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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Tolle Reise durch eine grandiose Fantasywelt

Maxi & Helium – Abenteuer in Lindrizia
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Meinung:
Maxi und Helium verschlägt die Suche nach ihren Eltern in das eisige Königreich Lindrizia. Hier herrscht immerzu Winter und den kleinen Mäusen wird es ziemlich kalt. Doch am Hofe von Prinzessin ...

Meinung:
Maxi und Helium verschlägt die Suche nach ihren Eltern in das eisige Königreich Lindrizia. Hier herrscht immerzu Winter und den kleinen Mäusen wird es ziemlich kalt. Doch am Hofe von Prinzessin Frah werden die beiden Geschwister herzlich aufgenommen und umsorgt. Die Gefahr durch die Taubenjäger und das Schneemonster Galaha schwebt jedoch weiter über ihnen.

Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Reihe „Maxi und Helium“. In meinen Augen macht es absolut Sinn die beiden ersten Bände bereits gelesen oder gehört zu haben. Zwar gibt es kleine Rückblicke, dennoch könnte man mit den vielen verschiedenen Charakteren und deren Zusammenspiel ein wenig durcheinanderkommen.

Autorin Camilla Brinck hat auch im neuesten Abenteuer der beiden Mäuse wieder großen Einfallsreichtum bewiesen. Die Welt von Lindrizia ist zwar ziemlich eisig, da hier immer Winter herrscht, versprüht aber auch ihren ganz eigenen Zauber. Das Eisschloss von Prinzessin Frah ist absolut bezaubernd und ein wundervoller Ort.

Auch jede Menge neue Charaktere werden wieder in die Geschichte eingebaut. Nachdem sich Maxi und Helium im letzten Band von Molo verabschieden mussten, lernen sie nun den Kater Sigge und die Hirschkuh Prinzessin Frah kennen.

Neben der niedlichen Geschichte können mich auch die Illustrationen wieder begeistern. Absolut farbenfroh und voller Details sind sie jedes Mal aufs Neue ein echter Hingucker.

Lisa Feller als Hörbuchsprecherin konnte mich bereits in den ersten zwei Bänden sehr für sich einnehmen. Die verschiedenen Charaktere werden mit sehr viel Ausdrucksstärke und Vielfalt vertont.

Fazit:
Der neueste Band von Maxi und Heliums Geschichte ist eine tolle Reise durch eine grandiose Fantasywelt, aus der man einfach nicht auftauchen möchte. Wer Geschichten mit sprechenden Tieren und magischen Welten mag, der sollte unbedingt zu dieser Reihe greifen.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Ab sofort das neueste Lieblingsbuch meines Sohnes

Benno Bibers Abschleppwagen. Das Fahrzeug wird jetzt weggebracht, das hat Benno gut gemacht
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Meinung:
Mit seinem Abschleppwagen fährt Benno Biber überall hin, um den Leuten aus der Klemme zu helfen. Dabei gibt es furchtbar viel zu tun. Vom geplatzten Reifen bis hin zum Polizeiauto, welches Öl ...

Meinung:
Mit seinem Abschleppwagen fährt Benno Biber überall hin, um den Leuten aus der Klemme zu helfen. Dabei gibt es furchtbar viel zu tun. Vom geplatzten Reifen bis hin zum Polizeiauto, welches Öl verliert, ist alles mit dabei.

Die Bücher von Benno Biber werden hier heiß und innig geliebt. Mein dreijähriger Sohn war daher völlig aus dem Häuschen, als er dieses neue Bilderbuch in der Hand gehalten hat.

Seine Freude wurde noch größer, als er feststellte, dass es in diesem Buch unter anderem ein Polizeiauto und die Feuerwehr zu bestaunen gibt. Er verkündete sofort, dass dies sein neuestes Lieblingsbuch wäre.

In gewohnter Manier erlebt Benno Biber wieder tolle Abenteuer. Dieses Mal kommen wir mit Benno auf eine Baustelle, müssen einen Traktor abschleppen und dürfen am Ende sogar noch die Werkstatt von innen betrachten.

