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Veröffentlicht am 24.05.2026

Magisch, geheimnisvoll und viel Potenzial

Seamere College 1. Strange Familiars
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Gwendolynne Chan ist strebsam und hat nur ein Ziel – Jahrgangsbeste werden um den garantierten Job und damit finanzielle Sicherheit zu bekommen. Wäre da nicht Harrisford Briggs, ihr wohlhabender arroganter ...

Gwendolynne Chan ist strebsam und hat nur ein Ziel – Jahrgangsbeste werden um den garantierten Job und damit finanzielle Sicherheit zu bekommen. Wäre da nicht Harrisford Briggs, ihr wohlhabender arroganter Konkurrent. Unerklärbare magische Explosionen und tierische Phänomene zwingen die beiden widerwillig zur Zusammenarbeit. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen müssen sie ihre Feindseligkeit beiseitelegen und kommen sich dabei zwangläufig näher, als den beiden lieb ist.

„Strange Familiars“ ist der erste Band der Dilogie rund um das Seamere-College. Optisch überzeugt es durch das Cover und den Farbschnitt. Beides passt perfekt zum Inhalt.

Das Thema der magischen Tiermedizin hat mich absolut überzeugt. Die medizinischen Details scheinen sehr fundiert, und die magischen Kreaturen wurden nicht einfach oberflächlich kurz behandelt, sondern mit komplexen Diagnosen und Therapien. Leider verliert sich das Thema im Verlauf der Geschichte. Zu Beginn hätte ich mir eine etwas bessere Einführung in die magische Welt und deren Prinzipien gewünscht. Vollständig konnte ich mir diese Welt bis zum Schluss nicht vorstellen.

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Harrisford geschrieben. Gwen, Kind einer Einwandererfamilie, kämpft hart für den Abschluss und einen festen Job mit finanzieller Sicherheit. Harrisford, Sohn eines Topmanagers, kämpft hart für den Abschluss um nicht in der Firma seines Vaters zu enden. Beide studieren Magische Tiermedizin mit unterschiedlichen Fachrichtungen und führen jeweils deren Bestenliste an. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und müssen doch miteinander das Geheimnis ergründen.

Highlight sind natürlich deren beiden Seelentiere, Kater Percy und Echse Pudding. Beide hätten gerne öfter vorkommen können.

Die Nebenfiguren sind bunt gemischt, sympathisch, vielseitig und ergänzen die Geschichte genau richtig.

Der Schreibstil war leicht, flüssig und gut verständlich. Leider hat sich das Mitreißende zum Schluss für mich etwas verloren. Der Cliffhanger allerdings ist wirklich gelungen.

Insgesamt ist Strange Familiars für mich eine tolle Idee, die unheimlich viel Potenzial hat.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Spannende Erfahrungen

Zwei für einen
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„Zwei für einen“ ist ein durchaus interessanter Lebensbericht des Ehepaars Byle. Ruhig, herzlich, freudig aber auch ehrlich erzählen die beiden abwechselnd über ihre Gedanken und die Wahrnehmung der Ereignisse. ...

„Zwei für einen“ ist ein durchaus interessanter Lebensbericht des Ehepaars Byle. Ruhig, herzlich, freudig aber auch ehrlich erzählen die beiden abwechselnd über ihre Gedanken und die Wahrnehmung der Ereignisse. Zu Beginn berichten beide über ihre Kindheit, den Werdegang und die Beweggründe bis hin zur ersten Begegnung. Das Ganze ist gut gegliedert und immer in bestimmte Zeiträume unterteilt.

Es ist ein informativer und lehrreicher Bericht über das Leben einer Missionarsfamilie. Mir persönlich haben an manchen Stellen ein paar kurze lebhafte Alltagsschilderungen gefehlt und auch einen Abschnitt aus Sicht der Kinder mit ihren Problemen und Gedanken hätte mir gefallen.

Der Bildteil war eine gute Hilfe, das Gelesene, die andere Mentalität und Kultur noch greifbarer zu machen.

