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Veröffentlicht am 19.02.2020

Atemberaubende Geschichte für junge Entdecker und Abenteurer

Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)
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Inhalt:
Die mächtige Geografische Gesellschaft hat zu einem Wettlauf ausgerufen: Dem Forscher, der als Erster das noch unentdeckte Südpolaris erreicht, winken Geld, Ruhm und Ehre. Ernest Brightstorm, der ...

Inhalt:
Die mächtige Geografische Gesellschaft hat zu einem Wettlauf ausgerufen: Dem Forscher, der als Erster das noch unentdeckte Südpolaris erreicht, winken Geld, Ruhm und Ehre. Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Arthur und Marie, hat sich mit seinem Wolkenschiff auf den Weg zum südlichsten Punkt der Welt gemacht. Gespannt warten die Geschwister auf seine Rückkehr.
Doch dann erreicht sie eine beunruhigende Nachricht: Ernest Brightstorm wird vermisst! Arthur und Marie heuern bei einer Expedition der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer an, die ebenfalls mit ihrem Schiff Südpolaris erreichen will. Die Zwillinge hoffen, so eine Spur ihres Vaters zu finden. Werden die Kinder auf ihrer abenteuerlichen Fahrt die Antworten bekommen, auf die sie hoffen?

Meinung:
Nachdem Arthur und Maries Vater, der Entdecker Ernest Brightstorm, seit seiner letzten Expedition zum unentdeckten Südpolaris vermisst wird, wollen die beiden Kinder unbedingt ebenfalls dorthin reisen, um ihren Vater zu suchen. Als die Geografische Gesellschaft einen Wettlauf nach Südpolaris ausruft, wissen Arthur und Marie, dass sie es irgendwie schaffen müssen, auf eines der Flugschiffe zu gelangen, die sich auf den Weg nach Südpolaris machen. Und so landen sie an Bord der mutigen und jungen Forscherin Harriet Culpfeffer. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, fühlte ich mich sofort an die Reihe „Der Polarbären Entdeckerclub“ erinnert. Nach dem Lesen kann ich sagen, dass Fans dieser Reihe auch unbedingt zu „Das Wolkenschiff“ greifen sollten.

Schon nach den ersten paar Seiten war ich total gefangen von Arthur und Maries Geschichte. Denn innerhalb kürzester Zeit verlieren die beiden Kinder ihr Haus und erfahren, dass ihr Vater vermisst wird. Sie werden zu einer Pflegefamilie geschickt, die sie als billige Hilfskräfte von früh bis spät knechten lässt. Der Wunsch, die Ehre ihrer Familie wiederherzustellen und ihren Vater zu finden wird immer größer. Und so bewerben sich Arthur und Marie bei Harriet Culpfeffer, um einen Platz auf ihrem fliegenden Schiff zu erhalten.

Ich hatte bereits erwähnt, dass mich die Geschichte zu Beginn ein wenig an eine andere Kinderbuchreihe erinnert hat. Noch stärker fällt jedoch mein Vergleich zu „In 80 Tagen um die Welt aus“. „Das Wolkenschiff“ wirkt wie eine Version für jüngere Leser. Dies ist für mich auch absolut keine negative Kritik. Viel mehr hat mir dieser Aspekt richtig gut gefallen.

Auch die Charaktere sind absolut gelungen. Marie ist der Technikfuchs in der Familie und tüftelt gerne an technischen Dingen herum. Arthur hingegen wird aufgrund seines fehlenden Armes von anderen Menschen immer angestarrt und mit komischen Blicken bedacht. Da hilft es auch nicht viel, dass Marie ihm einen Metallarm konstruiert hat. Die beiden Kinder verbindet eine große Geschwisterliebe und sie gehen gemeinsam durch dick und dünn.
Besonders gut gefallen haben mir jedoch die Nebencharaktere. Allen voran die junge und dynamische Forscherin Harriet Culpfeffer. Harriet ist wahnsinnig mutig und ihre klugen Augen nehmen mehr wahr, als man im ersten Moment vermutet.
Butler Welby wirkt zwar ein wenig brummig und verschlossen, hat das Herz jedoch am rechten Fleck. Für Harriet würde er einfach alles tun.
Am besten unterhalten hat mich jedoch Felicitas, die als Köchin bei Harriet anheuert und immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat.

