichgesinnte, die die selbe rebellische Ader zu haben scheint. Doch können sie ihrem Schicksal, das durch Cinderellas Geschichte vorherbestimmt ist, entfliehen?

Meine Meinung
Klang gut und war gut!
Eine queerfeministische Märcheninterpretation, die mir sehr gut gefallen - und mich aufgrund der Parallelen zur Realität auch oft wütend gemacht hat.
Trotzdem bleibt es eine Jugendromanze und ich fand es etwas schade, dass das Buch dieser nicht entwachsen konnte. Es bleibt etwas seicht in der Handlung, die Protagonistin ist teils gar naiv und weltfremd, ihre Gefühle sind sprunghafter Natur. Und überraschen konnte mich leider auch keiner der Plottwists.
Dennoch habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und vergebe

4 Sterne

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