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Veröffentlicht am 15.05.2023

Humorvolle und liebenswerte Geschichte

Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen
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Inhalt:
Große Magier gehen auf altehrwürdige Zauberschulen, das weiß man ja. Doch wohin gehen die mittelguten Zauberer, denen nicht ganz so eindrucksvolle Kräfte gegeben wurden? Niko beispielsweise, der ...

Inhalt:
Große Magier gehen auf altehrwürdige Zauberschulen, das weiß man ja. Doch wohin gehen die mittelguten Zauberer, denen nicht ganz so eindrucksvolle Kräfte gegeben wurden? Niko beispielsweise, der in die Vergangenheit sehen (aber nicht hören) kann? Für ihn und andere Omegas steht die etwas heruntergekommene MGZ bereit! Hier üben sie – zwischen Lakritzregen und kariertem Spiegelei – ihrer eigenwilligen Zauberkräfte Herr zu werden. Gemeinsam und mit viel Witz überlisten sie damit am Ende sogar die Schnösel vom Merlineum.

Meinung:
Nikos Leben ist geprägt von Mittelmäßigkeit. Seine Mutter stellt ihn immer nur als "ihren Mittleren" vor, besitzt Niko doch keine Eigenschaft, durch die er ganz besonders in irgendetwas hervorstechen kann. Doch dann erfährt Niko, dass er ein echter Magier ist und daher an die Zauberschule MGZ gehen darf. Zwar gehört er nicht zu den mega guten Zauberern, die auf das Merlineum gehen, doch Niko ist sich sicher, dass mehr in ihm steckt, als er bisher dachte.
Das MGZ entpuppt sich dann als eine etwas heruntergekommene Schule, die bei weitem nicht mit dem coolen Merlineum mithalten kann oder vielleicht doch?

Geht es euch auch so, dass ihr den Titel des Buches total interessant findet? Denn irgendwie ist es doch fast schon selbstverständlich, dass man als großer Magier auf eine richtig gute Magierschule geht. Doch was ist mit all den Magiern, die vielleicht nicht ganz so gut in dem sind was sie tun? Ja, die gehen auf die MGZ.
So wie Protagonist Niko, der endlich aus seinem durchschnittlichen Leben ausbrechen möchte.

Ich muss gestehen, dass ich sehr gut nachempfinden konnte, wie Protagonist Niko sich fühlt. Immer nur als "der Mittlere" vorgestellt zu werden, während die Geschwister in den höchsten Tönen gelobt werden, sorgt sicherlich dafür, dass man sich nach "mehr" sehnt.

Autorin Rieke Patwardhan hat daher eine durchaus berührende und definitiv mit einem Augenzwinkern geschriebene Geschichte erzählt. Denn an der Schule der mittelguten Zauberer läuft bei weitem nicht alles glatt. Und so ist das ein oder andere Chaos vorprogrammiert.
Die Geschichte hat daher einiges an Witz zu bieten. Stellenweise war der Schulalltag jedoch nicht ganz so fesselnd wie erhofft, weswegen ich am Ende nicht die volle Punktzahl vergebe.

Gut gefallen hat mir aber der Konflikt mit den Zauberschülern des ober coolen Merlineums. Hier darf man sicherlich auf die kommenden Ereignisse des zweiten Bandes gespannt sein.

Im Buch findet man immer wieder Illustrationen, die von Daniel Steudtner gezeichnet wurden. Diese lockern die Geschichte, die für Kinder ab 9 Jahren geeignet ist, sehr schön auf.

Fazit:
Auf welche Schule gehen eigentlich die Zauberer, die nicht ganz so super gut zaubern können? Dieser Frage ist Autorin Rieke Patwardhan auf den Grund gegangen und zaubert mit diesem Auftaktband eine humorvolle und liebenswerte Geschichte aufs Papier.
Von mir gibt es dafür 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 15.05.2023

Buch über die kleinen Unterschiede des Lebens

Du, Papa ... Ist zehn viel?
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Inhalt:
Viele Fragen weiter hat der kleine neugierige Wolf ganz schön viel von Papawolf gelernt. Bei vielen Fragen kommt es auf die Umstände an, die die Dinge ganz unterschiedlich beeinflussen und verändern ...

Inhalt:
Viele Fragen weiter hat der kleine neugierige Wolf ganz schön viel von Papawolf gelernt. Bei vielen Fragen kommt es auf die Umstände an, die die Dinge ganz unterschiedlich beeinflussen und verändern können. Aber eine Sache verändert sich nie und da kommt es auf gar nichts drauf an: wie lieb Papawolf seinen kleinen Wolf hat!

