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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2024

Der Vergleich mit den Tributen von Panem und Harry Potter hinkt

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1)
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Meinung:
Da die Seite Kirkus Reviews damit wirbt, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Mix aus Harry Potter und den Tributen von Panem handelt, war meine Neugierde auf diesen Titel sofort geweckt.

Mit ...

Meinung:
Da die Seite Kirkus Reviews damit wirbt, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Mix aus Harry Potter und den Tributen von Panem handelt, war meine Neugierde auf diesen Titel sofort geweckt.

Mit solchen Vergleichen ist es natürlich immer ein wenig heikel, da sie Erwartungen schüren, die nicht immer bedient werden können. So war es leider bei mir und den Wächtern der Magie. Das Buch konnte für mich zu keiner Zeit auch nur den Hauch eines Gefühls von Panem oder Harry Potter erzeugen.

Dabei ist die Geschichte alles andere als schlecht. Die Zwillinge Aaron und Alex werden im Alter von dreizehn Jahren voneinander getrennt. Alex führt fortan das Leben eines Ungewollten, während Aaron ein deutlich privilegierteres Leben führen darf. Doch das Leben als Ungewollter ist gar nicht so schlimm, wie vermutet. Alex taucht ein in eine magische und zauberhafte Welt.

Der Ansatz der Geschichte ist wirklich höchst interessant, die Umsetzung jedoch hat für mich an einigen Ecken und Enden zu wünschen übriggelassen. Denn nach der Einführung in das Leben in Artimé passiert lange Zeit einfach kaum etwas Spannendes. Die Handlung zieht sich wie ein Kaugummi und erst auf den letzten Seiten der Geschichte geht dann richtig die Post ab.

Auch die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Ich habe keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen können. Wirklich sehr schade, da wie bereits erwähnt der Ansatz der Geschichte wirklich vielversprechend ist.

Fazit:
Leider hinkt hier der Vergleich mit den Tributen von Panem und Harry Potter. Die Geschichte war weder das eine noch das andere für mich. Der Ansatz des Ganzen ist äußerst interessant und vielversprechend. Doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und die Handlung zog sich wie Kaugummi.

Veröffentlicht am 06.10.2024

Anders als damals, aber genauso toll

Tiger-Team – Der Schatz des Riesenkalmars
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Tatsächlich habe ich selbst in meiner Kindheit bereits Bücher des Tiger-Teams gelesen und geliebt. Daher war ich sehr auf diese Neuauflage gespannt und kann sagen, dass ich genauso zufrieden bin wie damals.

Dabei ...

Tatsächlich habe ich selbst in meiner Kindheit bereits Bücher des Tiger-Teams gelesen und geliebt. Daher war ich sehr auf diese Neuauflage gespannt und kann sagen, dass ich genauso zufrieden bin wie damals.

Dabei orientiert sich "Der Schatz des Riesenkalmars" an der heutigen Zeit und wirkt modern, aber dennoch mitreißend. Mich hatte die Geschichte tatsächlich ab der ersten Minute gefangengenommen.

Die Handlung ist von Anfang an super spannend. Und tatsächlich lernen die Kinder wie nebenbei wichtige Dinge.

Toll sind auch die Tipps & Tricks und Infoseiten. Hier erfahren die jungen Leser wissenswerte Dinge zum Riesenkalmar, dem Fischfang oder den Richtungsangaben in Grad oder Uhrzeit auf einem Schiff.

Wie bereits in den früheren Bänden darf auch in diesem Buch der Detektiv-Decoder nicht fehlen. Ich muss sagen, dass ich teilweise die Lösungen nur schwer entziffern konnte.
Die Rätsel an sich sind jedoch recht einfach gehalten, was ich persönlich besser finde, als zu schwer.

Die Bilder im Buch stammen von Pablo Tambuscio. Auf jeder Seite im Buch finden sich mal große, mal kleine Bilder wieder.

Veröffentlicht am 03.10.2024

Nicht so stark wie sein Vorgänger, dennoch lesenswert

Tote spionieren nicht
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Abteilung für undamenhafte Aktivitäten“. Da in jedem Buch jedoch ein anderer Todesfall behandelt wird, kann man die Reihe auch problemlos ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Abteilung für undamenhafte Aktivitäten“. Da in jedem Buch jedoch ein anderer Todesfall behandelt wird, kann man die Reihe auch problemlos mit Band 2 beginnen. Zudem werden die Geschehnisse aus Band 1 mit kurzen Rückblenden immer mal wieder in die Handlung dieses Buches eingestreut.

Der erste Fall von May, Nuala und Eric hat mir vor einigen Monaten riesig viel Spaß bereitet, weswegen ich schon ganz gespannt auf diesen zweiten Band gewesen bin.

Dieses Mal befinden sich die drei Freunde in London. May, Nuala und Eric werden in einer ruhigen Straße in der Nähe des Ministeriums untergebracht. Doch die Straße birgt ein Geheimnis. Denn genau hier finden die drei Freunde eine Leiche. Wer ist die Person und wie kommt die Leiche in einen Keller eines ausgebombten Hauses? Ein neuer Fall der Freunde nimmt seinen Lauf.

In diesem zweiten Band wird die Geschichte aus der Sicht von Nuala erzählt. Durften wir in Band 1 noch May über die Schulter schauen, ist es nun Nuala, die uns Einblicke in ihre Gedanken und den Mordfall gibt. Ich für meinen Teil muss festhalten, dass ich Mays Perspektive etwas lieber mochte, was einfach an ihrem impulsiven Verhalten liegt.

Auch der Mordfall an sich traf dieses Mal nicht ganz meinen Nerv. Irgendwie ließen mich die Geschehnisse rund um die Leiche kalt. Und ich konnte auch keine wirkliche Beziehung zu den Anwohnern der Straße aufbauen.

Richtig toll hingegen sind wieder die Einschübe zum Zweiten Weltkrieg. In meinen Augen schafft es Autorin Robin Stevens die damaligen Gegebenheiten sehr interessant und fesselnd darzustellen.

Fazit:
Dieser zweite Band ist für mich nicht so stark wie sein Vorgänger. Denn der Mordfall konnte mich nicht wirklich an sich fesseln. Nichtsdestotrotz sind May, Nuala und Eric sehr interessante Charaktere, sodass ich dennoch gerne ihre Geschichte gelesen habe.

Veröffentlicht am 03.10.2024

Tolles, authentisches und mitreißendes Hörspiel

Der Druide von Mistle End – Teil 2: Der Zorn der Götter
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band zur zweiten Staffel von Mistle End. Es ist absolut ratsam bereits die erste Staffel sowie den ersten Band der aktuellen Staffel gehört zu haben, da ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band zur zweiten Staffel von Mistle End. Es ist absolut ratsam bereits die erste Staffel sowie den ersten Band der aktuellen Staffel gehört zu haben, da die Geschichte auf den vorherigen Bänden aufbaut und es viele Namen und Orte zu merken gibt.

Ich bin ein großer Fan von Mistle End und war daher voller Vorfreude auf diesen zweiten Band. Bereits ab der ersten Minute war ich wieder gefangen von der wundervollen Welt, die Autor Benedict Mirow jedes Mal zum Leben erweckt.

Auch dieses Mal hat sich der Autor wieder viel Neues einfallen lassen. Gerade der Krieg zwischen den Göttern und den Riesen ist furchtbar fesselnd und atemberaubend. Das Kopfkino steht beim Hören des Hörspiels gar nicht mehr still. Daher könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass diese Reihe sich perfekt als Buchvorlage für einen Film anbieten würde.

Wie schon angedeutet, steckt auch dieser zweite Band voller toller Entdeckungen, Magie und Wunder. Zu keiner Zeit während des Hörens habe ich auch nur den Hauch von Langeweile verspürt. Viel mehr ist die Handlung wieder super rasant und abwechslungsreich.

Mistle End ist eine dieser Reihe, bei der ich lieber zum Hörbuch als zum Buch greife. Dies liegt an der großartigen Umsetzung dieses Buchtitels. Denn die vielen verschiedenen Stimmen, die authentischen Nebengeräusche und in diesem Band das coole Lied der Zwerge sind einfach nur genial. Ich liebe diese Hörspiel-Produktion und freue mich bereits jetzt riesig auf die Darstellung des dritten Bandes der Reihe!

Fazit:
Wer wirklich einmal ein tolles, authentisches und mitreißendes Hörspiel hören möchte, der sollte unbedingt zu diesem Titel greifen. Zudem wird man mit einer atemberaubenden, extrem spannenden und abwechslungsreichen Geschichte belohnt. Ich bin ein großer Fan von Autor Benedict Mirow und dem Hörspiel-Format!

Veröffentlicht am 03.10.2024

Besonderer Schreibstil und die wundervolle Charaktere

Der Schwobbel – Ein Schleim zieht ein
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Meinung:
Da ich die Bücher von Mario Fesler, der dieses Buch unter dem Pseudonym Mars-Leo Frei geschrieben hat, immer wahnsinnig gern lese, war ich sehr gespannt auf die Geschichte des Schwobbel.

Mario ...

Meinung:
Da ich die Bücher von Mario Fesler, der dieses Buch unter dem Pseudonym Mars-Leo Frei geschrieben hat, immer wahnsinnig gern lese, war ich sehr gespannt auf die Geschichte des Schwobbel.

Mario Fesler führt einen in eine Geschichte, in der Realität und ein Hauch von Magie und Wunder Hand in Hand gehen. Der Schwobbel ist ein außergewöhnliches Wesen, das es so bestimmt kein zweites Mal auf der Welt gibt. Er stellt mit seiner unverwechselbaren Art das Leben von Protagonist Akim gehörig auf den Kopf. Dabei legt er auch gerne mal den Finger in Wunden, die Akim gar nicht so bewusst gewesen sind.

So merkt man als Leser/Hörer schnell, dass nicht alles rund läuft in Akims Leben. Beispielsweise könnte das Familienleben besser laufen. Doch der Schwobbel bekommt dies nach und nach in den Griff.
Es werden Themen angesprochen, die bei einigen Lesern der Zielgruppe sicherlich auch im Fokus stehen. Auch bestehende Probleme in der Schule nimmt sich der Schwobbel an.

Neben all diesen wichtigen Themen kommt dann die Magie ins Spiel. Mir hat die Hintergrundgeschichte über den Schwobbel richtig gut gefallen.

Die Bilder im Buch stammen von Marine Ludin. Ihr Zeichenstil ist anders, als ich ihn aus Kinderbüchern gewohnt bin. Ich muss jedoch sagen, dass ich ihn wirklich erfrischend fand.

Die Hörbuchsprecherin ist die fantastische Mechthild Großmann. Ich mag ihre warme und dennoch rauchig klingende Geschichte einfach unfassbar gerne. Für mich passte sie daher sehr gut zu diesem fantastischen Wesen namens Schwobbel.

Fazit:
Auch wenn dieses Buch unter einem Pseudonym geschrieben wurde, erkennt man dennoch den besonderen Schreibstil und die wundervollen Charaktere von Mario Fesler. Ich habe die Geschichte von Akim und dem Schwobbel wirklich sehr geliebt und kann sie nur wärmstens empfehlen!