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Veröffentlicht am 03.08.2022

Schottland, Seeungeheuer und Meer

Sea Monsters – Bitte nicht füttern! (Sea Monsters 2)
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Inhalt:
Seit Finn und die anderen Kinder mit dem Seeungeheuer Big Ben Freundschaft geschlossen haben, kommen täglich Gäste auf ihre Insel, um die faszinierenden Meerestiere zu sehen. Besonders das Seeschweinchen ...

Inhalt:
Seit Finn und die anderen Kinder mit dem Seeungeheuer Big Ben Freundschaft geschlossen haben, kommen täglich Gäste auf ihre Insel, um die faszinierenden Meerestiere zu sehen. Besonders das Seeschweinchen Ballyhoo ist der Liebling aller. Doch eines Tages ist Ballyhoo spurlos verschwunden. Was ist passiert? Für Finn ist klar: Er muss Ballyhoo finden! Gemeinsam mit dem Fischer Connor und Big Ben macht er sich auf die Suche. Doch im tiefen Meer lauern ungeahnte Gefahren …

Meinung:
Das Leben auf der kleinen, beschaulichen Insel Haimsend hat sich durch das Auftauchen der Seeungeheuer drastisch verändert. Denn nun besuchen täglich viele Gäste die Insel, um bei Seefahrten das große Seeungeheuer Big Ben und das kleine Seeschweinchen Ballyhoo sehen zu können. Die Dorfbewohner sind über so viel Trubel gespaltener Meinung und viele der Bewohner wollen etwas vom Kuchen abbekommen. Denn die Touristen lassen natürlich jede Menge Geld auf der Insel. So kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen den Bewohnern. Und dann ist eines Tages Ballyhoo spurlos verschwunden. Was ist passiert? Steckt Ballyhoo in ernster Gefahr? Finn, Poppy und Fischer Connor machen sich sofort auf die Suche nach dem Seeschweinchen.

Nachdem mir der erste Band rund um Finn und sein Seeungeheuer Big Ben richtig gut gefallen hat, freute ich mich riesig, als ich von dieser Fortsetzung erfuhr.

Natürlich stellte ich mir bei diesem zweiten Band wieder die Frage, ob es zwingend erforderlich ist den ersten Band bereits gelesen oder gehört zu haben. Ich finde, nicht unbedingt. Denn natürlich wird die Geschichte von Finn und Big Ben in diesem Band weitererzählt, dennoch kann man auch gut ohne Vorkenntnisse der Geschichte folgen.

Dieses Mal muss der Leser/Hörer feststellen, dass das Leben in Haimsend nicht mehr so ruhig und beschaulich ist, wie noch zu Beginn des ersten Bandes. Ich fand die Darstellung der die Insel überrennenden Touristen von Autorin Barbara Iland-Olschewski sehr realistisch dargestellt. Genauso stelle ich es mir vor, wenn tatsächlich Seeungeheuer irgendwo auf der Welt gesichtet werden sollten. Mir persönlich war es ein wenig zu viel Trubel auf der Insel und ich fand es bewundernswert wie ruhig Ben und Poppy mit diesem Menschenansturm und den damit einhergehenden Veränderungen umgehen.
Sollte es einen möglichen dritten Band geben, bin ich gespannt wie sich die Lage auf der Insel mit der Zeit eingependelt haben wird.

Die Geschichte ist mit ihren knapp 200 Seiten und gut 2,5 Stunden Hörzeit nicht gerade lang. So entwickelt sich die Geschichte recht rasant. Dies mag ich an Kinderbüchern immer sehr gerne. Gerade weil so auch selten Langeweile aufkommen kann.

Die Schrift im Buch ist zudem sehr groß gehalten. Daher bietet sich die Geschichte, auch aufgrund der vielen Kapitel, gut für Lesemuffel bzw. Kinder, die noch nicht so geübt im Lesen sind, an.

Die Bilder im Buch stammen von Illustrator Timo Grubing, der für mich mit zu den besten Kinderbuchillustratoren in Deutschland zählt. Seinen Zeichenstil verbinde ich automatisch mit spannenden und actiongeladenen Kinderbüchern.