Ein Hauch Magie darf in dieser Geschichte natürlich nicht fehlen. Und so trifft der Leser auf Weisewesen oder Gedankenwölfe. Aber auch die Welt, durch die Arthur und Marie reisen, ist sehr fantastisch und magisch.
So warten auf den Leser ein tolles Setting und ein geniales Abenteuer. Auch die ein oder andere Überraschung dürfte junge Leser begeistern.

Fazit:
„Der Polarbären-Entdeckerclub“ meets „In 80 Tagen um die Welt“ so würde ich „Das Wolkenschiff“ beschreiben. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Eine tolle und sehr abenteuerliche Geschichte wird Kinder ab 10 Jahren in ihren Bann ziehen und nur schwer wieder loslassen.
Arthur und Marie begegnen in ihrem ersten Abenteuer magischen Wesen, besonderen Königen und erforschen neue Gebiete.
Von mir gibt es am Ende 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Mein Sohn war mal wieder begeistert!

Käpt'n Sharky – Das Geheimnis der Schildkrötenkönigin
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Inhalt:
Als Käpt’n Sharky und seine Mannschaft der Schildkröteninsel einen Besuch abstatten, werden sie plötzlich überfallen. Hilflos müssen sie zusehen, wie Käpt’n Rufus und seine finstere Bande mit einem ...

Inhalt:
Als Käpt’n Sharky und seine Mannschaft der Schildkröteninsel einen Besuch abstatten, werden sie plötzlich überfallen. Hilflos müssen sie zusehen, wie Käpt’n Rufus und seine finstere Bande mit einem einzigen gezielten Kanonenschuss ihr Schiff versenken und ihre Freundin Isi, die kleine Schildkröte, entführen! Doch Tschakai, die Königin aller Schildkröten, die seit Urzeiten auf der Insel lebt, kann ihnen helfen: mit einem magischen Schiff! Ob es Sharky und seiner Crew damit gelingt, Käpt’n Rufus zu stellen und Isi zu retten …?

Meinung:
Beim Besuch der Schildkröteninsel werden Käpt’n Sharky und seine Mannschaft überfallen. Der gemeine Käpt’n Rufus und seine Crew versenken das Schiff und nehmen die kleine Schildkröte Isi gefangen. Dank der Hilfe von Schildkrötenkönigin Tschakai erhält Käpt’n Sharky ein neues Schiff, mit dem er sich auf die Suche nach Käpt’n Rufus und seiner Crew begibt, um Isi zu befreien.

Ein neues Käpt’n Sharky Buch bleibt bei uns Zuhause nicht lange ungelesen. Mit einem lauten Jubelruf nahm mein Sohn das neueste Abenteuer des kleinen Kapitäns entgegen. Natürlich musste ich ihm sofort die Geschichte vorlesen und schon nach kurzer Zeit waren wir beide vertieft in die Welt von Käpt’n Sharky und seinen Freunden.

In diesem Buch dreht sich alles um die Schildkröteninsel und deren Bewohner. Gleich beim Aufklappen erwartet den Leser eine wunderschöne Karte der Schildkröteninsel.
Die Zeichnungen haben meinen Sohn wieder sehr begeistert. Vor allen Dingen die vielen Schiffe haben ihm sehr gut gefallen. Sobald ein neues Schiff skizziert wurde, mussten wir uns dieses erst einmal ganz genau angucken.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 3 Jahren. Mein Sohn mit seinen knapp vier Jahren war, wie bereits erwähnt, schwer angetan von diesem Buch. Nach dem ersten Durchlesen mussten wir die Geschichte gleich noch mal lesen. Da er momentan die TV-Serie Wickie so liebt, war auch diese Geschichte über Piraten, Seeschlachten und Abenteuer genau nach seinem Geschmack.

