Profilbild von _S0m3_oN3_els3_

_S0m3_oN3_els3_

Lesejury-Mitglied
offline

_S0m3_oN3_els3_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit _S0m3_oN3_els3_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2020

Home Sweet Home

Stay sweet
0

Klappentext

Ein herrlicher Sommer steht für Amelia bevor, mit Sonne, Ferien, erster Liebe - und sie darf in diesem Jahr wieder in Mollys nostalgischer Eisdiele aushelfen. Der beste Sommerjob überhaupt! ...

Klappentext

Ein herrlicher Sommer steht für Amelia bevor, mit Sonne, Ferien, erster Liebe - und sie darf in diesem Jahr wieder in Mollys nostalgischer Eisdiele aushelfen. Der beste Sommerjob überhaupt! Jeder in Sand Lake kennt die kleine Eisdiele der alten Molly und ihre außergewöhnliche Eissorte Home Sweet Home. Für eine Kugel dieser Köstlichkeit warten die Leute jeden Sommer geduldig in langen Schlangen. Denn Mollys Eis macht glücklich, schmeckt süß, erfrischend, nach dem Gefühl, an einem heißen Sommertag in einen See zu springen. Als Molly stirbt, steht für Amelia fest: Sie muss die alte Eisdiele retten! Eine köstliche, sommerliche Lektüre über ein Mädchen, das über sich hinauswächst und zu sich selbst findet.

Meine Meinung

Als ich diese Sommerlektüre zum ersten Mal im Buchladen sah, wusste ich, dass ich es sofort mit nach Hause nehmen musste. Das Cover ist einfach nur zuckersüß gestaltet und läd förmlich zum lesen ein. Man hatte sofort eine Vision vor Augen, wie der perfekte Sommer, für einen selbst, wohl aussehen würde. Dazu gehört natürlich auch himmlisches Eis. Ich fing es auf der Stelle an zu verschlingen, jedoch war es anfangs etwas holprig, da es nicht aus der Ich- Perspektive geschrieben wurde, sondern aus der Erzähler- Perspektive, und daran musste ich mich erst wieder, nach langer Zeit, gewöhnen. Ansonsten hatte alles gestimmt. Ich mochte Amelia sehr und war auch ziemlich überrascht wie ähnlich wir uns waren. Ich konnte mich in jeder einzelnen Situation mit ihr identifizieren und konnte jeder ihrer Handlungsabläufe vollkommen nachvollziehen. Grady, als Nebenfigur, fand ich auch gelungen, weil er einfach "einfach" war. Er war nicht der typische Bad Boy von nebenan, sondern einfach nur ein normaler Junge, welche selbst versuchte herauszufinden wer er war und wer er sein mochte. Die Liebesgeschichte der beiden fing so leise und vorsichtig an, dass man es nur genießen konnte. Sowohl Amelia als auch Grady tasteten sich selbst langsam aber sicher durch die eigenen Gefühle hindurch, was mir sehr gefiel, weil es realistisch wirkte und nicht so überstürzt, wie in manch anderen Romanen. Ich hätte mir vermutlich noch paar mehr Szenen der beiden Verliebten gewünscht, aber die Szenen, welche da waren, waren perfekt. Auf deren eigene Art und Weise.
Je weiter ich kam, desto größer wurde dieses Bedürfnis eine Kugel der Köstlichkeit "Home Sweet Home" zu probieren. Es wird wohl bloß ein weiterer Traum bleiben...

Fazit

Das Cover ist wunderschön. Die Charaktere sind perfekt unvollkommen. Die Geschichte ist atemberaubend. Eine ganz große Leseempfehlung!
Preis: 15,00€
PS: Stay Sweet...Always.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.08.2020

After passion 2.0 aber mit mehr Musik?

Als du mich sahst
1

Klappentext

Erst war es nur ein harmloser Flirt zwischen der frisch geschiedenen Enddreißigerin Solène und Hayes, dem Sänger einer angesagten britischen Boyband. Denn Hayes ist zwar jung, aber eben auch ...

