Cover-Bild Tsunami im Kopf

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: adeo Verlag
  • Genre: Sachbücher / Religion & Philosophie
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 14.02.2019
  • ISBN: 9783863342197
Max Sprenger

Tsunami im Kopf

Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hol mir mein Leben zurück.
Hey, ich bin Max. Bis vor drei Jahren war ich ein ganz normaler Teenager mit vielen Freunden und viel Spaß an meinem Hobby Parkour. Bis ich im Urlaub in Holland urplötzlich starke Kopfschmerzen bekam - und von einer Sekunde auf die andere alles anders wurde.

Eine massive Hirnblutung stürzte mich in das "Locked-in-Syndrom": Ich bekam alles mit und war geistig voll da, konnte aber keinen einzigen Muskel bewegen, nicht sprechen, keine Zeichen geben. Eine unvorstellbare Situation - und laut ärztlicher Prognose würde sie so bleiben. Doch dann geschah ein halbes Wunder und es gelang mir, mich Stück für Stück zurück ins Leben zu kämpfen.

Heute bin ich 17 Jahre alt. Obwohl mein Zustand um einiges besser geworden ist, als irgendwer je gedacht hätte, werde ich nie wieder der Alte sein. Dennoch bin ich fest entschlossen, mir mein Leben zurückzuholen.

Meine Geschichte soll einen Eindruck geben, wie man sich als Gefangener im eigenen Körper fühlt. welche Träume mich antreiben. Und wie wir uns vielleicht gegenseitig durch schwere Zeiten helfen können.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2019

Möge das Schicksal dein Vertrauen Gottes nicht zerstören

0 0

"Es kommt, wie es kommen muss. Du selbst weißt um die Bedeutung des Schicksals. Unser aller Leben folgt einem Sinn und mag der Sinn auch noch so dunkel sein, er führt zum Ziel. Finde dein Ziel! Akzeptiere ...

"Es kommt, wie es kommen muss. Du selbst weißt um die Bedeutung des Schicksals. Unser aller Leben folgt einem Sinn und mag der Sinn auch noch so dunkel sein, er führt zum Ziel. Finde dein Ziel! Akzeptiere dein Schicksal! Und du wirst verstehen." (Die dreizehnte Fee/Julia Adrian)
Schüler Max Sprenger ist 14 Jahre alt, in seiner Freizeit ist er Hobby Parkour, er hat zwei Geschwister und liebt sein Leben. Bei einem Kurzurlaub in Holland jedoch verändert sich sein Leben von einem Moment auf den anderen. Was mit unsagbaren Kopfschmerzen beginnt, wird von einer Minute auf die andere Max Kampf um sein Leben. Den Max hat eine massive Hirnblutung im Stammhirn, bei dem selbst die Ärzte machtlos sind. Diese Blutung versetzt Max in das sogenannte Locked-in-Syndrom, bei dem Max zwar geistig alles mitbekommt, sich aber nicht mehr bewegen kann, geschweige den sprechen. Dass keiner wusste, ob dieser Zustand sich je ändern oder verbessern würde, war der größte Schlag für ihn und seine Familie. Seiner gläubigen Mutter bleibt nichts anderes als ihr Glaube und das Gebet in dieser Situation. Doch dann geschieht tatsächlich das Wunder, Max kämpft sich in der Reha Stück für Stück mühsam ins Leben zurück. Der heute 17-jährige Max wird allerdings nie wieder der alte werden, diese Erkenntnis trifft ihn hart und noch immer hadert er mit Gott und seinem Schicksal.

