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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Mein Sohn hatte Schwierigkeiten mit den Wörtern, ich fand die Geschichte klasse

Kuschelflosse - Abenteuer tief im Meer - Der rätselhafte Schlürfofant
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Meinung:
Vor Kuschelflosses Tür liegt ein Geschenk, in dem sich ein Schlürfofant befindet. Dieses Wesen saugt einfach alles mit seinem Rüssel auf, was sich ihm in den Weg stellt. Daher ist schnell klar, ...

Meinung:
Vor Kuschelflosses Tür liegt ein Geschenk, in dem sich ein Schlürfofant befindet. Dieses Wesen saugt einfach alles mit seinem Rüssel auf, was sich ihm in den Weg stellt. Daher ist schnell klar, dass Kuschelflosse, Emmi, Sebi und Herr Kofferfisch den Schlürfofanten so schnell es geht nach Hause bringen müssen. Doch dies gestaltet sich als gar nicht so einfach.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe. Man muss die Vorgängerbände jedoch nicht kennen, da jede Geschichte in sich abgeschlossen endet.

Mein Sohn hat die ersten zwei Bände der Serie sehr geliebt. Diesen dritten Band bekam er dieses Mal nicht von mir vorgelesen, sondern sollte ihn selbst lesen. Gut die Hälfte des Buches hat er gelesen, danach hat er tatsächlich aufgegeben. Ihm haben die vielen nicht ganz gängigen Wörter, wie Schlürfofant, Krötensirup-Kekse oder Krawallo beim Lesen doch so einige Probleme bereitet.

So habe ich die Geschichte ab der Hälfte des Buches alleine weitergelesen, da er das Buch auch nicht vorgelesen haben wollte. Was ich persönlich wahnsinnig schade finde, denn die Geschichten rund um Kuschelflosse und seine Freunde sind immer wieder grandios.

Von daher fällt diese Bewertung etwas zweigeteilt aus. Meinen Sohn konnte die Geschichte nicht überzeugen, während mich die Handlung mal wieder absolut abgeholt hat.

Autorin Nina Müller hat eine spannende Reise zu Papier gebracht und als Leser lernt man das Meer noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Fazit:
Mein Sohn konnte der Geschichte nicht ganz so viel abgewinnen. Was wohl daran gelegen hat, dass er die Geschichte dieses Mal nicht vorgelesen bekommen hat, sondern er die Geschichte selbst gelesen hat und über die teilweise schwierigen Wörter gestolpert ist. Ich für meinen Teil bin auch von diesem dritten Abenteuer wieder absolut begeistert.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Anfang wild, Mittelteil langatmig, Ende absolut genial

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers
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Meinung:
Alex hat ihr Leben lang nicht geahnt, dass ein echter Drache in ihr schlummert. Doch als ein geheimnisvoller Mann bei ihr zu Hause auftaucht und ihr von der geheimnisvollen Insel Skralla und den ...

Meinung:
Alex hat ihr Leben lang nicht geahnt, dass ein echter Drache in ihr schlummert. Doch als ein geheimnisvoller Mann bei ihr zu Hause auftaucht und ihr von der geheimnisvollen Insel Skralla und den dort lebenden Drachenwandlern erzählt, beschließt Alex ihm auf diese Insel zu folgen. Denn hier soll sie lernen, sich kontrolliert in einen Drachen zu verwandeln. Doch Alex fällt es gar nicht so leicht auf der Insel Fuß zu fassen und mit ihren Mitschülern zurechtzukommen. Zudem schwebt eine dunkle Bedrohung, nämlich der gefürchtete Drache Drak Midna, über dem Ganzen.

Zu Beginn fand ich die Geschichte ein wenig wild. Alex lernt im Wald einen geheimnisvollen Mann kennen und lässt sich von ihm überreden, auf eine Schule für Drachenwandler zu gehen. Ohne Probleme lässt sie ihre Mutter zurück und begibt sich in ein neues Abenteuer. Dies war für mich nicht immer ganz nachvollziehbar dargestellt.

Auf der Insel angekommen, war ich sehr gespannt, was Alex und die Leser nun erwarten würde. Ich musste jedoch feststellen, dass mich das Schulsetting mit all seinen Fächern und dem Thema Drachen nicht so recht überzeugen konnte. Ich fühlte mich gelangweilt und habe sogar überlegt, das Buch abzubrechen.

Doch zum Glück bin ich am Ball geblieben, denn die letzten 100 Seiten des gut 400 Seiten dicken Buches haben es dann absolut in sich.
Die Spannung wird ungemein nach oben geschraubt, und die Ereignisse überschlagen sich. Nicht jede Enthüllung sieht man als Leser kommen und so gibt es schöne Überraschungsmomente in der Geschichte. Ich bin daher unfassbar froh am Ball geblieben zu sein, denn diese letzten Seiten waren für mich ein absolutes Highlight.

Fazit:
Nach einem etwas wilden Beginn und einem sehr ruhigen Mittelteil konnte mich vor allen Dingen das intensive Ende für sich einnehmen. Ich bin froh, am Ball geblieben zu sein, denn das Finale hielt für mich einige überraschende Momente und jede Menge Spannung bereit.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Sprechende Alpakas, mysteriöse Gespenster und sympathische Charaktere

Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
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Meinung:
Nelly ist die Urururenkelin von Doktor Frankenstein und lebt in seinem alten Schloss. Das hört sich ziemlich cool an, doch damit hören die coolen Dinge auch schon auf. Denn Nellys Eltern mögen ...

Meinung:
Nelly ist die Urururenkelin von Doktor Frankenstein und lebt in seinem alten Schloss. Das hört sich ziemlich cool an, doch damit hören die coolen Dinge auch schon auf. Denn Nellys Eltern mögen es gar nicht, mit ihrem Ahnen in Verbindung gebracht zu werden, und haben ein total normales und langweiliges Leben. Nelly hingegen möchte eine echte Erfinderin werden und in die Fußstapfen von Frankenstein treten. Eines Tages geht eine ihrer Erfindungen furchtbar schief, denn ein totes Alpaka wird wieder zum Leben erweckt und dann kann dieses Alpaka auch noch sprechen.

Da mir von Autorin Astrid Göpfrich die Reihe rund um Flora Botterblom so positiv in Erinnerung geblieben ist, habe ich mich riesig auf das neue Werk der Autorin gefreut.
Die Idee einer Urenkelin von Frankenstein, sowie deren großer Wissensdurst und Experimentierfreude klangen absolut vielversprechend. Und auch auf das sprechende Alpaka, freute ich mich sehr.

Alpaka Montserrat war dann auch so, wie ich sie mir in groben Zügen vorgestellt habe. Das Alpaka ist eine kleine Deutschlehrerin und quasselt ohne Punkt und Komma. Doch Nelly schließt Montserrat schnell in ihr Herz.

Neben all den alltäglichen Dingen, die nun mit dem Alpaka schiefgehen, ist es aber auch der geheimnisvolle Teil rund um den Geist des Schlosses, der mich in seinen Bann ziehen konnte.

Eingestreut über das ganze Buch gibt es immer wieder tolle und witzige Erfindungen von Nelly, die hier ganz genau beschrieben werden.

Fazit:
Natürlich habe ich diesen neuen Reihenauftakt mit der Flora Botterblom Reihe der Autorin verglichen und hier hängt diese Reihe leider ein wenig hinterher. Betrachtet man das Ganze jedoch unabhängig voneinander, bekommt man eine super lustige und unterhaltsame Geschichte geboten. Sprechende Alpakas, mysteriöse Gespenster und sympathische Charaktere sorgen für gute Unterhaltung beim Lesen.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Es wird ein klein weniger düsterer

Maxi & Helium – In den Klauen der Taubenjäger
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Meinung:
Nachdem Maxi und Helium das Land Lindrizia verlassen haben, werden sie von den bösen Taubenjägern verfolgt. Dabei ziehen die Taubenjäger die Schlinge um die beiden Mäuse immer enger. Doch zum ...

Meinung:
Nachdem Maxi und Helium das Land Lindrizia verlassen haben, werden sie von den bösen Taubenjägern verfolgt. Dabei ziehen die Taubenjäger die Schlinge um die beiden Mäuse immer enger. Doch zum Glück haben Maxi und Helium ihren neuen Freund Kater Sigge an ihrer Seite.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Maxi und Helium. Es ist ratsam, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben, da mittlerweile sehr viel passiert ist und man die Zusammenhänge somit besser greifen kann.