Klappentext

Erst war es nur ein harmloser Flirt zwischen der frisch geschiedenen Enddreißigerin Solène und Hayes, dem Sänger einer angesagten britischen Boyband. Denn Hayes ist zwar jung, aber eben auch charmant, geistreich und sehr sexy. Doch dann wird aus Leidenschaft Liebe-trotz des Altersunterschieds. Als das wahre Leben sie einholt und ihre Liebe trotz aller Vorsicht bekannt wird, bricht die Hölle los. Die Presse belagert sie, die Fans drehen durch. Aber Hayes kämpft um sie.


Meine Meinung

Es fällt mir ziemlich schwer hierfür eine angemessene Rezension zu hinterlassen. Tatsächlich hatte ich mich sehr auf dieses Debüt gefreut. Die Thematik war mal anders und die Leseprobe sprach mich auch schon an, jedoch sollten meine Erwartungen, in naher Zukunft, nicht erfüllt werden. Um ehrlich zu sein merkte ich es schon nach den ersten paar Seiten. Es hatte sich etwas in die Länge gezogen, bis dann auch endlich was passiert war. Der Schreibstil war leider auch nicht so ganz meins, da die Autorin oft solche Wörter benutzte, wo ich noch nicht einmal wusste, wie man sie genau aussprach. Das größte Problem waren hierbei die Städte. Ich verstehe ja, dass es für dieses Buch wichtig sein musste, weil Hayes auf Tournee gewesen und somit um die halbe Welt gereist ist, aber es störten mich dennoch so paar Städtenamen. Eigentlich hatte ich genau dasselbe Problem mit den Künstlern bzw. mit den Bilder. Nach paar erfolglosen Anläufen bemühte ich mich gar nicht mehr die Sachen, oder die Namen, richtig zu lesen.
Dies waren aber trotzdem noch so Sachen über die man hinwegsehen konnte. Wobei man dies aber nicht tun konnte, war natürlich die Beziehung zwischen den Protagonisten, welche gar nicht diese krasse Anziehungskraft hatten, wie man sie uns nachweisen wollte. Deren Beziehung bestand darin übereinander herzufallen und sonst nichts. Ich hatte wirklich das Gefühl als wäre ihre Beziehung nur darauf aufgebaut miteinander zu schlafen, was mich wiederum an das Buch "After passion" erinnerte, wo sie auch nur auf der Stelle standen und nicht wirklich weiterkamen. Wo tiefe Gespräche entstehen konnten, war gar nichts, weil der nächste Satz wieder alles zerstörte und die Hoffnung auf irgendwas auch sofort weg war. Zudem führten alle Gespräche wieder zu Sex. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen, hoffte aber inständig, dass noch etwas interessantes passieren würde z.B. als die Presse davon mitbekam, aber sie leben einfach schlicht und weg weiter deren Leben, als wüsste niemand von irgendwas. Ich wünschte mir, dass beide etwas mehr Verandwortung gehabt hätten, hatten sie aber nicht. Selbst die Tochter kam nicht all zu oft vor. Oftmals wurden Szenen verharmlost und gaben nichts wieder, was man mitnehmen hätte können. Richtige Zitate, die einem im Gedächtnis geblieben sind und zum Denken anregten gab es leider auch nicht. Hayes war zwar süß und freundlich, aber eine richtige Persönlichkeit hatte er dennoch nicht. Genauso wie Solène, welche zudem noch naiv und etwas nervig war. Der Altersunterschied spielte so gut wie gar keine Rolle. Die einzige, die sich darüber Sorgen macht, war Solène..., aber auch nur für fünf Sekunden, bevor man beide Turteltäubchen wieder gemeinsam im Bett fand.
Allgemein war es ein Buch, welches einfach langweilig war und keine Chemie, zwischen den Protagonisten, aufweisen konnte.

Fazit

Das Cover wurde zwar schön gestaltet, die Geschichte ist allerdingt nichts besonderes. Keine Tiefe, keine Persönlichkeit, keine Liebe. Es kam mir leider mehr wie ein Witz vor.
Preis: 12,90€

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Interessante Idee - Schlechtes Ergebnis?

