Profilbild von Hopeandlive

Hopeandlive

Lesejury Star
offline

Hopeandlive ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hopeandlive über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2026

Eine Reise in die Vergangenheit

Das Erbe der Villa Sanddorn
0

Wir befinden uns auf der wunderschönen Ostseeinsel Rügen, im Norden, nicht weit von Kap Arkona entfernt. In diesem landwirtschaftlich geprägten Abschnitt der Insel haben sich vor einigen Jahren Ziska und ...

Wir befinden uns auf der wunderschönen Ostseeinsel Rügen, im Norden, nicht weit von Kap Arkona entfernt. In diesem landwirtschaftlich geprägten Abschnitt der Insel haben sich vor einigen Jahren Ziska und Nik einen Wunschtraum erfüllt und eine alte baufällige Villa im Bäderstil gekauft und sie wieder hergerichtet. Dort leben sie mit ihren quirligen Zwillingssöhnen, bauen eine Sanddornplantage auf und vermieten Gästezimmer. Ziska betätigt sich zudem als Coach, ein etwas abgenutztes Wort in Zeiten von SocialMedia.

Eines Tages kommt Christina aus Magdeburg als Gast in die Villa Sanddorn. Sie steht kurz vor der Rente und erhofft sich von dem Coaching mit Ziska eine sinnvolle Richtung, in die ihr Leben nach der Berentung weitergehen kann. Doch sehr bald wird dem Leser klar, das Christina aus einem ganz anderen Grund auf die Insel gekommen ist, den sie jedoch vor Ziska und Nik noch nicht ausbreiten möchte.

Zögerlich und doch entschlossen nimmt Christina den Weg in ihre Vergangenheit auf und wir erfahren einiges aus der Geschichte Rügens. Die ursprünglichen Besitzer haben in den 1920er Jahren die Villa zu einem Hotel im Stil der Bädervillen aufgebaut, und man kann diese wunderschönen Häuser und deren reichhaltige Geschichte bei einer Reise nach Rügen bewundern. Sie haben einen ganz besonderen Charme und jedes Haus hätte einen geschichtlichen Roman verdient. Doch dann kam der Krieg und nach dem Krieg war auf Rügen nichts mehr wie es einmal war. Die Hotelbesitzer wurden in den 1950er Jahren enteignet, keiner hatte mehr etwas und alle waren glücklich, ein Slogan, der auch heute gerne noch benutzt wird, besonders von Menschen, die besonders viel haben.

Auch der Gründerfamilie der Villa Sanddorn erging es so, doch die Besitzer konnten bleiben, nahmen verwaiste Kinder auf und widerstanden dem DDR-Regime auf ihre eigene Art und Weise. Nachvollziehen können das nur die Menschen, die das damals auch wirklich erlebt haben. Ich kenne es nur aus der Literatur und bin jedes Mal tief beeindruckt von der Standhaftigkeit und der Aufrichtigkeit dieser Menschen. Während des Besuchs von Christina taucht auf dem Dachboden eine Chronik auf und in Christina die Erinnerungen ans Licht....

Lena Johannson nimmt den Leser mit auf eine Reise der Vergangenheit. Das Buch habe ich mir während eines Urlaubs an der Ostsee gekauft und blätterte darin, während ich einen leckeren Sanddorntee genoss. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt, in das Heute der Gegenwart und in die Vergangenheit zu Zeiten der DDR, wir erfahren von der riesigen Schneekatastrophe in den 1970er Jahren, die Menschen waren von der Außenwelt abgeschnitten und das Regime hatte völlig versagt. Das tut es auch heute noch, das Ahrtal lässt grüßen. Ihr gelingt wahre Begebenheiten mit Fiktion zu vermischen und dem Leser einen guten Eindruck zu verschaffen, wie es damals war, ohne dass sie näher auf die Problematik der Kinderheime eingeht, die im Osten wie im Westen, mehr als schlimm waren. Doch es gab auch immer Menschen, die Herz hatten. Ein Roman, der definitiv Lust macht, die Insel Rügen wieder zu besuchen und sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2026

Das Gefühl bis zum Kopf im Sand zu stecken

Tsunami im Kopf
0

Max Sprenger nimmt uns in sein Leben, wie es war und wie es nie mehr sein wird. Max ist ein gesunder, intelligenter und sportlicher Teenager von 14 Jahren. Er lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seinen ...