Natürlich gibt es wieder jede Menge Klappen und Schieber. Mir persönlich hat die Fingerspur in diesem Band richtig gut gefallen, denn die kleinen Leser fahren mit ihren Fingern die Ölspur des Polizeiautos nach. Was für eine originelle Idee!

Fazit:
Hierbei handelt es sich ab sofort um das neueste Lieblingsbuch meines Sohnes. Jede Menge coole Autos, vom Abschleppwagen bis hin zum Feuerwehrauto, finden sich in dieser Geschichte wieder. Die Klappen, Schieber und die Fingerspur bieten zusätzlichen Spaß.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Beeindruckendes Karussellbuch aus der Welt der Mumins

Ein Jahr im Muminhaus
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Meinung:
In diesem außergewöhnlichen Buch begleitet der Leser, die Muminfamilie durch das gesamte Jahr. Während im Frühling die Mumins aus ihrem Winterschlaf erwachen und sie im Sommer Mittsommer feiern, ...

Meinung:
In diesem außergewöhnlichen Buch begleitet der Leser, die Muminfamilie durch das gesamte Jahr. Während im Frühling die Mumins aus ihrem Winterschlaf erwachen und sie im Sommer Mittsommer feiern, wird es im Herbst schon deutlich ruhiger, und alle machen sich bereit für den nahenden Winter.

Die Mumins habe ich in meiner Kindheit sehr geliebt und auch meine Kinder sind mit diesen niedlichen Wesen bereits in Berührung gekommen. Daher stand schnell fest, dass wir dieses Buch unbedingt haben müssen.

Das Besondere an diesem Titel ist, dass es sich hierbei um ein Karussellbuch über die vier Jahreszeiten handelt. Insgesamt sechs beeindruckende und zauberhaft gestaltete Szenen aus der Welt der Mumins wurden hier dargestellt.

Auch einen kurzen Text gibt es zu jedem der Bilder. Dabei lohnt es sich, die Darstellungen ganz genau zu betrachten, da es aufgrund des Pop-up-Effektes auch etwas verstecktere Dinge zu betrachten gibt.

Die Illustrationen stammen von Filippa Widlund und kommen den Originalzeichnungen in meinen Augen sehr nah. Wie bereits erwähnt, gibt es unfassbar viel Detailreichtum in den verschiedenen Szenen zu bestaunen.

Hierbei handelt es sich wirklich um ein kleines Kunstwerk und einen echten Buchschatz. Dennoch sollte man natürlich etwas vorsichtig sein, wenn man diese Geschichte mit jüngeren Kindern liest, da die Gefahr besteht, dass die Kinder durch genaueres Betrachten, die Seiten zerstören könnten. Ein unbeaufsichtigtes Betrachten dieses Buches sollte man daher möglichst vermeiden.

Fazit:
Dieses beeindruckende Karussellbuch aus der Welt der Mumins, wird bei uns einen besonderen Platz erhalten. Mein Sohn und ich waren ganz begeistert von den wunderschönen Illustrationen und der kompletten Gestaltung dieses Titels. Das Buch hat einen leichten Wimmelbuch-Charakter und somit gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Fesselnde aber auch düstere Geschichte

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds
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Meinung:
Ava, ihre kleine Schwester Linn und ihr Vater führen ein hartes Leben, voller Hunger und harter Arbeit. Als der Vater sich endlich durchringt, mit den Mädchen ein neues Leben in der Stadt anzufangen, ...

Meinung:
Ava, ihre kleine Schwester Linn und ihr Vater führen ein hartes Leben, voller Hunger und harter Arbeit. Als der Vater sich endlich durchringt, mit den Mädchen ein neues Leben in der Stadt anzufangen, scheint sich das Blatt zum Guten zu wenden. Doch dann lässt der Vater die Mädchen alleine im Wald zurück. Die Schwestern irren durch den finsteren Wald, bis sie plötzlich ein Haus mitten im Wald entdecken. Wer lebt hier?

Schon beim Lesen des Klappentextes fühlt man sich ein wenig an das Märchen von Hänsel und Gretel erinnert. Diese Meinung verfestigt sich zu Beginn der Geschichte, nachdem der Vater die Kinder im Wald zurücklässt. Im weiteren Verlauf kommt das Gefühl dazu, dass man eine eigene Version von Krabat liest. Diese Vergleiche musste ich beim Lesen zwangsläufig ziehen. Tatsächlich hat mich diese Ähnlichkeit zu den genannten Titeln hier etwas gestört. Dennoch schafft es Gry Kappel Jensen ihre ganz eigene Geschichte zu kreieren.

Dabei ist der Grundton der Handlung eindeutig ein düsterer. Die Geschichte spielt in harten und grausamen Zeiten. Hunger, Tod sowie die Hexenjagd sind einige Themen, die hier behandelt werden.

Als Leser fragt man sich die ganze Zeit, was hinter der merkwürdigen Frau namens Nebula steckt und wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.

Protagonistin Ava handelt leider nicht immer ganz nach meinem Geschmack. Dennoch konnte ich durchaus nachvollziehen, warum sie gewisse Entscheidungen trifft.

Fazit:
Eine fesselnde, aber auch durchaus düstere Geschichte erwartet den Leser mit dem ersten Band der Eventyr-Saga. Die Vergleiche zu Hänsel und Gretel sowie Krabat liegen nahe. Dennoch wird hier eine ganz eigene Geschichte kreiert. Sicherlich ein Titel, der nicht für jeden etwas ist. Dennoch mal eine etwas andere Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 25.03.2026

Kommt sehr ruhig daher, dennoch liest man gerne weiter

Stadt der Sänger und Verschwörer (Stadt der Magier 2)
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Meinung:
Cor und Ro reisen in die Stadt Granadis. Dort soll Cor seine Ausbildung als Magier unter der Leitung von Maestra Ascendi vertiefen. Und auch Ro findet eine neue Beschäftigung bei der Hilfe und ...

Meinung:
Cor und Ro reisen in die Stadt Granadis. Dort soll Cor seine Ausbildung als Magier unter der Leitung von Maestra Ascendi vertiefen. Und auch Ro findet eine neue Beschäftigung bei der Hilfe und Unterstützung von Maestra Ascendis Ehemann in der Heilkunde. Dann hält eine mysteriöse Krankheit die Stadt in Atem. Cor und Ro haben schnell einen Verdacht, woher diese Krankheit stammen könnte.

Die Geschichte lässt sich auch wunderbar lesen, ohne dass man den ersten Band bereits kennt. Denn beide Geschichten enden in sich abgeschlossen und hier in diesem zweiten Band wird ein ganz neues Thema behandelt.

Ich für meinen Teil musste feststellen, dass ich etwas mehr von dieser Geschichte erwartet habe. Ja, auch der erste Band war ruhig, es wurde viel erklärt und die Geschichte hat sich langsam aufgebaut. Da man aber nun die Welt und die Charaktere bereits kennt, hatte ich mit einer etwas spannenderen Geschichte gerechnet. Für mich gibt es lange Zeit keinen großen Konflikt, den die Charaktere zu bewältigen haben. Ja, da wäre die Krankheit, doch die Handlung plätschert teilweise dahin.

Nichtsdestotrotz muss ich festhalten, dass ich die Geschichte gerne gelesen habe. Trotzdem nicht so viel passierte, fühlte ich mich größtenteils gut unterhalten.
Dies lag unter anderem an der Familie Ascendi, die frischen Wind in die Handlung hineinbringt.

Besonders schön ist auch die Beziehung zwischen Cor und Ro. Die beiden Freunde stehen immer füreinander ein und sind der jeweilige Fels in der Brandung für den anderen. Auch das Ende der beiden hat mich sehr berührt und positiv gestimmt.

Fazit:
Der zweite Band der Reihe kommt ebenfalls sehr ruhig daher. Ich muss gestehen, dass ich mit einem etwas dynamischeren Handlungsverlauf gerechnet habe. Trotzdem ich etwas anderes von der Geschichte erwartet hatte, fühlte ich mich zu fast jeder Zeit sehr gut unterhalten. Dies spricht eindeutig für den Schreibstil von Autorin Judith Mohr.