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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2025

Kurzweilige Fake-Dating Geschichte

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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4,5 von 5 ⭐

Ali Hazelwood hat in "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" eine wundervolle Liebesgeschichte mit den Schwierigkeiten der akademischen Karriere verwoben.

Fake Dating stand für ...

4,5 von 5 ⭐

Ali Hazelwood hat in "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" eine wundervolle Liebesgeschichte mit den Schwierigkeiten der akademischen Karriere verwoben.

Fake Dating stand für Olive während ihres Doktors eigentlich nicht auf dem Plan. Aber als sie notgedrungen und ohne zu Schauen dem nächstbesten Mann einen Kuss aufzwingt und die beide aus dem Deal Vorteile ziehen können, nimmt das Unheil seinen Lauf. Nur handelt es sich bei dem glücklichen Kusspartner um den hoch angesehenen, unnahbaren Dr. Carlsen, der regelmäßig für abbrechende PhD-Studierende sorgt.

Durch einen leichten Schreibstil und die immerzu peinlichen Momente für Olive fliegt man nur so durch die Seiten und fiebert mit. Noch mehr Spannung kommt dann nach der Hälfte hinzu, wenn sich ein anderer Plot stärker in den Vordergrund setzt. Mehr möchte ich hier nicht verraten.
Ich habe in jedem Kapitel die zu Anfang formulierten "Hypothesen" geliebt. Sie beschreiben in wissenschaftlicher Sprache, was uns und Olive erwartet. Während des Lesens habe ich mich immer wieder sehr in meine Studierendenzeit zurückversetzt gefühlt.
Natürlich ist das Happy End vorhersehbar. Aber deswegen lese ich es ja. Es hat mir dennoch viel Spaß bereitet. Durch die vielen MINT-Einflüsse sticht es im Romance-Dschungel für mich besonders hervor. Es war mein erstes Buch von Ali Hazelwood, aber definitiv nicht mein letztes (ist ja nicht so, dass schon ein weiteres im Regal steht).

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Magisches Wüstenabenteuer

Der Sternenstaubdieb
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3,5 von 5 ⭐

Eine Welt voller Dschinn und doch keine Welt für sie.

Der Sternenstaubdieb erzählt eine orientalische Fantasy-Geschichte rund um ein Abenteuer aus Dschinn, Magie und Machtkämpfe. Die drei ...

3,5 von 5 ⭐

Eine Welt voller Dschinn und doch keine Welt für sie.

Der Sternenstaubdieb erzählt eine orientalische Fantasy-Geschichte rund um ein Abenteuer aus Dschinn, Magie und Machtkämpfe. Die drei Blickwinkel, die wir erleben, stammen von Loulie, Mazen und Aisha. Das Trio könnte nicht unterschiedlicher sein. Eine Schwarmarkthändlerin, ein Königssohn und eine Räuberin des anderen Königssohn verspricht eine Gemeinschaft, die so nicht zusammenkommen will.

Die Geschichte ist mysteriös, fließend wie Sand und manchmal auch ein roher Sandsturm, der einem ins Gesicht schlägt.
Einige Stellen fand ich jedoch recht langatmig, was dazu führte, dass ich mich wieder etwas von dem Buch distanzierte. Diese Stellen waren jedoch notwendig, da Chelsea Abdullah dadurch ein ausgereiftes Worldbuilding abliefert.

Die Charaktere waren mir zu Beginn bzw. teilweise in der Mitte des Buchs vertrauter vorgekommen. Leider verblassten sie für mich ab der Hälfte immer mehr.

Zu Beginn startete die Geschichte interessant. Es verlief sich ein wenig über den Mittelteil mit akzentuierten Spannungspunkten. Zum Schluss ist es ein ordentliches und spannendes Finale... Für einen Auftakt 🤭

Nach "Der Sternenstaubdieb" schmeckt ihr den Sand auf der Zunge.
Ich kann es jeder Person empfehlen, die in eine sagenhafte Welt der Dschinn und Wüste eintauchen will.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Süchtig machender Auftakt

Court of Winter
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Court of Winter hat mich gleich mit dem winterlichen Motiv des Covers und dem Klappentext angesprochen.
Der Auftakt konnte mich überzeugen, jedoch habe ich auch einen Kritikpunkt.

Die Autorin zeichnet ...

Court of Winter hat mich gleich mit dem winterlichen Motiv des Covers und dem Klappentext angesprochen.
Der Auftakt konnte mich überzeugen, jedoch habe ich auch einen Kritikpunkt.

Die Autorin zeichnet eine ganz fantastische Welt, in die ich ab dem ersten Kapitel hineingesogen wurde. Das Worldbuilding rund um die Welt mit Fae, Magie und einem winterlichen Gefühl wirkt ganz leicht erschaffen.

Die Protagonisten verschmelzen authentisch mit ihrem Umfeld. Ilara als gekidnnappte Hauptfigur zeigt ihren Überlebenswillen durch Sturheit und die Erfahrung, dass sie als Außenseiterin für sich einstehen muss. Die tödliche Macht des Kronprinzen ist abschreckend wie auch anziehend zugleich. Ihr Aufeinandertreffen ist hypnotisierend und verflucht zugleich. Einige Nebencharaktere sind im Verlauf auf unterschiedlichen Stationen eingewoben und ergänzen das Bild rund um den royalen Fae und die Außenseiterin.

Court of Winter hat mich durch das leichte, zauberhafte Worldbuilding mit der richtigen Menge an Romantasy und zwei tollen Protagonisten in seinen Bann gezogen. Es ist jedoch keine Geschichte, von der große, neue Ideen erwartet werden dürfen. Sie fügt sich in den Mainstream der Romantasy-Geschichten ein und war für mich sehr vorhersehbar. Dadurch war es jedoch gerade richtig zum Wohlfühlen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band und bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und ob sie für mich weniger vorhersehbar wird.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Fake Dating und toxische Situationship

Fake Dates and Fireworks
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Ein Buch passend zu Silvester und noch dazu das Trope Fake Dating? Die Kombination hat mich gleich zum Buch gelockt. Dazu ist das Cover sehr süß gestaltet worden.

Wir erleben wie Becca auf ihre alljährliche ...

Ein Buch passend zu Silvester und noch dazu das Trope Fake Dating? Die Kombination hat mich gleich zum Buch gelockt. Dazu ist das Cover sehr süß gestaltet worden.

Wir erleben wie Becca auf ihre alljährliche Silvester-Planung mit ihrem Nils hinfiebert. Doch dieses Jahr soll es anders laufen. Und dann kommt noch ihr Bekannter Raphael ins Spiel.

Achtung Spoiler!

Leider konnte mich das Buch jedoch nicht abholen. Im Vordergrund steht eine sehr toxische Situationship, bei der es schon zu Manipulation und Suizidankündigungen kam. Jedes Mal, wenn die Dynamiken der beiden Charaktere ins Spiel kamen, hatte ich es mit einem Gefühl der Beklemmung zu tun. Das aus der Situation resultierende Fake Dating, welches definitiv eine gesündere Beziehung ergibt, hat mir nicht geholfen. Der Schreibstil wirkte auf mich leider sehr kindisch und zu gewollt witzig. Ich konnte zu dem Buch und den Charakteren einfach keine Verbindung aufbauen, auch wenn ich es gewollt hatte.

Veröffentlicht am 03.01.2025

Geheimnisse des Meeres

Fable – Der Gesang des Wassers (Fable 1)
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Fable schlägt sich selbst durch das Schürfen von begehrten Edelsteinen durchs Leben, seitdem ihr geheimnisvoller Vater sie vor einigen Jahren nach einem tragischen Ereignis ausgesetzt hatte. Sie ist eine ...

Fable schlägt sich selbst durch das Schürfen von begehrten Edelsteinen durchs Leben, seitdem ihr geheimnisvoller Vater sie vor einigen Jahren nach einem tragischen Ereignis ausgesetzt hatte. Sie ist eine unglaublich starke junge Frau mit einem Ziel vor Augen.
Durch gewisse Umstände überschlagen sich die Ereignisse und Fable findet sich auf dem Schiff von West und seinen Seeleuten wieder. Nicht nur Fable verbirgt große Geheimnisse vor ihren Mitmenschen, sondern auch West lebt mit allerhand Geheimnissen. Und diese hängen immer mehr mit Fable zusammen.

Die Geschichte ist unglaublich atmosphärisch erzählt. Man bekommt das Gefühl, selbst das Salz des Meeres auf den Lippen zu schmecken. Das raue Leben auf See zeigt sich gut erzählt in der rohen Art vieler Nebencharaktere. Gleichzeitig verspürt man die Kameradschaft von Wests Crew.
Es deutet sich außerdem an, dass leichte Fantasy-Elemente enthalten sind.

Der Gesang des Wassers ist der Auftakt einer Dilogie, die sehr mitreißend einen in die raue Welt des Meeres und seine Geheimnisse entführt. Ein Ausflug lohnt sich für alle Abenteurer.

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