Fazit:
Wie nicht anders zu erwarten hat auch das neueste Abenteuer von Käpt’n Sharky großen Anklang bei uns Zuhause gefunden. Die Elemente rund um die Schildkröten, eine packende Kampfszene auf einem Piratenschiff und jede Menge tolle Illustrationen sorgten für große Augen bei meinem Sohn.
Von daher gibt es natürlich 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Tolles Fledermausabenteuer mit klarem Fokus auf den Naturschutz

Sandor Der geheime Schwarm
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Inhalt:
Im neuen Abenteuer finden Jendrik und seine Freunde heraus, warum Fledermäuse immer weniger Nahrung finden. Ein blühendes Rapsfeld, in dem fast keine Insekten leben, scheint der entscheidende Hinweis ...

Inhalt:
Im neuen Abenteuer finden Jendrik und seine Freunde heraus, warum Fledermäuse immer weniger Nahrung finden. Ein blühendes Rapsfeld, in dem fast keine Insekten leben, scheint der entscheidende Hinweis zur Lösung des Rätsels. Was verbirgt der Bauer in seiner Scheune? Um Sandor zu beschützen, muss Jendrik etwas Ungewöhnliches wagen. Gemeinsam sorgen Kinder, die sprechende Fledermaus Sandor und viele andere Tiere für großen Aufruhr. Schaffen sie es, die Erwachsenen mit ihren guten Ideen zu überzeugen?

Meinung:
Jendrik und Sandor stellen fest, dass plötzlich immer mehr Fledermäuse zugrunde gehen und aufgrund zu wenig Nahrung sterben. Als die beiden auch noch eine gefährliche Entdeckung in der Scheune des Bauern machen, ist ihnen klar, dass etwas gegen das Artensterben unternommen werden muss. Doch wie sollen Jendrik und seine Freunde die Menschen auf die Geschehnisse aufmerksam machen? Denn einer Gruppe Kinder wird nur schwer Aufmerksamkeit geschenkt.

Ich habe schon einige positive Meinungen zur Sandor-Reihe gehört und da ich gerne Bücher über Fledermäuse lese, wollte ich Sandor und seinem Freund Jendrik gerne eine Chance geben.
In die Geschichte bin ich auch ohne Probleme hineingekommen. Man muss also nicht die Vorgänger gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Jede Geschichte endet zudem in sich abgeschlossen.

Ab der ersten Seite mochte ich Jendrik und seine Fledermaus Sandor wahnsinnig gerne. Auch die Geschichte konnte mich überzeugen, denn Autorin Dorothea Flechsig hat hier ein hochaktuelles Thema den Kindern auf einfache Art und Weise nähergebracht.
In diesem Buch dreht sich viel um das Aussterben der Fledermäuse, aber auch um das Insektensterben. Besonders gut hat mir an dieser Geschichte gefallen, dass nicht nur eine Seite – nämlich die der Tierschützer – sondern auch die Seite der Bauern aufgezeigt wird. So wurde ein Verständnis für beide Parteien geschaffen und die Erkenntnis bleibt, dass man es nur gemeinsam schaffen kann das Problem in den Griff zu bekommen.

Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 6 Jahren. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie gut die Kleinen schon die Problematik rund um das Aussterben von Fledermäusen und Insekten greifen und verstehen können. Wenn man das Buch jedoch mit seinen Kindern gemeinsam liest, kann man offene Fragen aber sehr gut klären.

Die Zeichnungen werden von Illustratorin Katrin Inzinger beigesteuert. Besonders gefallen hat mir, dass diese sogar farbig gedruckt wurden. Zudem gibt es richtig viele Bilder in dem Buch zu betrachten – große Klasse!

