Profilbild von Hunny

Hunny

Lesejury Profi
offline

Hunny ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hunny über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2024

Legenden über Drachen, gefährliche Magie und ein ereignisreiches Abenteuer welches zur Krönung einer neuen Königin führt.

Die magische Krone von Lyoness (Lyoness 1)
0

Im Roman "Magische Krone von Lyoness" von Sandra Regnier bezeugen wir den Sturz einer Regierung durch eine junge Rebellengruppe.

Sara und ihre Freunde leben in Lyoness, genauer gesagt in der Stadt Yslion. ...

Im Roman "Magische Krone von Lyoness" von Sandra Regnier bezeugen wir den Sturz einer Regierung durch eine junge Rebellengruppe.

Sara und ihre Freunde leben in Lyoness, genauer gesagt in der Stadt Yslion. Dort leben die Menschen aufgeteilt auf vier Viertel (Eisen-, Holz-, Nahrungs- und Wollviertel) und die Farbe der Kleidung welche man trägt, gibt darüber Auskunft aus welchem dieser Viertel man kommt. Magie ist der Oberschicht vorbehalten und Kinder mit magischen Fähigkeiten die nicht dazugehören werden meist entführt und zu gehorsamen Druiden ausgebildet oder verschwinden einfach gänzlich von der Oberfläche.
Bei einem erbitterten Kampf in welchem sich das Volk gegen die Druiden und deren Soldaten stellt, bezwingt Sara den Erzdruiden und bringt somit die Regierung zu Fall. Nun muss sie zusammen mit ihren Freunden die neue Regierung bilden, doch ein viel größeres Problem taucht plötzlich auf. Der Wind wird von Tag zu Tag heftiger und das Wasser steigt unerbittlich. Wird Lyoness im Meer versinken?


Charaktere

Sara - eine von Schuldgefühlen geplagte Protagonistin. Sie musste sich im Laufe der Geschichte definitiv beweisen und über sich selbst hinauswachsen. Ihr hat auf jeden Fall eine enge Bezugsperson gefehlt, denn als Kerr in ihrem Leben aufgetaucht ist, wurde er zu einem der wichtigsten Menschen überhaupt und das obwohl sie ihn gar nicht kennt.

Kerr - ein mysteriöser, hübscher junger Mann, der aus dem Nichts auftaucht und auf einmal zur Gruppe gehört, wie wenn es nie anders gewesen wäre. Hier ist mir aufgestoßen, dass ihm gegenüber niemand auch nur im Entferntesten misstrauisch gewesen ist. Er wurde meiner Meinung nach auch immer unerträglicher, vor allem als er Bran gegenüber richtig eklig geworden ist. Und das obwohl Bran von Anfang an zur Gruppe gehört, wogegen Kerr einfach so plötzlich da war.

Weitere Charaktere mit denen wir ständig zu tun haben sind Sive, Gwyned, Riona, Bran und Keenan. Alles Rebellen und Freunde von Sara, die bei dem Aufstand mitgeholfen haben und sich nun ebenfalls an der Regierung beteiligen müssen.


Welt

Die Welt hat sich mir tatsächlich nicht so richtig erschlossen. Ich weiß nicht ob sich da einige Fehler reingeschlichen haben oder ob das wirklich so gewollt gewesen ist. Es wurde zum Beispiel ein Schmetterling erwähnt, der aus Ägypten über Griechenland ins Nachbarland geflogen ist. Auf der Karte vorne sowie hinten im Buch sehen wir auch zwei Pfeile die nach Cornwall und Bretagne deuten, die Insel Lyoness besteht aber aus fiktiven Städten und Dörfern. Passt für mich nicht ganz zusammen.

Ansonsten haben wir bei einer Rundreise einen kleinen Einblick in einige der Städte bekommen, aber auch nur eher flüchtig.

Das Magiesystem wurde spärlich erklärt, es hat auf jeden Fall etwas mit Lyoness Kristallen zu tun und jeder besitzt verschiedene Fähigkeiten wie beispielsweise Hellsehen, Übernatürliche Geschwindigkeit, Heilung oder aber auch das Zeitreisen.


