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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Welt voller magischer Spiele

Game of Noctis – Spiel um dein Leben
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Meinung:
Natürlich fällt einem als Leser sofort der Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ auf. Dennoch ist „Game of Noctis“ in vielerlei Hinsicht ganz anders als Panem. Dies fängt schon bei der Auswahl ...

Meinung:
Natürlich fällt einem als Leser sofort der Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ auf. Dennoch ist „Game of Noctis“ in vielerlei Hinsicht ganz anders als Panem. Dies fängt schon bei der Auswahl der unterschiedlichen Spiele an. Autorin Deva Fagan hat ihre ganz eigene Idee voller magischer Spiele in ihr Buch einfließen lassen. So gibt es auf der Insel Dantessa über 8000 offiziell anerkannte Spiele. Und einige von ihnen lernt der Leser in dieser Geschichte kennen. Ich persönlich habe mich jedes Mal aufs Neue extrem darauf gefreut, wenn ein neues Spiel dem Leser vorgestellt wurde. Dabei ist es zu keiner Zeit ermüdend oder langweilig, den Spielregeln zu folgen.

Anders als in „Die Tribute von Panem“ geht es hier nicht um ein Spiel auf Leben und Tod. Dennoch steht für die Spieler viel auf dem Spiel. Dadurch baut die Autorin eine enorm hohe Spannung innerhalb der Geschichte auf.

Die unterschiedlichen Spiele und die verschiedenen Gegner sorgen zudem dafür, dass man sich als Leser jederzeit bestens unterhalten fühlt.

Deva Fagan hat jedoch auch bei der Entwicklung ihrer Charaktere ein gutes Händchen bewiesen. Protagonistin Pia wird in das Team der Seefüchse aufgenommen. Schnell merkt Pia, dass jedes einzelne Teammitglied so seine Geheimnisse hat, nach und nach kommen Pia und der Leser hinter diese.

Die Geschichte ist als Einzelband ausgelegt. Für mich ist dies eine gelungene Abwechslung zu den vielen Reihen auf dem Buchmarkt. Auf knapp 350 Seiten wird die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende geführt.

Fazit:
„Game of Noctis“ ist eines dieser Bücher, das mit großen Reihen verglichen wird, sich aber hinter diesen nicht zu verstecken braucht. Natürlich ist der Vergleich zu Panem gegeben, dennoch hat Autorin Deva Fagan mit ihrer Welt voller magischer Spiele ihren ganz eigenen Weg in der Buchwelt eingeschlagen. Mich hat dieser Einzelband extrem gut unterhalten.

Veröffentlicht am 09.06.2025

Spannende Abenteuer in den Wolken

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Meinung:
Zunächst lernt der Leser das junge Mädchen Artemis kennen. Diese hat noch immer hart damit zu kämpfen, dass ihre beste Freundin an die Ostsee gezogen ist. Die Noten von Artemis sind in den Keller ...

Meinung:
Zunächst lernt der Leser das junge Mädchen Artemis kennen. Diese hat noch immer hart damit zu kämpfen, dass ihre beste Freundin an die Ostsee gezogen ist. Die Noten von Artemis sind in den Keller gerutscht und ihre Versetzung ist gefährdet. Daher schicken ihre Eltern sie zum Kurs „Erlebnislernen“. Doch Artemis fühlt sich dort überhaupt nicht wohl und staunt plötzlich nicht schlecht, als sie im Wald eine Strickleiter hinaufklettert und sich plötzlich an Bord der Dreamcatcher befindet. Gemeinsam mit anderen Kindern, sowie einer taffen Kapitänin, reist Artemis durch das Meer der Wünsche. Doch ein machthungriger Baron bedroht genau dieses Meer.

Autorin Fabiola Turan schafft es, dank eines interessanten Anfangs den Leser in die Gefühlswelt von Protagonistin Artemis eintauchen zu lassen. Ich konnte die Sorgen und Ängste des Mädchens, aber auch ihren Wunsch nach Veränderung sehr gut nachvollziehen. Ich fühlte mich Artemis zu jederzeit sehr stark verbunden.

Das Meer der Wünsche ist ein Ort voller Magie und Wunder. Magische Kreaturen kreuzen den Weg von Artemis, aber auch das Böse lauert hier und bedroht die Welt über den Wolken.