Meine Meinung:
Max Bild auf dem Cover für seine Lebensgeschichte hatte mich sofort magisch angezogen, ich wollte wissen, was mir dieser junge Mann zu berichten hatte. Dabei hatte selbst mich Max Geschichte wie ein Tsunami überrollt, den sowas unfassbar trauriges und gleichzeitig auch wieder freudiges habe ich selten gelesen. Schon alleine zu erleben mit wie viel Mühe Max dieses Buch schrieb, hatte mich schwer erschüttert. Den durch sein Schicksal kann er fast nur noch sehen, wenn er auf seinem Smartphone die Buchstaben ganz groß stellt oder die Seiten ganz nah an seine Augen hält. Unfassbar, was muss das für eine mühsame Anstrengung gewesen sein, in diesem Zustand dieses Buch zu verfassen. Selbst die vielen medizinischen Hintergründe hat Max hier sehr gut beschreiben, so dass sie gut verständlich waren. Das Max mit seinem Schicksal und seinem Leben hadert, das er sich mit diesem noch immer nicht abgefunden hatte, kann ich gut nachvollziehen. Welcher Junge in seinem Alter wäre im Anbetracht dieses Schicksals nicht ebenfalls verbittert? Trotzdem muss man positiv bleiben, den Max könnte es noch weitaus schlimmer gehen, er hätte sterben können oder gar für immer in seinem Locked-in-Syndrom gefangen bleiben. Beeindruckt hat mich besonders, wie seine Familie ihm beistanden und noch immer beistehen, besonders zu erwähnen ist dabei Max Mutter, die seine größte Stütze und Hilfe war und noch immer ist. Am meisten machte mich traurig, dass er viele seiner Freunde in dieser Zeit verloren und er heute nur noch sehr wenige Freunde hat. Was sicher an seinem strammen Programm von Schule und Therapien liegt, aber auch daran, dass Max sich niemandem aufdrängen möchte. Nach diesem Buch bin selbst ich wieder einmal am Hadern, warum Gott solche Dinge zulässt? Was will er mit so einem Schicksal bewegen, das Max seine Beziehung zu ihm überdenkt? Ich vermute diese Fragen werden wir nie beantwortet bekommen. Für mich jedenfalls ist Max ein beeindruckender, starker junger Mann, der garantiert weiter seinen Weg finden wird. Dafür wird sicher schon die gläubige Mutter sorgen, die ihrem Sohn weiter durchs Leben hilft. Und trotzdem muss Max irgendwann seinen eigenen Weg und Leben finden, auch wenn er nie wissen wird, warum das Schicksal ausgerechnet ihn so hart getroffen hat. Es ist das wichtigste zu lernen sein neues Leben anzunehmen und nicht mehr zurückzuschauen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe verdiente 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.03.2019

geänderte Wertmaßstäbe

0 0

Max erleidet im Alter von 14 Jahren eine starke Hirnblutung, die für ihn zum Locked-in-Syndrom führt.
Zunächst gerät er in Panik und versteht auch nicht das ganze Ausmaß seines Zustands. Als er versteht ...

Max erleidet im Alter von 14 Jahren eine starke Hirnblutung, die für ihn zum Locked-in-Syndrom führt.
Zunächst gerät er in Panik und versteht auch nicht das ganze Ausmaß seines Zustands. Als er versteht was es bedeutet, kommt zunächst die VErzweiflung, aber dann kämpft er um jeden kleinen Schritt zurück ins LEben. Dabei wird er von seiner Mutter und von ihrem starken Gottvertrauen unterstützt.

Max beschreibt in diesem Buch sehr eindringlich seine Gefühle und besonders seine Ängste, die ihn immer wieder zu überwältigen drohen. Was bedeutet es sich nicht verständigen zu können und bei allem auf Andere angewiesen zu sein? Das kann man sich als nicht BEtroffener gar nicht vorstellen.
Als er sich nach Monaten und zahllosen Therapiestunden wieder etwas verständigen kann , trifft er die Entscheidung seine Erlebnisse in einem Buch festzuhalten, um anderen MEnschen den Wert jeden Augenblicks zu verdeutlichen und auch um anderen BEtroffenen Mut zu machen.
Wieviel Energie er in dieses Projekt investiert, kann man erst ermessen, wenn man das Buch gelesen hat.
Es hilft ihm nicht aufzugeben und immer weiterzukämpfen.
Ich hoffe und glaube, das MAx noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten angekommen ist, und wünsche ihm auf seinem schweren Weg Zuversicht und Gottvetrauen.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und wenn man Max Alter und Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt bedenkt auch erstaunlich ausgereift. Man merkt, im Laufe der Handlung, das sich Max innere Einstellung langsam ändert.
Auch seine Einstellung zum Glauben wird bestärkt durch seine Mutter .
Max hat schon viel erreicht, trotz aller negativen Prognosen und er spendet damit sicherlich auch anderen BEtroffenen Hoffnung.