Ich habe großen Respekt vor dieser bewussten Entscheidung für solch einen schwierigen - aber bestimmt erfüllenden - Lebensweg. Ich wünsche den Beiden viel Freude und Erfüllung bei ihrer weiteren Arbeit hier in Deutschland.

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Goldige kleine Auszeit

Wie mit Gold verwoben
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Die junge Isabel Shaw schuftet Tag für Tag unter harten, ausbeuterischen Bedingungen in einer Textilfabrik, damit sie ihrer verwitweten Mutter und den Geschwistern etwas Unterstützung bieten kann. Fürsorglich ...

Die junge Isabel Shaw schuftet Tag für Tag unter harten, ausbeuterischen Bedingungen in einer Textilfabrik, damit sie ihrer verwitweten Mutter und den Geschwistern etwas Unterstützung bieten kann. Fürsorglich und hilfsbereit wie sie ist, versucht sie auch stets für ihre Kolleginnen und die Kinder im Waisenhaus da zu sein. Eines Tages übernimmt der junge Carter Steadman die Baumwollweberei und bringt nicht nur frischen Wind in die Fabrik, sondern auch in das Leben von Isabel.

Mit „Wie mit Gold verwoben“ von Cathy Marie Hake ist wieder ein sehr gelungener Roman in der „Kleine-Auszeit“ Reihe des Francke Verlags erschienen. Diese Reihe ist wirklich ein Garant für kleine, kurzweilige Bücher. Der Roman liest sich durchweg flüssig, man ist schnell in die Handlung eingetaucht. Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich sehr. Die beiden Hauptcharaktere sind prompt sympathisch, nahbar und ein Beispiel für Nächstenliebe, Freundschaft und Zusammenhalt.

Die Geschichte hat mir wunderbare Lesestunden bereitet, ist gefühlvoll, unterhaltsam und authentisch.

Kurzum einfach eine absolut empfehlenswerte Auszeit!

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Veröffentlicht am 31.03.2023

Wunderbares Finale der Hangers Reiter-Reihe

Ein Cowboy für die Ewigkeit
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Luke Davenport, Mitglied der Hanger’s Horsemen, soll Fälle von Viehdiebstahl und Vandalismus aufklären. Unerwartet wird daraus ein mysteriöser Mord am Vater des 14-jährigen Nate, seine Tante Damaris nimmt ...

Luke Davenport, Mitglied der Hanger’s Horsemen, soll Fälle von Viehdiebstahl und Vandalismus aufklären. Unerwartet wird daraus ein mysteriöser Mord am Vater des 14-jährigen Nate, seine Tante Damaris nimmt ihn ohne zu Zögern in ihre Obhut. Eigensinnig wie er ist, will Nate das Verbrechen aufklären und bringt dabei nicht nur das Leben von Luke in Gefahr, sondern auch Lukes Herz.

„Ein Cowboy für die Ewigkeit“ von Karen Witemeyer ist der dritte und damit letzte Teil der Hangers Reiter-Trilogie. Jeder Band kann allerdings auch einzeln problemlos gelesen werden.

Einer der Hauptcharaktere in diesem Band ist Luke Davenport, aus den anderen Bänden bereits kurz bekannt. Geprägt von seiner schwierigen rauen Kindheit ist er nun zu einem sympathischen, aufrechten und hilfsbereiten Hanger’s Rider geworden, dem das Wohl der Anderen sehr am Herzen liegt. Seine oft eingeflochtenen Bibelstellen geben dem Leser auch Inspirationen für den Alltag mit auf den Weg.
Auf der anderen Seite gibt es dann noch Damaris Baxter mit ihrem plötzlich verwaisten Neffen Nate. Als jüngstes Küken ihrer Familie sieht sie sich selbst eher als unscheinbar und zurückhaltend. Trotzdem zögert sie nicht und nimmt ihren Neffen in Obhut. Allen Problemen stellt sie sich tapfer aber voller Hingabe.
Damaris und Luke waren mir auf Anhieb sympathisch, auch Nate wächst einem trotz seiner ablehnenden und rebellischen Art schnell an Herz. Man die authentischen Entwicklungen des jeweils einzelnen und den Beziehungen untereinander miterleben und nachvollziehen.

Ebenso das Auftauchen bekannter Personen aus den ersten zwei Bänden gefiel mir, da man so erfährt, wie es für sie weitergegangen ist und der Zusammenhalt ist auch schön zu lesen.

Der Autorin ist - eigentlich wie immer - auch hier wieder ein toller Roman gelungen, den man kaum aus der Hand legen möchte. Sie schafft es mit ihrem flüssigen und herzlichen Schreibstil immer wieder aufs Neue, den Leser mitzunehmen und ihn vollends in die Geschichte eintauchen zu lassen. Sie verliert sich nicht seitenlang mit Orts- und Personenbeschreibungen, sondern legt viel Wert auf die gedanklich-emotionale Ebene. Ihre Charaktere sind stets einfach nur liebenswert und authentisch, wachsen beim Lesen unheimlich schnell ans Herz.

Diese tolle Geschichte hat genau die richtige Mischung an Spannung und Romantik, Authentizität und Tiefgründigkeit.

Kurzum eine gelungene und absolut empfehlenswerte Trilogie!

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Veröffentlicht am 13.08.2022

Perfekter Abschluss einer gelungenen Trilogie!

Die Rückkehr
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Kaely Quinn ist eine erfolgreiche Profilerin beim FBI, auch wenn ihre Methoden gelegentlich etwas unkonventionell sind. Kaely Quinn ist aber auch die Tochter eines Serienmörders. Als nun ein Trittbrettfahrer ...

Kaely Quinn ist eine erfolgreiche Profilerin beim FBI, auch wenn ihre Methoden gelegentlich etwas unkonventionell sind. Kaely Quinn ist aber auch die Tochter eines Serienmörders. Als nun ein Trittbrettfahrer anfängt, die Morde ihres Vaters nachzuahmen, ist Kaely die einzige Hoffnung des FBI um Antworten von ihrem Vater zu bekommen. Wie gelang es dem „Lumpenmann“ aus dem Gefängnis heraus unbekannte Details weiterzugeben und scheint der Nachahmungstäter es wirklich auf Kaely abgesehen zu haben?

„Die Rückkehr“ ist nun der wahrlich gelungene Abschluss der Kaely Quinn-Trilogie.
Man kann alle Teile auch unabhängig voneinander lesen, dieser hat mir besonders gut gefallen.

Die Perspektiven wechseln zwischen Kaely und Noah, gelegentlich kommt der Täter zu Wort. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Er ist leicht und kurzweilig, bietet sympathische Charaktere, rasante Szenen aber auch immer wieder tiefsinnige Gespräche. Die Kapitel haben eine gute Länge und machen den Lesefluss noch angenehmer. Hoffentlich kommen von der Autorin noch weiter Bücher auf den deutschen Markt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Gedanken der handelnden Personen ausreichend Raum finden, dadurch wird die Story erst richtig rund und. Kaely ist eine überaus ausdrucksstarke Person, die auch dank ihres tiefen Glaubens eine erstaunliche Entwicklung in den drei Bänden erfahren hat. Auch die Beziehung zu ihrem Partner Noah durchläuft eine enorme Veränderung. Die Schilderungen der Profilertätigkeit und die Analysen von Verhaltensweisen fand ich toll. Solche Dinge mag ich sehr und es ist der Autorin wirklich gelungen, das immer wieder gekonnt einzubauen. Endlich mal ein Krimi, der nicht einfach nur eine Grausamkeit an die nächste reiht.

Kurzum eine absolut empfehlenswerte Trilogie mit einer tollen, starken Profilerin im Mittelpunkt. Definitiv empfehlenswert!

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