Unsere Protagonistin wächst in diesem Band über sich hinaus, erfährt aber auch viel über ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Mir hat vor allen Dingen das Ende der Geschichte unfassbar gut gefallen. Da es nicht nur einen schönen Happy End Moment bietet, sondern jungen Lesern auch aufzeigt, dass auch Eltern Fehler machen können.

Fazit:
Spannende Abenteuer in den Wolken erlebt der Leser zusammen mit Protagonistin Artemis. Das Meer der Wünsche birgt für das junge Mädchen jede Menge Freiheit, aber auch Gefahren. Auf der Suche nach sich selbst und ihren Wünschen erlebt Artemis ein tolles Abenteuer. Mir hat vor allen Dingen die vertrauensvolle Eltern-Kind-Beziehung sehr gut gefallen. Auch wenn diese natürlich nur eine kleine Nebenrolle spielt.

Veröffentlicht am 09.06.2025

Es wird wieder turbulent und unterhaltsam

Drei Wasserschweine wollen's wissen
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Meinung:
Nachdem mir das erste Abenteuer der drei Wasserschweine Raul, Emmy und Tristan so viel Spaß bereitet hat, musste ich schnellstmöglich zum zweiten Band der Reihe greifen.

Auch dieser zweite Band ...

Meinung:
Nachdem mir das erste Abenteuer der drei Wasserschweine Raul, Emmy und Tristan so viel Spaß bereitet hat, musste ich schnellstmöglich zum zweiten Band der Reihe greifen.

Auch dieser zweite Band bietet wieder jede Menge Abwechslung und Spannung für Kinder ab 6 Jahren. Denn dieses Mal begeben sich die drei Freunde auf die Suche nach den Flamingos. Was ist mit den Vögeln passiert und welches Raubtier soll die Flamingos so erschreckt haben? Klar natürlich, dass Raul, Emmy und Tristan dem Geheimnis auf die Spur gehen müssen.

Wie bereits im ersten Band sorgt Autor Matthäus Bär dafür, dass man als Leser auch die etwas unbekannteren Tierarten eines Zoos kennenlernt. So stehen dieses Mal die Waldrappen, der Urson und der kleine Panda im Vordergrund.

Mein persönliches Highlight waren die Rap-Einlagen der Waldrappen und Tristan. Sie zauberten mir automatisch ein Lächeln ins Gesicht.

Auch dieser zweite Band wurde wieder wunderschön illustriert von Anika Voigt. Gerade die drei unterschiedlichen Wasserschweine werden dank ihrer Zeichnungen wunderbar zum Leben erweckt, aber auch die Bilder zu den restlichen Zootieren können sich absolut sehen lassen.

Nach diesem tollen zweiten Band hoffe ich sehr auf weitere Abenteuer der drei Wasserschweine!

Fazit:
Ein neuer Fall wartet auf die drei Wasserschweine Raul, Emmy und Tristan, denn die Flamingos sind verschwunden. Und so hat das beschauliche und ruhige Leben der Wasserschweine ein Ende. Es wird wieder turbulent und unterhaltsam, wenn die drei Freunde den Zoo auf den Kopf stellen. Bitte mehr davon!

Veröffentlicht am 09.06.2025

Märchenhafte Grundlagen vereint mit dem Thema Natur

Anis
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Meinung:
Nachdem ich so viele begeisterte Stimmen zu diesem Buch gehört habe, musste ich mir unbedingt selbst meine Meinung zu dieser Geschichte bilden. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn noch nicht ...

Meinung:
Nachdem ich so viele begeisterte Stimmen zu diesem Buch gehört habe, musste ich mir unbedingt selbst meine Meinung zu dieser Geschichte bilden. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn noch nicht ganz überzeugt war. Doch je weiter die Handlung voranschritt, umso mehr konnte ich die Begeisterung der anderen Leser nachempfinden.