Fazit

Trotz einiger Unstimmigkeiten habe ich das Buch gerne gelesen. Die Geschichte endet überraschend aber es hat mich nicht so sehr gepackt, dass ich nun unbedingt wissen wollen würde wie es weiter geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2024

Die Urteile in den Disziplinaranhörungen waren in der Regel eher willkürlich und politisch motiviert als abgewogen oder gerecht. - Ted Grey

Rot
0

"Rot" von Jasper Fforde ist der zweite Teil der Farben-Trilogie. Er knüpft direkt an das Ende des ersten Teils an und steht diesem in nichts nach.

Wir begleiten Eddie und Jane auf der Suche nach der Wahrheit ...

"Rot" von Jasper Fforde ist der zweite Teil der Farben-Trilogie. Er knüpft direkt an das Ende des ersten Teils an und steht diesem in nichts nach.

Wir begleiten Eddie und Jane auf der Suche nach der Wahrheit über die Entstehung und die Hintergründe des korrupten Systems. Da dies allerdings absolut unerwünscht und sogar verboten ist, geraten die beiden regelmäßig in Gefahr und müssen nicht nur um das eigene Leben sondern auch um das Leben ihrer Liebsten bangen.

Inhalt

Ein wichtiges Ereignis aus dem ersten Teil wird für Eddie und Jane zum Verhängnis. Dennoch müssen sie bis zu ihrer Disziplinaranhörung weiterhin ihre zugeteilte Arbeit erledigen, sich eine Strategie ausdenken wie sie ihrem Schicksal entgehen können aber gleichzeitig auch weitere Nachforschungen in ihrem eigenen Interesse betreiben. Alles nicht ganz so einfach, wenn einem ständig Steine in den Weg gelegt werden, kaum dass man einen Schritt vorwärts gekommen ist.

Wir treffen auf alte Bekannte, einige neue Gesichter kommen und gehen und es geht endlich aus Ost-Karmin heraus und in die Smaragdstadt zum Jollity-Jahrmarkt. Dort überschlagen sich die Ereignisse, es passiert unglaublich viel, die Spannung steigt und die Handlung schreitet rasant voran.

Der Moment in dem Eddie und Jane allerdings alle ihre Bemühungen plötzlich hinterfragen, hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Können sie wirklich eine Änderung herbeiführen oder ist alles zwecklos? Denn das System stürzen und für alle eine bessere Welt schaffen ist das eine, aber es scheint noch etwas ganz anderes hinter diesem System zu stecken, was die Ausführung des Plans nahezu unmöglich machen könnte.

Dennoch muss es weiter gehen, es bleibt den Protagonisten nichts anderes übrig als es wenigstens zu versuchen.

Charaktere

Mir gefällt sehr gut, dass Eddie und Jane an ihren Aufgaben wachsen. Sie sind keine makellosen Helden die alles was sie sich in den Kopf gesetzt haben auf wundersame Weise schaffen. Ganz im Gegenteil - sie sind menschlich, machen Fehler, haben manchmal Zweifel aber sie geben nicht auf.

Mit dabei war auch wieder Tommo, der wie mir scheint änderungsresistent ist. Positiv überrascht wurde ich aber unter anderem von Violet.

Schreibstil 

Der Schreibstil ist sehr angenehm, weshalb es mir auch leicht fiel das Buch innerhalb weniger Tage zu verschlingen. Das einzige was den Lesefluss dann aber doch ein wenig gestört hat war die Tatsache, dass im ersten Teil die Ortsnamen ins Deutsche übersetzt worden sind, genauso wie Nachnamen, aber im zweiten Teil hat man sich der englischen Begriffe bedient. Da musste ich stellenweise zweimal nachdenken wer oder was denn damit nun wieder gemeint war.

Fazit

Der Roman weist durchaus einige Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft auf. Dies hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß dabei die Protagonisten auf ihrer Reise zu begleiten und habe jedes Mal gehofft und gebangt, dass alles gut wird.

