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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Wundervolle Abwechslung, spannende Abenteuer und lustige Momente

Ein Herz für Monster – Tumult im Tal der Trolle
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Ein Herz für Monster“. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die anderen beiden Bände bereits gelesen zu haben.

In diesem dritten Band ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Ein Herz für Monster“. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die anderen beiden Bände bereits gelesen zu haben.

In diesem dritten Band müssen die Monsterjägerinnen Ainu und ihre Mama Tabati zusammen mit Lehrling Halti in die Wüste der Feuerböcke. In der Wüste warten riesige Felstrolle auf die Freunde, und diese sind ziemlich wütend, denn ihnen wurde ihr Herz-Kristall gestohlen. Wer steckt hinter dem Diebstahl?

Autor Simak Büchel hat auch in diesem dritten Band wieder eine unfassbar interessante und stimmungsvolle Welt erschaffen. Viele geheimnisvolle Kreaturen wie die Felstrolle oder Flitschkieseltrolle tummeln sich in diesem neuesten Abenteuer.

Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Charakterdarstellung und diese hilft mir auch nach drei Bänden immer noch sehr gut. Denn komischerweise verwechsle ich immer wieder Ainu und ihre Mutter Tabati. Zum Glück legte sich diese Verwechslung im Laufe der Geschichte, wenn die Namen immer präsenter bei mir werden.

Die Illustrationen stammen von Larisa Lauber. So wird vor allen Dingen das Augenmerk auf die verschiedenen Charaktere und Monster gelegt. Teilweise gibt es aber auch etwas großflächigere Illustrationen, die dann auch ein wenig von der Umgebung einfangen.

Von der Handlung her hat mir dieser dritte Band besser gefallen als der gute zweite Band. Die Welt der Trolle und das Geheimnis rund um den Herz-Kristall konnte mich an die Seiten gefesselt.

Fazit:
Das dritte Abenteuer von Ainu, Tabati und Halti bietet dem Leser wundervolle Abwechslung, spannende Abenteuer und lustige Momente. Auch die liebenswerten Illustrationen haben einen Nerv bei mir getroffen. Von daher freue ich mich schon sehr auf den vierten Band der Reihe.

Veröffentlicht am 04.05.2025

Mein erstes aber sicherlich nicht letztes Abenteuer von Henriette

Henriette Huckepack – Ene, mene, Haferbrei, wer schlüpft da aus dem Frühstücksei?
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Meinung:
Von Hexe Henriette Huckepack habe ich bisher noch nichts gelesen, wurde aber jedoch immer neugierig auf ihre Geschichten gemacht. Ich muss sagen, dass mich die farbenfrohen und liebevoll gestalteten ...

Meinung:
Von Hexe Henriette Huckepack habe ich bisher noch nichts gelesen, wurde aber jedoch immer neugierig auf ihre Geschichten gemacht. Ich muss sagen, dass mich die farbenfrohen und liebevoll gestalteten Cover immer sehr angesprochen haben.

In dieser Geschichte versuchen Henriette, ihre Freundin Ferida sowie ihre Großtante Martha einen kleinen Babydrachen zum zoologischen Hexeninstitut zu bringen. Diese Aufgabe gestaltet sich als gar nicht so einfach und es gibt etliche Probleme und Hürden, die die drei zu meistern haben.

Mit viel Liebe und Herzblut zu ihren Charakteren erzählt Autorin Andrea Lienesch dieses vierte Abenteuer von Henriette Huckepack.

Es ist nicht erforderlich, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben. So ist mir dieser Quereinstieg in die Welt von Henriette sehr leichtgefallen.

Mindestens genauso süß und goldig ist der aus dem Ei geschlüpfte Drache, den die Freundinnen Iiiek nennen. Natürlich hat dieser Babydrache viel Unsinn im Kopf und will die Welt entdecken, so haben die Mädchen alle Hände voll zu tun, den kleinen Drachen zum Hexeninstitut zu befördern.