Auch beim Hörbuchsprecher hat der Hörbuchverlag nichts verkehrt gemacht, sondern ebenfalls einen der besten Sprecher im Kinderbuchbereich ausgewählt. Wie schon im ersten Teil vertont Jona Mues auch diesen zweiten Teil wieder sehr atmosphärisch und lebendig.

Fazit:
Mit dem zweiten Band der Sea Monsters Reihe wird der Leser/Hörer wieder auf die eigentlich verschlafende Insel nördlich von Schottland verschlagen. Doch hier steppt mittlerweile der Bär, da die Menschheit von den Seeungeheuern erfahren hat. Und so wird es reichlich turbulent, verzwickt und spannend in diesem zweiten Abenteuer von Finn, Poppy und Seeungeheuer Big Ben.
Ein stimmungsvolles Abenteuer für die ganze Familie.
Ich vergebe gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.08.2022

Schottland, Seeungeheuer und Meer

Sea Monsters – Bitte nicht füttern! (Sea Monsters 2)
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Inhalt:
Seit Finn und die anderen Kinder mit dem Seeungeheuer Big Ben Freundschaft geschlossen haben, kommen täglich Gäste auf ihre Insel, um die faszinierenden Meerestiere zu sehen. Besonders das Seeschweinchen ...

Inhalt:
Seit Finn und die anderen Kinder mit dem Seeungeheuer Big Ben Freundschaft geschlossen haben, kommen täglich Gäste auf ihre Insel, um die faszinierenden Meerestiere zu sehen. Besonders das Seeschweinchen Ballyhoo ist der Liebling aller. Doch eines Tages ist Ballyhoo spurlos verschwunden. Was ist passiert? Für Finn ist klar: Er muss Ballyhoo finden! Gemeinsam mit dem Fischer Connor und Big Ben macht er sich auf die Suche. Doch im tiefen Meer lauern ungeahnte Gefahren …

Meinung:
Das Leben auf der kleinen, beschaulichen Insel Haimsend hat sich durch das Auftauchen der Seeungeheuer drastisch verändert. Denn nun besuchen täglich viele Gäste die Insel, um bei Seefahrten das große Seeungeheuer Big Ben und das kleine Seeschweinchen Ballyhoo sehen zu können. Die Dorfbewohner sind über so viel Trubel gespaltener Meinung und viele der Bewohner wollen etwas vom Kuchen abbekommen. Denn die Touristen lassen natürlich jede Menge Geld auf der Insel. So kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen den Bewohnern. Und dann ist eines Tages Ballyhoo spurlos verschwunden. Was ist passiert? Steckt Ballyhoo in ernster Gefahr? Finn, Poppy und Fischer Connor machen sich sofort auf die Suche nach dem Seeschweinchen.

Nachdem mir der erste Band rund um Finn und sein Seeungeheuer Big Ben richtig gut gefallen hat, freute ich mich riesig, als ich von dieser Fortsetzung erfuhr.

Natürlich stellte ich mir bei diesem zweiten Band wieder die Frage, ob es zwingend erforderlich ist den ersten Band bereits gelesen oder gehört zu haben. Ich finde, nicht unbedingt. Denn natürlich wird die Geschichte von Finn und Big Ben in diesem Band weitererzählt, dennoch kann man auch gut ohne Vorkenntnisse der Geschichte folgen.

Dieses Mal muss der Leser/Hörer feststellen, dass das Leben in Haimsend nicht mehr so ruhig und beschaulich ist, wie noch zu Beginn des ersten Bandes. Ich fand die Darstellung der die Insel überrennenden Touristen von Autorin Barbara Iland-Olschewski sehr realistisch dargestellt. Genauso stelle ich es mir vor, wenn tatsächlich Seeungeheuer irgendwo auf der Welt gesichtet werden sollten. Mir persönlich war es ein wenig zu viel Trubel auf der Insel und ich fand es bewundernswert wie ruhig Ben und Poppy mit diesem Menschenansturm und den damit einhergehenden Veränderungen umgehen.
Sollte es einen möglichen dritten Band geben, bin ich gespannt wie sich die Lage auf der Insel mit der Zeit eingependelt haben wird.

Die Geschichte ist mit ihren knapp 200 Seiten und gut 2,5 Stunden Hörzeit nicht gerade lang. So entwickelt sich die Geschichte recht rasant. Dies mag ich an Kinderbüchern immer sehr gerne. Gerade weil so auch selten Langeweile aufkommen kann.

Die Schrift im Buch ist zudem sehr groß gehalten. Daher bietet sich die Geschichte, auch aufgrund der vielen Kapitel, gut für Lesemuffel bzw. Kinder, die noch nicht so geübt im Lesen sind, an.

Die Bilder im Buch stammen von Illustrator Timo Grubing, der für mich mit zu den besten Kinderbuchillustratoren in Deutschland zählt. Seinen Zeichenstil verbinde ich automatisch mit spannenden und actiongeladenen Kinderbüchern.

Auch beim Hörbuchsprecher hat der Hörbuchverlag nichts verkehrt gemacht, sondern ebenfalls einen der besten Sprecher im Kinderbuchbereich ausgewählt. Wie schon im ersten Teil vertont Jona Mues auch diesen zweiten Teil wieder sehr atmosphärisch und lebendig.

Fazit:
Mit dem zweiten Band der Sea Monsters Reihe wird der Leser/Hörer wieder auf die eigentlich verschlafende Insel nördlich von Schottland verschlagen. Doch hier steppt mittlerweile der Bär, da die Menschheit von den Seeungeheuern erfahren hat. Und so wird es reichlich turbulent, verzwickt und spannend in diesem zweiten Abenteuer von Finn, Poppy und Seeungeheuer Big Ben.
Ein stimmungsvolles Abenteuer für die ganze Familie.
Ich vergebe gute 4 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.08.2022

Zu dicker Wälzer, hätte gerne kürzer sein können

Obsidio. Die Illuminae Akten_03
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Inhalt:
Kady, Ezra, Hanna und Nik sind nur knapp dem Angriff auf die Sprungstation Heimdall entkommen und befinden sich nun mit 2.000 anderen Flüchtlingen auf dem Frachtschiff Mao. Da der Zugang zum Wurmloch ...

Inhalt:
Kady, Ezra, Hanna und Nik sind nur knapp dem Angriff auf die Sprungstation Heimdall entkommen und befinden sich nun mit 2.000 anderen Flüchtlingen auf dem Frachtschiff Mao. Da der Zugang zum Wurmloch zerstört ist und die Vorräte knapp werden, bleibt ihnen nur, nach Kerenza zurückzukehren – zu dem Ort, von dem sie vor sieben Monaten vor einer feindlichen Invasion flohen.

Meinung:
Währenddessen hat Asha, Kadys Cousine, BeiTechs Überfall auf Kerenza überlebt und sich dem dortigen Widerstand angeschlossen. Als Rhys, Ashas verflossene Liebe und mittlerweile BeiTech-Soldat, auftaucht, stehen sie sich auf feindlichen Seiten gegenüber. Und während die Uhr tickt, beginnt ein allerletzter Kampf auf dem Planeten und im Weltraum, Helden fallen und Herzen werden gebrochen.

Nach dem Angriff auf die Sprungstation Heimdall und der damit verbundenen Flucht, werden die Ressourcen für Kady, Ezra, Hanna und Nik und all die anderen Flüchtlinge immer knapper. Daher bleibt ihnen nur eine Reise nach Kerenza.
Dort hat Asha, Kadys Cousine, den Angriff von BeiTech überlebt. Gemeinsam mit weiteren Widerständlern versucht sie BeiTech im verborgenen die Stirn zu bieten. Doch dann taucht eines Tages ihre alte Jugendliebe Rhys auf. Er gehört jedoch nicht zum Widerstand, sondern arbeitet für BeiTech.

Wer die Illuminae Akten 1 und 2 gelesen und geliebt hat, der wird sehr gut nachempfinden können, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, dass der Verlag sich nun doch dazu entschieden hat, den dritten und finalen Band der Reihe zu übersetzen.

Meine Vorfreude auf diesen Abschlussband war wirklich enorm. Dennoch hatte ich die Angst, dass ich nach so vielen Jahren einfach nicht wieder in die Geschichte reinfinden würde. Diese Sorge war zum Glück unbegründet, denn die Grundstory war mir nach kleineren Rückblicken innerhalb dieses Buches wieder sehr präsent. Natürlich hatte ich gerade mit einigen Nebencharakteren ein wenig Probleme, diese richtig zuordnen zu können. Doch das trübte mein Lesevergnügen nicht wirklich.

Viel mehr hatte ich Probleme damit, dass mir die erste Hälfte des Buches einfach viel zu wenig Interessantes passiert. Für mich plätscherte die Geschichte ein wenig vor sich hin. Es passiert zwar durchaus etwas, aber diese Geschehnisse langweilten mich eher, als dass sie mich an die Seiten fesseln konnten. Kurze Zeit war ich sogar versucht das Buch komplett beiseite zu legen.

Zum Glück habe ich durchgehalten. Denn in der zweiten Hälfte der Geschichte habe ich endlich das Feuer, die Situationskomik und auch die Brutalität bekommen, die ich von Amie Kaufman und Jay Kristoff erwartet habe. Und all diese Komponenten gibt es in der zweiten Hälfte in Hülle und Fülle. Gerade die Beziehung zwischen Kady und der künstlichen Intelligenz AIDAN hat wieder ihren ganz eigenen Charme und entwickelt sich in ungeahnte Bahnen weiter.

Was an dieser Reihe einfach phänomenal und super besonders ist, ist die Aufmachung der Bücher. Hier darf man sich auf Chatnachrichten, Aufzeichnungen von Funksprüchen, Berichten von Auswertungen der Videokameras oder Tagebucheinträge freuen. Auch ist dieses Mal ein kleiner Comic und mehrere Skizzen im Buch zu finden. Die Aufmachung ist daher wirklich grandios!

Das Ende lässt einen als Leser zufrieden zurück. Es passt für mich sehr gut zur Reihe und lässt den Leser durchaus Raum für eine eigene Interpretation.

Fazit:
Nachdem ich wusste, dass das Finale der Illuminae Akten nun doch ins Deutsche übersetzt wird, war meine Vorfreude enorm. Doch leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht standhalten. Ich war überrascht darüber, wie wenig mich die erste Hälfte des über 600 Seiten dicken Wälzers angesprochen hat. Ich war sogar kurzzeitig soweit das Buch komplett wegzulegen. Zum Glück habe ich dies nicht getan, denn die zweite Hälfte hat die zu erwartende Brutalität und Spannung geboten.
Dennoch kann ich am Ende nicht mehr als 3,5 von 5 Hörnchen vergeben.

Veröffentlicht am 03.08.2022

Leider enttäuschend, kein typischer Rick Riordan Band

Tochter der Tiefe
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Inhalt:
Als aus heiterem Himmel die Meeres-Akademie hinter Ana in die Luft fliegt, kann sie es nicht fassen. Welcher unbekannte Feind hat es da auf sie abgesehen? Ana und ihre Freunde fliehen aufs Meer, ...

Inhalt:
Als aus heiterem Himmel die Meeres-Akademie hinter Ana in die Luft fliegt, kann sie es nicht fassen. Welcher unbekannte Feind hat es da auf sie abgesehen? Ana und ihre Freunde fliehen aufs Meer, doch auch hier sind sie nicht sicher. Ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Licht: Ana ist die letzte Erbin von Kapitän Nemo und deshalb die Einzige, die das legendäre U-Boot Nautilus wieder flott machen kann. Als sie das Boot finden, stellt sich heraus, dass Ana über Musik sogar mit der Nautilus kommunizieren kann, denn diese ist von künstlicher Intelligenz beseelt. Aber ihr Gegner hat sie schon aufgespürt …

Meinung:
Für Ana und ihre Mitschüler wird ein Teil ihrer Welt zerstört, als sie miterleben müssen, wie aus heiterem Himmel ihre geliebte Schule, die Harding-Pencroft Academy, zerstört wird. Schnell wird vermutet, dass hinter diesem Angriff die verfeindete Nachbarschule steckt. Ana und ihre Freunde bleibt nur die Flucht aufs Meer, wo sie urplötzlich mit in ein altes Geheimnis rund um das U-Boot Nautilus und dessen Kapitän Nemo hineingezogen werden. Ein uraltes Familienerbe erhebt sich.