Meinung:
Der kleine Wolf hat viele Fragen an seinen Papa, den großen Wolf. Da muss dieser schon mal ganz genau nachdenken, was für eine Antwort er seinem Sohn denn geben möchte. Denn es kommt immer darauf an, von welcher Sicht man die Dinge betrachtet und was für Einflüsse dafür sorgen, dass man jemanden als groß und jemand anderen als klein bezeichnet.

Da ich die Bücher von Autorin Sabine Bohlmann wirklich sehr schätze, war ich auf dieses, bereits vor ein paar Jahren erschienenes, Buch sehr gespannt.

Als Leser lernt man zu Beginn des Bilderbuches Papa Wolf und den kleinen Wolf kennen. Der kleine Wolf ist, wie so viele Menschenkinder, furchtbar neugierig und stellt seinem Papa Fragen wie "bin ich groß?", "bin ich dick?" oder "bin ich laut?". Papa Wolf hat auf jede dieser Fragen eine passende Antwort, liegt es doch immer daran, wie groß, dick oder laut man selbst im Vergleich zu anderen ist.

Und so ist das System des Buches schnell ersichtlich. Mein Sohn empfand die vielen Fragen, die im Prinzip immer auf die gleiche Antwort hinauslaufen, ab einem gewissen Punkt leider als etwas langweilig. Ich merkte, wie er nicht mehr ganz bei der Sache war und langsam das Interesse verlor.

Dabei enthält das Buch jede Menge wichtiger Botschaften. Vor allen Dingen das Ende ist herzallerliebst und lässt das Elternherz dahinschmelzen. Denn Papa Wolf teilt seinem Sohn mit, dass sich eine Sache nie verändern wird und das ist, wie sehr der Papa seinen Sohn liebt.

Dies ist dann für den vorlesenden Elternteil die perfekte Gelegenheit, das eigene Kind fest in die Arme zu schließen und ihm seine Liebe zu versichern.
Für mich war dies wirklich sehr schön und auch mein Sohn war sehr berührt von meinen Worten. Schon alleine deswegen hat es sich absolut gelohnt, dieses Büchlein zu lesen!

Fazit:
Ein Buch über die kleinen Unterschiede des Lebens und die verschiedenen Blickwinkel, aus denen man sie betrachtet. Mit viel Liebe und Hingabe hat Autorin Sabine Bohlmann eine niedliche Geschichte für wissbegierige kleine und große Wolfskinder geschrieben. Auf Dauer war der Aufbau des Buches für meinen Sohn ein wenig langweilig. Doch das wundervolle Ende hat uns beide verzaubert.
Wir vergeben 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 15.05.2023

Motiviert zum Lesen, leider war der Aufbau der Geschichte nicht nach unserem Geschmack

Die Feuerwehr kommt nackig her
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Inhalt:
Hier herrscht lichterlohe Aufregung! Im Haus, in dem Mika wohnt, qualmt es. Kater Wolpert, Herr Luft, Oma Hanne und die Nachbarn von oben wundern sich und möchten wissen, was da los ist! Schnell ...

Inhalt:
Hier herrscht lichterlohe Aufregung! Im Haus, in dem Mika wohnt, qualmt es. Kater Wolpert, Herr Luft, Oma Hanne und die Nachbarn von oben wundern sich und möchten wissen, was da los ist! Schnell muss die Feuerwehr anrücken. Ob die Feuerwehrleute wohl rechtzeitig kommen und in der Eile auch noch daran denken, ihre Hosen anzuziehen?

Meinung:
Die Feuerwehr muss her und zwar schnell. Denn aus dem Haus, in dem Mika wohnt, steigt Qualm auf. Und so fragt sich nicht nur die Feuerwehr, wo der Qualm herkommt, sondern auch Kater Wolpert, Herr Luft und Oma Hanne. Doch oh wei, die Feuerwehr war so in Eile, dass die Feuerwehrleute vor Schreck vergessen haben sich richtig anzuziehen.

Ich muss sagen, dass mich der Titel des Buches irgendwie sofort angesprochen hat. Auch das lustige Cover sah sehr vielversprechend aus. Und so starteten mein siebenjähriger Sohn und ich voller Vorfreude in dieses Abenteuer.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es sich bei diesem Buch um eine Erstlesegeschichte für Kinder in der 1. Klasse handelt. Wie immer gilt natürlich auch hier, dass sich das Buch auch sehr gut anbietet, um es jüngeren Kindern vorzulesen.

Da mein Sohn gerade in die 1. Klasse geht, war das Buch perfekt für ihn zum Üben. Und dies konnte er mit der Geschichte wirklich sehr guttun. Denn die Sätze sind sehr einfach und leicht verständlich geschrieben. Die vielen Bilder lockern die Handlung zudem sehr gut auf.

Etwas schwer hatten wir es mit dem Aufbau der Handlung. Die Geschichte fängt tatsächlich mit dem eigentlichen Ende an und arbeitet sich bis zu dem Auslöser des Feuers vor. Dabei gibt es satztechnisch einige Wiederholungen, die uns nicht ganz so gut gefallen haben. Das Konzept ist definitiv mal etwas anderes und wird sicherlich seine Fans finden. Unser Fall war es leider nicht so ganz.

Die Bilder von Sabine Kranz passen sehr gut zur Geschichte und laden mit ihren farbenfrohen Akzenten ein, sie ganz genau betrachten zu wollen. Besonders die (fast) nackigen Feuerwehrleute am Ende des Buches fallen dem Leser sofort ins Auge und sorgen für einen kleinen Schmunzler.

Fazit:
Dieses Buch hat meinen Sohn dazu motiviert das Lesen zu üben und zu verbessern. Denn die wirklich leicht verständlichen Sätze vereinfachen das Lesenlernen ungemein.
Leider konnte uns die Handlung bzw. der Aufbau der Geschichte nicht so ganz überzeugen. Weswegen wir am Ende 3,5 von 5 Junior-Hörnchen vergeben.

Veröffentlicht am 15.05.2023

Geniale Welt und faszinierende Charaktere - toller Plot-Twist

Feuerblut – Teil 2: Die Reise zum Frostpalast
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Inhalt:
Nachdem die Loge im großen Kampf gegen Morgren komplett zerstört wurde, steht der Clan der Jäger vor dem Wiederaufbau. Doch es warten weitere Herausforderungen. Denn Phönix muss sich nicht nur ...

Inhalt:
Nachdem die Loge im großen Kampf gegen Morgren komplett zerstört wurde, steht der Clan der Jäger vor dem Wiederaufbau. Doch es warten weitere Herausforderungen. Denn Phönix muss sich nicht nur mit ihrer neu entdeckten Feuermagie vertraut machen – zusätzlich droht Unheil. Im Palast der Hexen lauert eine Gefahr, die ganz Embra vernichten könnte. Und so machen sich die Jagdlinge auf den Weg ins Ungewisse, um ihrer Verpflichtung im Kampf gegen das Böse nachzukommen. Doch welch schauerliche Kreaturen sind ihnen dicht auf den Fersen?

Meinung:
Der Clan der Jäger muss nach der kompletten Zerstörung der Loge quasi von vorne anfangen. Dies ist jedoch nicht die einzige Hürde. Denn das Böse ist nicht besiegt, sondern sehr wach und bereit, die gesamte Welt zu versklaven. So reist Phönix mit ihren Freunden in den Palast der Hexen. Denn hier lauert eine Gefahr, die anscheinend nur Phönix mit ihrer neu erwachten Feuermagie aufhalten kann.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Feuerblut-Reihe. Da die Ereignisse des ersten Bandes wichtig sind, um diesen zweiten Band zu verstehen, ist es zwingend erforderlich Band 1 bereits gehört zu haben.

Ich persönlich hatte das Glück, dass ich nach Band 1 direkt den zweiten Band weiterhören konnte. So waren mir die Ereignisse aus Band 1 natürlich noch sehr präsent. Aber auch wenn Band 1 schon etwas zurückliegen sollte, dürfte man als Hörer nicht so große Einstiegsprobleme haben. Denn Autorin Aisling Fowler baut einige Rückblenden in die Handlung ein.

Nachdem mich der erste Band wirklich sehr begeistert hat, waren meine Erwartungen an diesen zweiten Band sehr hoch. Der Beginn startet auch gleich sehr vielversprechend, mit einem Kampf und dem Heraufbeschwören einer neuen Gefahr. Die Freunde müssen sich auf eine Reise zum Palast der Hexen begeben. Als Hörer war ich daher sehr angetan von all dem Ideenreichtum, mit dem die Autorin wieder um die Ecke kommt. Die erdachte Welt ist wirklich sehr interessant und es gibt immer wieder coole, neue Dinge zu entdecken.