Anis Stern lebt, seit sie denken kann, im Weißwald. Dank ihrer Begabung als Herzseherin kann sie Geistwesen nicht nur sehen, sondern auch mit Ihnen sprechen. Dann wird der Weißwald bedroht und ihr neuer Vormund möchte sie von hier wegschaffen. Daher macht Anis sich zusammen mit ihrem treuen Gefährten Wolf, einem Geisterhund, auf den Weg in die Hauptstadt, um ihren Bruder um Hilfe zu bitten.

Die Welt, die Autorin Rowan Foxwood erschaffen hat, ist absolut magisch. Denn die vielen verschiedenen Geistwesen, die die Welt bevölkern, versprühen einfach einen Hauch Magie. Der märchenhafte Ansatz gibt dem Ganzen seinen besonderen Reiz.

Aber auch die Charaktere der Geschichte fand ich äußerst faszinierend. Sowohl die „Guten“ wie Anis, Fink oder Wolf als auch die „Bösen“ wie Herr Biedermann oder Raff. Ihnen allen haftet einfach etwas absolut besonderes an.

So machte mir die Reise, die Anis mit ihren Freunden antritt, unfassbar viel Spaß. Man verspürt an vielen Stellen in der Geschichte die Liebe zur Natur und der Tierwelt.

Am Ende des Buches gibt es noch eine kurze Erläuterung der Autorin zu Anis Welt. Ich fand es furchtbar spannend zu erfahren, woher sie die Ideen zu dieser Geschichte bezogen hat.

Fazit:
Dieses Buch bietet märchenhafte Grundlagen, vereint mit dem Thema Natur. Jede Menge bezaubernde Charaktere tummeln sich in der Geschichte und man taucht nur ungerne aus der Handlung wieder auf.

Veröffentlicht am 09.06.2025

Großartige Ideen und interessante Handlungsorte

Lunar & Eisenhauer – Das mysteriöse Ministerium der tödlichen Dinge
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Meinung:
Auf das neue Buch von Autor Sergio Dudli habe ich mich sehr gefreut, hat mir doch seine Reihe „Creepy Chronicles“ unfassbar gut gefallen.

Der Start in das Buch ist mir recht leichtgefallen, denn ...

Meinung:
Auf das neue Buch von Autor Sergio Dudli habe ich mich sehr gefreut, hat mir doch seine Reihe „Creepy Chronicles“ unfassbar gut gefallen.

Der Start in das Buch ist mir recht leichtgefallen, denn bereits der Auftakt ist äußerst spannend. Wir lernen hierbei nicht nur Protagonist Alexander kennen, sondern kurz darauf auch den Bösewicht Solomolos Swap.

Was ab der ersten Seite sofort spürbar ist, ist der Humor der Geschichte. Und dieser ist ein wenig außergewöhnlich. Mich persönlich hat er an den Humor aus den Skulduggery Pleasant Büchern erinnert. Für viele Leser ist die sicherlich ein Pluspunkt. Mir persönlich ist dieser Humor teilweise immer ein wenig drüber. So war es leider auch hier.

Das ist jedoch zum Glück der einzige Punkt, der mich an diesem Buch gestört hat.

Ansonsten bin ich wieder absolut begeistert vom angenehmen Schreibstil und den unfassbar genialen Ideen des Autors.

Denn die Welt, in die Alexander eintaucht, ist äußerst geheimnisvoll, voller spannender Verfolgungsjagden und Geheimorganisationen. Mittendrin der Eisenmann John Eisenhauer, ein sehr interessanter und außergewöhnlicher Charakter.

Ihr könnt also gewiss sein, dass euch jede Menge Spannung und Action in diesem Buch erwarten.

Mein persönliches Highlight war der Twist im Twist am Ende des Buches. Während ich den ersten Twist habe kommen sehen, war der zweite eine totale Überraschung für mich. Diesen habe ich sehr gefeiert.

Nun bin ich voller Neugier und Vorfreude auf die nächsten Abenteuer von Alexander und John.

Fazit:
Wer Skulduggery Pleasant gerne liest, der wird auch mit diesem Buch seine helle Freude haben. Ich für meinen Teil habe das Abenteuer mit Alexander und dem Eisenmann John Eisenhauer sehr genossen. Großartige Ideen und interessante Handlungsorte sorgten für schöne Lesestunden, die ich mit diesem Buch verbracht habe. Einzig der Humor war mir manches Mal ein bisschen viel.