Wellness Rebel. Diätbullshit erkennen und Essen wieder lieben lernen
1

Der Inhalt

Selbst ernannte Gesundheitsexperten predigen auf allen Kanälen ihre vermeintlich heilsbringenden Lehren von Detox, Low Carb und Co.
Die Ernährungswissenschaftlerin Pixie Turner hat sie wussenschaftlich ...

Der Inhalt

Selbst ernannte Gesundheitsexperten predigen auf allen Kanälen ihre vermeintlich heilsbringenden Lehren von Detox, Low Carb und Co.
Die Ernährungswissenschaftlerin Pixie Turner hat sie wussenschaftlich untersucht und rebelliert gegen die Diät-Apostel. Sie will wieder Lust auf Essen machen mit Gerichten, die keinem Trend folgen, sondern einfach verdammt lecker schmecken. Ob ein leichter Linsen-Feigen-Salat, Kürbislasagne, die wirklich satt macht, oder Birnentarte mit Salzkaramell - Pixies Rezepte sind gesundheitsbewusst, doch frei von jeder Ideologie.
Köstliche Klassiker, exotische Gemüsekombinationen und herrliche Kuchen für Genuss ohne schlechtes Gewissen.

Meine Meinung

Das Buch fing ziemlich stark an. Mir gefiel es sehr, dass Pixie erstmal ihre persönlichen Erfahrungen niederschrieb und man somit wusste, dass das Wissen nicht von irgendwoher kam, sondern von einer bestimmten Zeit ihres Lebens. Die Begeisterung für dieses Buch wurde durch den humorvollen Schreibstil und die flüssigen Übergänge nur noch größer. Aber schon im darauffolgenen Kapitel "Das Richtige essen" verschwand die Aufmerksamkeit, was vor allem wegen den ganzen Fachbegriffen der Fall gewesen ist. Da schaltete mein Gehirn etwas ab und ich las einfach weiter ohne so richtig mitzukriegen, was ich da überhaupt las. Ich kann verstehen, dass diese ganzen Fachbegriffe und chemischen Gleichungen für eine solche Thematik wichtig erschienen, aber ich persönlich kann mit sowas einfach nichts anfangen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, hierbei nicht die einzige zu sein. Trotz allem kämpfte ich mich irgendwie hindurch und beim Kapitel "Gluten" war es auch schon ein bisschen leichter, dem ganzen zu folgen. Die Rezepte, welche daraufhin gezeigt wurden, fand ich sehr schön und interessant. Es gefiel mir, dass sie mit jewals verschiedenen Zutaten arbeitete und man sich somit überall ausprobieren konnte. Mein liebstes Kapitel, welches ich auch recht schnell verschlang, war "Detox". Die ganzen "Entgiftungsmethoden", welche Menschen anwenden, klangen sehr interessant und es war, wie schon bereits erwähnt, mit Abstand, das beste Kapitel in dem ganzen Buch. Es war verständlich verfasst worden und öffnete bestimmt dem ein oder anderen die Augen. Die nächsten Themen fand ich wieder etwas langatmig und nicht fesselnd genug um dem Buch auch die Anzahl Sterne zu geben, welche es hätte erreichen können. Im Gegensatz zu den leckeren Rezepten. Diese waren nämlich weiterhin sehr passend und gut durchdacht. Die Frage ist nur, ob ich dieses Buch nur wegen den tollen Rezepten gekauft hätte, wäre ich nicht bei der Leserunde dabei gewesen? Ich denke eher nicht....

Fazit

Das Cover ist sehr ansprechend. Der Schreibstil ist gut und flüssig, jedoch hätte man weniger Fachbegriffe benutzen können, dann wäre es bestimmt noch viel verständlicher gewesen. Die Bilder waren passend und die Vorgänge der Rezepte wurden ausführlich beschrieben.
3,5/5 Sterne

  • Thema
  • Umsetzung
  • Wissen
  • Cover