Sobald die Freunde im Palast der Hexen ankommen, wird die Handlung dann jedoch ein wenig ruhiger. Es fühlte sich stellenweise leider so an, als würde man einen typischen Mittelband hören, in dem leider oftmals nicht so viel passiert.

Umso schöner ist es, dass wir nicht nur in die Gedankengänge von Phönix hineinspringen. Sondern auch Hund, der Wächter der Loge, uns mit auf seine Reise nimmt. Und diese findet nicht im Palast der Hexen statt. So waren mir Hunds Passagen im Mittelteil deutlich lieber, als die von Phönix.

Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse dann jedoch und es gibt wieder einen ziemlich coolen Plot-Twist. Dies macht Autorin Aisling Fowler wieder absolut grandios. Dafür ziehe ich meinen imaginären Hut vor ihr.

Auch Rainer Strecker verdient wieder höchstes Lob, macht es als Hörer einfach nur unfassbar viel Spaß ihm zu lauschen. Er transportiert die Gefühle und Emotionen der verschiedenen Charaktere dabei wirklich sehr gekonnt.

Bedauerlicherweise steht Band 3 der Reihe noch nicht in den Startlöchern. Denn ich möchte nun unbedingt wissen, wie die Geschichte rund um Phönix und ihre Freunde endet.

Fazit:
Die Reise zum Frostpalast ist ein genialer zweiter Band, der zwar in der Mitte der Geschichte ein paar Längen aufweist, diese kann man jedoch absolut verschmerzen, wenn man mit so einem bombastischen Finale belohnt wird. Eine geniale Welt, faszinierende Charaktere und mal wieder ein toller Plot-Twist ließen die Hör-Zeit auch dieses Mal wie im Flug vergehen.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 15.05.2023

Das perfekte Geschenk für all die Muttis dort draußen

Meine Mama
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Inhalt:
Mamas können vieles sein: Es gibt die Wirbel-Mama, die Kuschel-Mama, die Trubel-Mama, die Teile-Mama und die Heile-Mama. Jede Mama ist einzigartig! Niedliche Illustrationen von Alison Brown und ...

Inhalt:
Mamas können vieles sein: Es gibt die Wirbel-Mama, die Kuschel-Mama, die Trubel-Mama, die Teile-Mama und die Heile-Mama. Jede Mama ist einzigartig! Niedliche Illustrationen von Alison Brown und der dazu passend gereimte Text von Anna Taube machen dieses Buch zu einer herzerwärmden Liebeserklärung, die sich nicht nur für den Muttertag anbietet.

Meinung:
In diesem niedlichen Pappbilderbuch werden all die tollen Mamas der ganzen Welt vorgestellt. Denn jede Mama hat ihre ganz eigene Stärke und kann Dinge besonders gut. Mit diesem niedlichen Pappbuch für Kinder ab 2 Jahren, lernen die kleinen Leser diese verschiedenen Mamas kennen. Und man selbst kann vergleichen, welche der genannten Mamas (oder vielleicht sogar alle) selbst in einem steckt.

So gibt es die Wirbel-Mama, die Kuschel-Mama, die Trubel-Mama, die Jubel-Mama, die Heile-Mama und noch ganz viele andere mehr.

Das Buch ist daher nicht nur etwas für kleine Kinder, die ihre Mama abgöttisch lieben. Es ist auch das perfekte Geschenk für die eigene Mama. Denn wer hat nicht das Bedürfnis seiner Mama ab und an zu sagen oder zu zeigen, dass sie die beste Mama der Welt ist?

Die Bilder von Alison Brown sind einfach nur zuckersüß und wirklich sehr herzerwärmend. Es ist so schön mit anzusehen, wie Mamas und Kinder hier miteinander interagieren.

Der Text wurde passend ist Deutsche übersetzt. Denn es wurde großen Wert darauf gelegt, dass sich die Sätze reimen. Was die Geschichte gleich noch viel schöner macht.

Fazit:
Das perfekte Geschenk für all die Muttis dort draußen auf der Welt. Egal ob jung oder alt, dieses Buch ist wirklich für jede Mutti etwas, da man sich selbst in einer oder mehreren Situationen wiedererkennen wird.
Wirklich ganz zauberhaft und daher 4,5 von 5 Hörnchen.