Hope ist eine junge Studentin und steht kurz vor ihren Masterabschlussprüfungen. Und als wäre das Lernen nicht schon Stress genug, hat sie auch jede Nacht einen immer wiederkehrenden Traum, er fühlt sich ...
Hope ist eine junge Studentin und steht kurz vor ihren Masterabschlussprüfungen. Und als wäre das Lernen nicht schon Stress genug, hat sie auch jede Nacht einen immer wiederkehrenden Traum, er fühlt sich ein wenig an wie "Und ewig grüßt das Murmeltier" in der Nacht. In ihren Träumen befindet sie sich immer auf der Suche. Auf der Suche nach einem ganz bestimmten Haus. Dieses Haus hat sie nur ein einziges Mal im Traum gesehen und sie hat dieses drängende Gefühl unbedingt dorthin zu müssen. Ihre Anwesenheit dort ist von immenser Wichtigkeit und ohne Hopes Anwesenheit wird dort etwas ganz Furchtbares geschehen.....
Doch nicht nur die Nächte sind für Hope mehr als stressbesetzt, auch am Tag geschehen äußerst merkwürdige Dinge, die nur Hope wahrnimmt und sonst niemand und eine mysteriöse Stellenanzeige bringt Hope zu einem Ort, den sie eigentlich nur aus ihren Träumen kennt und wieder erlebt sie "Und ewig grüßt das Murmeltier", diesmal am Tag. Doch die Tage sind gezählt und Hope schwindet die Zeit durch die Finger und es ist mehr als fraglich, ob sie das Rätsel lösen kann um das Furchtbare zu verhindern....
Izabelle Jardin gehört zu meinen Lieblingsautoren im Bereich Historie. Ich liebe ihre Sprache und wie sie gut recherchierend spannungsreiche historische Romane mit Sinn verfasst und durfte schon einige ihrer Bücher genießen. Nun hat sie ein ganz anderes Genre für sich erobert und obwohl ich wirklich kein Fan von Fantasy bin, hat mir die Mischung aus Realität und Traum doch recht gut gefallen und vor allem auch wieder ihre Sprache. Spannend, humorvoll und auch eine gewisse Prise Romantik garantieren unterhaltsame Lesestunden.
Karin Bulland nimmt uns mit in einen Teil der Geschichte Deutschlands, der den in Westdeutschland aufgewachsenen Menschen wie mir lange Zeit verborgen blieb. Karin ist das dritte Kind ihrer Eltern, das ...
Karin Bulland nimmt uns mit in einen Teil der Geschichte Deutschlands, der den in Westdeutschland aufgewachsenen Menschen wie mir lange Zeit verborgen blieb. Karin ist das dritte Kind ihrer Eltern, das einzige Mädchen in der Familie. Das Ergebnis eines Seitensprungs und da eine Abtreibung misslang, gebar sie nun dieses Kind. Spannung und Streit sind in der Familie vorprogrammiert, in der zwei zerstörerische Ideologien zusammentreffen, denn die Eltern ihres Vaters waren Kommunisten und der Vater ihrer Mutter war ein engagierter Nationalsozialist, der als Aufseher im KZ Buchenwald gearbeitet hat. Da ihre Eltern in ihren Familien nur Härte und Kälte erfahren haben, keine wirkliche Liebe, gaben sie das auch an ihre Kinder weiter und besonders Karin hatte unter ihrer Mutter zu leiden. Ihre atheistisch geprägte Mutter brachte das kleine Baby aus lauter Verzweiflung zum Dorfpfarrer um sie dort loszuwerden, was natürlich nicht möglich war, doch dort erhielt Karin den Segen Gottes über ihrem Leben. Einen Segen, der sie auf ihrem langen Überlebenskampf begleiten sollte und der nie von ihr wich.
Karins Eltern waren überzeugte Partei- Funktionäre und so sog sie diese zerstörerische Ideologie quasi mit der Muttermilch auf und arbeitet als junge Frau bei der Kreisverwaltung. Karin besitzt einen starken Charakter. Sie ist überzeugt, dass der Sozialismus wahre Gerechtigkeit bringt, ist ebenso wie ihr Mann Mitglied in der Partei, und beseelt davon, dass sie in ihrer Position Menschen in Notlagen helfen kann. Doch den wirklichen Plan durchblickt sie nicht und auch nicht, dass dieses Regime einen Kampf gegen alle Bürger führt, nicht nur gegen die sogenannten "Staatsfeinde". Nach einem heftigen Konflikt mit einigen Parteifunktionären erlebt sie die ganze grausame Härte dieses unmenschlichen Regimes.