Ein besonderes Augenmerk verdient das informative und ausführliche Nachwort. Denn hier werden noch einmal einige wichtige Informationen für den Leser aufgegriffen. Zum Beispiel wird Wissenswertes über Fledermäuse und Umweltgifte vermittelt oder auch was genau sich hinter Umweltgiften verbirgt. Genauso werden aber auch die Punkte „Was ist zu tun?“ und „Was können wir tun?“ aufgearbeitet. So wird bereits den kleinen Lesern vermittelt, dass man selbst aktiv werden kann, in dem man z. B. Blühwiesen oder Biogärten in seinem Garten anlegt.

Fazit:
Sehr empfehlenswert und hochaktuell ist dieser vierte Band der Sandor-Reihe. Denn in diesem werden das Insektensterben und die Folgen dessen gut aufgegriffen und verarbeitet. Dabei wird nicht mit erhobenem Zeigefinger gegen die Bauern und ihre Pestizide vorgegangen, sondern viel mehr beide Seiten der Medaille beleuchtet. Besonders das Nachwort bietet interessante Fakten und Lösungsansätze für Jedermann.
Hochverdiente 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Spannendes Hexenabenteuer für Jung und Alt

Magic Maila (Band 1)
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Inhalt:
Mit einem riesigen Knall beginnt das Chaos in Mailas Leben. Als ihrer Oma Luna beim Brauen von Jungbrunnenlikör der Hexenkessel explodiert, können etliche magische Wesen und Gegenstände aus dem ...

Inhalt:
Mit einem riesigen Knall beginnt das Chaos in Mailas Leben. Als ihrer Oma Luna beim Brauen von Jungbrunnenlikör der Hexenkessel explodiert, können etliche magische Wesen und Gegenstände aus dem Zauberladen der Familie ausbüxen. Und zwar in die Menschenwelt! Die weitgereiste Tante Juna versucht ihr Bestes, um die Ausreißer zurückzubringen. Aber allein schafft sie es nicht. Jetzt muss die 13-jährige Maila helfen, die als Einzige der Familie ebenfalls in die Menschenwelt reisen kann. Zaubern ist dabei allerdings streng verboten. Genauso wie Verlieben. Eigentlich. Denn Herzensdinge haben – genau wie Zaubereien – den Hang, aus dem Ruder zu laufen …

Meinung:
Mailas Leben steht plötzlich Kopf. Denn ihrer Oma Luna ist beim Brauen eines Jungbrunnenlikörs der Hexenkessel explodiert. Nun konnten etliche magische Gegenstände und Wesen aus dem Zauberladen von Mailas Familie in die Menschenwelt entfliehen. Maila ist jedoch das einzige Familienmitglied, neben Oma Luna, die in die Menschenwelt reisen kann. Da Oma Luna aber Einreiseverbot in die Menschenwelt hat, ist es an Maila, die Welt der Menschen zu besuchen und die verloren gegangenen Gegenstände wieder einzufangen. Zum Glück lebt ihre Tante Juna schon seit etlichen Jahren in der Menschenwelt und kennt sich dort bestens aus. So zieht Maila übergangsweise bei Tanja Juna ein, muss jedoch auf ihre magischen Fähigkeiten verzichten. Denn Tante Juna möchte auf keinen Fall, dass ihr Mann Justus etwas von den magischen Fähigkeiten ihrer Familie mitbekommt.

Seit „Bibi Blocksberg“ und „Die kleine Hexe“ bin ich ein riesiger Fan von Hexengeschichten und fiebere jedem neuen Buch, was in diesen Bereich geht, sehr entgegen. Von daher habe ich mich riesig darüber gefreut, als ich dieses Schmuckstück in der Vorschau des Verlages entdeckt habe. Bisher habe ich noch kein Buch von Autorin Marliese Arold gelesen und so freute ich mich doppelt auf diese Geschichte.