Es war eine emotionale Achterbahnfahrt, ich habe Charaktere lieb gewonnen, von denen ich es am Anfang überhaupt nicht gedacht hätte, viele Fragen wurden beantwortet aber wie es so üblich ist, sind auch neue dazu gekommen, die unbeantwortet geblieben sind. Da dies eine Trilogie ist, gehe ich schwer davon aus, dass die noch offenen Fragen im letzten Teil beantwortet werden. Das Ende ist dennoch sehr zufriedenstellend, auch dieses Mal kein abrupter Abbruch und ich frage mich ob Jane und Eddie sich mit dem was sie erreicht haben zufrieden geben werden oder nicht ruhen werden, bis sie all ihre Ziele erreicht haben.

Empfehlung

Wem "Grau" gefallen hat, der darf sich "Rot" auf keinen Fall entgehen lassen. Auch Liebhabern von Dystopien kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2024

Früher gab es Gefängnisse. Heute bestehen die Mauern aus Angst, Tabus und Unwissenheit.

Grau
0

Im Roman "Grau" von Jasper Fforde geht es um Eddie Russett, ein Roter, der zusammen mit seinem Vater in die Randzone Ost-Karmin reist. Dort wurde er zur Stuhlzählung verdonnert und muss sich in Demut üben. ...

Im Roman "Grau" von Jasper Fforde geht es um Eddie Russett, ein Roter, der zusammen mit seinem Vater in die Randzone Ost-Karmin reist. Dort wurde er zur Stuhlzählung verdonnert und muss sich in Demut üben. Auf dem Weg dorthin geschieht das erste bedeutsame Ereignis welches ihn in Ost-Karmin unter anderem zu Jane führt. Ein Mädchen in seinem Alter, welches ihm jedoch nicht gerade freundlich gesonnen ist. Nein, sie versucht ihn regelrecht um einen Kopf kürzer zu machen. Es folgen weitere Unregelmäßigkeiten in einer Welt in der doch alles per Gesetz geregelt ist und es keine Unstimmigkeiten geben dürfte. Diesen geht Eddie erst allein, später zusammen mit Jane auf den Grund.


Weltenaufbau:


... Munsells Wege sind ungergründlich...

 

Die Welt in der Eddie lebt ist eine Dystopie. Sie ist sehr interessant aufgebaut und man könnte meinen wir steuern auf ein ähnliches Leben zu. Allem voran der Social Score - etwas das wir vielleicht auch noch erleben werden. Man kann sowohl positives als auch negatives Feedback erhalten und ganz unwichtig ist das nicht, denn davon werden die Privilegien die man hat abhängig gemacht. Davon und vom Stand der Meriten, der Währung in dieser Welt. Unter anderem ist jeder Mensch mit einer Postleitzahl auf der Brust, sowie einem Strichcode im Nagelbett gekennzeichnet. Das wichtigste für den sozialen Status ist allerdings welche Farbe man sehen kann. Es gibt die Farben Rot, Blau, Grün und Gelb. Diejenigen, die keine Farben sehen können, das sind die Grauen. Die Hierarchie habe ich nicht ganz im Kopf behalten aber diejenigen mit den meisten Privilegien sind die Purpurnen - sie sehen einen bestimmten Anteil an Rot und Blau und gelten dann als Purpur.

Das einzige was mich dann doch ein wenig irritiert hat, war die Flora und Fauna. Einerseits war da das letzte Kaninchen, welches mich vermuten ließ es gäbe in dieser Welt gar keine Tiere mehr, andererseits liefen Giraffen und Ziegen einfach so durch die Gegend. Von Vögeln und Affen war auch die Rede. Oh und von den furchtbaren Schwanattacken! Sonderlich gestört hat es mich dann aber doch nicht.

 

Charaktere:

Die Handlung des ersten Buches erstreckt sich lediglich über vier Tage. Wir lernen die wichtigsten Bewohner von Ost-Karmin kennen und ich finde sie allesamt gut dargestellt. Tommo ist eine der ersten Personen mit der sich Eddie anfreundet. Dieser bleibt sich charakterlich bis zum Ende treu und hat mich durchaus hin und wieder wütend gemacht. Der Protagonist Eddie wird zunehmend neugieriger, stellt viele Fragen und lässt sich durch Rückschläge nicht beirren. Jedes Mal wenn er etwas Neues herausfindet, merkt man förmlich wie es in seinem Köpfchen rattert und sein gesamtes Weltbild auf den Kopf gestellt wird. Dennoch muss er mit seinem neu erlangten Wissen vorsichtig umgehen, denn es ist absolut unerwünscht und per Gesetz verboten in der Vergangenheit zu schnüffeln. Auch Jane geht eine positive Veränderung durch und blüht in Eddies Gegenwart regelrecht auf.


Fazit:

Obwohl ich fälschlicherweise dachte hier auf einen klassischen Fantasy Roman gestoßen zu sein, wurde ich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Ich habe mich in keiner Weise gelangweilt, es war spannend, ich habe mitgefiebert, gelacht und nicht jede Wendung kommen sehen. Eddie war ein unglaublich liebenswerter Protagonist, ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und fühlte mich stellenweise genauso betrogen und hintergangen wie er. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Jane war zum Glück nicht überstürzt, sie wurde langsam aufgebaut und keineswegs nervig.

Mir hat auch sehr gut gefallen, dass das Ende einen nicht völlig abrupt dastehen lässt. Es wurde ein Handlungsstrang abgearbeitet und man kann nun darüber nachdenken wie die Protagonisten im nächsten Band weiter ihre Ziele verfolgen werden.

Ich würde dieses Buch definitiv weiter empfehlen und freue mich darauf den zweiten Band zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2024

Gibt es ein Wort für einen Menschen, der dazugehören will, ohne wirklich dabei sein zu müssen?

Vom Mut des ersten Fisches, der das Wasser verlässt
0

Das Buch mit dem Titel "Vom Mut des ersten Fisches, der das Wasser verlässt" von Anne Hoffmann nimmt uns mit auf die Suche nach Freundschaft, Zugehörigkeit und Selbstfindung.


Das Cover ist ein absoluter ...

Das Buch mit dem Titel "Vom Mut des ersten Fisches, der das Wasser verlässt" von Anne Hoffmann nimmt uns mit auf die Suche nach Freundschaft, Zugehörigkeit und Selbstfindung.


Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die Schriftart, die Symbole, die Villa und die düstere Atmosphäre - ein tolles Zusammenspiel aller Elemente, die im Roman vorkommen.


Felix hat es nicht leicht im Leben. Schon früh muss er Verantwortung übernehmen, welcher er überhaupt nicht gewachsen ist und doch wächst er über sich hinaus und in die Aufgaben die er zu bewältigen hat hinein. Dennoch wünscht er sich nichts sehnlicher als wie ein normaler Teenager Freunde zu haben, auf Partys zu gehen und ein unbekümmertes Leben zu haben. Denn Freunde hat er nicht gerade viele. Eigentlich gar keine. Dies könnte sich an Halloween jedoch zu seinem Gunsten ändern, denn er bekommt die Gelegenheit eine alte, gruselige Villa mit ein paar Leuten aus seiner Klasse zu erkunden.


Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und ich habe mich dank der hervorragenden Beschreibungen gefühlt, wie wenn ich unter anderem die Villa selbst erkunden würde. Das Ganze ist in der Ich-Form aus der Sicht von Felix geschrieben.


Der Protagonist Felix ist für sein Alter bereits sehr erwachsen und verantwortungsbewusst. Das muss er aber auch sein, denn er ersetzt mehr oder weniger einen wichtigen, fehlenden, Part in der Familie. Dabei müsste hier definitiv sein Vater entgegensteuern aber ich kann mir nur zu gut vorstellen wie schwer die Situation für alle Beteiligten ist und dass es einfacher gesagt als getan ist. Selina dagegen scheint rebellisch aber auch ziemlich wütend und unglücklich zu sein. Beide Protagonisten haben sehr mit sich selbst zu kämpfen, ergänzen sich im Laufe der Geschichte jedoch enorm und ich habe ihre Entwicklung unfassbar gerne miterlebt.