Dieses vierte Abenteuer ist für mich das bisher dunkelste der Reihe. Es ist immer noch kindgerecht geschrieben, dennoch wird die Bedrohung durch die Taubenjäger immer greifbarer. Daher empfinde ich es als etwas verwunderlich, dass auf dem Buch eine Eignung für die Altersgruppe von 3-12 Jahren steht. Denn in meinen Augen eignet sich diese Reihe erst für Kinder ab sechs Jahren.

Natürlich hat sich Camilla Brinck auch dieses Mal wieder richtig viel Neues einfallen lassen. Ich persönlich hätte wahnsinnig gerne einen Regenschirmbaum bei mir im Garten stehen und auch die Schlafdrachin fand ich ein sehr faszinierendes Wesen.

Besonders toll ist, dass dank der wundervollen Bilder die vielen magischen Wesen noch viel realer wirken. Gerade die Festung der Taubenjäger wurde für mich dabei sehr intensiv dargestellt.

Mit jedem neuen Buch kommen neue Charaktere hinzu, die Hörbuchsprecherin Lisa Feller vertonen muss. Ich bewundere, mit wie viel Individualität und Sprachwitz sie jedes Mal aufs Neue an diese Aufgabe herangeht.

Nach diesem fiesen Ende kann ich den fünften Band tatsächlich kaum erwarten!

Fazit:
Im vierten Band der Reihe Maxi und Helium wird es tatsächlich ein klein wenig düsterer, denn die Bedrohung durch die Taubenjäger nimmt immer mehr zu. Natürlich darf man sich auch dieses Mal wieder auf tolle neue Kreaturen, wie die Schlafdrachin oder die Hopser freuen.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Es wird ein klein weniger düsterer

Maxi & Helium – In den Klauen der Taubenjäger
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Meinung:
Nachdem Maxi und Helium das Land Lindrizia verlassen haben, werden sie von den bösen Taubenjägern verfolgt. Dabei ziehen die Taubenjäger die Schlinge um die beiden Mäuse immer enger. Doch zum ...

Meinung:
Nachdem Maxi und Helium das Land Lindrizia verlassen haben, werden sie von den bösen Taubenjägern verfolgt. Dabei ziehen die Taubenjäger die Schlinge um die beiden Mäuse immer enger. Doch zum Glück haben Maxi und Helium ihren neuen Freund Kater Sigge an ihrer Seite.

Hierbei handelt es sich um den vierten Band der Reihe Maxi und Helium. Es ist ratsam, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben, da mittlerweile sehr viel passiert ist und man die Zusammenhänge somit besser greifen kann.

Dieses vierte Abenteuer ist für mich das bisher dunkelste der Reihe. Es ist immer noch kindgerecht geschrieben, dennoch wird die Bedrohung durch die Taubenjäger immer greifbarer. Daher empfinde ich es als etwas verwunderlich, dass auf dem Buch eine Eignung für die Altersgruppe von 3-12 Jahren steht. Denn in meinen Augen eignet sich diese Reihe erst für Kinder ab sechs Jahren.

Natürlich hat sich Camilla Brinck auch dieses Mal wieder richtig viel Neues einfallen lassen. Ich persönlich hätte wahnsinnig gerne einen Regenschirmbaum bei mir im Garten stehen und auch die Schlafdrachin fand ich ein sehr faszinierendes Wesen.

Besonders toll ist, dass dank der wundervollen Bilder die vielen magischen Wesen noch viel realer wirken. Gerade die Festung der Taubenjäger wurde für mich dabei sehr intensiv dargestellt.

Mit jedem neuen Buch kommen neue Charaktere hinzu, die Hörbuchsprecherin Lisa Feller vertonen muss. Ich bewundere, mit wie viel Individualität und Sprachwitz sie jedes Mal aufs Neue an diese Aufgabe herangeht.

Nach diesem fiesen Ende kann ich den fünften Band tatsächlich kaum erwarten!

Fazit:
Im vierten Band der Reihe Maxi und Helium wird es tatsächlich ein klein wenig düsterer, denn die Bedrohung durch die Taubenjäger nimmt immer mehr zu. Natürlich darf man sich auch dieses Mal wieder auf tolle neue Kreaturen, wie die Schlafdrachin oder die Hopser freuen.