Max Sprenger nimmt uns in sein Leben, wie es war und wie es nie mehr sein wird. Max ist ein gesunder, intelligenter und sportlicher Teenager von 14 Jahren. Er lebt gemeinsam mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern in einer hessischen Kleinstadt. Er liebt es mit seinen Freunden gemeinsam Zeit zu verbringen und seine Leidenschaft gehört dem Parcour. In einem Urlaub mit einer befreundeten Familie bekommt er plötzlich sehr starke Kopfschmerzen und nachdem sie einfach nicht besser wurden und sich sein Zustand sehr schnell verschlechterte, kam er in das dortige Krankenhaus.....das war das Leben, das einmal war.

Ab diesem Zeitpunkt wurde alles anders. Denn Max erlitt eine starke Hirnblutung in einem Bereich des Gehirns, das nicht operabel erreichbar war. Die Blutung verursachte bei Max das "Locked-in-Syndrom", d.h. Max bekam alles mit was um ihn herum passierte, wer was sagte, denn geistig war er voll da, doch er konnte nichts bewegen, gar nichts, seine Beschreibungen verursachten mir wirklich Gänsehaut während des Lesens, kein einziger Muskel gehorchte ihm, weder schlucken, essen, sprechen oder irgendwelche Zeichen geben gelang.

"Hast du dich schon einmal bis zum Hals im Sand eingraben lassen? Falls ja, dann weißt du ja, wie es ist, wenn man zwar den kühlen Sand auf der Haut spürt, aber völlig unfähig ist, sich zu bewegen. so war es nämlich bei mir und nun kannst du dir vielleicht besser vorstellen, wie schrecklich es mir damit ging. Dass es gar ein Leben lang so bleiben sollte, daran wollte ich gar nicht erst denken."

Unsere Kinder waren auch schon im Sand eingegraben, doch wenn sie nicht mehr wollten, haben wir sie ruckzuck befreit. Das war bei Max nicht möglich, doch seine Mama unternahm alles war ihr möglich war, um ihm zu helfen den Sand zu akzeptieren und mit Gottes Hilfe immer wieder Kraft zu schöpfen und sich dem Leben, wie es jetzt nun einmal ist und wohl so bleiben wird zu stellen. Es war sehr berührend zu lesen, mit welcher Wertschätzung Max von seinen Eltern schreibt und was so ein Schicksalsschlag für die ganze Familie bedeutet.

Laut der ärztlichen Prognose würde sich sein Zustand nie mehr bessern. Eine schreckliche Zukunftsaussicht, die dem verzweifelten Teenager erst nach und nach klar wird und an der er fast zerbricht. Doch es geschehen immer wieder unerklärliche Wunder und Max entwickelt einen erstaunlichen Lebenswillen und kämpft sich trotz dieser Prognose, trotz vieler Dinge, die er nie mehr wie alle anderen jungen Menschen machen können wird, dennoch durch und holt sich sein Leben Stück für Stück zurück.

Seine Geschichte ungeschönt und ehrlich aufzuschreiben, mit allen schlimmen Details, den schrecklichen Schmerzen, die er nicht mitteilen konnte, doch auch die hoffnungsvollen und schönen Erfahrungen, humorvoll und auch traurig, verzweifelt und auch dankbar, all das hilft ihm sich sein Leben Stück für Stück zurück zu holen und schenkt dem Leser einen Einblick in das Leben von Menschen, die im Koma und/oder im "Locked-in-Syndrom" gefangen sind. Max Geschichte macht uns dankbar, dass unser Körper funktioniert, wir schlucken, sprechen, essen und uns bewegen können und demütig, wie schnell sich alles ändern kann. Sie zeigt auch, mit welchen Schwierigkeiten Familien zu kämpfen haben, die einen solch kranken Angehörigen haben. Max schreibt sein Buch mit 17 Jahren, in der Gewissheit, dass er nie wieder der Alte sein wird, doch das er nicht gewillt ist aufzugeben. Er schenkt uns mit seiner Geschichte Hoffnung, Lebenswillen, Mut und Glauben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2026

Machs doch selbst...

Feste Naturkosmetik selber machen
0

In diesem schön gestalteten Ratgeber findet der Leser alles, was es zum Herstellen von Naturkosmetik braucht. Schön und einfach gestaltet finden sich gerade für Anfänger wie mich gut zu lesende und umzusetzende ...

In diesem schön gestalteten Ratgeber findet der Leser alles, was es zum Herstellen von Naturkosmetik braucht. Schön und einfach gestaltet finden sich gerade für Anfänger wie mich gut zu lesende und umzusetzende Rezepte, insgesamt 40, für feste Shampoos, Badebomben, Deo-Sticks, Zahnpulver, Lippenpflegestift und noch einiges mehr.