Karin wird in die Psychiatrie eingewiesen, mit dem Plan dass sie diese gewisse Abteilung nicht mehr lebend verlässt. Sie muss so unmenschliche und grausame Behandlungen über sich ergehen lassen, wird so mit Medikamenten abgefüllt, dass sie sich in keinster Weise gegen diese Willkür und den Missbrauch wehren kann. Doch Einer hält die Hand über sie und wie durch ein Wunder kommt sie frei. Jedoch hat die Stasi ganze Arbeit geleistet, ihre Familie ist zerstört, ihre Ehe geschieden und sie darf ihre Tochter nicht sehen. Völlig mittellos und hilflos, denn die grausamen Behandlungen haben bleibende Schäden an Körper und Seele hinterlassen, spielt sie mit dem Gedanken ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Doch wieder ist der Eine da, der von Anfang an seine Hand über ihrem Leben hält und sie begegnet in einer Nacht Jesus, ohne zu ahnen wer Er ist. Auf jeden Fall ist er ihr Freund und nun gehen wir mit Karin auf eine Reise der inneren und äußeren Heilung, erleben wie ein atheistisch aufgewachsenes Menschenkind, tief geprägt von einem satanischen System wieder ins Leben findet, Frieden und Versöhnung erlebt, ihren zahlreichen Peinigern vergeben kann, ich hatte bei vielen beschriebenen Szenen wirklich Tränen in den Augen und findet auch ihre Tochter wieder, die ebenfalls zum Glauben kommt. Sie wird nach der Wende nicht müde als Zeitzeugin von ihrem Leben in der DDR zu erzählen und das finde ich gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. Die Gefahr kommt nämlich nicht nur von rechts!!
Mich hat die Geschichte von Karin Bulland sehr berührt und ich bewundere sie für ihren Mut, trotz widrigster Umstände nicht aufzugeben und wirklich an Jesus festzuhalten. Das fand ich ganz großartig. Ihr Schreibstil ist flüssig und emotional zu lesen. Sie ist eine praktische und handfeste Frau und das ist auch in ihren Beschreibungen, besonders auch in ihren Glaubenserfahrungen zu spüren. Ich wünsche ihr von Herzen Gottes Segen und dass sie noch vielen Menschen helfen kann aus ihren inneren Gefängnissen in die Freiheit von Jesus Christus zu kommen.
"Alle für eine und eine für alle", auf dieses bekannte Zitat stellen sich die vier Lakeside-Ladies, die da wären Adelaide, Dorothy, Ruth und Susannah, die sich in einem Mädcheninternat in Kanada kennenlernen. ...
"Alle für eine und eine für alle", auf dieses bekannte Zitat stellen sich die vier Lakeside-Ladies, die da wären Adelaide, Dorothy, Ruth und Susannah, die sich in einem Mädcheninternat in Kanada kennenlernen. Das ist ein wirklich heroischer Satz und auf den lässt es sich gut stellen , wenn alles in eine gute Richtung läuft und der Zusammenhalt doch ganz klar erscheint. Doch im Leben kommt es oft ganz anders....
Da ist zuerst Adelaide, sie lebt mit ihren geliebten Eltern auf den Prinz-Edward-Inseln in Kanada bis sie durch ein schreckliches Unglück zur Vollwaise wird. Ihr erwachsener Halbbruder Lemuel steckt sie kurzerhand in ein Mädcheninternat auf dem Festland. Für das junge Mädchen ist das ein großer Schmerz und eine fast überfordernde Herausforderung. Wir schreiben das Jahr 1910 und für es ist für junge Mädchen und Frauen keine einfache Zeit. Doch sie lernt die forsche Dorothy kennen und mit Ruth und Susannah wird das Kleeblatt komplett. Sie halten zusammen gegen die Intrigen, die in dieser Weise nur in Mädchenschulen laufen können und wachsen zu sehr attraktiven und klugen jungen Frauen heran und jetzt kommts.....
Der Erste Weltkrieg beginnt und die bekannte und mittlerweile heimelige Welt von Adelaide beginnt aus verschiedenen Gründen zu zerfallen, denn sie und Dorothy, von ihrer intensiven Freundschaft erfahren wir am meisten, verlieben sich ausgerechnet in den zu einem attraktiven jungen Mann gewordenen Stephen. Nun wird die Freundschaft einer Zerreißprobe ausgesetzt, dessen Ende sich keiner der Beteiligten vorstellen konnte.
Stephen hat deutsch-stämmige Eltern und ist fortan mit seiner Familie unglaublichen ungerechten und hasserfüllten Repressalien ausgesetzt, ihre bekannte Welt dreht sich immer schneller dem Abgrund entgegen und bestehende Freundschaften und die junge zarte Liebe zwischen Adelaide und Stephen wird durch gemeine Intrigen torpediert. Den letzten Todesstoß erhält sie durch eine schreckliche Explosion in Halifax, ein historisch prägendes Ereignis dieser Stadt und Adelaide, die sich bei ihrem Bruder und seiner Familie zu dieser Zeit aufhält um ihrer Schwägerin bei der Geburt ihres zweiten Kindes beizustehen. Die Autorin nimmt uns Leser sehr gekonnt, gut recherchiert und so empathisch mit in die historische Katastrophe dieser Stadt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Wir machen einen Zeitsprung in das Jahr 1935 und erleben Rosaline, die schwer gezeichnet von dem Unglück in Halifax, ein zurückgezogenes Leben mit ihrer Tochter Bernadette und ihrer Hausangestellten und Freundin Portia. Sie lebt in ihren Büchern und ist eine sehr erfolgreiche Autorin geworden. Die Liebe zum Schreiben hat sie in ihrer Jugend im Internat entdeckt und der rege Briefaustausch mit der Autorin von "Annne of Green Gables" hat sie ermutigt, dieser von Gott geschenkten Gabe weiterzugehen. Bernadette hat aus einem bestimmten Grund diesen Namen bekommen und und geht nun auf das gleiche Internat wie ihre Mutter. Rosaline hat auf eine stille Weise Frieden gefunden über ihre Vergangenheit, solange niemand versucht die Türen der Vergangenheit zu öffnen, doch dann erhält sie einen folgenschweren Anruf von Dorothy und alles was sie an Erinnerungen versucht hat zu verdrängen, kommt mit Macht ans Licht, Erinnerungen an eine unerfüllte Liebe, an Freundschaften, die zusammenhalten wollten und die sie im Stich ließen, als sie ihre Vergangenheit mit einem neuen Namen begrub, doch sie lebt noch und sie spürt, dass Gott es um ihretwillen und um Bernadettes Willen nicht zulässt, die Tür wieder zu verschließen. Rosaline ist wieder Adelaide und sieht sich einem unüberwindbaren Berg gegenüber. Sie ahnt, dass Gott einen bestimmten Weg für sie hat, doch findet sie den Mut und den Glauben, diesen Weg zu gehen?
Cathy Golke hat einen ganz wunderbaren Roman über echte Freundschaft geschrieben und wie zerbrechlich dieses Gebilde sein kann. Wie der Mensch es nicht alleine schafft es wieder zu richten, was zerbrochen ist, doch wie es mit Gottes Hilfe gelingen kann, mit Wahrheit und Vergebungsbereitschaft, mit Liebe zu dem anderen, die nicht durch Intrigen, Eifersucht und Egoismus zerstört werden kann. Ich habe mich in dem Roman oftmals wiedergefunden und mich hat der beschriebene Glaube, die feinen formulierten Gebete der Protagonisten sehr berührt und bewegt. Mit IHM und nicht ohne IHN kann alle für eine und eine für alle gelingen.
Drum räume jeder ordentlich seinen Schreibtisch und sein Büro auf und dann gibt es auch keine unliebsamen und peinlichen Überraschungen. So ging es Santa, der einen Wunschzettel fand als er alle Wunschzettel ...
Drum räume jeder ordentlich seinen Schreibtisch und sein Büro auf und dann gibt es auch keine unliebsamen und peinlichen Überraschungen. So ging es Santa, der einen Wunschzettel fand als er alle Wunschzettel sortierte um alles für das kommende Weihnachtsfest zu richten. Und schwupps findet er noch einen, der kleine Haken dabei ist, der neunjährige Michael, der sich so sehnlichst seine weggezogene allerbeste Freundin Fiona wieder her wünscht ist nun ein erwachsener Mann von 30 Jahren. Was nun?