Gleich nach den ersten Seiten war ich bereits total in Mailas magischer Welt gefangen. Mir gefiel der Umstand wahnsinnig gut, dass Maila bisher keine Berührungspunkte mit der Menschenwelt hatte und daher vielen Dingen, die für uns ganz normal sind, etwas skeptisch entgegenblickt. Auch das Leben bei ihrer Tante ist alles andere als einfach. Denn Onkel Justus darf auf gar keinen Fall wissen, dass Maila und Juna Hexen sind.

Maila ist ein aufgeweckter Charakter. Sie zaubert für ihr Leben gern. Daher könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es der Junghexe fällt, bei Tante Juna nicht mehr zu zaubern. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich erwähne, dass Maila natürlich nicht ganz ohne Hexerei durch diese Geschichte kommt.
Natürlich darf auch ein magischer Begleiter nicht an Mailas Seite fehlen. In diesem Fall ist das Wilbur, ein echter Vogel, der in einer Kuckucksuhr zu Hause ist.

Tante Juna und Onkel Justus hingegen sind Familienmitglieder, denen die Herzen der Leser nicht sofort zufliegen dürften. Denn Tante Juna versucht mit allen Mitteln ihr Geheimnis vor Justus zu bewahren. Dabei kommt sie nicht in jeder Situation sympathisch rüber. Ich mochte sie dennoch gern.
Onkel Justus, der gleichzeitig der Schuldirektor an Mailas neuer Schule in der Menschenwelt ist, ist da schon eine andere Hausnummer. Man fragt sich einfach zwangsläufig, was Tante Juna an ihm gefunden hat, dass sie ihn sogar geheiratet hat. Ich fand es herrlich erfrischend, dass man als Leser bei Onkel Justus lange Zeit einfach nicht weiß woran man ist. Dies hat meinen Lesespaß ungemein nach oben getrieben, da ich mir diverse Auflösungen vorgestellt habe.

Autorin Marliese Arold hat einen wunderschönen Schreibstil, der perfekt für die Altersgruppe ab 10 Jahren passt. Die Geschichte liest sich flüssig und überzeugt an den richtigen Stellen. Besonders gegen Ende der Geschichte gibt es ein paar Enthüllungen, die man nicht unbedingt erwarten konnte. Ich war gerade vom Ende sehr begeistert. Dieses endet recht offen, sodass man sich auf einen zweiten Band freuen kann.

Fazit:
„Magic Maila“ ist ein zauberhaftes Abenteuer für hexenbegeisterte Jungs und Mädchen ab 10 Jahren. Maila muss in ihrem ersten Abenteuer in die Welt der Menschen reisen und magische Gegenstände wiederfinden. Dabei gibt es viele witzige, aber auch viele spannende Situationen für Maila zu bewältigen.
Maila bekommt für ihr erstes Abenteuer 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Tolle Kriminaltaubenfälle für junge Leser im Comicstil

Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1)
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Inhalt:
Falls du es noch nicht wusstest: Die Knallharten Tauben sind die besten Ermittler der Stadt. Felsi und seine Tauben-Gang jagen das Böse und lösen auch die schwierigsten Fälle. Warum sind alle Brotkrumen ...

Inhalt:
Falls du es noch nicht wusstest: Die Knallharten Tauben sind die besten Ermittler der Stadt. Felsi und seine Tauben-Gang jagen das Böse und lösen auch die schwierigsten Fälle. Warum sind alle Brotkrumen verschwunden? Wer entführt die Fledermäuse? Und was, bitteschön, gibt es heute zum Abendessen? Dabei helfen ihnen ihre supergurrrten Super- äh, Taubenkräfte! Falls du dich also jemals gefragt hast, warum Tauben so krass drauf sind: Hier kommt die Antwort!

Meinung:
Die Taube Felsi lebt mit ihren Artgenossen und vielen anderen Tieren auf einem Bauernhof. Doch Felsi ist überzeugt davon, dass es eigentlich noch so viel mehr im Leben geben muss, als nur diesen Bauernhof. Als dann eines Tages eine andere Taube auftaucht und ihn bittet, einer Gruppe von Tauben die Kriminalfälle löst beizutreten, ist Felsi sofort begeistert. In der Stadt angekommen gilt es auch gleich den ersten Fall zu lösen. Denn die Brotkrumen in einem Park sind plötzlich spurlos verschwunden. In weiteren Fällen gilt es herauszufinden, wer die Fledermäuse entführt hat und wie man zwei Schurken das Handwerk legen kann.

Da ich bereits die anderen drei Titel aus dem Loewe-Wow Programm verschlungen habe, wollte ich mir nun auch ein Bild über die knallharten Tauben machen. Aber vorab noch ein paar Worte zu Loewe-Wow.
Mit diesem Imprint möchte der Verlag nämlich ein neues, revolutionäres Kinderbuchprogramm ins Leben rufen. Durch die modernen Medien hat sich das Leseverhalten der Kinder stark verändert. Daher möchte man nun neue Wege gehen und versucht spannende Geschichten in eine angepasste Text-Bild-Gestaltung zu setzen.

In diesem Buch begeben sich die jungen Leser gemeinsam mit einer Gruppe Tauben, auch die Knallharten Tauben genannt, auf kriminalistische Suche. In drei Fällen gilt es den Tätern auf die Spur zu kommen. Der erste Fall trägt den Namen „Das große Krümel-Mysterium“ und die Tauben müssen herausfinden, warum es im Park, in dem es eigentlich nur so vor Krümeln wimmelt, plötzlich keine Krümel mehr zu finden gibt.
Der zweite Fall trägt den Namen „Der Fledermausfänger“. In dieser Geschichte werden jeden Tag Fledermäuse gefangen genommen. Warum und wer steckt dahinter?
Im letzten Fall, der den Namen „Gefahr beim Foodtruck-Festival“ trägt, tun sich die Bösewichte aus den ersten beiden Fällen zusammen und die Tauben müssen all ihr Können aufbieten, um den Gaunern das Handwerk zu legen.

Insgesamt vier Tauben mit den Namen Felsi, Tümmel, Bringer und Locka stürzen sich in die Kriminalfälle und beweisen immer wieder ungeheuren Einsatz und Mut. Am Ende des Buches gibt es noch eine kurze Erläuterung zu den verschiedenen Taubenarten. Dies hat mir als zusätzliche Information richtig gut gefallen.

Das Buch ist, wie die anderen Bücher des Programms, wie eine Art Comic aufgebaut. So gibt es wahnsinnig viele und vor allen Dingen witzige Zeichnungen zu bewundern, die die Eigenschaften der verschiedenen Tauben noch besser einfangen. Ich muss gestehen, dass mir nicht jeder Gag gefallen hat und ich die Tauben teilweise eher etwas anstrengend als witzig fand. Ich denke aber, dass die eigentliche Zielgruppe, nämlich Kinder ab 8 Jahren, sehr gut unterhalten wird.
Die vom Autor eingebauten Wortspiele (z. B. supergurrrt = supergut) fand ich jedoch sehr kreativ und lustig.

Fazit:
Habt ihr Kinder zu Hause sitzen, die gerne Kriminalfälle lösen, aber eigentlich eher ein Lesemuffel sind? Dann sollten ihr ihnen die Knallharten Tauben in die Hand drücken. In drei witzigen Kriminalfällen geben die Tauben alles, um den Täter zu überführen. Mir persönlich war die Art der Tauben stellenweise ein wenig zu anstrengend.
Dennoch vergebe ich sehr gerne 4 von 5 Hörnchen.

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