Am Anfang finden wir ein Inhaltsverzeichnis, das sehr übersichtlich in "Feste Reinigungsprodukte", "Feste Pflegeprodukte" und "Feste Verwöhnprodukte" gestaltet ist. Die Anleitungen sind sehr einfach und verständlich gehalten. Es wird gut erklärt, wie unsere Haut aufgebaut ist und wie wichtig es ist, genau zu schauen, was wir unserer Haut zumuten. Der Leser findet eine schöne Zusammenfassung welche Gerätschaften zum Rühren der wohlriechenden Produkte nötig sind und bekommt auch eine umfangreiche Rohstoffliste mit Erklärungen, was, wie und wo am besten einzusetzen ist. Die Autorin Judith Brockmann ist davon überzeugt, dass es wesentlich günstiger ist alles selbst zu machen, statt zu kaufen. Davon muss ich mich erstmal selbst überzeugen, denn man braucht doch einiges an Rohstoffen. Jedoch denke ich bei regelmäßigem Einsatz ist es wirklich günstiger.

Jedes Produkt bekommt eine Doppelseite mit Text, Anleitung und Bild und das hat mir sehr gut gefallen. Es lassen sich auch schöne Geschenke damit herstellen, die einen nachhaltigen Wert haben und wer keine Lust zum Rühren hat, der verschenkt einfach dieses tolle Buch und markert sich vorher seine Favoriten an, die er gerne hätte. Wäre auch eine gute Idee. Mir gefällt dieser Ratgeber sehr gut, gerade weil es einfach gehalten ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2026

Das Fest muss gefeiert werden

Café Engel
0

Wir befinden uns im Jahr 1968 in Wiesbaden und dürfen wieder am Leben der Familie Koch, die sich über die Jahre erheblich erweitert hat, teilnehmen. Ein Einbruch ins Cafe Engel bei Nacht bringt reichlich ...

Wir befinden uns im Jahr 1968 in Wiesbaden und dürfen wieder am Leben der Familie Koch, die sich über die Jahre erheblich erweitert hat, teilnehmen. Ein Einbruch ins Cafe Engel bei Nacht bringt reichlich Unruhe in die Familie, besonders das was beim Aufräumen gefunden wird. Ein Foto aus der Gründerzeit macht der Familie klar, dass ihr geliebtes Cafe Engel 100jährigen Geburtstag feiert. Das muss natürlich ein Fest werden. Doch wie wir die Familie kennen, gehen da die Meinungen der Familienmitglieder doch sehr auseinander und es sind mal wieder temperamentvolle Diskussionen zu erwarten. Während Opa Heinz unbedingt eine Chronik schreiben will und einem alten Familiengeheimnis auf die Spur kommt, von dem Oma Else so gar nichts wissen will und zudem so ein Fest auch viel zu viel Geld kostet, möchte Hilde es schön, groß und modern feiern. Doch bis es soweit ist, haben alle Mitglieder der Familie wieder einiges zu bewältigen....

Hilde kämpft mit erheblichen gesundheitlichen Problemen, für die sie eigentlich gar keine Zeit hat und um die sie sich dennoch kümmern muss. Dabei ist ihr die Familie nicht immer eine Hilfe, denn ihr geliebter Jean-Jaques hat zwar sein Weingut aufgegeben, trägt sich jedoch mit dem Gedanken an einen Weinhandel mit Verkostung selbstverständlich. Da Hilde und Jean-Jaques es ja nicht so sehr mit deeskalierenden Gesprächen haben, gibt es einiges auszuhalten.

Auch ihre Söhne Andi und Frank sind zu jungen Männern herangewachsen und sehr unterschiedlich. So arbeitet Frank als Kfz-Mechaniker und amüsiert sich am Wochenende, während Andi in Frankfurt studiert und in die Wirren der 68er-Studentenbewegung hineingerät. Auch amouröse Verwicklungen dürfen erwartet werden, denn Andis nervige Verlobte Margit hat sich im Cafe eingenistet und versteht ihn überhaupt nicht, dafür ist sie mit Oma Else eine geheime Koalition eingegangen, welche Hilde so gar nicht gefällt. Und dann wäre da auch noch Claudia, die Andi einfach nicht aus dem Kopf geht....

Die Brüder Wilhelm und August haben auch mit ihren ihre Herausforderungen. Wilhelm hat sein Engagement im Schauspielhaus verloren, während seine Frau Karin Karriere macht. Da kommt die Idee einer Schauspielschule auf, die sich dann doch etwas anders gestaltet als gedacht. August ist nach wie vor als Anwalt tätig, auch ehrenamtlich für die Familie, was diese immer gerne und ungefragt in Anspruch nimmt und Swetlana kocht und backt, kocht und backt, wobei ihr Schokoladenkuchenrezept im Klappentext ein Gedicht ist und sofort in meine Rezeptesammlung übernommen wurde, und betutelt ihr Tochter Sina...

Sina ist ein ganz besonderes Mädchen, hochbegabt und hochsensibel, was in der damaligen Zeit völlig unbekannt war, lebt sie wie auf einem einsamen Stern. Der einzige, mit dem sie sich ansatzweise austauschen kann, ist ihr Cousin Andi. Doch alle anderen der Familie, besonders ihre Mutter empfindet sie als ultraanstrengend. Zudem kommen auch noch pubertäre Gefühle für einen "Langhaarigen Gammler" ins Spiel und Sina überlegt sich etwas sehr Außergewöhnliches, um im Leben anzukommen. Doch trotz aller guter Vorbereitung und gedanklichem Abwägen ist es für ein so junges Mädchen sehr gefährlich.....

Dann haben wir da noch Luisa, die eine enorme Entwicklung gemacht hat und nun ein elegante Modefiliale von Julia in Wiesbaden leitet und sich auch mehr und mehr als Modedesignerin sieht im Gegensatz zu ihrem Mann, der das Klischee der Mutter und Hausfrau der 50er von ihr erwartet. Auch ihre Töchter Marion und Petra sind in der Pubertät angekommen, völlig unterschiedlich und bringen gehörig Unruhe in die Familie.

Marie Lamballe ist es mal wieder sehr gut gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen, die Unzufriedenheit der Jugend, das Unverständnis der Eltern und der Großeltern und die Unfähigkeit der Generationen in ein gutes Gespräch zu kommen. Es empfiehlt sich diesen Band mit einer guten Tasse Kaffee und Swetlanas Schokoladenkuchen zu genießen:)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2026

Ein Kaffeehaus im Aufschwung

Café Engel
0

Wir befinden uns im Jahr 1959 in Wiesbaden und genießen einen Königskuchen, von Cousine Luisa gebacken, und eine gute und starke Tasse Kaffee ganz nach Oma Elses Geschmack. Das Traditionskaffeehaus Engel, ...

Wir befinden uns im Jahr 1959 in Wiesbaden und genießen einen Königskuchen, von Cousine Luisa gebacken, und eine gute und starke Tasse Kaffee ganz nach Oma Elses Geschmack. Das Traditionskaffeehaus Engel, gegenüber vom Staatstheater Wiesbaden und nach wie vor bei den Künstlern beliebt, befindet sich im Wandel. Hilde führt nun resolut und engagiert das Familienunternehmen und möchte einige Neuerungen einführen. Ihre Pläne jedoch kollidieren immer öfter mit den Ansichten von Else und Heinz, die alles so weiterführen wollen wie bisher und sich gegen jede Modernisierung wehren. So darf der Leser mal wieder an temperamentvollen Auseinandersetzungen teilhaben. Doch Hilde setzt sich durch und stellt einen neuen Konditor an, der die Gäste mit seinen einfallsreichen Kreationen überrascht, denn Hildes Backversuche waren so naja.... Doch sein Erscheinen löst bei Jean-Jaques ein wenig Eifersucht aus was Hilde überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn schließlich verbringt doch Jean-Jaques die meiste Zeit auf seinem Weingut, auf dem ihm seine hübsche junge Schwägerin Simone hilft und nun ziehen mehr als dunkle Wolken am Ehehimmel auf.

Doch bei Luisa und Fritz sieht es gerade nicht rosig aus, denn Fritz scheint vor Luisa ein Geheimnis zu verbergen. Wilhelm sehnt sich weiterhin nach seiner für ihn unerreichbaren großen Liebe und Julia muss endgültig Abschied von ihrem allerbesten Freund nehmen. Mit ihm geht eine Ära zu Ende. Bei August und Swetlana sieht es zwar materiell gut aus, doch Swetlana tut sich schwer ihren heranwachsenden Sohn Mischa loszulassen, der so ziemlich alle Teenagerallüren auslebt, die damals möglich waren und der sich nach seinem leiblichen Vater sehnt. Ein Brief scheint Licht in das Dunkel zu bringen, doch unvermittelt ziehen die Wolken der Dritten Reichs wieder auf....

Auch in diesem dritten Teil war es wieder herrlich am Leben der Familie Koch im Cafe Engel teilzuhaben und mit ihnen die Höhen und Tiefen der Aufbaujahre mitzuerleben. Marie Lamballe gelingt es sehr gut, die aufstrebende Nachkriegszeit lebendig werden zu lassen, das Aufbauen und nach vorne schauen, ja nicht zurück und schon gar nicht darüber reden. Ein Trauma, unter dem noch heute die Nachkriegskinder leiden. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf den nächsten Band..

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere