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Veröffentlicht am 30.04.2025

Das oberste Gebot: Zusammenbleiben!

Um jeden Preis
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Wir befinden uns im Jahr 1944 in der Ukraine in einem kalten Winter. Der zweite Weltkrieg geht seinem grausamen Ende entgegen. Die sechzehnjährige Lydia lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof ...

Wir befinden uns im Jahr 1944 in der Ukraine in einem kalten Winter. Der zweite Weltkrieg geht seinem grausamen Ende entgegen. Die sechzehnjährige Lydia lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof bei Odessa uns sieht sich mit ihrer Familie Herausforderungen gegenüber, die sich kein Mensch ausdenken kann und die auch kein Mensch erleben müsste, wenn es nicht so viele kriegsaffine Menschen in den Regierungen geben würde.

Lydias Leben war bis jetzt nicht einfach gewesen, die Familie arbeitet schwer, es sind einfache, ehrliche und gläubige Menschen und haben erst eine schwere Hungersnot in der Ukraine überstanden, die auch Opfer unter der Familie gefunden hat. Doch nun scheint sich der Schlund der Hölle zu öffnen. Der Vater wird eingezogen und ab sofort hört die Familie nichts mehr von ihm. Die Mutter wird mit ihren fünf Kindern, darunter Lydia und ihre Schwestern und ihr Bruder, von den vorrückenden Russen nach Sibirien deportiert. Schon die Fahrt ist schrecklich bei minus fünfzig Grad, tagelang ohne Wasser und Brot. Die Familie hat nur das was sie am Leib trägt. Am Ziel irgendwo in Sibirien angekommen, werden sie so unmenschlich gehalten wie Vieh und müssen harte Zwangsarbeit leisten. Mich hat es unglaublich bewegt, diese erschütternden Berichte zu lesen, wie die Mutter immer versucht hat aus jeder Situation das Beste zu machen. Vor allem hielten sie sich an den Satz, den ihnen der Vater kurz vor seinem Einzug in die Armee mitgegeben hat, egal was es sie kostete, "Zusammenbleiben, um jeden Preis", denn nur konnten sie überleben.

Es wurde ein unmenschlicher Überlebenskampf, bei eisigster Kälte, doch in jedem der Familie brannte ein Überlebenswillen und Lydia gab nicht auf. Die Familie hat dann immer mal wieder Zugeständnisse von dem herrschenden Sowjet-Regime bekommen und durfte sich eine kleine Hütte für sich aufbauen mit einer Kuh, doch das konnte sich auch ganz schnell wieder ändern und sie wurden in einen nächsten Ort weit weg gebracht um dort zu arbeiten und um ihr Überleben zu kämpfen. Immer in der Hoffnung, etwas vom Vater zu hören und wieder in die Heimat zurückgehen zu können, wenn nicht die Ukraine, dann auf jeden Fall nach Westdeutschland.

Um das Überleben der Familie zu sichern geht Lydia eine Heirat ein und wird Mutter. Sie ahnt nicht, was nun auf sie zukommt, der Kampf geht weiter und er setzt ungeahnte Kräfte in Lydia frei, denn ihr Ziel ist wie schon das ihrer Mutter, mit der ganzen Familie endlich in den Westen zu gehen, denn dort ist der Vater nach dem Krieg gestrandet und hat Kontakt mit seiner Familie aufgenommen. Doch die Sowjets sind nicht gewillt ihre fleißigen und billigen Arbeiter gehen zu lassen. Lydia gibt nicht auf und kämpft zwölf Jahre lang jeden Tag die Vision vor Augen, wir werden zusammen als ganze Familie, keiner wird zurückgelassen, zum Vater nach Westdeutschland gehen. Inzwischen hat sie acht Kinder bekommen, von denen sechs überleben, mir kamen die Tränen, was diese Frau mit ihrer Familie erleiden musste. Schließlich schaffen sie es über viele Umwege, doch nicht alle sehen das von ihr gelobte Land und auch dort ist nicht alles Gold was glänzt....

Hera Lind nimmt uns auf eine sehr gefühlvolle und empathische Art und Weise mit auf diese Familienodyssee, und mit in das Leben einer sehr mutigen Frau. Sie war mir wirklich ein Vorbild, nie die Hoffnung aufzugeben, egal, wie schwer es gerade ist und Lydia hatte es wirklich schwer in ihrem Leben. Die Autorin hält sich bei der Geschichte sehr an die Tagebucheintragungen von Lydia, was ich sehr respektvoll finde und was es auch so authentisch macht und sie lässt auch die überlebenden Kinder von Lydia zu Wort kommen, auch das hat mich sehr berührt. Ich empfehle jedem Lydias Geschichte zu lesen, gerade im Hinblick auf das, was viele Politiker für unser Land bezüglich Krieg im Sinn haben und ich hoffe, dass niemand das erleben muss, was Lydia mit ihrer Familie durchleiden musste. Ich bete um Gottes Schutz und Bewahrung für diese besondere Familie!

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Komm und sieh selbst!

The Chosen: Komm und sieh selbst
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Mit diesem zweiten Band von fünf Bänden nimmt uns der Autor Jerry B. Jenkins mit hinein in die Erlebnisse der Menschen mit Jesus. Wir lernen seine Jünger kennen, die ihm nachfolgen und ihre menschlichen ...

Mit diesem zweiten Band von fünf Bänden nimmt uns der Autor Jerry B. Jenkins mit hinein in die Erlebnisse der Menschen mit Jesus. Wir lernen seine Jünger kennen, die ihm nachfolgen und ihre menschlichen Stärken und Schwächen, wie Simon Petrus hitzköpfig aber mit Führungsqualitäten; Johannes und Jakobus, die Donnersöhne, nun verstehe ich auch wie sie zu diesem Namen gekommen sind; Matthäus, der ehemalige Steuereintreiber, der schon bald anfängt alles was Jesus sagt und tut aufzuschreiben und der ein bisschen anders ist als die anderen; Maria Magdalena, die Befreiung erlebt hat und Heilung in ihrem Herzen. Mit jedem Tag, den sie mit Jesus gehen, lernen sie ihn besser kennen und mit jedem Wunder wächst ihr Staunen. Dennoch haben sie ganz menschliche Probleme und mit Rückschlägen zu kämpfen, streiten sich, sind eifersüchtig, tun sich mit Vergebung schwer, erleben Missverständnisse und haben die ganz normalen Alltagssorgen, wie zum Beispiel, was es denn heute zu essen geben soll.

Es kommen auch immer mehr Menschen zu Jesus, die sich der Gruppe anschließen und deren Lebensgeschichten der Leser erfährt, was ich wirklich spannend fand, wie der Baumeister Nathanael, der mal ein angesehener Architekt war, bis..... oder der weise und erfahrene Philippus, Simon der Zelot und die Geschichte mit seinem Bruder, ob sie der Wahrheit entspricht oder der Phantasie des Autors entsprungen ist, kann ich nicht sagen, doch es war bewegend zu lesen wie es war 38 Jahre an einem Teich zu liegen und.....ach, lest es selbst. Ja, und dann kam auch noch ein gewisser Judas Iskariot dazu....

Wir erleben die Bergpredigt von Jesus, die, so der Autor, Jesus mit Hilfe von Matthäus schrieb, war wohl auch der Phantasie des Autors entsprungen. Dennoch war es spannend zu lesen, wie auch die Pharisäer versuchten Jesus immer wieder Steine in den Weg zu legen und doch gab es einen, der die Worte Jesu nicht mehr abschütteln konnte.

Jerry B. Jenkins Roman basiert auf der zweiten Staffel der Serie "The Chosen" und manchmal liest es sich wie ein Drehbuch, wenn der Leser die Staffel kennt und schon gesehen hat. Mir hat vieles sehr gut gefallen, doch es gab auch Punkte, wer das Buch liest und dann vor allem seine Bibel dazu wird es merken. Da ist es mir zu frei ausgelegt. Dennoch regt es an die Geschichten noch einmal genauer in seiner Bibel unter die Lupe zu nehmen und dafür lohnt sich dieser Roman.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Feministische Ikone -Nein Danke!

Die Frau von Montparnasse
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Wir befinden uns im Jahr 1929 und die junge Simone de Beauvoir ist von Jugend an regelrecht besessen vom Schreiben und möchte unbedingt studieren, lesen, schreiben, lesen. Die hochbegabte und hochintelligente ...

Wir befinden uns im Jahr 1929 und die junge Simone de Beauvoir ist von Jugend an regelrecht besessen vom Schreiben und möchte unbedingt studieren, lesen, schreiben, lesen. Die hochbegabte und hochintelligente Frau gibt nichts auf die von der Gesellschaft geforderten Ansprüche an Frauen und wie sie zu leben haben. Ihre Welt sind die Bücher, die Worte der Philosophen, sie saugt alles in sich auf, ist wissbegierig, stellt die richtigen Fragen und denkt selbstständig. Soweit, so gut. Das fand ich sehr sympathisch.

Im sozialen Miteinander war Simone jedoch oft sehr forsch und schroff, ungeduldig mit ihren Mitmenschen, meistens weil sie nicht so schnell denken konnte wie sie, dann wieder sehr sanft und empathisch, alles in allem keine einfache Persönlichkeit. Es zog sie schon immer zu den intellektuellen Außenseitern hin und so lernte sie auf der Universität den etwas älteren und ebenfalls hochbegabten Studenten Jean-Paul Sartre kennen, ein intellektuelles Genie, der was Bücher, Lesen und Schreiben betraf, völlig auf Simones Wellenlänge lag und die beiden konnten sich quasi Tag und Nacht über Bücher austauschen. Sartre war seiner Zeit ein Genie und er war ein Narzisst. Klein von Wuchs, völlig unattraktiv, jedoch absolut ehrgeizig, nicht nur intellektuell, sondern auch in seiner Manie jede Frau ins Bett zu bekommen, die nicht bei drei auf dem Baum war.

Simone und Sartre begannen ein Verhältnis. Sie wurde seine Geliebte und schlossen einen Pakt, denn wie bürgerliche Leute einfach heiraten wäre spießig. Nein, ihre Seelenverwandtschaft und ihr intimes Zusammensein, sollte auf unbestimmte Zeit geschlossen sein, jedoch zu den Bedingungen, die sie gemäß ihrer intellektuellen Elite wie sie sie verstanden. Ihre Liebe, die ich während des Lesens als Hörigkeit empfand, sollte ihre sexuelle Freiheit sichern. Jeder sollte lieben können wen er gerade will und da sie sich ja alles erzählen, besonders Sartre schilderte in allen Einzelheiten seine Seitensprünge, die ja keine waren, denn sie waren ja beide so frei. Und somit schlossen und öffneten sich polyamouröse und bisexuelle Kreise, Partner und Partnerinnen wechselten sich munter ab, es gab etliche Nervenzusammenbrüche, es wurde gelogen und betrogen, teilweise über viele Jahre, Menschen wurden verletzt und es gab Verhältnisse mit Abhängigen und das alles wurde dann in den jeweiligen Büchern dieser so hochgelobten Autoren als Freiheit verkauft. Ich hatte schon das eine oder andere Mal Brechreiz verspürt beim Lesen. Simone litt sehr unter Sartres Fremdgehen und hielt dennoch an dieser hörigen Liebe fest, war auch kein Kind von Traurigkeit und ich konnte ihr das Schreiben und das Gerede von Freiheit am Ende nicht mehr abnehmen. Ich hatte den Eindruck, jeder rennt seiner Lust nach, doch verkauft es intellektuell als Freiheit und Liebe. Würde man es Egozentrik nennen, käme es der Wahrheit wohl näher.

Simone de Beauvoir kämpft um ihren schriftstellerischen Erfolg, viele Verlage lehnen ihre Texte als unpassend ab. Sie wird als Wegbereiterin des Feminismus gefeiert. Gemeinsam mit Sartre formulieren sie die Philosophie des Existenzialismus, sind der Mittelpunkt der Pariser Boheme. Jedoch hatte sie einige Verhältnisse mit ihren Schülerinnen, auch ehemaligen Schülerinnen, die sie fördert und unterstützt, #metoo lässt grüßen, doch damals und auch heute ist ja unter dem Wort "Freiheit" alles erlaubt, egal wie viele junge Menschen dabei auf der Strecke bleiben.

"Es war ein heilloses emotionales Durcheinander, und manchmal dachte Simone, dass sie eine unmögliche Ansammlung egozentrischer Menschen waren, die viel zu dicht aufeinanderhockten und immer neue Zwistigkeiten produzierten, die aber nicht ohne einander konnten."

Caroline Bernard hat das Leben und den Charakter von Simone de Beauvoir sehr gut eingefangen und ein sehr lebendiges Bild von ihr gemalt. Das hat mir sehr gut gefallen. An Simone de Beauvoir hat mir eigentlich nur ihre Liebe zur Literatur gefallen.

Simone de Beavoir sagte auch,"...dass die persönliche Freiheit da aufhört, wo sie andere betrifft. Und wie man damit umgeht." So beschreibt sie es in einem ihrer Bücher. Ihr Leben sprach jedoch eine andere Sprache, denn obwohl sie so verletzt von Sartre war, der ständig ihre Grenzen überschritt, nahm sie sich auch gerade den Menschen auf den sie Lust hatte. Ich bin dankbar diese Biografie von Simone de Beauvoir gelesen zu haben, sie kam zur richtigen Zeit und werde mit Sicherheit kein Buch dieser "Ikone des Feminismus" lesen. Jedoch freue ich mich auf weitere Bücher von Caroline Bernard, die es einfach versteht, schwierige Persönlichkeiten zu beschreiben.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Du bist meine Wahrheit

You Are My TRUTH
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Wir befinden uns im Bibertal und begegnen Lexie und Gideon, die sich einige Jahre aus den Augen verloren haben und nun dort wo alles begann, wieder treffen. Aus den Augen verloren geschah nicht einfach ...

Wir befinden uns im Bibertal und begegnen Lexie und Gideon, die sich einige Jahre aus den Augen verloren haben und nun dort wo alles begann, wieder treffen. Aus den Augen verloren geschah nicht einfach so, denn Lexie verschwand damals aus einem guten Grund spurlos. Nun spürt sie, dass es Zeit ist wieder zurückzukehren und sich der Vergangenheit zu stellen. Sie lebt nun in einem kleinen Haus am Wald mit vielen Tieren und wie alles an Lexie bunt und etwas chaotisch ist, spiegelt sich das auch in ihrem Zuhause wieder, doch genau so gefällt es ihr. Lexie arbeitet als Ranger mit im benachbarten Wildpark und die dort beheimateten Bären liebt sie ganz besonders.

Ihr damaliger Freund Gideon kommt ebenfalls wieder nach Bibertal. Er ist Feuerwehrmann und nach einem traumatisch verlaufenen Feuerwehreinsatz sucht er Ruhe und Orientierung in der alten Heimat. Alle beide sind nicht wirklich darauf vorbereitet aufeinander zu treffen und schon gar nicht, welche Gefühle zueinander die Begegnung wieder freisetzt. Doch es ist alles andere als einfach nach einer so langen Zeit und dem Schmerz der gegenseitigen Verletzungen wieder neu anzufangen....

Sowohl Lexie als auch Gideon haben ihre Baustellen im Leben, die sie mit der Hilfe Gottes angehen und Vergebung, Heilung und Annahme erfahren. Das alles wird nicht nur durch die Begegnung mit der Vergangenheit auf die Probe gestellt, auch die Herausforderungen der Gegenwart, wie ein Anschlag auf das Bärengehege oder gar ein Waldbrand, der ihr Leben und das ihrer Freunde bedroht, zeigt, wie sehr sie auf ihren Gott angewiesen sind.

Mir hat dieser zweite Band von drei, der auch unabhängig gelesen werden kann, sehr gut gefallen. Wir erleben die chaotische Lexi und den in sich ruhenden Gideon, wie sie ihr Leben auch im Glauben, der so fein und unaufdringlich mit in die Geschichte mit einfließt, meistern. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz und die witzigen kleinen Briefe, die am Anfang jedes Kapitels stehen. Auch die Freunde, die in den beiden anderen Büchern noch genauer beschrieben werden, sind einfach sympathisch und ich wünschte mich einige Male nach Bibertal, ganz besonders auch mit dem lecker beschriebenen Ice coffee von Gideon um einfach dabei zu sein. Eine Faith Young Adult Geschichte, die einfach mehr zu bieten hat als nur prickelnde Gefühle, sehr lesenswert.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Gefangen oder frei, Du hast die Wahl!

Das Licht scheint in die Finsternis
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Wir befinden uns in Berlin. Der junge Jonathan Brendel ist völlig überrascht von dem unerwarteten Erbe seiner verstorbenen Mutter. Das würde ihm und seiner kleinen Agentur endlich zum Durchstarten helfen. ...

Wir befinden uns in Berlin. Der junge Jonathan Brendel ist völlig überrascht von dem unerwarteten Erbe seiner verstorbenen Mutter. Das würde ihm und seiner kleinen Agentur endlich zum Durchstarten helfen. Jedoch ist die Testamentvollstreckung an eine Bedingung geknüpft, denn das Erbe geht nicht nur an ihn, sondern auch an seinen Bruder Maik, der jedoch vor 15 Jahren spurlos verschwand. Damals war Jonathan noch ein kleiner Junge und mit dem Verkünden des Testamentes kommen auch einige verdrängte Erinnerungen ans Licht. Er macht sich auf die Suche nach seinem Bruder und ahnt in keiner Weise, wie diese Suche sein Leben verändern wird....

Gleichzeitig ist Thorsten Boddien, Kriminalkommissar, endlich auf einer heißen Spur des von ihm schon lange verfolgten und sehr gefährlichen Boss der Unterwelt von Berlin und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Wen er dabei in Gefahr bringt, ist ihm egal, denn für heiligt der Zweck die Mittel....

Die junge Krankenschwester Mara arbeitet in einem großen Berliner Krankenhaus. Mara hat einen großen Verlust in ihrem Leben erlitten und ist durch einen schrecklichen Unfall gezeichnet. Sie hat Trost und Halt in ihrem Glauben an Gott gefunden, doch stellt er sich auf bittere Weise auf den Prüfstein, als ein schwer verletzter Mann eingeliefert wird, der sein Gedächtnis verloren hat. Mara sieht nun zwei Wege vor sich, für welchen wird sie sich entscheiden....

Nachdem die Suche auf den Straßen Berlins an Fahrt aufnimmt, unternimmt der Leser mit dem Mann ohne Gedächtnis eine Reise in eine verlassene Festung mitten in der Wüste und wird nach und nach feststellen, wie alles miteinander durch ein schreckliches Ereignis und mit Jonathan verbunden ist und dass jeder der Protagonisten eine tiefgreifende und lebensverändernde Entscheidung für sich treffen muss.

Thomas Franke hat eine Brüdergeschichte geschrieben, die es in sich hat und wie immer ist sie nicht nur super spannend geschrieben, sondern beinhaltet tiefe Weisheit und lebensechten Glauben. Ein Thriller der besonderen Art, weil er den Leser, gerade in den Passagen in der Festung in der Wüste zum Nachdenken und zur Umkehr führt.

Absolut lesenswert!

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