Veröffentlicht am 16.03.2019

Wenn plötzlich alles anders ist

0 0

Max Sprenger ist gerade mal 14 Jahre alt, als er unerwartet Gehirnblutungen bekommt. Darauf hin fällt er ins ,,Locked-in-Syndrom" und kann sich weder bewegen noch sprechen, aber ist geistig voll da. Trotz ...

Max Sprenger ist gerade mal 14 Jahre alt, als er unerwartet Gehirnblutungen bekommt. Darauf hin fällt er ins ,,Locked-in-Syndrom" und kann sich weder bewegen noch sprechen, aber ist geistig voll da. Trotz schlechter Prognosen macht er schließlich doch große Fortschritte.
In diesem Buch erzählt Max, wie er diese schwere Zeit erlebt hat und wie er bis heute noch kämpfen muss.
Mich hat Max Geschichte sehr betroffen gemacht und oft musste ich beim lesen eine Pause machen und erstmal durchatmen. Bei ihm sieht man, wie sich von einem Moment zum anderen das ganze Leben schlagartig verändern kann. Dinge wie schlucken, sprechen und bewegen, die für uns selbstverständlich sind, kann er plötzlich nicht mehr und muss in der Rehaklinik alles von Grund auf neu trainieren und das mit sehr schlechten Aussichten.
Mich persönlich hat bei diesem Buch sehr beeindruckt, wie es Max gelingt, seine Erfahrungen in Worte zu fassen. Dabei lässt er auch unangenehme Dinge nicht aus. Beim lesen bekommt man wirklich einen Eindruck von seinem damaligen Alltag in der Rehaklinik, wo er unzählige Therapien absolvieren muss. Obwohl er viel mehr Fortschritte macht, als die Ärzte erwartet haben, schreibt er doch sehr ehrlich und offen, wie viel mehr er sich erhofft hat.
Mir hat auch gefallen, dass er mich als Leserin auch direkt anspricht. So hat man das Gefühl, durch das Buch mit ihm in einem Dialog zu stehen.
Insgesamt ist ,,Tsunami im Kopf" ein sehr bewegendes und berührendes Buch. Gerne empfehle ich es hier weiter.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Beeindruckend gemeisterter Schicksalsschlag

0 0

„Wer schreibt, der bleibt.“ - so ein Motto von Max zu Beginn des Buches.
Und das stimmt. Mir wird dieses Buch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Max Sprenger, 14 Jahre, kerngesund und wirklich sportlich, ...

„Wer schreibt, der bleibt.“ - so ein Motto von Max zu Beginn des Buches.
Und das stimmt. Mir wird dieses Buch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Max Sprenger, 14 Jahre, kerngesund und wirklich sportlich, wird aufgrund einer starken Blutung im Stammhirn aus seinem gewohnten Leben gerissen ¬- und seine Familie gleich mit. Beeindruckend kämpft er sich zurück in ein völlig fremdes neues Leben.

Der durchweg jugendliche und auch bildhafte Schreibstil macht es extrem authentisch und durch die direkten Ansprachen fühlt man sich als Leser stets mitten ins Geschehen geholt. Das regt wiederum zum Nachdenken an und man besinnt man sich und schätz alles eigene umso mehr. Vor dieser aufopferungsvollen Familie kann man wirklich nur den Hut ziehen. Während all der Zeit hat niemand von ihnen seinen Glauben verloren; trotz so mancher Zweifel.

Dabei ist es aber nie zu schwermütig, denn trotz aller Tiefs und Rückschläge findet Max immer wieder Momente, die er mit Schlagfertigkeit und Sarkasmus meistert.

Sehr gut gefallen hat mir, dass er sich immer wieder bei seiner Familie und seinen Wegbegleitern bedankt oder eben mal entschuldigt. Und auch Kritik an Personal, Therapeuten und wegbleibenden Freunden findet Platz, aber gut verpackt und nicht anklagend. Hoffentlich liest es auch der ein oder andere davon. Sicherlich können gerade Personal und Therapeuten noch so einiges an Einsicht gewinnen.

Ich hoffe, er hat durch das Schreiben den Befreiungsschlag geschafft, den er sich gewünscht hat.

Absolut empfehlenswert!