Da ist guter Rat teuer, doch Santa Claus samt seiner Frau und seinen tatkräftigen Elfen haben eine rettende Idee. Der kleine Labradorwelpe Keks soll helfen, die beiden guten Freunde wieder zusammen zubringen und Weihnachten wäre gerettet.
Allerdings hat sich in den Jahren doch so einiges verändert, denn Michael ist nun Juniorchef der familieneigenen Futtermittelfabrik und steht kurz vor der Verlobung mit der kapriziösen Linda, die mit Hunden mal so gar nicht kann. Wirklich glücklich wirkt Michael auch nicht, doch er ist gewillt den Weg zu gehen, der für alle Beteiligten wohl das Beste ist.
Fiona ist inzwischen Tierärztin geworden und wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt, das schon seit einigen Monaten, doch hat sie mit ihrem damaligen Kinderfreund keinen Kontakt aufgenommen, obwohl sie doch ein bestimmtes Anliegen hat, welches ihr allerdings schwer fällt zu formulieren und außerdem weiß sie durch die Medien, welchen Ruf sich Michael bei den Frauen inzwischen erworben hat. Nein danke!
Somit ist wieder die Saison eröffnet und der niedliche Labradorwelpe Keks, der Name passt:) und die Elfen stürzen sich in ihre Aufgabe und fabrizieren ein wahres Chaos. Der Leser darf gespannt sein, ob das was wird:), ein wahres Lesevergnügen.
So lautet der original amerikanische Titel dieser wunderschönen Weihnachtswohlfühlgeschichte, genau nach meinem Geschmack und dieser Titel trifft es wesentlich besser als der kitschige deutsche Titel.
Schon ...
So lautet der original amerikanische Titel dieser wunderschönen Weihnachtswohlfühlgeschichte, genau nach meinem Geschmack und dieser Titel trifft es wesentlich besser als der kitschige deutsche Titel.
Schon das Cover verspricht eine weiße und winterliche Weihnacht und schon auf den ersten Seiten fällt dem Leser auf, dass zumindest Schnee in Hülle und Fülle da ist und den Gästen, die über die Weihnachtsfeiertage ins "Evergreen Inn" reisen, eine romantische weiße Weihnacht bescheren. Doch dann kommt alles anders, denn es hört auf der einen Seite nicht auf zu schneien, was dazu führt dass einige Gäste "reinschneien", die eigentlich in das etwas weiter entfernte tolle Wellness-Hotel wollten, was jedoch aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und des nicht enden wollenden Sturmes nicht möglich war, nun in dieser ganz bezaubernden und familiären Pension, geführt von Jeanne und Tim, landen.
So füllt sich das Haus mit den unterschiedlichsten Menschen, eine Kinderbuchautorin namens Molly, die eine besorgniserregende Schreibblockade hat und sich in der Abgeschiedenheit und Ruhe über die Feiertage neue Inspiration erhofft. Dieser Wunsch geht nicht ganz so in Erfüllung, muss sie sich doch ihr Apartment mit zwei süßen und lebendigen kleinen Mädchen teilen, die mit ihrem Vater Marcus unverhofft ins Evergreen Inn geschneit sind und nicht weiter können. Bücher kann die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen....
Hannah reist mit ihrer besten Freundin und Trauzeugin Audrey an und plant ihren Freund Trevor in dieser Pension zu heiraten, die aus verschiedenen Gründen sich anbietet und als einzige frei war, denn Trevor ist ein sehr spontaner Mann. So spontan, dass er auf den letzten Drücker der Jahreszeit angemessen kalte Füße bekommt und die Hochzeit absagt. Hannah ist am Boden zerstört, ihre Eltern sind schon da, alles ist geplant und dann....dann wäre da auch noch noch Luke, ihr Freund aus Kindertagen....
Jeanne und Tim haben so gar keine romantischen Weihnachtsgefühle, auch nicht mehr füreinander, denn der jahrelange Kampf ums Überleben hat seinen Preis.....doch es ist Weihnachten und da ist für so manchen Menschen im Evergreen Inn ein weihnachtliches Wunder zu erwarten....
Endlich mal wieder ein Weihnachtsroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat. Wir tauchen ein in die wunderschöne und weihnachtliche Atmosphäre dieser schönen Pension und erleben die unterschiedlichsten Geschichten der Protagonisten mit, einfach warmherzig und romantisch ohne dass es kitschig wird und wünschen uns mit dabei zu sein, vielleicht einfach nur der schönen Gemeinschaft und des leckeren Essens wegen:).