Wie bereits erwähnt, hat mir schon das Cover unfassbar gut gefallen. Auch die Bilder im Buch, die von Illustratorin Sabine Sauter gezeichnet wurden, schließen sich nahtlos an. Etliche Szenen des Buches werden liebevoll, farblich dargestellt.

Der Spannungsbogen ist dem Alter entsprechend angepasst. Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab sieben Jahren, was ich so auf jeden Fall unterschreiben würde. Für etwas ältere Kinder könnte die Geschichte ein wenig zu langatmig sein.

Fazit:
Dies war zwar mein erstes Abenteuer von Henriette Huckepack, aber sicherlich nicht mein letztes. Ich habe Henriette, ihre Freundin Ferida, ihre Großtante Martha sowie den kleinen Drachen Iiiek schnell in mein Herz geschlossen. Eine lustige und abwechslungsreiche Geschichte wartet hier auf Kinder im Alter von sieben Jahren.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Kindgerecht aufbereitete Kriminalgeschichte mit historischen Fakten

Detektivagentur Christie & Agatha – Ein Beweisstück verschwindet
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Meinung:
Dieses Buch mit seinem einprägsamen Titel „Detektivagentur Christie & Agatha“ hat mich sofort angesprochen. Denn ich liebe Geschichten, die im England des 18.-20. Jahrhunderts spielen, und auch ...

Meinung:
Dieses Buch mit seinem einprägsamen Titel „Detektivagentur Christie & Agatha“ hat mich sofort angesprochen. Denn ich liebe Geschichten, die im England des 18.-20. Jahrhunderts spielen, und auch die Anspielung auf die berühmte Agatha Christie hat mich sofort neugierig gemacht.

Der Leser lernt zu Beginn der Geschichte die Zwillinge Christie und Agatha kennen. Die beiden Mädchen sind vom Grunde auf total verschieden, halten jedoch in Notsituationen zu 100 % zusammen. So darf Agatha bei einem Treffen mit ihrem Lieblingsautor Sir Arthur Conan Doyle mit dabei sein. Ein wirklich großer und wichtiger Moment für das junge Mädchen. Doch bei diesem Treffen geht so einiges schief, und eine bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckung geht verloren. Agatha und Christie machen sich sofort daran, hinter das Geheimnis des verschwundenen Sandwiches, denn in diesem befand sich die wissenschaftliche Entdeckung, zu kommen.

Das Buch bietet für Kinder ab sieben Jahren eine spannungsvolle Handlung und einen gut zu verstehenden Kriminalfall. Mir hat vor allen Dingen der historische Ansatz sehr gut gefallen. Denn in diesem Buch taucht nicht nur Sir Arthur Conan Doyle, sondern auch Alexander Flemming, der Erfinder des Penicillins, auf.

Am Ende des Buches gibt es dann noch ein paar Fakten zu den verschiedenen Persönlichkeiten und den Ereignissen rund um die Erfindung des Penicillins.

Aufgelockert wird die Geschichte von den Illustrationen von Roberta Tedeschi.

Fazit:
Dieses Buch verbindet eine kindgerecht aufbereitete Kriminalgeschichte mit historischen Fakten. Ein Mix, der mir als erwachsener Leser unglaublich gut gefallen hat. Kinder im Alter von sieben Jahren werden die historischen Anspielungen sicherlich nicht verstehen, jedoch mit dem Kriminalfall ihre Freude haben.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Sehr spezielle und geheimnisvolle Charaktere sowie eine faszinierende Welt

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich bei diesem Buch schon das unfassbar hübsche Cover direkt verzaubert hat. Aber auch der Klappentext klang äußerst vielversprechend, weshalb ich voller Vorfreude in ...

Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich bei diesem Buch schon das unfassbar hübsche Cover direkt verzaubert hat. Aber auch der Klappentext klang äußerst vielversprechend, weshalb ich voller Vorfreude in diese Geschichte gestartet bin.

Meine Vorfreude wandelte sich im Laufe der Handlung immer mehr in pure Begeisterung, denn Mettys Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut in ihren Bann gezogen.

Die Welt, in der das Mädchen Metty lebt, ist sehr geprägt von den verschiedenen Tattoos, die ein jeder an seinem zehnten Geburtstag erhält. Diese Tattoos zeichnen das Schicksal der jeweiligen Person voraus. Metty wartet schon sehnsüchtig auf ihr Tattoo. Doch ihre Welt verändert sich, als sie genau dieses Tattoo erhält. Denn ihr Schicksal sagt voraus, dass sie einen Menschen durch Magie töten wird. Ein Jahr nach diesem verhängnisvollen Tag setzt die Handlung wieder an. Mettys Vater verschwindet, und das Mädchen macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei stößt sie auf gefährliche Geheimnisse und erfährt mehr über ihr Tattoo.

Neben der durchweg spannenden Handlung waren es vor allen Dingen die Charaktere, die ich als höchst interessant empfunden habe. So ist beispielsweise Mettys Mutter, ein ganz spezieller Charakter, den man sich definitiv nicht als eigene Mutter wünscht. Ihre etwas andere Art macht sie aber auch zu einem durchaus geheimnisvollen Charakter. Mindestens genauso interessant ist Mettys Tante Magnificent.

Das Ende der Geschichte macht große Lust auf mehr, leider muss ich ein gutes Jahr warten, bevor ich Band 2 in der Hand halten kann.

Fazit:
Das Cover dieses Buches empfinde ich als unfassbar schön. Aber nicht nur das Cover ist ein echtes Highlight. Auch die Geschichte hat mich von vorne bis hinten, absolut überzeugt. Sehr spezielle und geheimnisvolle Charaktere sowie eine faszinierende Welt haben mich in ihren Bann gezogen. Ungeduldig wird hier nun dem zweiten Band entgegengefiebert.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Eigentlich alles dabei für einen Pageturner, dennoch trifft es nicht ganz meinen Nerv

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Meinung:
Gleich zu Beginn des Buches wartet das Bestiarium des Hüters auf den Leser. Dieses umfasst etliche magische Wesen, die in diesem Buch vorkommen. So wären da beispielsweise bekannte Fabelwesen ...

Meinung:
Gleich zu Beginn des Buches wartet das Bestiarium des Hüters auf den Leser. Dieses umfasst etliche magische Wesen, die in diesem Buch vorkommen. So wären da beispielsweise bekannte Fabelwesen wie den Kentaur, den Greif oder die Chimäre. Aber auch eigene Kreationen wie das Kanko oder das Lavellan findet man in diesem Bestiarium wieder. Ich für meinen Teil hätte es angenehmer gefunden, wenn dieser Part am Ende des Buches aufgeführt gewesen wäre. Denn so wird der Leser erst einmal mit allerhand Informationen über die verschiedenen Fabelwesen zugeschüttet, bevor es mit dem eigentlichen Abenteuer losgeht.

Die Geschichte wird aus der Sicht von zwei Personen erzählt. Hier wären der junge Christopher, der in der Welt der Menschen lebt, wie auch das Mädchen Mal, das im verborgenen Archipel lebt. Zunächst finden die beiden Handlungen an unterschiedlichen Orten statt. Im Laufe der Handlung finden die beiden Kinder jedoch zueinander.

Autorin Katherine Rundell hat eine sehr eindrucksvolle und magische Welt erschaffen. Gerade vom ersten Teil der Handlung war ich sehr angetan und konnte gar nicht aufhören zu lesen.

Doch leider verlor mich die Geschichte ungefähr zu der Zeit, wo die beiden Kinder aufeinandertreffen. Wie genau das passieren konnte und was mir persönlich gefehlt hat, kann ich an dieser Stelle leider gar nicht so genau sagen, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas, das ich im ersten Teil der Geschichte noch verspürt habe.

Das Ende lässt Fragen offen und vermuten, dass hier noch weitere Bände in Planung sind.

Fazit:
„Impossible Creatures“ ist eines dieser Bücher, die eigentlich alles mitbringen, um ein fesselnder Pageturner zu werden. Doch leider konnte mich die Geschichte ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr wirklich abholen. Ich bin mir jedoch sicher, dass es genug Leser geben wird, die ihre helle Freude mit dieser Geschichte haben werden.