Da ich die Bücher von Rick Riordan immer sehr gerne lese, freute ich mich natürlich riesig, als ich von seinem neuesten Titel erfuhr.
Dieses Mal bedient sich der Autor keiner Mythologie einer Volksgruppe, sondern geht auf die Geschichte von Kapitän Nemo und seiner Nautilus ein. Ich selbst, habe das Werk von Jules Verne zwar nie gelesen, dennoch war mir die Geschichte von Kapitän Nemo bekannt.

Rick Riordan bedient sich dabei beim Grundgerüst des Klassikers, lässt aber natürlich viele eigene Ideen in diese Geschichte einfließen. Beispielsweise ist die Harding-Pencroft Academy in vier unterschiedliche Häuser eingeteilt. So gibt es Haus Delfin, Haus Kopffüssler, Haus Hai und Haus Orca. Ana selbst gehört zum Haus der Delfine und hat sogar einen echten Delfin als Freund. Sehr cool, wenn ihr mich fragt, denn wer hätte nicht gerne einen Delfin als Freund?

Schnell musste ich jedoch feststellen, dass dieses neue Werk anders ist als die restlichen Bücher des Autors. In meinen Augen fehlt leider ganz klar der für Rick Riordan so typische Humor. Diesen habe ich schmerzlich vermisst. Aber auch sonst hat die Geschichte wenig gemein mit den bisherigen Büchern des Autors. Hätte ich nicht gewusst, dass diese Geschichte von Rick Riordan ist, wäre ich von alleine niemals darauf gekommen.

Dabei kann man dem Buch nicht vorhalten, dass es nicht actionreich zur Sache geht. Nach einer kurzen Einführung geht es mit der Zerstörung der Schule gleich ordentlich zur Sache und auch ansonsten gibt es spannende Unterwasserkämpfe, Riesenkraken und das ein oder andere Geheimnis.
Etwas störend empfand ich, dass sich der Großteil der Handlung auf einem Boot abspielt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch viel mehr von dieser eigentlich so interessanten Welt entdecken dürfen.

Interessant fand ich das Vorwort von Roshani Chokshi, in dem wir unter anderem erfahren, dass erst etwas über achtzig Prozent des Ozeans von Menschen erforscht wurden. Spannender Gedanke also, was sich in unseren Meeren noch alles verbergen könnte.

Gesprochen wird die Geschichte von Toini Ruhnke, von der ich bisher noch kein Hörbuch gehört habe. Für mich passte ihre Stimme gut zu der fünfzehnjährigen Ana. Sie lässt den Hörer mit in die Tiefen des Ozeans eintauchen. Stellenweise hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Dynamik in ihrer Stimme gewünscht.

Fazit:
Auf das neueste Werk von Autor Rick Riordan habe ich mich wirklich extrem gefreut. Leider musste ich schnell feststellen, dass dieser Titel und ich keine Freunde werden würden. Mir fehlte sehr viel von dem so witzigen Schreibstil des Autors. Und hätte ich nicht gewusst, dass er dieses Buch geschrieben hat, wäre ich von alleine niemals auf den Gedanken gekommen ein Riordan-Buch in den Händen zu halten.
Die eigentliche Handlung konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen und ich war ehrlich gesagt ein wenig froh darüber, als ich die Geschichte beendet habe.
Ich vergebe 3 von 5 Hörnchen.

Veröffentlicht am 03.08.2022

Leider enttäuschend, kein typischer Rick Riordan Band

Tochter der Tiefe
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Inhalt:
Als aus heiterem Himmel die Meeres-Akademie hinter Ana in die Luft fliegt, kann sie es nicht fassen. Welcher unbekannte Feind hat es da auf sie abgesehen? Ana und ihre Freunde fliehen aufs Meer, ...

Inhalt:
Als aus heiterem Himmel die Meeres-Akademie hinter Ana in die Luft fliegt, kann sie es nicht fassen. Welcher unbekannte Feind hat es da auf sie abgesehen? Ana und ihre Freunde fliehen aufs Meer, doch auch hier sind sie nicht sicher. Ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Licht: Ana ist die letzte Erbin von Kapitän Nemo und deshalb die Einzige, die das legendäre U-Boot Nautilus wieder flott machen kann. Als sie das Boot finden, stellt sich heraus, dass Ana über Musik sogar mit der Nautilus kommunizieren kann, denn diese ist von künstlicher Intelligenz beseelt. Aber ihr Gegner hat sie schon aufgespürt …

Meinung:
Für Ana und ihre Mitschüler wird ein Teil ihrer Welt zerstört, als sie miterleben müssen, wie aus heiterem Himmel ihre geliebte Schule, die Harding-Pencroft Academy, zerstört wird. Schnell wird vermutet, dass hinter diesem Angriff die verfeindete Nachbarschule steckt. Ana und ihre Freunde bleibt nur die Flucht aufs Meer, wo sie urplötzlich mit in ein altes Geheimnis rund um das U-Boot Nautilus und dessen Kapitän Nemo hineingezogen werden. Ein uraltes Familienerbe erhebt sich.

Da ich die Bücher von Rick Riordan immer sehr gerne lese, freute ich mich natürlich riesig, als ich von seinem neuesten Titel erfuhr.
Dieses Mal bedient sich der Autor keiner Mythologie einer Volksgruppe, sondern geht auf die Geschichte von Kapitän Nemo und seiner Nautilus ein. Ich selbst, habe das Werk von Jules Verne zwar nie gelesen, dennoch war mir die Geschichte von Kapitän Nemo bekannt.

Rick Riordan bedient sich dabei beim Grundgerüst des Klassikers, lässt aber natürlich viele eigene Ideen in diese Geschichte einfließen. Beispielsweise ist die Harding-Pencroft Academy in vier unterschiedliche Häuser eingeteilt. So gibt es Haus Delfin, Haus Kopffüssler, Haus Hai und Haus Orca. Ana selbst gehört zum Haus der Delfine und hat sogar einen echten Delfin als Freund. Sehr cool, wenn ihr mich fragt, denn wer hätte nicht gerne einen Delfin als Freund?

Schnell musste ich jedoch feststellen, dass dieses neue Werk anders ist als die restlichen Bücher des Autors. In meinen Augen fehlt leider ganz klar der für Rick Riordan so typische Humor. Diesen habe ich schmerzlich vermisst. Aber auch sonst hat die Geschichte wenig gemein mit den bisherigen Büchern des Autors. Hätte ich nicht gewusst, dass diese Geschichte von Rick Riordan ist, wäre ich von alleine niemals darauf gekommen.

Dabei kann man dem Buch nicht vorhalten, dass es nicht actionreich zur Sache geht. Nach einer kurzen Einführung geht es mit der Zerstörung der Schule gleich ordentlich zur Sache und auch ansonsten gibt es spannende Unterwasserkämpfe, Riesenkraken und das ein oder andere Geheimnis.
Etwas störend empfand ich, dass sich der Großteil der Handlung auf einem Boot abspielt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch viel mehr von dieser eigentlich so interessanten Welt entdecken dürfen.

Interessant fand ich das Vorwort von Roshani Chokshi, in dem wir unter anderem erfahren, dass erst etwas über achtzig Prozent des Ozeans von Menschen erforscht wurden. Spannender Gedanke also, was sich in unseren Meeren noch alles verbergen könnte.

Gesprochen wird die Geschichte von Toini Ruhnke, von der ich bisher noch kein Hörbuch gehört habe. Für mich passte ihre Stimme gut zu der fünfzehnjährigen Ana. Sie lässt den Hörer mit in die Tiefen des Ozeans eintauchen. Stellenweise hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Dynamik in ihrer Stimme gewünscht.

Fazit:
Auf das neueste Werk von Autor Rick Riordan habe ich mich wirklich extrem gefreut. Leider musste ich schnell feststellen, dass dieser Titel und ich keine Freunde werden würden. Mir fehlte sehr viel von dem so witzigen Schreibstil des Autors. Und hätte ich nicht gewusst, dass er dieses Buch geschrieben hat, wäre ich von alleine niemals auf den Gedanken gekommen ein Riordan-Buch in den Händen zu halten.
Die eigentliche Handlung konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen und ich war ehrlich gesagt ein wenig froh darüber, als ich die Geschichte beendet habe.
Ich vergebe 3 von 5 Hörnchen.