Fazit

Ich habe einen Roman rund um das Thema Freundschaft erwartet. Was mir jedoch geboten wurde, war stellenweise so unglaublich tiefgründig und emotional, dass ich einen Moment gebraucht habe bevor ich weiterlesen konnte. Die Gespräche, beziehungsweise die Fragen die zwischen Selina und Felix aufgekommen sind, haben mich sehr zum nachdenken bewegt. Die Vergangenheit von Felix und deren Aufarbeitung haben mich mitunter zutiefst getroffen. So viele Schuldgefühle, so viel Verantwortung die auf dieser jungen Seele lastet. Und doch versucht er es allen Recht zu machen und wünscht niemandem etwas Böses während Selina ihre Wut, ihre Trauer - all das Unrecht welches ihr widerfahren ist am liebsten auf jemand anderen übertragen würde. Jeder der beiden versucht seine Probleme auf eine andere Art und Weise zu bewältigen. Mit den richtigen Fragen fangen sie an sich selbst zu reflektieren und helfen dadurch einander.

Nicht zu vergessen ist natürlich noch das Geheimnis rund um die alte Villa welches es zu lösen gilt.

Eine hervorragende Geschichte, absolut empfehlenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2024

Wenn du dich entscheidest zu spielen, spiele bis zum Ende.

Gewürzstraße
0

In dem Roman "Gewürzstrasse" von Maiya Ibrahim begeben wir uns zusammen mit Imani auf eine gefährliche Mission die sie weit weg von zu Hause führt.

Imani hat es sich in den Kopf gesetzt, ihren verschollenen ...

In dem Roman "Gewürzstrasse" von Maiya Ibrahim begeben wir uns zusammen mit Imani auf eine gefährliche Mission die sie weit weg von zu Hause führt.

Imani hat es sich in den Kopf gesetzt, ihren verschollenen Bruder Atheer zu finden und wieder nach Hause zurück zu bringen. Daher begleiten wir sie auf einer spannenden Reise durch die Wüste und unbekannte Lande die hinter den Sanden liegen. Dabei kommt es zu Begegnungen mit gefährlichen Wesen, unter anderem einer Gruppe von Dschinns die nichts Gutes im Sinn haben. Auf ihrem Abenteuer ist sie jedoch nicht allein, denn es werden drei weitere Personen dieser Mission zugeteilt - ob Imani das will oder nicht. Die Atmosphäre zwischen ihnen ist dadurch angespannt, denn sie gehören unterschiedlichen Schichten ihrer Gesellschaft an und man merkt den Groll jener die sich ungerecht behandelt fühlen. In diesem Fall Taha, Reza und Fey. Dennoch müssen sie sich zusammenreißen um ihr Ziel zu erreichen.


Schreibstil und Charaktere


Ein wunderbar märchenhafter Schreibstil, der sich sehr angenehm lesen und gleichzeitig traumhafte Bilder der Szenerie im Kopf entstehen lässt.

Die Charaktere sind sehr vielfältig und jeder ist auf seine eigene Weise sympathisch. Qayn hat mein Herz erobert, Taha ist ein Buch mit sieben Siegeln und Imani hat mit der Zeit gelernt über den Tellerrand hinaus zu schauen.


Fazit


Ich bin schlichtweg begeistert. Das Magiesystem hat mich sofort abgeholt, die zeitliche Begrenzung der verschiedenen Fähigkeiten macht es umso realistischer und die Charaktere sind dadurch nicht unbesiegbar. Es gibt auch einen kleinen Anteil an magischen Wesen - nicht zu viel und nicht zu wenig, genau richtig.

Der Einstieg ins Buch war rasant, es gab kaum nennenswerte Längen und gegen Ende hat es mich so dermaßen in den Bann gezogen, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Ich kann es kaum erwarten bis der zweite Teil erscheint und empfehle das Buch jedem der Fantasy liebt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere